Rückblick auf den 22. Oberligaspieltag
Der große Gewinner des 22.Spieltages heißt Handball Bad Salzuflen. Die Truppe von Trainer Fabian Arning gewann das Spitzenspiel in der Seidensticker Halle gegen den Gastgeber TSG Altenhagen/Heepen 2 nach hoher Führung am Ende knapp mit 26:28-Toren und liegt jetzt einen Zähler vor dem VfL Handball Mennighüffen auf dem Platz an der Sonne. Zudem hat Bad Salzuflen das einfachere Restprogramm. Die Salzestädter spielen gegen den TuS Brake und Tura Bergkamen in eigener und müssen noch zum TuS 97 Bielefeld und TuS Spenge 2 reisen. Der VfL hat nur noch ein Heimspiel (gegen den TuS Brake) und muss noch dreimal auswärts ran (in Isselhorst, in Altenhagen/Heepen und in Jöllenbeck). Der RSV Altenbögge/Bönen setzte im Abstiegskampf ein dickes Ausrufezeichen. Die Truppe von Trainer Dirk Schmidtmeier punktete erstmals in dieser Saison auswärts. Bei Tura Bergkamen siegte der RSV ganz knapp mit 24:25-Toren und hat nun zwei Zähler Vorsprung auf das Schlusslicht TV Verl. Der RSV hat noch ein Spiel mehr als Verl auszutragen und trifft dabei noch zweimal auf die dritte Mannschaft von Lit, die in den letzten Wochen nur noch Punktelieferant war. Nur der VfL Mennighüffen gewann sein Heimspiel gegen Verl klar, ansonsten gab es in den anderen sechs Partien ausnahmslos Auswärtssiege.
VfL Handball Mennighüffen – TV Verl 29:19 (14:9)
Der VfL erfüllte seine Pflichtaufgabe in der Oberliga und schickte den Tabellenletzten TV Verl mit einer klaren 29:19-Niederlage auf die Heimreise. Nach einer schwierigen Woche mit Kranken und Verletzten war Trainer Jasmin Baltic nach der Begegnung zufrieden: „Bei einem Sieg mit zehn Toren Unterschied gibt es ja nicht viel zu meckern“. Trotzdem gab es einige Phasen, in denen sich die Gastgeber vor einer enttäuschend kleinen Zuschauerkulisse schwer taten. Beim 2:3 und 4:5 lag Verl in Führung und konnte bis zum 7:7 mithalten. Lukas Mailänder kam beim Stand von 7:7 in die Partie und zeigte den Mitspielern gleich, wie es gemacht wird. Er trug mit drei Toren dazu bei, dass die Grünen sich beim 11:7 erstmals richtig absetzen konnten. Auch Tim Held traf wieder und so konnte der VfL vor den Augen des künftigen Trainers Andre Fuhr eine 14:9-Führung mit in die Pause nehmen. Im Tor stand beim VfL Salzuflen-Held Tristan Frerichs. Er feierte am Spieltag seinen 33.Geburtstag und steigerte sich im Laufe der Partie immer mehr. Nach dem Wechsel zog der VfL weiter davon. Zwei Tore von Christian Menkhoff bedeuteten die 19:11-Führung, doch dann kam plötzlich wieder Sand ins Getriebe. Die Baltic-Sieben erlaubte Verl einen 4:0-Lauf zum 19:15. Beim 20:16 wurde der zweite Siebenmeter verworfen, doch danach kam der VfL dank seines Linksaußen Preben Barthold wieder in die Spur. Er traf innerhalb kürzester Zeit dreimal ins Verler Tor und nach dem Zwischenspurt zum 25:16 war die Begegnung gelaufen. Marvin Vieregge traf vom eigenen Kreis das leere Gästetor nicht, doch er versuchte es kurz danach noch einmal und der Ball sprang vom Innenpfosten zum 28:19 ins Verler Tor. Die Gäste spielten in der zweiten Hälfte bei ihren Angriffen mit einem siebten Feldspieler, konnten die sichere VfL-Abwehr aber nur ganz selten in Verlegenheit bringen. Tore VfL: Marvin Vieregge (6), Lukas Mailänder (4), Preben Barthold (4), Tim Held (4), Mats Rinne (3), Justus Böttcher (3), Christian Menkhoff (2), Daniel Danowsky (2) und Simon Harre (1). Bei den Gästen führte Lars Jogereit, der sechsmal erfolgreich war, die Torschützenliste an.
Die Handballer des TV Verl mussten am Samstag mit dem 19:29 nicht nur die erwartete Niederlage beim Tabellenzweiten VfL Mennighüffen verdauen. Weil mit dem VfR Altenbögge/Bönen der Konkurrent im Kampf um den rettenden 13. Tabellenplatz überraschend mit 25:24 in Bergkamen gewann, kassierten sie auch noch den wohl schon entscheidenden Rückstand im Abstiegsrennen. Ob die Differenz von zwei Punkten angesichts des schweren Restprogramms an den letzten vier Spieltagen noch wettgemacht werden kann, war für Robert Voßhans am Samstag kein Thema. Der Trainer des Tabellenletzten beschäftigte sich lieber mit der bis zum 7:7 (18.) „sehr ordentlichen Leistung“. Warum es nicht reichte, um bis zur Pause (14:9) am Favoriten dran zu bleiben, und warum es nicht gelang, nach dem 16:20 durch von Lars Jogereit (47.) weiter zu verkürzen, lag für Voßhans auf der Hand. „Neben dem am Fuß verletzten Matthis Griese sind kurzfristig auch noch Lennart Voss und Paul Vogt ausgefallen. Deshalb fehlten uns erst die Wechselalternativen, vor allem im Rückraum, und dann die Körner, was sich vor allem bei der Chancenverwertung bemerkbar machte.“ Für Mennighüffens Coach Jasmin Baltic, ein Ex-Verler, war der Sieg denn auch „etwas zu deutlich“ ausgefallen. So richtig Freude kam bei den Gastgebern aber auch deshalb nicht auf, weil es nicht zur Tabellenführung gereicht hatte. Nach dem Bad Salzufler 28:26-Sieg in Altenhagen/Heepen liegt der VfL weiter einen Punkt zurück. Verl: Fischedick/Gerlach/Tigges – Trapphoff, Dorow (3), Altenau (3), Erichlandwehr (1), Jürgenliemke (1), Vogler (3), Jogereit (6/3), Ra. Voßhans, L. (2) und S. Hartkämper.
TSG Altenhagen/Heepen 2 – Handball Bad Salzuflen 26:28 (11:19)
Nach der bitteren Niederlage gegen den VfL Mennighüffen in der letzten Woche, gastierten wir am vergangenen Wochenende bei der TSG Altenhagen-Heepen II in der Seidensticker Halle. Nach seiner Fußverletzung aus der Vorwoche ging Marvin Anzer angeschlagen in die Partie, wir hatten allerdings einen vollen Kader mitgebracht und so die Möglichkeit aus dem Vollen zu schöpfen. Neben Marvin Anzer nahmen Julian Göke, Florian Krüger, Jasper Mader und Niklas Busse auf der Tribüne Platz. Alle Spieler waren gewillt, die Leistung aus der Vorwoche wieder gutzumachen und so begann die Partie in der leider nicht ansatzweise vollen Seidensticker Halle. Ein großes Kompliment geht hingegen an unsere Fans aus Salzuflen, die den Block G vollgemacht und für eine überragende Atmosphäre gesorgt haben! Die Begegnung begann für uns ziemlich gut und wir konnten bereits in den ersten Minuten in Führung gehen. Tom Ostrop erzielte nach 8 gespielten Minuten das 2:4 zu unseren Gunsten. In fremder Halle auf herrlichem Boden spielten wir uns dann in einen Rausch und so konnte Nico Timm an seinem 30. Geburtstag keine 10 Minuten später auf 4:10 stellen und die Richtung, in welche das Spiel an diesem Samstag gehen sollte, war vorgezeichnet. Wir spielten die beste erste Halbzeit der Saison und durch eine knackige Defensive mit einem überragenden Matze Müller im Gehäuse, kamen wir immer wieder ins Tempo und konnten so Umschaltmomente kreieren, die für die TSG zumindest in Halbzeit eins zur flott waren. Lars Görder stellte in Minute 28 auf 9:18. Nach dem 11:19 durch Marc-Ole Pöppelmeier wurden die Seiten gewechselt. Wir nahmen uns vor, den Vorsprung zu verteidigen, weiterhin konsequent zu decken, vorne die Chancen zu nutzen und die Hausherren nicht wieder zurück ins Spiel kommen zu lassen. Bis zu diesem Zeitpunkt gelang bei uns fast alles und wir zeigten eine starke Reaktion auf die Niederlage aus der Vorwoche. Auch nach dem Pausentee sah es zunächst gut aus und Henrik Zöllner erzielte das 11:20 und damit die erneute 9-Tore Führung (32. Minute). Danach brachen wir allerdings ein wenig ein, fanden nicht mehr zu konsequenten Abschlüssen und verloren den Fokus. Die Folge war dann ein 0:6-Lauf gegen uns, Leon Throne erzielte in Minute 39 das 17:20 und damit war die TSG wieder voll in der Verlosung. In der Folge taten wir uns offensiv immer noch schwer, hatten defensiv weniger Zugriff und auch unsere Hüter waren in diesem Zeitraum leider kein Faktor mehr. Wir hingegen scheiterten immer wieder am nun stark aufspielenden David Stanjek im Tor der Bielefelder. Beim 21:22 in Minute 44 war die Partie ein offener Schlagabtausch. Es gelang uns dennoch, immer noch die Oberhand zu behalten und die Gastgeber am Ausgleich zu hindern. Mike Steffen traf in der 49. Minute zum 22:24. Nach einer roten Karte gegen uns gelang es uns dann allerdings nicht, die Unterzahl positiv zu gestalten und so glich die TSG in der 57. Minute zum 25:25 aus. Das Spiel stand nun auf Messers Schneide und hätte in jede Richtung kippen können. Im direkten Gegenzug erzielte Dennis Krüger das 25:26, wir gewannen in der Folge den Ball und der starke Carlos Hummerjohann, der mit Lars Görder zusammen im Innenblock einen tollen Job machte, erzielte das 25:27 (58. Minute). Wir waren also wieder auf zwei Tore enteilt, in den folgenden Aktionen gelang uns allerdings kein Treffer mehr und beim 26:27 40 Sekunden vor Ende der Partie nahm die TSG ihre Auszeit. Der letzte Angriff sollte im Spitzenspiel also die Entscheidung bringen. Wir standen im letzten Angriff sicher, arbeiteten gut im Verbund und ließen dann einen Rückraumwurf zu, den Matze Müller im Tor entschärfen konnte. Mike Steffen sicherte den Abpraller und bediente Lars Görder, der ebenfalls eine überragende Leistung bot, und dieser machte mit dem 26:28 10 Sekunden vor dem Ende den Deckel drauf. Trainerstimme Fabian Arning: „Wir sind wahnsinnig stolz auf die Mannschaft und einen vollbesetzten Gäste-Block in den Vereinsfarben! Am Ende müssen wir natürlich schauen, warum dieses Spiel nach einer unserer besten Halbzeiten nochmal so eng wird und das in der folgenden Woche sauber aufarbeiten, dass uns das nicht noch einmal so passiert. Ansonsten haben wir in Halbzeit 1 gezeigt, was möglich ist.“
TSG AH II: Stanjek, Krspogacin (Tor); Ullmann (8/4), Throne (7), Ludwig (3), Franz, Langelahn, Wagner (je 2), Niedergriese, Prüßner (je 1), Zitzke, Walter, Schuwerack
HBS: Müller, P. Göke (Tor); Görder (6/2), Timm (5), Ostrop (4), Zöllner (3), Steffen, Pöppelmeier, Hummerjohann (je 2), Anzer, Heinemann, D. Krüger, Busse (je 1), Heumann.
Nachdem man die letzten beiden Spiele gewinnen konnte, stand das Highlight der Saison an – das Spitzenspiel gegen Bad Salzuflen in der Seidenstickerhalle. Der Gewinner würde Tabellenführer sein und Big Points im Kampf um den Aufstieg sammeln.
Die Partie startete ausgeglichen mit vielen Fehlern auf beiden Seiten. Nach 11 gespielten Minuten konnten sich die Gäste erstmals mit drei Toren absetzen (2:5, 11‘). Vor allem der Angriff der Heeper tat sich schwer und scheiterte immer wieder am Schlussmann der Salzufler, allein in der ersten Halbzeit trafen 17 Würfe nicht ihr Ziel. Keine Minute später erwischte es das Team von Tobias Fröbel noch schlimmer: Abwehrchef Tim Schuwerack erhielt nach einem Gesichtstreffer eine diskutable rote Karte. Anschließend stimmten auch die Absprachen nicht mehr und der Rückstand wuchs bis zur Halbzeit auf 11:19 an.
Tobias Fröbel schien in der Kabine allerdings die richtigen Worte gefunden zu haben, denn sein Team startete mit einem 8:2-Lauf in die zweite Halbzeit (42‘) und gestaltet das Spiel wieder offen und spannend. Dabei ließen sie sich auch nicht von der zweiten roten Karte gegen Fynn Prüßner beirren. Durch eine kompakte Abwehr mit einem starken David Stanjek zwischen den Pfosten und schnellen Toren über die erste und zweite Welle, konnte man den Abstand verkürzen. Nachdem auch die Gäste in der Schlussphase eine rote Karte erhielten , erzielte Ullmann per Siebenmeter erst den Anschlusstreffer und kurz danach Niedergriese den Ausgleich vier Minuten vor Schluss. Doch ein Doppelschlag des Tabellenführers brachte die Gäste wieder in Führung und die TSG 2 schaffte es in der restlichen Zeit nicht nochmal auszugleichen. So stand am Ende einer kämpferischen 2. Halbzeit leider eine 26:28-Niederlage.
HC Tura Bergkamen – RSV Altenbögge/Bönen 24:25 (14:11)
Danach, dass die Spieler des RSV Altenbögge nach dem Spiel der Handball-Oberliga beim HC TuRa Bergkamen mit einem Glücksgefühl aus der Sporthalle am Friedrichsberg gehen würden, sah es über lange Phasen der Partie eigentlich nicht aus. Umso größer war die Erleichterung nach Spielschluss im Bönener Lager. Mit 25:24 (14:11) hatte der Liga-Vorletzte beim Neunten gewonnen und zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf eingesammelt – zudem die ersten im gesamten Saisonverlauf in fremder Halle. „Ich frage mich immer noch, wie wir das Spiel aus der Hand geben konnten“, wunderte sich TuRa-Coach Thomas Rycharski noch am Sonntag über das Ergebnis. „Wir spielen von den letzten sechseinhalb Minuten vier in Überzahl – da musst du das Ding nach Hause holen, zumal Altenbögge nur einmal im ganzen Spiel in Führung gelegen hat.“ Zuvor hatte das Bönener Trainergespann Dirk Schmidtmeier und Eike Jungemann eine Partie gesehen, die lange Zeit von den Gastgebern dominiert wurde. Pascal Terbeck, Louis Hesse (2) und Julius Schimanski legten schnell auf 4:0 vor (4.). Dann entschlossen sich die Gäste, mitzuspielen: Nick Schöffler (2) und Tim Baeck brachten ihre Farben zum 4:3 in die Partie (8.). Bis zur zwölften Minute blieb es eng, dann setzte sich der Gastgeber binnen zehn Minuten bis auf 13:6 ab – den RSV schien dasselbe Schicksal zu ereilen, wie in all seinen vorangegangenen Auswärtsspielen. Doch die Mannschaft kämpfte sich nach und nach zurück, sah bereits bis zur Pause beim 14:11 schon wieder Land, und spätestens, als Gregor Stefek in der 34. Minute zum 15:13 verkürzte, glaubte der Tabellenvorletzte wieder an seine Chance. „Das habe ich schon bei anderen Spielen gesehen, dass die Bönener nie locker lassen“, fand Rycharski lobende Worte für den Kampf der Gäste. Nach 45 Minuten hatte Niklas Gumball zum 19:18-Anschluss getroffen, und auch den folgenden Rückschlag verkraftete der RSV gut, als sich Bergkamen noch einmal bis auf drei Tore absetzte (49./22:19). Bönen ließ sich nicht mehr abschütteln, und es war Torhüter Kai Kleeschulte vorbehalten, nach 54 Minuten per Siebenmeter erstmals in der Partie den Ausgleich zu erzielen. Als die Gäste dann trotz Unterzahl – Stefek hatte eine Zeitstrafe erhalten – in der 59. Minute durch Niklas Korupka die erste Führung schafften und Jan-Luca Stratmann 45 Sekunden vor dem Ende das 23:25 nachlegte, schien das Spiel entschieden. Terbeck verkürzte, und Schmidtmeier nahm vier Sekunden vor dem Ende die Auszeit. Der Rest war Freude. Der Dämpfer kam allerdings schon nach Spielschluss. Denn der SuS Oberaden, direkter Konkurrent im Abstiegsrennen, gewann fast zeitgleich seine Partie beim TuS Brake mit 33:30 und hielt damit den Abstand zum RSV konstant bei fünf Punkten.
Lit 1912 3 – TV Isselhorst 30:38 (11:19)
Die Nordies blieben gegen den TV Isselhorst auch im neunten Spiel hintereinander ohne Sieg. Lediglich zwei Unentschieden (31:31 gegen TV Verl und 33:33 beim TuS Brake) verbuchten die Schützlinge von Trainer Olaf Grintz im Jahr 2025. In der Tabelle rutschten die Nordies inzwischen auf den elften Rang ab. Lit fand gegen die Gäste aus dem Kreis Gütersloh zu keinem Zeitpunkt ins Spiel und lag schnell mit 1:6-Toren hinten. Trainer Olaf Grintz sah sich bei diesem Spielstand früh gezwungen, seine Auszeit zu nehmen. Aber auch danach wurde es nicht besser. Der Trainer meinte: „Was in der ersten Hälfte abgelaufen ist – da hätte ich auch meine B-Jugend spielen lassen können“. Isselhorst konnte ohne große Gegenwehr sein Tempospiel aufziehen. Lit lief nur hinterher. Einziger Lichtblick war Torhüter Jan Lambrecht, der mit zahlreichen Paraden ein Debakel verhinderte. Lit kam in Durchgang zwei besser ins Spiel. Doch eine Aufholjagd war aufgrund der hohen Fehlerquote nicht möglich. Beim 24:34 in der 53.Minute war die Partie längst entschieden. „Alles was wir uns vorgenommen hatten war wie weggeblasen. Wir wollten das Tempospiel unterbinden, das ist uns aber überhaupt nicht gelungen“, meinte ein enttäuschter Olaf Grintz. Während bei Lit Justus Westerbeck (9), Torben Meinking (6), Fynn Benecke (5) und Jonas Tabel (4) am besten trafen, führten bei den Gästen Nico Vossen (7), Marvin Gregor (6), Moritz Lünstroth (5), Nils Unkell (5) und Alexander Wiese (5) die Torschützenliste an.
TuS Spenge 2 – Spvg. Steinhagen 31:32 (18:14)
Lange Zeit sah die Reserve des TuS Spenge wie der sichere Sieger aus. In der 39.Minute führten die Schützlinge von Trainer Heiko Holtmann mit 23:19-Toren und zweieinhalb Minuten vor dem Ende klingelte es zum 31:29 im Steinhagener Kasten. Daraufhin nahmen die Gäste ihre Auszeit. Torben Bode verkürzte kurze Zeit später auf 31:30. Spenges nächster Angriff verpuffte und Tim Ansorge glich für Steinhagen aus. Und auch der nächste Spenger Angriff brachte nichts ein. Vier Sekunden vor Abpfiff blieb es dann Mika Retzlaff vorbehalten, den nicht mehr für möglich gehaltenen 31:32-Siegtreffer für die Gäste zu erzielen. Bei den Hausherren trafen Jan Schürstedt (9) und Soenke Raschkowski (7) am besten, während bei Steinhagen Hannes Krassort (8), Torben Bode (6), Tim Ansorge (5) und Linus Duemke (5) die Torschützenliste anführten.
TuS Brake – SuS Oberaden 30:33 (15:15)
Der TuS Brake ist zur Zeit personell arg gebeutelt. Auch gegen das Kellerkind SuS Oberaden standen mal gerade zehn Akteure auf dem Spielberichtsbogen. Bis zum 16:16 kurz nach der Pause konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Danach zogen die Gäste durch einen 0:4-Lauf auf 16:20 davon und kamen über 18:23 zu einem überraschenden 30:33-Auswärtssieg. Haupttorschützen TuS Brake: Jannis Johannmeier (10) und Marius Tiemann (6). Haupttorschützen Oberaden: Tim Fehring (6), Niklas Laufer (6), Julian Mosch (5) und Mika Kurr (5).
TuS 97 Bielefeld – Ahlener SG 2 28:29 (11:14)
Die Luft ist raus bei den Jürmkern. Bis zum 3:4 waren die Hausherren in Schlagdistanz. Dann gelang den Gästen aus Ahlen ein 0:5-Lauf zum 3:9. Und diesem Rückstand liefen die Hausherren während der gesamten Spielzeit hinterher. Zur Pause stand ein 11:14 auf der Anzeigetafel und nach fünfzig Minuten lagen die Gäste ganz klar mit 21:27-Toren vorn. In der Schlussphase kämpfte sich der TuS noch bis auf 27:28 heran, ehe Routinier Bastian Frenzel mit seinem zwölften Treffer zum 27:29 einnetzte und die beiden Zähler nach Ahlen gingen. Haupttorschützen TuS: Adrian Boehnke (10) und Lennart Holtmann (5). Haupttorschützen Ahlen: Bastian Frenzel (12), Jonas Horstmann (7) und Marc Schindler (6).