VfL Handball Mennighüffen und JSG LöMO 29./30.3.2025

 

Heimspiele:

So 10.30Uhr VfL 4. Herren – DJK BW Bielefeld

Sa 16.00Uhr männl. A-Jgd. JSG LöMO – TSV Bösingfeld Gymnasium Löhne

Sa 14.00Uhr männl. C-Jgd. JSG LöMO – JSG H2 Handball Hille-Hartum Gymnasium Löhne

So 14.00Uhr Turnier der Super-Minis mit TuS Leopoldshöhe 1 u. 2, VfL Herford 1 und 2, HSG Spradow und vier Mannschaften der JSG LöMO

 

Auswärtsspiele

So 11.00Uhr HSG Spradow 3 – VfL 3. Herren

Sa 15.45Uhr TuS 97 Bielefeld 4 – VfL 1. Damen

So 14.45Uhr HSG Euro – weibl. C-Jgd. JSG LöMO

Sa 15.00Uhr Sportfreunde Senne – weibl. E-Jgd. JSG LöMO

 

Am kommenden Wochenende haben die erste und auch die zweite Herrenmannschaft spielfrei. Lediglich die vierte Herrenmannschaft spielt in der Mennighüffer Sporthalle. Am Sonntagmorgen um 10:30Uhr empfängt die Truppe um Kapitän Andre Busse den Tabellenvorletzten DJK BW Bielefeld. Die Gäste rangieren mit 3:21-Punkte und 250:380-Toren auf dem neunten Tabellenplatz. Das Hinspiel gewann der VfL knapp mit 32:29-Toren in Bielefeld. Der VfL geht als haushoher Favorit in diese Partie. Alles andere als ein klarer Sieg wäre eine große Überraschung.

Unsere erste Damenmannschaft reist am Samstag zum TuS 97 Bielefeld 4. Das Spiel wird um 15.45Uhr in der Sporthalle der Realschule in Jöllenbeck angepfiffen. Der TuS rangiert in der Kreisliga auf dem vierten Rang und für unsere Damen, die das Schlusslicht der Tabelle bilden, hängen die Trauben in Bielefeld sehr hoch, zumal einige Stammspielerinnen nicht mit dabei sind.

Unsere dritte Herrenmannschaft muss in der Kreisliga B bei der HSG Spradow antreten. Das Spiel soll am Sonntag um 11.00Uhr ausgetragen werden. Die Hausherren möchten die Partie gerne verlegen. Bis heute konnte man sich noch nicht auf einen anderen Termin einigen.

 

Am Sonntagnachmittag gibt es einen ganz besonderen Leckerbissen in der Mennighüffer Sporthalle. Ab 14.00Uhr beginnt das große Turnier der Super-Minis. Da wollen sich die vier- bis fünfjährigen Mädchen und Jungen ihre Medaillen verdienen. Neben den Kindern wird auf jeder Seite ein Trainer oder Betreuer dabei sein und die Kleinsten anleiten. Neben den vier Teams der JSG LöMO sind VfL Herford 1 und 2, TuS Leopoldshöhe 1 und 2 und die HSG Spradow am Start. Die Siegerehrung findet um 17.00Uhr statt. Dieses Spektakel sollte sich kein VfL-Fan entgehen lassen.

 

 

Rückblick auf den 22. Oberligaspieltag

Der große Gewinner des 22.Spieltages heißt Handball Bad Salzuflen. Die Truppe von Trainer Fabian Arning gewann das Spitzenspiel in der Seidensticker Halle gegen den Gastgeber TSG Altenhagen/Heepen 2 nach hoher Führung am Ende knapp mit 26:28-Toren und liegt jetzt einen Zähler vor dem VfL Handball Mennighüffen auf dem Platz an der Sonne. Zudem hat Bad Salzuflen das einfachere Restprogramm. Die Salzestädter spielen gegen den TuS Brake und Tura Bergkamen in eigener und müssen noch zum TuS 97 Bielefeld und TuS Spenge 2 reisen. Der VfL hat nur noch ein Heimspiel (gegen den TuS Brake) und muss noch dreimal auswärts ran (in Isselhorst, in Altenhagen/Heepen und in Jöllenbeck). Der RSV Altenbögge/Bönen setzte im Abstiegskampf ein dickes Ausrufezeichen. Die Truppe von Trainer Dirk Schmidtmeier punktete erstmals in dieser Saison auswärts. Bei Tura Bergkamen siegte der RSV ganz knapp mit 24:25-Toren und hat nun zwei Zähler Vorsprung auf das Schlusslicht TV Verl. Der RSV hat noch ein Spiel mehr als Verl auszutragen und trifft dabei noch zweimal auf die dritte Mannschaft von Lit, die in den letzten Wochen nur noch Punktelieferant war. Nur der VfL Mennighüffen gewann sein Heimspiel gegen Verl klar, ansonsten gab es in den anderen sechs Partien ausnahmslos Auswärtssiege.

 

VfL Handball Mennighüffen – TV Verl 29:19 (14:9)

Der VfL erfüllte seine Pflichtaufgabe in der Oberliga und schickte den Tabellenletzten TV Verl mit einer klaren 29:19-Niederlage auf die Heimreise. Nach einer schwierigen Woche mit Kranken und Verletzten war Trainer Jasmin Baltic nach der Begegnung zufrieden: „Bei einem Sieg mit zehn Toren Unterschied gibt es ja nicht viel zu meckern“. Trotzdem gab es einige Phasen, in denen sich die Gastgeber vor einer enttäuschend kleinen Zuschauerkulisse schwer taten. Beim 2:3 und 4:5 lag Verl in Führung und konnte bis zum 7:7 mithalten. Lukas Mailänder kam beim Stand von 7:7 in die Partie und zeigte den Mitspielern gleich, wie es gemacht wird. Er trug mit drei Toren dazu bei, dass die Grünen sich beim 11:7 erstmals richtig absetzen konnten. Auch Tim Held traf wieder und so konnte der VfL vor den Augen des künftigen Trainers Andre Fuhr eine 14:9-Führung mit in die Pause nehmen. Im Tor stand beim VfL Salzuflen-Held Tristan Frerichs. Er feierte am Spieltag seinen 33.Geburtstag und steigerte sich im Laufe der Partie immer mehr. Nach dem Wechsel zog der VfL weiter davon. Zwei Tore von Christian Menkhoff bedeuteten die 19:11-Führung, doch dann kam plötzlich wieder Sand ins Getriebe. Die Baltic-Sieben erlaubte Verl einen 4:0-Lauf zum 19:15. Beim 20:16 wurde der zweite Siebenmeter verworfen, doch danach kam der VfL dank seines Linksaußen Preben Barthold wieder in die Spur. Er traf innerhalb kürzester Zeit dreimal ins Verler Tor und nach dem Zwischenspurt zum 25:16 war die Begegnung gelaufen. Marvin Vieregge traf vom eigenen Kreis das leere Gästetor nicht, doch er versuchte es kurz danach noch einmal und der Ball sprang vom Innenpfosten zum 28:19 ins Verler Tor. Die Gäste spielten in der zweiten Hälfte bei ihren Angriffen mit einem siebten Feldspieler, konnten die sichere VfL-Abwehr aber nur ganz selten in Verlegenheit bringen. Tore VfL: Marvin Vieregge (6), Lukas Mailänder (4), Preben Barthold (4), Tim Held (4), Mats Rinne (3), Justus Böttcher (3), Christian Menkhoff (2), Daniel Danowsky (2) und Simon Harre (1). Bei den Gästen führte Lars Jogereit, der sechsmal erfolgreich war, die Torschützenliste an.

Die Handballer des TV Verl mussten am Samstag mit dem 19:29 nicht nur die erwartete Niederlage beim Tabellenzweiten VfL Mennighüffen verdauen. Weil mit dem VfR Altenbögge/Bönen der Konkurrent im Kampf um den rettenden 13. Tabellenplatz überraschend mit 25:24 in Bergkamen gewann, kassierten sie auch noch den wohl schon entscheidenden Rückstand im Abstiegsrennen. Ob die Differenz von zwei Punkten angesichts des schweren Restprogramms an den letzten vier Spieltagen noch wettgemacht werden kann, war für Robert Voßhans am Samstag kein Thema. Der Trainer des Tabellenletzten beschäftigte sich lieber mit der bis zum 7:7 (18.) „sehr ordentlichen Leistung“. Warum es nicht reichte, um bis zur Pause (14:9) am Favoriten dran zu bleiben, und warum es nicht gelang, nach dem 16:20 durch von Lars Jogereit (47.) weiter zu verkürzen, lag für Voßhans auf der Hand. „Neben dem am Fuß verletzten Matthis Griese sind kurzfristig auch noch Lennart Voss und Paul Vogt ausgefallen. Deshalb fehlten uns erst die Wechselalternativen, vor allem im Rückraum, und dann die Körner, was sich vor allem bei der Chancenverwertung bemerkbar machte.“ Für Mennighüffens Coach Jasmin Baltic, ein Ex-Verler, war der Sieg denn auch „etwas zu deutlich“ ausgefallen. So richtig Freude kam bei den Gastgebern aber auch deshalb nicht auf, weil es nicht zur Tabellenführung gereicht hatte. Nach dem Bad Salzufler 28:26-Sieg in Altenhagen/Heepen liegt der VfL weiter einen Punkt zurück. Verl: Fischedick/Gerlach/Tigges – Trapphoff, Dorow (3), Altenau (3), Erichlandwehr (1), Jürgenliemke (1), Vogler (3), Jogereit (6/3), Ra. Voßhans, L. (2) und S. Hartkämper.

 

TSG Altenhagen/Heepen 2 – Handball Bad Salzuflen 26:28 (11:19)

Nach der bitteren Niederlage gegen den VfL Mennighüffen in der letzten Woche, gastierten wir am vergangenen Wochenende bei der TSG Altenhagen-Heepen II in der Seidensticker Halle. Nach seiner Fußverletzung aus der Vorwoche ging Marvin Anzer angeschlagen in die Partie, wir hatten allerdings einen vollen Kader mitgebracht und so die Möglichkeit aus dem Vollen zu schöpfen. Neben Marvin Anzer nahmen Julian Göke, Florian Krüger, Jasper Mader und Niklas Busse auf der Tribüne Platz. Alle Spieler waren gewillt, die Leistung aus der Vorwoche wieder gutzumachen und so begann die Partie in der leider nicht ansatzweise vollen Seidensticker Halle. Ein großes Kompliment geht hingegen an unsere Fans aus Salzuflen, die den Block G vollgemacht und für eine überragende Atmosphäre gesorgt haben! Die Begegnung begann für uns ziemlich gut und wir konnten bereits in den ersten Minuten in Führung gehen. Tom Ostrop erzielte nach 8 gespielten Minuten das 2:4 zu unseren Gunsten. In fremder Halle auf herrlichem Boden spielten wir uns dann in einen Rausch und so konnte Nico Timm an seinem 30. Geburtstag keine 10 Minuten später auf 4:10 stellen und die Richtung, in welche das Spiel an diesem Samstag gehen sollte, war vorgezeichnet. Wir spielten die beste erste Halbzeit der Saison und durch eine knackige Defensive mit einem überragenden Matze Müller im Gehäuse, kamen wir immer wieder ins Tempo und konnten so Umschaltmomente kreieren, die für die TSG zumindest in Halbzeit eins zur flott waren. Lars Görder stellte in Minute 28 auf 9:18. Nach dem 11:19 durch Marc-Ole Pöppelmeier wurden die Seiten gewechselt. Wir nahmen uns vor, den Vorsprung zu verteidigen, weiterhin konsequent zu decken, vorne die Chancen zu nutzen und die Hausherren nicht wieder zurück ins Spiel kommen zu lassen. Bis zu diesem Zeitpunkt gelang bei uns fast alles und wir zeigten eine starke Reaktion auf die Niederlage aus der Vorwoche. Auch nach dem Pausentee sah es zunächst gut aus und Henrik Zöllner erzielte das 11:20 und damit die erneute 9-Tore Führung (32. Minute). Danach brachen wir allerdings ein wenig ein, fanden nicht mehr zu konsequenten Abschlüssen und verloren den Fokus. Die Folge war dann ein 0:6-Lauf gegen uns, Leon Throne erzielte in Minute 39 das 17:20 und damit war die TSG wieder voll in der Verlosung. In der Folge taten wir uns offensiv immer noch schwer, hatten defensiv weniger Zugriff und auch unsere Hüter waren in diesem Zeitraum leider kein Faktor mehr. Wir hingegen scheiterten immer wieder am nun stark aufspielenden David Stanjek im Tor der Bielefelder. Beim 21:22 in Minute 44 war die Partie ein offener Schlagabtausch. Es gelang uns dennoch, immer noch die Oberhand zu behalten und die Gastgeber am Ausgleich zu hindern. Mike Steffen traf in der 49. Minute zum 22:24. Nach einer roten Karte gegen uns gelang es uns dann allerdings nicht, die Unterzahl positiv zu gestalten und so glich die TSG in der 57. Minute zum 25:25 aus. Das Spiel stand nun auf Messers Schneide und hätte in jede Richtung kippen können. Im direkten Gegenzug erzielte Dennis Krüger das 25:26, wir gewannen in der Folge den Ball und der starke Carlos Hummerjohann, der mit Lars Görder zusammen im Innenblock einen tollen Job machte, erzielte das 25:27 (58. Minute). Wir waren also wieder auf zwei Tore enteilt, in den folgenden Aktionen gelang uns allerdings kein Treffer mehr und beim 26:27 40 Sekunden vor Ende der Partie nahm die TSG ihre Auszeit. Der letzte Angriff sollte im Spitzenspiel also die Entscheidung bringen. Wir standen im letzten Angriff sicher, arbeiteten gut im Verbund und ließen dann einen Rückraumwurf zu, den Matze Müller im Tor entschärfen konnte. Mike Steffen sicherte den Abpraller und bediente Lars Görder, der ebenfalls eine überragende Leistung bot, und dieser machte mit dem 26:28 10 Sekunden vor dem Ende den Deckel drauf. Trainerstimme Fabian Arning: „Wir sind wahnsinnig stolz auf die Mannschaft und einen vollbesetzten Gäste-Block in den Vereinsfarben! Am Ende müssen wir natürlich schauen, warum dieses Spiel nach einer unserer besten Halbzeiten nochmal so eng wird und das in der folgenden Woche sauber aufarbeiten, dass uns das nicht noch einmal so passiert. Ansonsten haben wir in Halbzeit 1 gezeigt, was möglich ist.“

TSG AH II: Stanjek, Krspogacin (Tor); Ullmann (8/4), Throne (7), Ludwig (3), Franz, Langelahn, Wagner (je 2), Niedergriese, Prüßner (je 1), Zitzke, Walter, Schuwerack

HBS: Müller, P. Göke (Tor); Görder (6/2), Timm (5), Ostrop (4), Zöllner (3), Steffen, Pöppelmeier, Hummerjohann (je 2), Anzer, Heinemann, D. Krüger, Busse (je 1), Heumann.

 


Nachdem man die letzten beiden Spiele gewinnen konnte, stand das Highlight der Saison an – das Spitzenspiel gegen Bad Salzuflen in der Seidenstickerhalle. Der Gewinner würde Tabellenführer sein und Big Points im Kampf um den Aufstieg sammeln.
Die Partie startete ausgeglichen mit vielen Fehlern auf beiden Seiten. Nach 11 gespielten Minuten konnten sich die Gäste erstmals mit drei Toren absetzen (2:5, 11‘). Vor allem der Angriff der Heeper tat sich schwer und scheiterte immer wieder am Schlussmann der Salzufler, allein in der ersten Halbzeit trafen 17 Würfe nicht ihr Ziel. Keine Minute später erwischte es das Team von Tobias Fröbel noch schlimmer: Abwehrchef Tim Schuwerack erhielt nach einem Gesichtstreffer eine diskutable rote Karte. Anschließend stimmten auch die Absprachen nicht mehr und der Rückstand wuchs bis zur Halbzeit auf 11:19 an.
Tobias Fröbel schien in der Kabine allerdings die richtigen Worte gefunden zu haben, denn sein Team startete mit einem 8:2-Lauf in die zweite Halbzeit (42‘) und gestaltet das Spiel wieder offen und spannend. Dabei ließen sie sich auch nicht von der zweiten roten Karte gegen Fynn Prüßner beirren. Durch eine kompakte Abwehr mit einem starken David Stanjek zwischen den Pfosten und schnellen Toren über die erste und zweite Welle, konnte man den Abstand verkürzen. Nachdem auch die Gäste in der Schlussphase eine rote Karte erhielten , erzielte Ullmann per Siebenmeter erst den Anschlusstreffer und kurz danach Niedergriese den Ausgleich vier Minuten vor Schluss. Doch ein Doppelschlag des Tabellenführers brachte die Gäste wieder in Führung und die TSG 2 schaffte es in der restlichen Zeit nicht nochmal auszugleichen. So stand am Ende einer kämpferischen 2. Halbzeit leider eine 26:28-Niederlage.

HC Tura Bergkamen – RSV Altenbögge/Bönen 24:25 (14:11)

 

Danach, dass die Spieler des RSV Altenbögge nach dem Spiel der Handball-Oberliga beim HC TuRa Bergkamen mit einem Glücksgefühl aus der Sporthalle am Friedrichsberg gehen würden, sah es über lange Phasen der Partie eigentlich nicht aus. Umso größer war die Erleichterung nach Spielschluss im Bönener Lager. Mit 25:24 (14:11) hatte der Liga-Vorletzte beim Neunten gewonnen und zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf eingesammelt – zudem die ersten im gesamten Saisonverlauf in fremder Halle. Ich frage mich immer noch, wie wir das Spiel aus der Hand geben konnten“, wunderte sich TuRa-Coach Thomas Rycharski noch am Sonntag über das Ergebnis. „Wir spielen von den letzten sechseinhalb Minuten vier in Überzahl – da musst du das Ding nach Hause holen, zumal Altenbögge nur einmal im ganzen Spiel in Führung gelegen hat.“ Zuvor hatte das Bönener Trainergespann Dirk Schmidtmeier und Eike Jungemann eine Partie gesehen, die lange Zeit von den Gastgebern dominiert wurde. Pascal Terbeck, Louis Hesse (2) und Julius Schimanski legten schnell auf 4:0 vor (4.). Dann entschlossen sich die Gäste, mitzuspielen: Nick Schöffler (2) und Tim Baeck brachten ihre Farben zum 4:3 in die Partie (8.). Bis zur zwölften Minute blieb es eng, dann setzte sich der Gastgeber binnen zehn Minuten bis auf 13:6 ab – den RSV schien dasselbe Schicksal zu ereilen, wie in all seinen vorangegangenen Auswärtsspielen. Doch die Mannschaft kämpfte sich nach und nach zurück, sah bereits bis zur Pause beim 14:11 schon wieder Land, und spätestens, als Gregor Stefek in der 34. Minute zum 15:13 verkürzte, glaubte der Tabellenvorletzte wieder an seine Chance. „Das habe ich schon bei anderen Spielen gesehen, dass die Bönener nie locker lassen“, fand Rycharski lobende Worte für den Kampf der Gäste. Nach 45 Minuten hatte Niklas Gumball zum 19:18-Anschluss getroffen, und auch den folgenden Rückschlag verkraftete der RSV gut, als sich Bergkamen noch einmal bis auf drei Tore absetzte (49./22:19). Bönen ließ sich nicht mehr abschütteln, und es war Torhüter Kai Kleeschulte vorbehalten, nach 54 Minuten per Siebenmeter erstmals in der Partie den Ausgleich zu erzielen. Als die Gäste dann trotz Unterzahl – Stefek hatte eine Zeitstrafe erhalten – in der 59. Minute durch Niklas Korupka die erste Führung schafften und Jan-Luca Stratmann 45 Sekunden vor dem Ende das 23:25 nachlegte, schien das Spiel entschieden. Terbeck verkürzte, und Schmidtmeier nahm vier Sekunden vor dem Ende die Auszeit. Der Rest war Freude. Der Dämpfer kam allerdings schon nach Spielschluss. Denn der SuS Oberaden, direkter Konkurrent im Abstiegsrennen, gewann fast zeitgleich seine Partie beim TuS Brake mit 33:30 und hielt damit den Abstand zum RSV konstant bei fünf Punkten.

 

 

Lit 1912 3 – TV Isselhorst 30:38 (11:19)

Die Nordies blieben gegen den TV Isselhorst auch im neunten Spiel hintereinander ohne Sieg. Lediglich zwei Unentschieden (31:31 gegen TV Verl und 33:33 beim TuS Brake) verbuchten die Schützlinge von Trainer Olaf Grintz im Jahr 2025. In der Tabelle rutschten die Nordies inzwischen auf den elften Rang ab. Lit fand gegen die Gäste aus dem Kreis Gütersloh zu keinem Zeitpunkt ins Spiel und lag schnell mit 1:6-Toren hinten. Trainer Olaf Grintz sah sich bei diesem Spielstand früh gezwungen, seine Auszeit zu nehmen. Aber auch danach wurde es nicht besser. Der Trainer meinte: „Was in der ersten Hälfte abgelaufen ist – da hätte ich auch meine B-Jugend spielen lassen können“. Isselhorst konnte ohne große Gegenwehr sein Tempospiel aufziehen. Lit lief nur hinterher. Einziger Lichtblick war Torhüter Jan Lambrecht, der mit zahlreichen Paraden ein Debakel verhinderte. Lit kam in Durchgang zwei besser ins Spiel. Doch eine Aufholjagd war aufgrund der hohen Fehlerquote nicht möglich. Beim 24:34 in der 53.Minute war die Partie längst entschieden. „Alles was wir uns vorgenommen hatten war wie weggeblasen. Wir wollten das Tempospiel unterbinden, das ist uns aber überhaupt nicht gelungen“, meinte ein enttäuschter Olaf Grintz. Während bei Lit Justus Westerbeck (9), Torben Meinking (6), Fynn Benecke (5) und Jonas Tabel (4) am besten trafen, führten bei den Gästen Nico Vossen (7), Marvin Gregor (6), Moritz Lünstroth (5), Nils Unkell (5) und Alexander Wiese (5) die Torschützenliste an.

 

TuS Spenge 2 – Spvg. Steinhagen 31:32 (18:14)

Lange Zeit sah die Reserve des TuS Spenge wie der sichere Sieger aus. In der 39.Minute führten die Schützlinge von Trainer Heiko Holtmann mit 23:19-Toren und zweieinhalb Minuten vor dem Ende klingelte es zum 31:29 im Steinhagener Kasten. Daraufhin nahmen die Gäste ihre Auszeit. Torben Bode verkürzte kurze Zeit später auf 31:30. Spenges nächster Angriff verpuffte und Tim Ansorge glich für Steinhagen aus. Und auch der nächste Spenger Angriff brachte nichts ein. Vier Sekunden vor Abpfiff blieb es dann Mika Retzlaff vorbehalten, den nicht mehr für möglich gehaltenen 31:32-Siegtreffer für die Gäste zu erzielen. Bei den Hausherren trafen Jan Schürstedt (9) und Soenke Raschkowski (7) am besten, während bei Steinhagen Hannes Krassort (8), Torben Bode (6), Tim Ansorge (5) und Linus Duemke (5) die Torschützenliste anführten.

 

TuS Brake – SuS Oberaden 30:33 (15:15)

Der TuS Brake ist zur Zeit personell arg gebeutelt. Auch gegen das Kellerkind SuS Oberaden standen mal gerade zehn Akteure auf dem Spielberichtsbogen. Bis zum 16:16 kurz nach der Pause konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Danach zogen die Gäste durch einen 0:4-Lauf auf 16:20 davon und kamen über 18:23 zu einem überraschenden 30:33-Auswärtssieg. Haupttorschützen TuS Brake: Jannis Johannmeier (10) und Marius Tiemann (6). Haupttorschützen Oberaden: Tim Fehring (6), Niklas Laufer (6), Julian Mosch (5) und Mika Kurr (5).

 

TuS 97 Bielefeld – Ahlener SG 2 28:29 (11:14)

Die Luft ist raus bei den Jürmkern. Bis zum 3:4 waren die Hausherren in Schlagdistanz. Dann gelang den Gästen aus Ahlen ein 0:5-Lauf zum 3:9. Und diesem Rückstand liefen die Hausherren während der gesamten Spielzeit hinterher. Zur Pause stand ein 11:14 auf der Anzeigetafel und nach fünfzig Minuten lagen die Gäste ganz klar mit 21:27-Toren vorn. In der Schlussphase kämpfte sich der TuS noch bis auf 27:28 heran, ehe Routinier Bastian Frenzel mit seinem zwölften Treffer zum 27:29 einnetzte und die beiden Zähler nach Ahlen gingen. Haupttorschützen TuS: Adrian Boehnke (10) und Lennart Holtmann (5). Haupttorschützen Ahlen: Bastian Frenzel (12), Jonas Horstmann (7) und Marc Schindler (6).


 

VfL Handball Mennighüffen und JSG LöMO 22./23.3.2025

 

Heimspiele:

Sa 18.00Uhr VfL 1. Herren – TV Verl 29:19

Sa 14.00Uhr VfL 2. Herren – Tuspo Meißen 19:22

Sa 16.00Uhr VfL 3. Herren – Sportfreunde Senne 2 33:38

So 13.00Uhr VfL 4. Herren – HSG Löhne/Obernbeck 2 29:17

So 15.00Uhr weibl. C-Jgd. JSG LöMO – HSG Euro 2 20:16

Auswärtsspiele

Sa 16.00Uhr männl.A-Jgd. Handball Lemgo – JSG LöMO 37:34

So 13.15Uhr männl.B-Jgd. TuS 97 Bielefeld – JSG LöMO 26:26

Sa 12.30Uhr männl.D-Jgd. Sportfreunde Senne – JSG LöMO 13:18

So 12.00Uhr gem. E-Jgd. VfL Herford – JSG LöMO 1 28:27

So 14.00Uhr gem. E-Jgd. JSG Lenzinghausen/Spenge 2 – JSG LöMO 2 8:25

 

TuS 2. Herren – Tuspo Meißen 19:22 (10:13)

Die Reserve des VfL kassierte eine ganz dumme und unnötige Niederlage gegen Tuspo Meißen. Bis zum 5:5 sahen die wenigen Fans eine ausgeglichene Partie. Danach setzte sich Meißen auf 5:9 ab und diesen Rückstand konnte der VfL nicht wieder wettmachen. Die VfL-Abwehr zog in den Zweikämpfen des öfteren den Kürzeren und die schnelle Mitte bescherte den Gästen einfache Tore. Beim Stand von 10:13 ging es in die Kabinen. Beim 13:14 und 17:18 waren die Hausherren zweimal wieder dran, vergaben aber im zweiten Abschnitt sage und schreib dreizehn Chancen und so gewann Meißen mit 19:22-Toren. Trainer Miklas Bröhenhorst meinte nach der unnötigen Niederlage: „Wir sind schlecht in die Partie gekommen. Wenn du in eigener Halle aber nur 22Gegentore kassierst, musst du das Spiel gewinnen. Aber wir haben ja reihenweise die besten Chancen ausgelassen und zudem vier Siebenmeter verworfen“.

Tore: Tim-Oliver Strauch (5), Jona David (4), Fabian Cardinal (3), Leon Schrewe (2), Lennard Fransmeier (2), Marius Hepermann (1), Tim Wienkemeier (1) und Jannik Brune (1).

 

VfL 3. Herren – Sportfreunde Senne 2 33:38 (18:16)

Das Spitzenspiel in der Kreisliga B zwischen der dritten Mannschaft des VfL und dem Tabellenführer Sportfreunde Senne 2 hielt was es versprach. In Durchgang eins wechselte die Führung ständig. Zwei Minuten vor dem Seitenwechsel lag der VfL knapp mit 15:16-Toren zurück, machte dann aber noch drei Treffer und ging mit einer 18:16-Führung in die Kabine. Nach der Pause ging es weiter hin und her. In der 43.Minute brachte der zwölffache Torschütze Marius Hepermann sein Team mit 27:26 in Front. Das sollte dann aber die letzte Führung für die Harre-Sieben sein. Senne zog auf 27:29 davon. Der VfL blieb bis zum 32:34 zwei Minuten vor dem Ende in Schlagdistanz. In den letzten Minuten spielten die Gäste ganz clever und kamen noch zu einem 33:38-Erfolg. Senne hat durch diesen Sieg den Meistertitel klar gemacht. Der VfL rangiert mit acht Zählern Rückstand auf dem zweiten Rang und kann Senne nicht mehr vom ersten Platz verdrängen.

Tore: Marius Hepermann (12), Malte Bröhenhorst (7), Lennart Greimann (6), Fabian Kassebaum (4), Bastian Bekemeier (2), Tarek Meiners (1) und Dominic König (1).

 

VfL 4. Herren – HSG Löhne/Obernbeck 2 29:17 (15:5)

Dieses Ortsderby wurde zu einer klaren Angelegenheit für die vierte Mannschaft des VfL, die von Beginn an eine tolle Leistung ablieferte. Lediglich beim 0:1 konnte sich die HSG über eine Führung freuen. Danach bestimmte der VfL die Partie und lag in der 16.Minute bereits klar mit 10:3-Toren vorn. Beim Stand von 15:5 wurden die Seiten gewechselt. Nachdem die Hausherren zu Beginn der zweiten Hälfte auf 18:5 erhöht hatten, ließen sie es etwas ruhiger angehen. Am Ende siegte der VfL, bei dem der zehnfache Torschütze Max Weitkamp überragte, mit zwölf Treffern Unterschied. Der Mannschaftsverantwortliche Andre Steffen meinte nach der Partie: „Wir hatten diesmal eine volle Bank und wir haben das Spiel von Beginn an kontrolliert. Der 29:17-Erfolg war durch eine gute Leistung von der ersten Minute an auch in dieser Höhe verdient“.

Tore: Max Weitkamp (10), Nico Kuban (7), Malte Bröhenhorst (5), Holger Beck (2), Steven Hölscher (2), Bastian Bröhenhorst (1), Andre Busse (1) und Daniel Reimer (1).

 

VfL 1. Herren – TV Verl 29:19 (14:9)

Trainer Jasmin Baltic musste in der Partie gegen den Tabellenletzten TV Verl auf den verletzten Tim Huckauf und auf den kurzfristig erkrankten Arne Kröger verzichten. Und so taten sich die Hausherren in der Anfangsphase gegen die körperlich robuste Truppe aus Verl recht schwer. Bis zum 7:7 hatte die Führung stets gewechselt, ehe sich der VfL durch einen 4:0-Lauf auf 11:7 absetzte und danach nicht mehr in Schwierigkeiten kam. In dieser Phase traf der gerade eingewechselte Lukas Mailänder dreimal ins Verler Tor. Über 13:8 wurden beim Stand von 14:9 die Seiten gewechselt. Nach der Pause brachten die Gäste bei ihren Angriffen für ihren Torhüter einen siebten Feldspieler. Dabei fing die VfL-Abwehr einige Bälle ab, aber drei Weitwürfe verfehlten das leere Verler Tor. Acht Minuten nach dem Pausenpfiff führten die Hausherren bereits mit 19:11-Toren, wobei Routinier Christian Menkhoff zwei herrliche Treffer von Rechtsaußen erzielte. Danach nahm sich der VfL achtminütige Auszeit und plötzlich war Verl beim Zwischenstand von 19:15 wieder in Schlagdistanz. In der Folgezeit überzeugte Linksaußen Preben Barthold, der für die Treffer zum 20:15, 22:16 und 26:17 verantwortlich war. Und in dieser Phase traf dann auch Marvin Vieregge zweimal mit Weitwürfen ins leere Verler Tor. Am Ende siegte der VfL klar mit 29:19-Toren, ohne dabei eine Glanzleistung gezeigt zu haben. Immerhin schaltete die VfL-Abwehr den Verler Torjäger Frederic Trapphoff völlig aus. Der gefährliche Linksaußen blieb in der Mennighüffer Sporthalle ohne Torerfolg. Da Handball Bad Salzuflen das Spitzenspiel in Altenhagen knapp mit 28:26-Toren gewann, rückte der VfL auf Rang zwei in der Tabelle vor und hat nur einen Zähler Rückstand auf den Tabellenführer Bad Salzuflen.

Tore: Marvin Vieregge (6), Tim Held (4), Preben Barthold (4), Lukas Mailänder (4), Justus Böttcher (3), Mats Rinne (3), Christian Menkhoff (2), Daniel Danowsky (2) und Simon Harre (1).

Bei den Gästen war Lars Jogereit mit sechs Toren erfolgreichster Werfer.

 

Rückblick auf den 21. Oberligaspieltag

 

Das Titelrennen in der Oberliga Westfalen Staffel 1 ist wieder völlig offen, denn der VfL Handball Mennighüffen gewann beim Tabellenführer Handball Bad Salzuflen verdient mit 25:28-Toren. Vor gut 800Zuschauern lagen die Gäste lange Zeit klar vorn, ehe die Hausherren bis auf 23:24 verkürzten. In den Schlussminuten zeigte der VfL keine Nerven und feierte mit den 200 mitgereisten Fans den verdienten Überraschungssieg. Dennoch bleibt ein Wermutstropfen, denn der VfL-Spielmacher Tim Huckauf verletzte sich zu Beginn der zweiten Hälfte schwer und zog sich einen Kreuzbandriss zu. Die Reserve der TSG Altenhagen/Heepen 2 ist jetzt auch wieder voll im Titelrennen. Die TSG siegte bei SuS Oberaden mit 27:30-Toren und hat jetzt ebenfalls wie der VfL nur noch einen Zähler Rückstand auf Bad Salzuflen. Im Abstiegskampf befinden sich jetzt nur noch der TV Verl (8:34-Punkte) und der RSV Altenbögge/Bönen (8:32-Zähler). Während der TV Verl das Gütersloher Derby beim TV Isselhorst klar mit 31:38-Toren verlor, musste sich Altenbögge vor eigenem Publikum dem TuS 97 Bielefeld knapp mit 18:20-Toren geschlagen geben. Am kommenden Samstag empfängt die TSG Altenhagen/Heepen um 15.00Uhr in der Seidensticker Halle Handball Bad Salzuflen zum nächsten Spitzenspiel.

 

Handball Bad Salzuflen – VfL Handball Mennighüffen 25:28 (13:16)

Der VfL Handball Mennighüffen hält das Titelrennen in der Oberliga offen. Tabellenführer Handball Bad Salzuflen unterliegt den Grünen im Spitzenspiel mit 25:28 (13:16). Damit ist der Vorsprung auf einen Zähler geschrumpft und die Salzer haben Altenhagen-Heepen und eben den VfL im Nacken. Handballherz was willst Du mehr: die Halle in Aspe ist proppevoll und gut 200 Zuschauer unterstützen den VfL Mennighüffen lautstark. „Das war fast wie ein Heimspiel für uns“, freut sich Kreisläufer Luke Heinrichsmeier über die tolle Unterstützung, die immer noch ein paar Körner mehr aus den Aktiven herausholt. Der Zusammenhalt im Verein ist eben sehr groß. Die Gäste aus Mennighüffen sind von Beginn an im Spiel und halten dem Druck der Badestädter stand. Die Gastgeber stehen für Tempohandball, den sie aber nur selten auf das Parkett bringen können. Sie verfangen sich immer wieder in der leichtfüßigen VfL-Abwehr, die auch ein vorbildliches Rückzugsverhalten zeigt. Das Spiel beginnt zäh, das erste Tor durch Marc Pöppelmeier fällt erst in der vierten Spielminute. Der VfL antwortet zum 1:2 und dann hält Torhüter Tristan Frerichs den Siebenmeter von Marvin Anzer. Noch vor der Pause versuchen es Nico Timm und wiederum Marvin Anzer vergeblich beim Strafwurf, Frerichs hält die ersten drei Siebenmeter. Aber auch ansonsten ist der VfL-Schlussmann ein ganz starker Rückhalt. Er bringt die Salzufler Angreifer mit tollen Paraden zur Verzweiflung. „Wir haben im Tor einen Bus geparkt“. So beschreibt es Trainer Jasmin Baltic. Trotzdem kann Bad Salzuflen in Führung gehen. Als Tim Huckauf mit einem Freiwurf rechnet schnappt sich Carlos Hummerjohann den Ball und trifft zum 3:2. Beim 4:2 durch Henrik Zöllner haben die Hausherren ihre höchste Führung erzielt, denn der VfL lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Salzuflen behält bis zum 10:9 die Nase vorn, danach übernimmt Mennighüffen das Kommando. Hinten halten die gute Abwehr und Tristan Frerichs dicht und vorne ist vor allen Dingen Marvin Vieregge nicht zu stoppen. Er erzielt vier Tore in Folge und hat am Ende neun Treffer auf seinem Konto. Der VfL geht über 11:13 mit 12:16 in Führung. Davon sind die Hausherren sichtlich geschockt. Die grüne Geräuschkulisse tut ein Übriges. Die zweite Halbzeit beginnt mit einem Schreckmoment für die Baltic-Sieben. Tim Huckauf verdreht sich das Knie. Er kann nach ein paar Minuten weiterspielen und wird dann erneut gefoult. Diesmal muss er auf der Bank bleiben und Sünder Nico Timm bekommt dafür eine sehr milde Zweiminuten-Strafe. Bad Salzuflen versucht es ohnehin mit einer härteren Gangart. Doch auch davon lassen sich die Gäste nicht beeindrucken. Sie können auf 17:22 davonziehen und haben dem Tabellenführer damit fast den Zahn gezogen. Doch die Blauen kommen noch einmal auf 23:24 heran. Arne Kröger sieht nach einem Foul beim Gegenstoß die rote Karte. Mennighüffen behält die Nerven. Luke Heinrichsmeier trifft zum 23:25 und macht damit sein drittes Tor in der Schlussphase. Als Marvin Vieregge das 23:26 nach 58:15 Minuten erzielt, ist die Partie gelaufen und 200 Mennighüffener beginnen mit den Feierlichkeiten. Die beiden Trainer Fabian Arning und Jasmin Baltic sind sich einig: „Ein verdienter Sieg für Mennighüffen.“ Und Jasmin Baltic ergänzt: „Wir haben unsere beste Saisonleistung gebracht. Ich bedanke mich bei unseren Fans für die tolle Unterstützung.“ Für den VfL trafen Marvin Vieregge (9), Daniel Danowsky (6), Fynn Walter (4), Luke Heinrichsmeier (3), Tim Huckauf (2), Preben Barthold (2), Arne Kröger (1) und Lukas Mailänder (1).

Fünf Siege auf Reihe, gute Form, zwei Topteams und eine volle Halle. Es war alles angerichtet für das Topspiel gegen den VfL Handball Mennighüffen in der heimischen Halle Aspe. Bis auf Niklas Südhölter waren bei uns alle Mann an Bord und so wollten wir zuhause dementsprechend auftreten, um in Aspe ungeschlagen zu bleiben und die Tabellenführung auszubauen. Motiviert bis in die Haarspitzen gingen wir die Partie an, gewappnet und mit einem guten Matchplan ausgestattet, wollten wir den mehr als 800 (!) Zuschauern in der Halle in Aspe ein tolles Spiel über 60 Minuten bieten. Die Begegnung hingegen begann alles andere als mit einem Feuerwerk. Zu Beginn neutralisierten sich beide Teams und nach 11 gespielten Minuten prangte ein mageres 2:2 auf der Anzeigetafel. Nach 14 Minuten erzielte Henrik Zöllner dann das 4:2 zu unseren Gunsten und wir waren das erste Mal richtig in Führung. Dies sollte sich dann bis zum 10:11 in Minute 22 allerdings ändern. Auch, wenn wir offensiv nicht wirklich zu unserem Spiel fanden und unseren Meister ein ums andere Mal im am Samstag überragenden Tristan Frerichs im Tor der Gäste fanden, konnten wir die Partie bis zu diesem Zeitpunkt offen gestalten. Ein Dreierpack von Marvin Vieregge hatte dann allerdings zur Folge, dass wir uns beim 11:14 bereits kurz vor der Pause mit drei Toren im Hintertreffen sahen. Diesem Rückstand liefen wir dann auch leider bis zur Halbzeit hinterher und beim 13:16 wurden die Seiten getauscht. In der Kabine wollten wir neuen Mut schöpfen, um vor allem im Angriff besser an unser Spielsystem zu glauben. Wir mussten die kompakt arbeitende Defensive der Löhner mehr in der Breite attackieren als wir es noch im ersten Durchgang gemacht hatten. Sehr motiviert legten wir dann einen perfekten Fehlstart in die zweite Halbzeit hin und nach 35 Minuten beim 13:18 zwangen wir unser Trainerteam zur Auszeit. Wir machten es in der Folge besser, konnten auch Bälle in der Defensive holen, allerdings blieb vorne immer und immer wieder die Belohnung aus. Nach 47 Minuten lagen wir beim 19:22 immer noch drei Tore hinten. Wir stemmten uns allerdings mit allem, was wir hatten, gegen die drohende Niederlage und kämpferisch kann man uns, angetrieben von den Zuschauern auf der Tribüne, keinen Vorwurf machen. Dennoch ließen wir immer wieder klarste Chancen aus oder manövrierten uns in schwierige Situationen. Beim 19:24 (50. Minute) schien die Messe dann gelesen zu sein. Doch weit gefehlt: angetrieben vom starken Lars Görder konnten wir in den folgenden Minuten auf 23:24 verkürzen und auf einmal war das Ding völlig offen. In der Folge scheiterten wir aber erneut zweifach am starken Gäste-Keeper und so war die Partie beim 23:26 (58. Minute) dann doch leider verloren. Beide Teams trafen noch zweimal, sodass wir am Ende in eine bittere, aber absolut verdiente, 25:28-Heimniederlage einwilligen mussten. Trainerstimme Fabian Arning: „Wir sind wirklich enttäuscht. Wir konnten unsere Leistung der letzten Wochen am Samstag zu keinem Zeitpunkt abrufen und müssen uns Mennighüffen sportlich absolut verdient geschlagen geben. Wir finden leider über 60 Minuten nicht in unser Angriffsspiel und müssen uns jedes einzelne Tor unfassbar hart erarbeiten. Am Ende hat hier dann die Tagesform entschieden und diese war nicht auf unserer Seite. Trotz allem ziehe ich den Hut vor meiner Mannschaft, die wirklich super gekämpft und sich nie aufgegeben hat, egal wie schwer jeder einzelne Rückschlag während des Spiels auch war. Natürlich möchte ich mich auch bei den über 800 Zuschauern in der Halle Aspe bedanken, das war heute ein absolut würdiger Rahmen für ein absolutes Spitzenspiel. Es herrschte eine super Stimmung und das ganze war ein ganz tolles Handballfest. Vielen Dank an alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die dieses Event möglich gemacht haben!“ HBS: Müller, P. Göke (Tor); Görder (6/3), Zöllner (5), Anzer (4), Ostrop, Steffen, Hummerjohann (je 2), Timm, Heinemann, Pöppelmeier, D. Krüger (je 1), F. Krüger, J. Göke

 

TV Isselhorst – TV Verl 38:31 (18:14)

Weil sich auf dem Spielfeld die erwarteten Kräfteverhältnisse schnell bestätigt hatten, verlief das Gütersloher-„Südkreisderby“ in der Handball-Oberliga zwischen dem TV Isselhorst und dem TV Verl am Samstagabend unspektakulär. Mit einem vollauf verdienten 38:31-Sieg, der noch höher hätte ausfallen können, wenn sie ihre Überlegenheit konsequenter genutzt hätten, verbesserten sich die Gastgeber auf 24:18 Punkte und Tabellenplatz sechs. Tendenz: Ausbaufähig. Die Gäste (8:34 Punkte) tragen nach dieser klaren, letztlich sogar noch schmeichelhaften Niederlage dagegen weiter die Rote Laterne der Oberliga, Staffel 1, durch Westfalen. Tendenz angesichts ihres happigen Restprogramms und obwohl im Duell mit RSV Altenbögge-Bönen, dem anderen Kandidaten für den einzigen direkten Abstiegsplatz, weiter alles möglich ist: Schwierig. „Man hat schließlich auch heute wieder gesehen, warum wir die schwächste Abwehr der Liga stellen“, räumte Robert Voßhans ein. „Und wenn wir einmal bis auf drei Tore dran waren, wie beim 15:18 oder beim 18:21, dann haben wir, wie so oft in dieser Saison, übereilt die Möglichkeiten heranzukommen, weggeschmissen“, kam der Coach auch gleich noch auf die zweite grundlegende Schwäche seines Teams zu sprechen. Die fehlende Durchschlagskraft im Angriff sei umso ausschlaggebender gewesen, als sie dem TVI die „spielentscheidenden leichten Ballgewinne und Tempoangriffe ermöglicht“ hätten. „Halten wir die Isselhorster über 60 Minuten im Positionsspiel, nehmen wir hier was mit, aber so funktioniert Handball nun mal leider nicht“, stöhnte Voßhans. Immerhin konnten die Verler einen Trost mit nach Hause nehmen. „Gegen Altenbögge hauen wir am letzten Spieltag genauso rein, die holen hier keine Punkte“, versprach Alexander Wiese. Der Ex-Verler hatte am Samstag keine Gnade mit den alten Kameraden gekannt und ihnen, wie der starke Rechtsaußen Moritz Lünstroth, gleich neunmal eingeschenkt. Stefan Hamsen dürfte diese Ankündigung gerne vernommen haben. Der Isselhorster Coach sah im Derby schließlich bestätigt, was er immer schon gesagt und nach der Klatsche in Spenge letzte Woche „an den Trainingsabenden über eine hohe Laufintensität wieder herausgearbeitet“ hätte: „Stimmt bei uns die Einsatzbereitschaft, dann wird es auch ansehnlich.“ Obwohl er schon früh – der TVI hatte bereits in der ersten Halbzeit bis zu sieben Treffer vorgelegt – das Gefühl gehabt hätte, das da nichts mehr anbrennen würde, war Hamsen am Samstag nicht ganz zufrieden. „Ein paar Gegentore weniger hätte ich mir schon gewünscht.“ Diese Kritik war umso verständlicher, als der TV Verl mangels Wurfkraft in der zweiten Reihe weitestgehend auf Anspiele an den Kreis angewiesen war. Vor allem Lennart Voss, der vielleicht sein bestes Spiel in dieser Saison machte, fand dabei immer wieder den Zwei-Meter-Mann Johannes Dorow. Uneingeschränkt loben mochte Voßhans seine stärksten Angreifer jedoch nur für ihr gutes Zusammenspiel. „Denn wo waren die beiden in der Abwehr? Wieses Schlagwürfe kennt doch eigentlich jeder, gerade bei uns.“ Während für Isselhorst Moritz Lünstroth und Alexander Wiese jeweils neun Treffer erzielten, waren bei den Gästen Johannes Dorow (9) und Lennart Voss (8) die erfolgreichsten Werfer.

 

Lit 1912 3 – TuS Spenge 2 29:44 (14:21)

Die Nordies verloren gegen den TuS Spenge 2 deutlich mit 29:44-Toren. Es war für die Gastgeber die Niederlage mit den meisten Gegentreffern in dieser Saison. Zuvor hatte es schon zwei Pleiten mit 39Gegentoren gegeben. „Wir haben nach dem Spiel lange überlegt, woran es gelegen hat. Wir wissen es nicht, „meinte Benjamin Arning, der gemeinsam mit Tim Grote den etatmäßigen Trainer Olaf Grintz vertrat. In der ersten Viertelstunde deutete nichts darauf hin, das es eine deutliche Pleite geben könnte. Nach fünfzehn Minuten hieß es 8:8-Unentschieden. „Danach folgten ein paar Fehlwürfe und Spenge nutzte das schwache Rückzugsverhalten gnadenlos aus. Die Folge: Spenge setzte sich über 9:14 in der 19.Minute und 11:19 in der 28.Minute kontinuierlich ab. Beim Stand von 14:21 wurden die Seiten gewechselt. Ein Aufbäumen war nach dem Seitenwechsel schwerlich erkennbar. Die weiteren Stationen hießen 22:30 in der 43.Minute, 24:37 in der 51.Minute und schließlich 29:44. Für Lit trafen Jannis Jasper (7), Laurens Günther (4), Marcel Droste (4) und Marvin Buhrmester (4) am besten. Bei den Gästen aus Spenge führten Philipp Richter (11), Soenke Raschkowski (7) und Jan Schürstedt (7) die Torschützenliste an.

 

Ahlener SG 2 – TuS Brake 26:22 (12:10)

Nach sechs Niederlagen hintereinander konnte die Reserve der Ahlener SG endlich wieder einen Sieg feiern. Gegen die stark ersatzgeschwächte Truppe des TuS Brake gewann Ahlen mit 26:22-Toren. Die Gäste aus dem Norden Bielefelds hatten nur neun Feldspieler aufgeboten und lagen schnell mit 3:0 im Hintertreffen. Beim 7:2 in der 11.Minute und beim 10:4 sah es gar nicht gut für den TuS aus. Danach fingen sich die Gäste und verkürzten bis zur Pause auf 12:10. In Durchgang zwei hatte sich der TuS bis auf 14:13 herangekämpft. In der Folge setzte sich Ahlen durch einen 3:0-Lauf auf 17:13 ab und gab sich danach keine Blöße mehr. Für Ahlen trafen Routinier Bastian Frenzel (8), Jonas Horstmann (6) und Robin Hohmann (5) am besten. Bei Brake führte Jannis Johannmeier (6) die Torschützenliste an.

SpVg Steinhagen – HC TuRa Bergkamen 34:38 (16:16)

Quelle: sport-kreisunna.de
Thomas Rycharski saß wieder auf der TuRa-Trainerbank und durfte sich über einen starken Auftritt seiner Mannschaft freuen, der in Steinhagen mit einem Sieg endete. Besser konnte seine Rückkehr nach seiner Knie-OP gar nicht ausfallen. Mit nunmehr 17:23 Punkten auf Tabellenpplatz acht, neun Punkte Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz, kann er mit den TuRa-Verantwortlichen wohl in aller Ruhe schon für die neue Saison planen.
Beim Tabellennachbarn Steinhagen konnte „Tomek“ Rycahrski nur acht Feldspieler aufbieten, musste ohne seine beiden Kreisläufer Max Zyska und Jannik Bugnowski auskommen. Dem Umstand gehorchend musste er taktisch umplanen, verzichtete auf das Kreisläuferspiel und agierte mit seinen Rückraumspielern Terbeck, Weßeling, Moog und Hesse in der Offensive. Nicht so geübt und auch nicht gespielt vorher. Diese Variante musste sich verständlicherweise erst einspielen und kam nach der Pause erst richtig ins Rollen. Die Folge: Ein 9:1-Lauf ab der 43. Minute. Damit waren die Gäste auf der Siegerstraße. Torhüter Till Schwenken trug mit dazu bei mit starken Paraden in den letzten 15 Minuten.
TuRa-Trainer Thomas Rycharski sprach nach dem Spiel von einem ganz wichtigen Sieg und lobte seine Mannschaft. „Wir haben das Spielsystem ohne Kreisläufer erst einmal im Training geübt“, verriet er, „im Spiel allerdings noch nicht praktiziert. Insofern großes Kompliment an die Mannschaft.“
HC TuRa: Schwenken, Faber; Moog 3, Terbeck 8, Weßeling 5, Hesse 10, Schulz, Koch 2, Honerkamp 9, Schimanski.

 

RSV Altenbögge/Bönen – TuS 97 Bielefeld 18:20 (8:13)

Nach dem Spiel gegen den TuS Bielefeld/Jöllenbeck hatte Gregor Stefek noch zu tun. Erst der traditionelle Dank mit den Teamkollegen ans Publikum für die Unterstützung. Dann fragte ein junger Handball-Fan nach einem Autogramm des RSV-Linkshänders auf einem Blatt Papier, auf dem er selbst ein Portrait des Routiniers gezeichnet hat. Selbst malen würde Stefek aktuell auch gerne die Tabelle der Handball-Oberliga. Dann wäre der RSV vermutlich nicht mehr auf dem vorletzten Liga-Platz. Müsste nicht mehr um den Klassenerhalt bangen. Und Stefek wäre sich vielleicht schon sicher, wo er denn im kommenden Jahr Handball spielen wird. Grundsätzlich müssen wir im Training wieder gucken, dass wir an der Angriffsleistung feilen. Denn auch mit 38 Jahren denkt der Linkshänder noch nicht ans Aufhören. Ob er aber dem RSV nach dann sieben gemeinsamen Jahren erhalten bleiben wird, ist offen: „Wir haben noch nicht gesprochen, und ich habe mir über die Zukunft noch keine Gedanken gemacht“, sagt er. „Ich gucke mal, wer da eventuell geholt oder nicht geholt wird – es ist ja noch Zeit.“ Die wird für den RSV in der Oberliga immer knapper. Denn nach dem 18:20 gegen den Tabellenvierten aus Bielefeld rangiert der RSV weiter auf dem vorletzten Platz. Dabei wäre auch gegen die Ostwestfalen eigentlich mehr möglich gewesen. „Wir haben gesehen, dass wir gegen die Mannschaften von oben punkten können – und gepunktet haben“, sagt Stefek, der vor seinem Wechsel nach Bönen unter anderem für den ASV Hamm-Westfalen und die HSE Hamm höherklassig aktiv gewesen war. „Klar werden es weniger Spiele, aber ich bin überzeugt davon, dass wir wieder gewinnen werden. Nächste Woche kommt Bergkamen, das ist ein Derby und nochmal eine besondere Stimmung. Und wenn wir etwas disziplinierter spielen, kaltschnäuziger, haben wir eigentlich gegen alle in der Liga eine Chance.“ Das sieht Eike Jungemann ähnlich. Allerdings müsse dann in der Offensive der Knoten endlich platzen. Und dazu braucht es gemeinsame Übungseinheiten: „Grundsätzlich müssen wir im Training wieder gucken, dass wir an der Angriffsleistung feilen“, sagt der RSV-Co-Trainer. „So wie jetzt sieht das ziemlich schlecht aus. Jeder spielt seinen eigenen Stiefel, jeder ist für sich allein auf der Platte. Das ist kein Kollektiv.“ Keine guten Noten für die Mannschaft, die defensiv gegen Bielefeld/Jöllenbeck durchaus zusammenstand und sich gemeinsam am Gegner abarbeitete. „Aber insgesamt müssen wir mehr zusammenrücken“, fordert Jungemann, der wie Stefek über den ASV Hamm-Westfalen zum RSV gekommen war. „Vor zwei Wochen gegen Altenhagen war das eine ganz andere Leistung, viel mehr Spielwitz. Mit der Leistung heute brauchen wir uns gar keine Gedanken darüber zu machen, dass wir den Klassenerhalt schaffen könnten. Dennoch ist noch genug Zeit, es gibt genug Punkte, und die anderen spielen auch nicht so, dass sie uns enteilen. Aber wir sollten mal langsam punkten – vor allem zu Hause.“ Auch Jungemann hat noch nicht darüber entschieden, ob sein Weg auch künftig mehrmals die Woche nach Bönen führen wird. Gespräche mit dem Verein? „Nein, noch gar nicht“, sagt er. „Das machen wir nach der Saison. Ich muss mal gucken, wie es dann weitergeht. Aber je nachdem, wie die Saison verläuft, muss man schauen.“ Zumindest soviel steht fest: Seine Spielerkarriere, die er im vergangenen Sommer beendete, wird er nicht wieder aufleben lassen: „Ich hatte mich bewusst dazu entschieden, nicht weiterzuspielen, das wird so bleiben“, versichert er. Als Trainer sieht das anders aus: „Schmiddi (Anm. der. Red.: Cheftrainer Dirk Schmidtmeier) bleibt, und ich bin zufrieden mit unserer Zusammenarbeit. Aber ich muss auch gucken, wie sich die Situation privat ergibt.“ Gegen den Rangvierten aus Jöllenbeck lief der RSV von den ersten Minute an einem Rückstand hinterher. Die Gäste führten schon mit 0:4, ehe der RSV in der 8.Minute zum 1:4 verkürzte. Über 3:7, 4:9 und 5:11 lag Jöllenbeck beim Pausenpfiff klar mit 8:13-Toren vorn. In Durchgang zwei setzten sich die Jürmker in der 47.Minute sogar auf 11:18 ab. In der Endphase wurden die Hausherren besser und machten aus einem 14:20-Rückstand noch ein 18:20. In dieser Phase vergab Gregor Stefek leider einen Strafwurf. Während bei den Hausherren Gregor Stefek (5), Tim Baeck (4) und Niklas Gumball (3) am besten trafen, führte beim TuS Adrian Boehnke mit acht Treffern die Torschützenliste an.

 

SuS Oberaden – TSG Altenhagen/Heepen 27:30 (12:15)

Vor dem Auswärtsspiel beim heimstarken SuS Oberaden musste Trainer Tobias Fröbel seinen Kader umbauen, denn mit Leon Throne (Fieber), Max Langelahn (Uni-Exkursion), Lennart Eschler (Australienreise) und Tjorven Werner (arbeitsbedingt) fielen gleich vier Stammkräfte aus. Da die erste Mannschaft und die A-Jugend zeitgleich spielten, mussten Paul Ludwig (3.Herren) und Jonas Blom (4.Herren) aushelfen und sie machten einen guten Job. Somit konnten die Leistungsträger im Angriff ihre Pausen in der Abwehr bekommen. Oberaden ging mit 5:4 in Front und blieb dann bis zum 8:9 in Schlagdistanz. Aufgrund einer konzentrierten Deckungsleistung – Oberadens Torjäger Mika Kurr ließ sich nach einer Viertelstunde entnervt auswechseln – konnte sich die TSG bis auf 12:15 absetzen. Nach der Pause stellte Trainer Tobias Fröbel seine Abwehr auf 5:1 um, was den Hausherren überhaupt nicht behagte. Bis zur 48.Minute gelang Oberaden mal gerade fünf Treffer und beim 17:23 war die Vorentscheidung gefallen. „Durch Salzuflens gleichzeitige Niederlage gegen Mennighüffen war unser Sieg in Oberaden wohl der wichtigste in dieser Saison“, meinte ein stolzer Tobias Fröbel. Bei den Gästen trafen Jannik Ullmann (8) und Julian Niedergriese (6) am besten. Bei Oberaden führten Jan Ferkinghoff (7), Till Storck (7) und Hendrik Schuchtmann (6) die Torschützenliste an.

 

 

 

 

VfL Handball Mennighüffen und JSG LöMO 22./23.3.2025

 

Heimspiele:

Sa 18.00Uhr VfL 1. Herren – TV Verl

Sa 14.00Uhr VfL 2. Herren – Tuspo Meißen

Sa 16.00Uhr VfL 3. Herren – Sportfreunde Senne 2

So 13.00Uhr VfL 4. Herren – HSG Löhne Obernbeck 2

So 15.00Uhr weibl. C-Jgd. JSG LöMO – HSG Euro 2

Auswärtsspiele

Sa 16.00Uhr männl.A-Jgd. Handball Lemgo – JSG LöMO

So 13.15Uhr männl.B-Jgd. TuS 97 Bielefeld – JSG LöMO

Sa 12.30Uhr männl.D-Jgd. Sportfreunde Senne .- JSG LöMO

So 12.00Uhr gem. E-Jgd. VfL Herford – JSG LöMO 1

So 14.00Uhr gem. E-Jgd. JSG Lenzinghausen/Spenge 2 – JSG LöMO 2

 

Am kommenden Wochenende ist wieder viel los in der Mennighüffer Sporthalle. Gleich fünf Teams kämpfen um die heißbegehrten Punkte. Unsere erste Mannschaft hat den Titelkampf in der Oberliga Staffel eins wieder interessant gemacht. Nach dem überzeugenden 28:25-Sieg beim Tabellenführer Handball Bad Salzuflen liegen die drei Spitzenteams ganz eng beisammen und Spitzenreiter Bad Salzuflen hat nur noch einen Zähler Vorsprung auf die Verfolger TSG Altenhagen/Heepen 2 und dem VfL. Am Samstag kommt es dann in der Seidensticker Halle um 15.00Uhr zum Spitzenspiel zwischen der TSG Altenhagen/Heepen 2 und Handball Bad Salzuflen. Der VfL trifft am Samstag um 18.00Uhr in der Mennighüffer Sporthalle auf den Tabellenletzten TV Verl. Der Aufsteiger hält bei 8:34-Punkten und 577:677-Toren die rote Laterne. In der Hinserie gelang der Baltic-Sieben in Verl ein 37:24-Kantersieg. Die Verler, die aufgrund von vielen Verletzungen, selten in Bestbesetzung antreten konnten, gewannen vor vier Wochen in eigener Halle gegen die Ahlener SG 2 mit 28:26-Toren. Danach gab es drei Niederlagen in Oberaden (23:25). gegen Bad Salzuflen (25:27) und in Isselhorst (31:38). Der VfL geht als klarer Favorit in dieses Spiel. Leider müssen die Löhner auf ihren Spielmacher Tim Huckauf verzichten, der sich im Spitzenspiel in Bad Salzuflen einen Kreuzbandriss zuzog. Mats Rinne, Lukas Mailänder und Daniel Danowsky müssen jetzt die Rückraum-Mitte-Position übernehmen. Ansonsten kann Trainer Jasmin Baltic auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Die VfL-Abwehr muss vor allen Dingen auf den Riesen am Kreis, Johannes Dorow, aufpassen. Er erzielte in Isselhorst neun Treffer für den TV. Ein weiterer Leistungsträger greift auf Linksaußen an. Frederic Trapphoff ist brandgefährlich und führt die Torschützenliste der Verler an. Er wechselt übrigens nach dieser Spielzeit zum Regionalligisten CVJM Rödinghausen. Der VfL hofft auf eine ähnliche Unterstützung seiner Fans wie in Bad Salzuflen.

Unsere zweite Herrenmannschaft trifft am Samstag zu der ungewohnten Anwurfzeit um 14.00Uhr auf den Tabellensiebten Tuspo Meißen. Die Gäste haben 19:19-Zähler auf dem Konto. Das Hinspiel gewann der VfL schon etwas überraschend mit 24:28-Toren. Unsere Reserve hat zur Zeit sieben Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge. Sollte die Truppe um das Trainergespann Miklas Bröhenhorst und Christian Pape an die guten ersten 45Minuten in Bad Salzuflen anknüpfen können, ist vielleicht eine weitere Überraschung möglich.

Zu einem Spitzenspiel der Kreisliga B kommt es am Samstag um 16.00Uhr, wenn die dritte Mannschaft des VfL auf den Tabellenführer Sportfreunde Senne 2 trifft. Die Harre-Sieben verlor das Hinspiel deutlich mit 23:32-Toren und brennt auf Revanche.

Am Sonntag empfängt unsere vierte Mannschaft um 13.00Uhr die zweite Mannschaft der HSG Löhne/Obernbeck zum Ortsderby. Das Hinspiel gewann die Truppe ihres Kultkapitäns Andre Busse klar mit 20:13-Toren. Die HSG rangiert mit 9:11-Punkten und 237:247-Toren auf dem sechsten Tabellenplatz. Der VfL geht als Favorit in die Partie und möchte seinen zweiten Tabellenplatz verteidigen.

Den Abschluss an diesem Wochenende macht die weibliche C-Jugend der JSG LöMO. Um 15.00Uhr wird das Spiel gegen die HSG Euro 2 angepfiffen.

 

VfL Handball Mennighüffen und JSG LöMO 15./16.3.2025

 

Heimspiele:

So 13.00Uhr VfL 1. Damen – TuS 97 Bielefeld 3 16:36

Fr 17.00Uhr gem. E-1-Jgd. JSG LöMO – JSG Häver/Rödinghausen 29:20

Sa 15.30Uhr gem. E-1-Jgd. JSG LöMO – JSG Lenzinghausen/Spenge 40:18

Sa 14.00Uhr gem. E-2-Jgd. JSG LöMO – TuS Ost Bielefeld kpfl. f. LöMO

Sa 17.15Uhr weibl. E-Jgd. JSG LöMO – TuS Leopoldshöhe 21:8

Sa 13.30Uhr männl. D-Jgd. JSG LöMO – SG Bünde/Dünne 2 20:20

So 14.00Uhr männl. B-Jgd. JSG LöMO – Altenbeken/Buke 28:22

 

Auswärtsspiele

Sa 18.30Uhr Handball Bad Salzuflen – VfL 1. Herren 25:28

Sa 16.15Uhr Handball Bad Salzuflen 2 – VfL 2. Herren 24:21

So 16.00Uhr HSG Löhne/Obernbeck 1 – VfL 3.Herren 25:29

So 12.45Uhr m-C-Jgd. SG Bünde/Dünne – JSG LöMO 45:26

 

VfL 1. Damen – TuS 97 Bielefeld 3 16:36 (6:15)

Gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer TuS 97 Bielefeld 3 standen die Damen des VfL von Beginn an auf verlorenem Posten und kassierten am Ende eine deftige 16:36-Schlappe. Nachdem Verena Windmann für den VfL zum 1:1 ausgeglichen hatte, setzte sich der Spitzenreiter schnell auf 1:5 ab und hatte spätestens beim 2:11 alles klar gemacht. Beim Stand von 6:15 wurden die Seiten gewechselt. In Durchgang zwei spielte der VfL im Angriff etwas effektiver, aber die Gäste kamen über 10:22 und 12:30 zu einem 16:36-Kantersieg.

Tore: Melissa Reinert (7), Talitha Bröhenhorst (4), Aileen Kleinedöpke (3), Verena Windmann (1) und Sina Speckmeier (1).

 

HSG Löhne/Obernbeck – VfL 3. Herren 25:29 (8:13)

In diesem Derby hieß´der Sieger wie auch schon in der Hinrunde VfL Mennighüffen. Die Gäste fuhren in der Sporthalle am Löhner Gymnasium einen feinen 25:29-Start-Ziel-Sieg ein. Durch diesen Erfolg festigte die Harre-Sieben in der Kreisliga B ihren zweiten Tabellenplatz. Man hat inzwischen drei Zähler Vorsprung auf den Rangdritten TG Schildesche 2 und vier Punkte Vorsprung auf den Nachbarn HSG Löhne/Obernbeck. Bis zum 8:9 in der 23.Minute führte der VfL ganz knapp mit einem oder zwei Toren Vorsprung. Dann kassierten die Gäste bis zur Pause kein Gegentor mehr und setzten sich durch einen 0:4-Lauf auf 8:13 ab. In der zweiten Hälfte war die HSG beim 16:17 wieder dran. Der VfL konterte und lag beim 16:21 wieder deutlich vorn. In der Schlussphase wurde es noch einmal eng. Die HSG kämpfte sich nach einem 19:25-Rückstand in der 53.Minute bis auf 23:25 heran. Trainer Detlev Harre nahm zu diesem Zeitpunkt seine Auszeit und rüttelte seine Truppe noch einmal wach. Der VfL setzte sich auf 24:29 ab und gewann am Ende verdient mit 25:29-Toren.

Torschützen: Marius Hepermann (8), Lennart Greimann (6), Max Mülke (4), Erik Littmann (4), Dominic König (4), Marvin Fransmeier (1), Anton Gergenreider (1) und Fabian Kassebaum (1).

 

 

VfL Handball Mennighüffen und JSG LöMO 15./16.3.2025

 

Heimspiele:

So 13.00Uhr VfL 1. Damen – TuS 97 Bielefeld 3

Fr 17.00Uhr gem. E-1-Jgd. JSG LöMO – JSG Häver/Rödinghausen 29:20

Sa 15.30Uhr gem. E-1-Jgd. JSG LöMO – JSG Lenzinghausen/Spenge 40:18

Sa 14.00Uhr gem. E-2-Jgd. JSG LöMO – TuS Ost Bielefeld kpfl. f. LöMO

Sa 17.15Uhr weibl. E-Jgd. JSG LöMO – TuS Leopoldshöhe 21:8

Sa 13.30Uhr männl. D-Jgd. JSG LöMO – SG Bünde/Dünne 2 20:20

So 14.00Uhr männl. A-Jgd. JSG LöMO – Altenbeken/Buke

 

Auswärtsspiele

Sa 18.30Uhr Handball Bad Salzuflen – VfL 1. Herren 25:28

Sa 16.15Uhr Handball Bad Salzuflen 2 – VfL 2. Herren 24:21

So 16.00Uhr HSG Löhne/Obernbeck 1 – VfL 3.Herren

 

Handball Bad Salzuflen – VfL 1. Herren 25:28 (13:16)

Das war der Paukenschlag Nummer zwei. Nachdem Trainer Jasmin Baltic vor gut einer Woche den VfL darüber informierte, das er zum Saisonende aus beruflichen Gründen sein Engagement beendet, gewann seine Truppe das Spitzenspiel bei Handball Bad Salzuflen souverän mit 28:25-Toren und Paukenschlag Nummer drei wird in der nächsten Woche bekannt gegeben. Vor fast 1000Zuschauern pfiffen die Unparteiischen Lars Ahlke und Julian Otto das Spitzenspiel der Oberliga Westfalen an. Gut 200 Fans hatten sich auf den Weg von Mennighüffen nach Werl-Aspe gemacht und sie kamen voll auf ihre Kosten. Der VfL war sechzig Minuten lang das bessere Team und siegte verdient mit 28:25-Toren. Damit machten die Grünen den Meisterschaftskampf wieder richtig spannend. Handball Bad Salzuflen führt mit 33:9-Zählern die Tabelle der Oberliga an. Mit jeweils 32:10-Zählern liegen die TSG Altenhagen/Heepen 2 und der VfL in Lauerstellung. Der VfL freute sich nach dem Sieg in der Bäderstadt nicht nur über einen tollen 28:25-Auswärtssieg sondern auch über den direkten gewonnenen Vergleich gegen Bad Salzuflen. Zwei Faktoren waren für den Sieg der Grünen ausschlaggebend. Zu einem zeigte Torhüter Tristan Frerichs eine überragende Leistung und zum anderen steckte der VfL die Ausfälle seines Spielmachers Tim Huckauf (Verletzung) und seines Torjäger Arne Kröger (rote Karte) besser weg als Bad Salzuflen die Verletzung ihres Spielmachers Marvin Anzer. Nach zehn Minuten hatte Tristan Frerichs schon zwei Siebenmeter von Marvin Anzer und Nico Timm pariert und wehrte in Durchgang eins noch einen Strafwurf von Marin Anzer ab. Zudem glänzte er mit zahlreichen Paraden und so stand es nach fünfzehn Minuten mal gerade 5:4. In der 22.Minute ging der VfL nach dem 1:2 beim 10:11 das zweite Mal in Front und gab dann die Führung bis zum Ende nicht mehr ab. Aus einem 11:11 machte der VfL ein 11:14 und ging mit einer 13:16-Führung in die Kabinen. Nach dem Wechsel setzten sich die Gäste auf 13:18 ab und bis zum 19:24 in der 51.Minute lagen die Grünen immer noch mit fünf Buden vorn. Die Gastgeber spielten in Durchgang zwei in der Abwehr nahe am Rande des Erlaubten, aber zunächst konnten sie den Gästeangreifern den Schneid nicht abkaufen. Und der so gefürchtete Angriff der Hausherren biss sich an der beweglichen Abwehr des VfL die Zähne aus. In der 52.Minute behinderte Arne Kröger Lars Goerder beim Gegenstoß und erhielt die rote Karte gezeigt. In Überzahl verkürzten die Hausherren in der 56.Minute durch Lars Goerder bis auf 23:24. Und da stand die Sporthalle in Werl-Aspe Kopf. Doch der VfL zeigte keine Nerven und spielte den nächsten Angriff lange aus. Kurz vor dem Zeitspiel wurde Kreisläufer Luke Heinrichsmeier wunderbar freigespielt und er vollendete zum 23:25. Als Marvin Vieregge zwei Minuten vor dem Ende zum 23:26 traf, war die Sensation perfekt. Beim VfL passte an diesem Samstag einfach alles. Die kämpferische Einstellung war hervorragend und das Rückzugsverhalten war nahezu perfekt. Bad Salzuflen konnte sein Tempospiel nicht aufziehen. Und im gebundenen Spiel war gegen die leichtfüßige VfL-Abwehr nicht viel auszurichten. Nach 46Minuten hatten die Hausherren mal gerade achtzehn Treffer erzielt. Vielleicht hätte es der Trainer Fabian Arning mal mit dem siebten Feldspieler versuchen sollen.

Nach der Partie feierte der VfL-Anhang minutenlang seine Truppe, die jetzt wieder voll im Aufstiegsrennen ist. Während der VfL am Samstag in eigener Halle auf den Tabellenletzten TV Verl trifft, muss Bad Salzuflen beim Tabellenzweiten TSG Altenhagen/Heepen 2 antreten.

Tore: Marvin Vieregge (9), Daniel Danowsky (6/5), Fynn Walter (4), Luke Heinrichsmeier (3), Tim Huckauf (2), Preben Barthold (2), Arne Kröger (1) und Lukas Mailänder (1). Bei den Hausherren trafen Lars Goerder (6), Henrik Zöllner (5) und Marvin Anzer (4) am besten.

 

Handball Bad Salzuflen – VfL 2. Herren 24:21(14:14)

Lange Zeit war der VfL im Reserveduell das bessere Team. Nachdem die Hausherren ein 3:2 vorgelegt hatten, zog der VfL auf 3:5, 4:6 und 6:8 davon. Bis zur Pause blieb es dann ganz eng und beim Stand von 14:14 wurden die Seiten gewechselt. Nach dem Wechsel blieb es bis zur 45.Minute ganz spannend und zu diesem Zeitpunkt stand ein 18:18 auf der Anzeigetafel. Doch dann fehlte es dem VfL-Angriff an Durchschlagskraft. Die Gäste blieben dreizehn Minuten lang ohne Torerfolg, was Bad Salzuflen durch einen 5:0-Lauf zur 23:18-Führung nutzte. Am Ende siegte der Tabellenfünfte mit 24:21-Toren.

Co-Trainer Christian Pape meinte nach der Partie: „Die ersten 45Minuten waren die besten, die meine Mannschaft in dieser Spielzeit auf die Platte gebracht hat. Dann fehlte uns am Ende die Kraft und die Durchschlagskraft im Angriff“.

Tore: Fabian Cardinal (9), Tim-Oliver Strauch (5), Jona David (4), Leon Schrewe (1), Lennard Fransmeier (1) und Tobias Pape (1).

 

 

VfL Handball Mennighüffen und JSG LöMO 15./16.3.2025

 

Heimspiele:

So 13.00Uhr VfL 1. Damen – TuS 97 Bielefeld 3

Fr 17.00Uhr gem. E-1-Jgd. JSG LöMO – JSG Häver/Rödinghausen Gymnasium Löhne

Sa 15.30Uhr gem. E-1-Jgd. JSG LöMO – JSG Lenzinghausen/Spenge

Sa 14.00Uhr gem. E-2-Jgd. JSG LöMO – TuS Ost Bielefeld

Sa 17.15Uhr weibl. E-Jgd. JSG LöMO – TuS Leopoldshöhe

Sa 13.30Uhr männl. D-Jgd. JSG LöMO – SG Bünde/Dünne 2 Gymnasium Löhne

So 14.00Uhr männl. A-Jgd. JSG LöMO – Altenbeken/Buke Gymnasium Löhne

 

Auswärtsspiele

Sa 18.30Uhr Handball Bad Salzuflen – VfL 1. Herren

Sa 16.15Uhr Handball Bad Salzuflen 2 – VfL 2. Herren

So 16.00Uhr HSG Löhne/Obernbeck 1 – VfL 3.Herren

 

Am kommenden Samstag steigt das Vereinsduell zwischen Handball Bad Salzuflen und dem VfL Handball Mennighüffen. Um16.15Uhr empfängt in der Ostwestfalenliga Handball Bad Salzufeln 2 unsere Reserve. Und um 18.30Uhr wird das Spitzenspiel in der Oberliga Westfalen zwischen den beiden Erstvertretungen angepfiffen. Bei beiden Vergleichen gelten die Hausherren als Favorit. Die Zweitvertretung der Hausherren belegt mit 23:13-Punkten den fünften Tabellenplatz und ist in eigener Halle noch ungeschlagen. 17:1-Zähler verbuchte Bad Salzuflen aus den bisherigen neun Heimspielen. Auch der große Titelfavorit HSG Spradow kassierte in der Sporthalle Werl-Aspe seine bislang einzige Saisonniederlage und die fiel mit 32:26 recht deutlich aus. Im Hinspiel in Mennighüffen verlor unsere Reserve mit 24:27-Toren und in diesem Spiel verletzten sich die Routiniers Till Orgel und Julian Peitzmeier schwer und konnten bis heute nicht mehr mitwirken. Obwohl unsere Reserve nicht mehr komplett antreten konnte und teilweise bis auf acht ihrer Stammkräfte verzichten musste, hielt sie sich sehr achtbar und rangiert mit 15:23-Zählern auf dem achten Tabellenplatz. Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt immerhin sechs Punkte. In Bad Salzuflen hat der VfL nur eine Außenseiterchance, aber vielleicht gelingt der Truppe des Trainergespannes Miklas Bröhenhorst und Christian Pape eine ähnliche Überraschung wie in der Vorwoche bei der TG Herford, wo der VfL völlig überraschend mit 28:23-Toren gewann. Unsere zweite Mannschaft fährt zusammen mit den Fans nach Bad Salzuflen. Der Bus startet um 14.15Uhr an der Mennighüffer Sporthalle.

Um 18.30Uhr pfeifen die Unparteiischen Lars Ahlke und Julian Otto das Spitzenspiel der Oberliga an, wenn der Tabellenführer Handball Bad Salzuflen (33:7-Punkte) auf den Rangdritten VfL Mennighüffen (30:10-Zähler) trifft. Beide Teams eilten in den letzten Wochen von Sieg zu Sieg. Die Gastgeber holten aus den letzten fünf Partien 10:0-Punkte. Der VfL gewann seine letzten fünf Spiele ebenfalls souverän. Somit steigt am Samstag in der Sporthalle Werl-Aspe ein echtes Spitzenspiel. Schon im Hinspiel machten die beiden Teams Werbung für den Handballsport. In Mennighüffen trennte man sich nach tollen sechzig Minuten 34:34-Unentschieden. Wenn der VfL die Aufstiegschance zur Regionalliga nutzen will, muss das Spiel beim Tabellenführer gewonnen werden. Trainer Jasmin Baltic kann personell aus den Vollen schöpfen. Alle Spieler haben sich fit gemeldet. Die VfL-Abwehr muss Marvin Anzer, Spielgestalter und Torjäger der Hausherren, ausschalten. Dann wäre eine Überraschung beim Tabellenführer möglich. Eine große Fangemeinde wird den heimischen VfL als grüne Wand im Gästeblock unterstützen.

Freuen wir uns auf zwei tolle Handballspiele.

Am Sonntag sind dann noch zwei weitere VfL-Teams im Einsatz. Unsere erste Damenmannschaft empfängt um 13.00Uhr in der Kreisliga den Tabellenführer TuS 97 Bielefeld 3. Alles andere als eine klare Niederlage wäre ein große Überraschung. Aber vielleicht ruft die Frerichs-Sieben ihr ganzes Leistungsvermögen ab und zieht sich gut aus der Affäre.

Um 16.00Uhr kommt es dann in der Sporthalle des Löhner Gymnasium in der Kreisliga B zum Ortsderby zwischen der HSG Löhne/Obernbeck und der dritten Mannschaft des VfL. Die HSG rangiert mit 14:10-Punkten auf dem vierten Tabellenplatz. Der VfL hat 16:8-Zähler auf dem Konto und belegt den dritten Rang. Beide Teams können sich noch Hoffnungen auf den zweiten Tabellenplatz machen, der eventuell zum Aufstieg in die Kreisliga A berechtigt. In der Hinrunde gewann der VfL das Derby mit 25:22-Toren. Am Sonntag wird Trainer Detlev Harre auf einige Rückraumspieler, die im Hinspiel noch dabei waren, verzichten müssen. Lars Wülker, Brian Gröppel und Max Mülke sind nicht dabei und so wäre ein Erfolg der Gäste eine ganz große Überraschung.

 

 

Rückblick auf den zwanzigsten Oberligaspieltag

 

Am zwanzigsten Spieltag der Oberliga gaben sich die drei Spitzenteams keine Blöße. Bereits am Freitag siegte die TSG Altenhagen/Heepen 2 gegen die Ahlener SG 2 klar mit 35:28-Toren. Spitzenreiter Handball Bad Salzuflen hatte beim Tabellenletzten TV Verl überhaupt keine Probleme und gewann klar mit 37:25-Toren. Und last not least bezwang der VfL Handball Mennighüffen den Drittletzten SuS Oberaden mit 34:29-Toren. Da der RSV Altenbögge/Bönen in Brake mit 35:30 verlor, blieben die drei Kellerkinder ohne Punktgewinn. 

 

So 09.03.25 VfL – SuS Oberaden 34:29 (12:10)

Sie sind für das Topspiel am nächsten Wochenende beim Spitzenreiter Bad Salzuflen gerüstet. Im Heimspiel gegen „Kellerkind“ SuS Oberaden feierte der VfL einen am Ende noch klaren 34:29 Start-Ziel-Sieg. Nach einigen Wellentälern in den sechzig knüppelharten Netto-Spielminuten war der Sieg unter Dach und Fach. Die Gäste waren nicht zimperlich und langten bei der Verteidigung ihres Tores kräftig zu. Der VfL begann mit guten Ballpassagen und flottem Angriffshandball wie die Feuerwehr und führte mit 4:0, ehe die Gäste ihren ersten Treffer markierten. Das 6:2 in der 9.Minute war dann die höchste Führung vor der Pause – und dann wurde es ausgeglichener. Bis weit in die zweite Halbzeit hinein blieb es eng, dann setzte sich das VfL-Team wieder auf 23:19 in der 43.Minute ab und hielt den Vier-Tore-Vorsprung bis zum 26:22 in der 48.Minute. Doch wie gewonnen so auch wieder zerronnen, kamen die Gäste bis auf 28:27 und 29:28 in der 54.Minute heran. Dann verhinderte Torhüter Tristan Frerichs nach einem Tempogegenstoß mit Glanzparade den Ausgleich und parierte noch zweimal glänzend. Damit legte er den Grundstein zum 5:0-Lauf seines Teams und den verdienten Sieg. Trotz des Auf und Ab war der Sieg laut Trainer Jasmin Baltic zu keiner Zeit gefährdet. Er meinte: „Die Jungs sind nicht nervös geworden, sind nicht vom Konzept abgewichen und haben das Match abgezockt nach Hause gebracht. Sie haben immer an sich geglaubt. Das ist dieser Entwicklungsschritt, den die Mannschaft in den vergangenen Monaten gemacht hat. Ich bin stolz auf meine Jungs, denn es war das erwartet schwere Spiel gegen diese körperlich robuste Truppe aus Oberaden mit starken Rückraumschützen“. Tore: Tim Huckauf (8), Arne Kröger (7), Fynn Walter (6), Daniel Danowsky (5/3), Mats Rinne (3), Preben Bathold (2), Marvin Vieregge (2) und Tim Held (1). Bei den Gästen brachte es Mika Kurr auf zehn Treffer.

 

TSG A-H II – Ahlener SG II 35:28 (18:13)
Nach zwei Spielen ohne Sieg konnte die TSG II wieder ein Erfolgserlebnis verbuchen. Am Freitagabend besiegte das Team von Trainer Tobi Fröbel die Ahlener SG II im Heeper Dom souverän und verdient mit 35:28 (18:13).
Mit hoher Motivation starteten die Gastgeber in die Begegnung. Sie wollten unbedingt zeigen, dass sie es besser können, als in den Wochen zuvor. Nach vier Minuten führte man bereits mit 4:0 und bis zum 10:2 (10.) lief alles voll nach Plan. Insbesondere die Abwehr arbeitete mit einer hohen Einsatzbereitschaft und Torwart David Stanjek brillierte mit einer überragenden Leistung. Es schlichen sich anschließend im Angriffsspiel aber immer mehr leichte technische Fehler und Fehlwürfe ein, die einen Bruch ins TSG-Spiel brachten. Bis zum 16:9 (23.) spiegelte sich dies noch nicht im Ergebnis wider, bis zur Pause konnte Ahlen allerdings auf fünf Tore verkürzen.
Diese schlechte Phase nahm die TSG mit in die 2. Halbzeit und nach 39 Minuten war das Spiel beim 21:19 plötzlich wieder offen. Eine Auszeit brachte die Hausherren aber wieder in die Spur. Ein unmittelbar folgender 5:0-Lauf stellte die Weichen auf Sieg. Diesen Vorsprung brachte die TSG nun souverän über die Zeit und stoppte damit den Abwärtstrend der letzten Spiele.
TSG II: Stanjek/Welge – Ullmann (12/3), Franz (7), Schuwerack (4), Throne (4), Langelahn (3), Niedergriese (2), Zitzke (2), Ludwig (1), Prüßner, Werner, Wagner. Bei den Gästen war Niklas Neumann mit acht Treffern erfolgreichster Werfer.

 

TuS Brake – RSV Altenbögge/Bönen 35:30 (14:13)

Die Chance war riesengroß. Aber aufgrund viel zu vieler individueller Fehler haben wir es nicht hinbekommen“, sagte RSV-Trainer Dirk Schmidtmeier nach der 30:35 (13:14)-Niederlage – und schob gefrustet hinterher: „Das ist echt bitter und stimmt mich traurig.“ Zwar fehlten bei Altenbögge einige Akteure, die Gastgeber aus Brake mussten aber auf noch mehr Stammspieler verzichten. Und das war in der ersten Halbzeit lange zu spüren. Der RSV ging mit 2:0 in Front und hielt bis zum 7:7 (16.) das Remis. Und auch bis zum Pausenpfiff nach 30 Minuten war es eine Partie auf Augenhöhe, wobei sich beide Teams aber im Auslassen guter Torchancen und in der Vielzahl technischer Fehler gegenseitig übertrumpften .„Wir hätten zum Wechsel eigentlich führen müssen, lassen unter anderen drei Siebenmeter liegen“, ärgerte sich Schmidtmeier, der im zweiten Durchgang mitansehen musste, wie seine Schützlinge mehr und mehr den Faden verloren.Über 14:17 (33.), 15:21 (38.) und 19:28 (48.) lag Altenbögge nach 53 Minuten beim Spielstand von 21:31 sogar mit zehn Treffern in Rückstand. „Wir waren so was von verunsichert, das kann man nicht erklären“, wunderte sich der RSV-Trainer, der zwar alles versuchte und verschiedene Deckungsvarianten ausprobierte – doch nichts brachte den erwünschten Erfolg für den Ligavorletzten. Und auch das Durchwechseln sorgte nicht für eine Wende: „Egal, wen ich gebracht habe, jeder hat sich individuelle Fehler erlaubt, so dass wir immer mehr in Rückstand geraten sind. So kann man kein Spiel gewinnen“ Am Ende verkürzte der RSV noch auf 30:35, doch dies war nicht mehr als Ergebniskosmetik. Bester RSV-Torschütze war Levin Lauenstein mit neun Treffern. Doch seine gute Quote reichte letztlich auch nicht aus, um aus Ostwestfalen etwas Zählbares mit nach Altenbögge zu bringen. „Es war von beiden Teams kein schönes Spiel. Aber noch ärgerlicher ist, dass wir da als Verlierer von der Platte gehen mussten“, so Schmidtmeier. Überragender Akteur beim TuS Brake war Linksaußen Jannis Johannmeier, der gleich zwölf Treffer für sein Team erzielte. Ihm am nächsten kam Lasse Stender, der achtmal ins RSV-Tor traf.

 

HC Tura Bergkamen – Lit 1912 3 33:31 (15:16)

55 gute Minuten reichten der jungen Truppe aus Lit nicht, um in Bergkamen etwas zählbares mitzunehmen. Zwei verworfene Bälle im Angriff und zwei Schnitzer in der Abwehr bescherten Bergkamen einen Last-minute-Sieg, obwohl Lit bis zur 54.Minute bis zum 30:29 ständig in Front gelegen hatte. Lit-Trainer Olaf Grintz hatte allerdings auch nur zwölf Spieler dabei. Zudem standen in seinem Aufgebot mehrere angeschlagene Akteure. So fehlten am Ende auch die Alternativen von der Bank. Bei Lit trafen Torben Meinking (7), Jannes Jasper (6), Lasse Ulrich (5) und Laurens Günther (4) am besten.

Spielbericht aus Bergkamen

Quelle: sport-kreisunna.de
Viel, viel Arbeit und Stehvermögen mussten die TuRa-Männer verrichten, um am Ende den so wichtigen Sieg einfahren zu können gegen den Tabellenneunten LIT. Es war ein sehr enges Spiel und sah die Gastgeber bis zur 55. Spielminute in Rückstand.
Erst da konnte Pascal Terbeck zum 30:30 ausgleichen. Es kam noch besser: Der reaktivierte Tom Trost gelang das 31:30 (56.) und Philipp Moog machte mit zwei schönen Treffern zum 32:30 und 33:30 in der Schlussminute alles klar. Damit reicherten die TuRaner das Punktekonto auf Tabellenplatz zehn mit 15:23 Zählern an und haben nunmehr einen Vorsprung von sieben Zählern auf den ersten Abstiegsplatz, den der RSV Altenbögge einnimmt. Der RSV ist der nächste Gegner von Bergkamen am 22. März in der Friedrichsberg-Sporthalle.
Pascal Terbeck brachte seiner TuRaner gleich in der ersten Spielminte 1:0 in Front. Weitere zehn Zeigerumdrehungen später hatte sich das Spiel gedreht, LIT kam zum 7:6 und hatte zur Halbzeit auch einen 16:15-Vorsprung inne. Moog konnte nach dem Anpfiff zu den zweiten 30 Minuten zum 17:17 egalisieren. Eine Momentaufnahme, denn die Gäste behaupteten erneut eine Führung von zwei und drei Treffern. Acht Minuten vor dem Spielende gelang Lutz Wesseling der Ausgleich zum 28:28 – und dann kam der Auftritt von Moog und seinen siegbringenden Treffern. Am Ende war der Jubel beim HC TuRa groß über den Heimerfolg.
TuRa-Trainer Lars Stratmann:“ Tom Trost hat die Abwehr gestärkt. Wir konnten so auch häufiger wechseln und machten entscheidende Tore kurz vor Schluss. Schöne Tore von Philipp Moog. Das war sehr wichtig heute und hat uns in der Schlussphase geholfen. Jetzt folgt das nächste Spiel gegen Altenbögge.
HC TuRa: Faber, Schwenken; Moog 5, Terbeck 11/1, Zyska 2, Weßeling 1, L. Hesse 6, Schulz 2, Trost 2, Koch 2, Honerkamp 3, Schimanski 1.

TV Verl – Handball Bad Salzuflen 25:37 (14:20)

Einstellung und Moral passten, doch als bereits im ersten Durchgang drei Spieler ausfielen, hatte der TV Verl als Schlusslicht der Handball-Oberliga nicht mehr genügend Qualität und Alternativen, um Spitzenreiter Handball Bad Salzuflen Paroli zu bieten. So setzte es eine wenig überraschende 25:37 (14:20)-Heimniederlage. Über ein 11:13 (22.) und 13:16 (27.) hielten die Gastgeber die Partie offen. Dabei musste Trainer Robert Voßhans bereits ab der 6. Minute im Abwehr-Innenblock auf seinen Bruder Raphael verzichten, der nach einer Abwehraktion glatt Rot gesehen hatte. Später landete Lennart Voss nach Foul beim Sprungwurf auf dem Hinterkopf und wurde zur eigenen Sicherheit nicht mehr eingesetzt. Auch Moritz Altenau musste zeitweise raus, weil er Harz ins Auge bekommen hatte. Weil Thilo Vogler erkrankt passen musste, spielte Johannes Dorow in der Abwehrmitte 60 Minuten durch, auch für Frederic Trapphoff gab es keine und für Mathis Griese kaum Pausen. Damit trat das Erwartete ein: „Als die Luft knapp wurde und wir nicht mehr ganz so schnell zurücklaufen konnten, wurde es deutlich“ sagte Voßhans. Denn jeder Fehler im Positionsangriff mündete in einem konsequent auch in der zweiten Welle ausgespielten Konter. Die Gäste steckten den Ausfall von Rückraumspieler Tom Ostrop (Sprunggelenksverletzung) gut weg und setzten sich kontinuierlich ab. Gleich vier Fehlanspiele Richtung Kreis in sechs Angriffen während fünf Minuten machte es ihnen auch leicht. In der Abwehr stellte Voßhans mangels Alternativen für das Zentrum auf 5:1 um. Dort machte Lennart Voss seine Sache bis zum Ausfall gut, danach musste improvisiert werden. Die Verler versuchten das Beste aus dem nun um zehn Tore herum pendelnden Rückstand zu machen. So bekam Paul Vogt auf der Mitte („Gute Pässe, ein kreatives Element“, so Voßhans) längere Anteile, auch Lukas und Simon Hartkämper wurden eingesetzt. „Das nehme ich mit der guten Moral als Positives mit. Wir können ab sofort mit dem Mut der Verzweiflung alles oder nichts spielen“, so der Trainer im Hinblick aufs Kreisderby beim TV Isselhorst kommenden Samstag. TV Verl: Fischedick/Gerlach/Tigges – L. Hartkamper (1), Griese (1), Vogt (3), Trapphoff (8/4), Dorow (5), Voss (1), Altenau (1), Erichlandwehr (2), S.Hartkämper (1/1), Jogereit (2).

Am Samstagabend gastierten wir nach der guten Vorstellung am letzten Wochenende in Isselhorst beim Tabellenschlusslicht in Verl. Erneut rückte Jasper Mader in den Kader. Dennis Krüger feierte nach langer Grippe-Pause sein Comeback. Wir kamen sehr gut in die Partie und zeigten den Hausherren sehr schnell, dass wir an diesem Samstag die beiden Punkte mit ins Lipperland nehmen wollten. Nach 11 gespielten Minuten erzielte Marvin Anzer das 3:8 und zwang Verl so bereits früh zu deren erster Auszeit. Diese schien uns ein wenig aus dem Rhythmus zu bringen und so konnten die Verler einige Minuten später zum 7:10 (16. Minute) verkürzen. Tatsächlich nahmen wir uns in dieser Phase eine kleine „Auszeit“, spielten nicht mehr so konsequent, nutzten unsere Chancen nicht so gut aus wie noch zu Beginn und luden den TV so immer wieder ein, im Spiel zu bleiben. Fünf Minuten später stand es 11:13. Nun fingen wir uns allerdings wieder, stellten wieder eine bessere Defensive und nutzten die angebotenen Chancen konsequent aus. Über 13:17 (27. Minute) ging es dann mit 14:20 in die Kabinen. Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist dann auch relativ schnell erzählt. Wir spielten unseren Stiefel herunter, ohne Verl für einen Punktgewinn infrage kommen zu lassen. Julian Göke erzielte in Minute 38 das 17:26 und wir waren das erste Mal auf 9 Tore enteilt. Zwei Minuten später legte er auch das 18:28 nach und die Partie war entschieden. Nun plätscherte die Partie ein wenig vor sich hin. Über 24:33 durch Mike Steffen (54. Minute) kam ein am Ende auch in der Höhe verdienter 25:37-Auswärtssieg zustande. Trainer Stimme Fabian Arning: „Ich bin sehr, sehr stolz und zufrieden mit der Leistung der Mannschaft. Vor allem, da wir den Gegner von Beginn an ernst genommen haben und uns direkt absetzen konnten. Jetzt wollen wir uns für eine gute Phase belohnen und als Team mehr aus den nächsten Spielen mitnehmen als noch in der Hinrunde. Dafür gilt es nun die kommende Woche gut zu trainieren und Samstag auf den Punkt da zu sein. Vielen Dank an die vielen mitgereisten Fans!“ HBS: Müller, P. Göke (Tor); Anzer (10/2), Timm (5/2), D. Krüger (5), Steffen (4), Ostrop, J. Göke (je 3), Grugel, Pöppelmeier (je 2), Heinemann, Hummerjohann, F. Krüger (je 1), Mader.

 

TuS 97 Bielefeld – Spvg. Steinhagen 27:25 (12:12)

Der TuS erwischte den besseren Start, aber Mitte der ersten Hälfte lagen die Gäste mit 6:8 und 7:9-Toren vorn. Beim 12:12 wurden die Seiten gewechselt. Nach der Pause konnte sich zunächst kein Team absetzen. In der 41.Minute stand ein 18:18 auf der Anzeigetafel. Durch einen 4:0-Lauf setzten sich die Jürmker auf 22:18 ab und blieben bis zum 25:21 mit vier Toren vorn. Steinhagen steckte aber nicht auf und war beim Zwischenstand von 25:24 wieder in Schlagdistanz. Matheo Hoefelmeyer und Dominic Wehmeyer trafen dann innerhalb von 40 Sekunden zweimal für den TuS ins Schwarze und machten den Sack zu. Für Jöllenbeck trafen Dominic Wehmeyer (6), Matheo Hoefelmeyer (5), Lennart Holtmann (4) und Jane Heidemann (4) am besten. Bei den Gästen führten Hannes Krassort (6), Thorben Bode (5) und Lukas Hoevelmann (4) die Torschützenliste an.

 

TuS Spenge 2 – TV Isselhorst 38:25 (18:17)

Die junge Truppe des TuS Spenge spielt eine beeindruckende Rückserie und holte aus den sieben Partien 10:4-Punkte. Diesmal musste der TV Isselhorst dran glauben und durch den klaren 38:25-Erfolg rückte die Truppe von Trainer Heiko Holtmann bei 22:18-Zählern auf den sechsten Rang vor und überflügelte Isselhorst in der Tabelle. Lange Zeit konnte sich kein Team absetzen. Spenge, das zur Halbzeit knapp mit 18:17 vorne lag, führte auch noch in der 41.Minute beim Zwischenstand von 22:20 nur mit zwei Toren Vorsprung. Danach ging bei den Gästen gar nichts mehr zusammen und Spenge kam durch einen 16:5-Lauf zu seinem Kantersieg. Bei den Hausherren trafen Ben Grüger (7), Jannik Osha (5) und Kenneth Krüger (5) am besten. Bei Isselhorst führten Moritz Lünstroth (8) und Alexander Wiese (5) die Torschützenliste an.