VfL Handball Mennighüffen 20.12.2024

Heimspiele:

 

Fr 20.12.24 20.00Uhr VfL 1. Herren – HC Tura Bergkamen

 

Auswärtsspiele

 

Fr 12.12.24 20.30Uhr HCE Bad Oeynhausen – VfL 2. Herren

 

Zum Jahresabschluss kämpfen am Freitag fast zeitgleich unsere 1.Mannschaft und unsere Reserve um Punkte.

 

VfL 1. Herren – HC Tura Bergkamen

Die Baltic-Sieben, die seit dem 7.Oktober dieses Jahres ungeschlagen ist, empfängt am Freitag in der Mennighüffer Sporthalle die Truppe vom HC Tura Bergkamen. Die Partie, die um 20.00Uhr angepfiffen wird, sollte ursprünglich am ersten Spieltag ausgetragen werden. Die Gäste aus Bergkamen startete ganz schlecht in die Oberligasaison. Nach sieben Spielen fand sich das Team von Trainer Rycharsky mit 3:11-Zählern am Tabellenende wieder. Zu diesem Zeitpunkt wurde der erfahrene Drittligaspieler Lutz Wesseling verpflichtet und mit ihm kam der Erfolg. Vier Spiele hintereinander blieb der ehemalige Bundesligist siegreich und rückte bei 11:11-Punkten ins Mittelfeld der Tabelle vor. Am letzten Wochenende verlor Bergkamen vor eigenem Publikum klar mit 20:26-Toren gegen Handball Bad Salzuflen. Der VfL muss das Spiel anders beginnen wie die Partie in Brake. Die Deckung sollte der ersten Minute an hellwach sein, denn Bergkamen hat neben Lutz Wesseling mit Pascal Terbeck, Louis Hesse und Philipp Moog gefährliche Angreifer in seinen Reihen. Wenn der VfL an die Leistungen gegen TSG Altenhagen/Heepen, TuS 97 Bielefeld und TV Isselhorst anknüpfen kann, ist ein weiterer Erfolg durchaus im Bereich des Möglichen. Trainer Jasmin Baltic und sein Team hoffen auf die lautstarke Unterstützung der Fans.

 

HCE Bad Oeynhausen – VfL 2. Herren

In der Ostwestfalenliga kommt es ebenfalls am Freitag nach vielen Jahren wieder zum Ortsderby zwischen dem HCE Bad Oeynhausen und der VfL-Reserve. Die Hausherren rangieren mit 15:7-Punkten und 325:291-Toren auf dem dritten Platz. Lediglich gegen die beiden Spitzenteams HSG Spradow und TuS Möllbergen 2 sowie dem Tabellenvierten HSG Porta Westfalica verloren die Schützlinge von Trainer Tim Witte. Der VfL, der immer noch auf sieben Stammspieler wegen Verletzung verzichten muss, hat nur eine geringe Außenseiterchance. Aber die Vorstellung der jungen Wilden im Spiel gegen den TuS Spenge war schon überzeugend. Aber alles andere als eine klare Niederlage des VfL wäre schon ein Überraschung.

 

 

Rückblick auf den zwölften Oberligaspieltag

Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 und Handball Bad Salzuflen waren die Gewinner des elften Spieltags. Altenhagen setzte sich mit 36:28 beim TV Isselhorst durch und Handball Bad Salzuflen siegte bei Tura Bergkamen klar mit 26:20. Im Verfolgerduell zwischen dem TuS Brake und dem VfL Handball Mennighüffen stand am Ende ein 25:25-Unentschieden auf der Anzeigetafel. Diese Punkteteilung half beiden Teams nicht richtig weiter. In der Abstiegszone konnte lediglich die Spvg. Steinhagen doppelt punkten. Die Schnapsstädter besiegten den Tabellenvorletzten RSV Altenbögge/Bönen sehr deutlich mit 34:24-Toren. Die Kellerkinder SuS Oberaden (37:38-Niederlage beim TuS Spenge 2) und TV Verl (klare 25:35-Klatsche in Jöllenbeck) hängen weiter am Tabellenende fest.

 

TuS Brake – VfL 1.Herren 25:25 (16:12)

Der VfL Handball Mennighüffen wird zum Remiskönig in der Oberliga. Der TuS Brake und der VfL trennten sich 25:25 (16:12) und die Gäste verbuchten damit ihre vierte Punkteteilung. Sie blieben damit in der Spitzengruppe, aber von einem Spitzenspiel war in Brake nicht viel zu sehen. Dafür begingen beide Mannschaften zu viele Fehler. Mennighüffen musste immer noch auf die verletzten Arne Kröger und Lukas Mailänder verzichten. Dafür war Spielmacher Tim Huckauf nach seiner Erkrankung wieder dabei. „Ich bin mit unserer Leistung überhaupt nicht zufrieden“, verriet VfL-Trainer Jasmin Baltic. Besonders die erste Halbzeit war zum Vergessen. Die Abwehr war offen wie ein Scheunentor. Brake nahm die Einladungen gerne an und führte schnell mit 6:2. Beim 12:6 und 14:8 sah es nach einer richtigen Klatsche für die Gäste aus. Fast jeder Angriff der Hausherren führte zum Torerfolg. Daniel Danowsky konnte per Siebenmeter noch auf 16:12 verkürzen und mit diesem Pausenrückstand war Mennighüffen gut bedient. Es war ähnlich wie im Spiel gegen Altenhagen: aus der Halbzeitkabine kam ein ganz anderer VfL heraus. Jasmin Baltic drückte sich vorsichtig aus: „Es sind vom Trainerteam schon einige kritische Worte gesagt worden“. Plötzlich war die Abwehr viel mehr in Bewegung und auch im Angriff lief es zunächst besser. Die Grünen zeigten sich mal wieder als Stehaufmännchen. Aus dem 16:12 wurde ein 17:16 und beim 18:18 durch Luke Heinrichsmeier war der erste Gleichstand seit dem 0:0 erreicht. Auch durch den eingewechselten Dimitriy Stukalin und dessen 21:19 ließen sich die Gäste nicht aus der Bahn werfen. Mats Rinne vergab allerdings zwei aussichtsreiche Konterchancen und erhielt in der Schlussphase eine völlig unberechtigte Zeitstrafe. Die Unparteiischen verteilten ihre richtigen oder falschen Pfiffe aber gleichmäßig auf beide Seiten. Der VfL kämpfte unverdrossen weiter und ging beim 22:23 durch Marvin Vieregge erstmals in diesem Spiel in Führung. Die Gäste schienen das Momentum auf ihrer Seite zu haben. Daniel Danowsky erzielte nach 52 Minuten das 24:25. Danach traf Jannis Johannmeier bei einem Strafwurf Torwart Tristan Frerichs im Gesicht und sah dafür die rote Karte. Mennighüffen hatte nun alle Vorteile auf seiner Seite und Jasmin Baltic nordete seine Mannschaft in einer Auszeit noch einmal ein. Aber die Gäste fanden im Angriff einfach keine Lösungen mehr. Jan Breuer glich für Brake aus und in den letzten fünf Minuten fiel kein Tor mehr. Warum ein Treffer von Tim Huckauf nicht gegeben wurde, blieb das Geheimnis der Schiedsrichter. So teilten sich die beiden Verfolger die Punkte, was Brakes Trainer Torben Gottsleben als gerecht einordnete. Auch sein Kumpel Jasmin Baltic sah etwas Positives: „Wir sind jetzt seit zwei Monaten ohne Niederlage.“

Tore: Daniel Danowsky (6/4), Tim Huckauf (5), Mats Rinne (5), Marvin Vieregge (2), Preben Barthold (2), Luke Heinrichsmeier (2), Simon Harre (1), Fynn Walter (1) und Tim Held (1).

 

TuS 97 Bielefeld – TV Verl 35:25 (15:11)

Ausgelaugt und auch ein wenig frustriert saßen die Spieler des Handball-Oberligisten TV Verl am Samstagabend in der Sportschule der Realschule Jöllenbeck. Elfte Niederlage im 13. Saisonspiel, nur vier Pluspunkte, Tabellenschlusslicht nach der Hinrunde. Der Aufsteiger wollte zum Jahresende noch einmal positiv überraschen, doch er konnte nicht. Viele Faktoren führten zur 25:35 (11:15)-Niederlage beim TuS 97 Bielefeld. Da war die dicke Krankenakte, die die Verler beim TuS 97 eingereicht hatten und um Spielverlegung baten – doch der Gegner lehnte ab. Da waren einige strittige Schiedsrichterentscheidungen, die gegen den TVV fielen. Und dann waren da auch noch die vor ihrer abendlichen Weihnachtsfeier gut aufgelegten Jöllenbecker, die sich unbedingt mit einem Heimsieg von ihrem Publikum verabschieden wollten. „Wir haben uns zu 50 Prozent mit dem Gegner beschäftigt, zu 50 Prozent mit uns selbst und zu 25 Prozent mit den Schiedsrichtern. Da bleibt dann nicht mehr viel übrig, um Lösungen zu finden und für etwas Zählbares infrage zu kommen“, sagte TVV-Trainer Robert Voßhans überspitzt – im Wissen, dass seine Rechnung mathematisch nicht ganz korrekt war.

Voßhans zählte auf, wer warum nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war („Einige hingen über dem Klo, anstatt trainieren zu können“) und bedauerte natürlich das Fehlen des beruflich verhinderten Kreisläufers Johannes Dorow und begründete damit das „lethargische Tempospiel“ seiner Mannschaft. „So treten wir ja normalerweise nicht auf.“ Und so verwunderte auch der Spielverlauf nicht. Bis zum 5:6 (16.) aus Verler Sicht war noch alles in Ordnung, dann setzte sich der TuS schnell auf 10:5 (20.) ab. Bis zur Pause (15:11) hielt der TVV den Rückstand noch im Rahmen. Schnell wurden daraus sieben Tore (20:13/36.), dann acht (24:16/43.) und am Ende sogar zehn.

Abhaken, durchschnaufen und im neuen Jahr wieder angreifen. So sieht das Verler Programm für die kommenden drei Wochen aus, in denen kein Ball in die Hand genommen wird. „Wir werden nicht am Kreispokal teilnehmen, sondern unsere Wunden lecken. Im Januar, Februar stehen wichtige Spiele gegen direkte Konkurrenten an. Da müssen wir den Kopf klar haben“, sagte Robert Voßhans, der trotz der jüngsten Niederlagenserie eine Entwicklung und keine Stagnation bei seiner Mannschaft sieht.

Natürlich kennen wir unsere Baustellen. Aber wir haben viele Jungs dabei, die noch nie Oberliga gespielt und Lehrgeld bezahlt haben. Mit Thomas Fröbel und Bastian Fischedick fehlt uns die Erfahrung von 400 bis 450 Oberligaspielen“, so Voßhans, der am Samstagabend den A-Jugendlichen Simon Hartkämper (Jahrgang 2006) ins kalte Oberligawasser warf. Die Verler Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt: Aus den vielen knappen Spielen, in denen in der Hinserie nicht gepunktet werden konnte, sollen in der Rückserie die notwendigen Zähler her.

TV Verl: Gerlach/Tigges – L. Hartkämper, Griese (6), Vogt (3), S. Hartkämper (2), Trapphoff (3/1), Altenau (3), Erichlandwehr, Jürgenliemke (2), Jogereit (1), Vogler (2), Schüpping (3), Ra. Voßhans.

Bei den Hausherren trafen Dominic Wehmeyer (8/1), Jan Borutta, Jane Heidemann, Yannik Descher, Steffen Rohlfing und Michael Steffen (alle 4 Tore) am besten.

HC TuRa Bergkamen – HB Bad Salzuflen 20:26 (9:11)

Quelle: sport-kreisunna.de

Mit einer Heimniederlage verabschiedeten sich die TuRa-Männer vom eigenen Publikum in diesem Jahr. In der Tabelle rutschte man auf einen Rang ab, ist nun Zehnter. Die Abstiegsnöte halten damit auch weiter an und am kommenden Freitag beim Gastspiel in Mennighüffen wird sich das wahrscheinlich auch nicht mehr ändern. Damit endete auch die Bergkamener Serie, die zuletzt in fünf Begegnungen mit fünf Siegen andauerte.
Ohne den verletzten Chefcoach Thomas Rycharski, dafür mit seinem Co Lars Stratmann auf der Trainerbank eröffnete der HC TuRa den Torreigen. Lutz Weßeling markierte das 1:0 und Philipp Moog ließ das 2:1 folgen (2.). Max Zyska und Pascal Terbeck sorgten weiter für eine 8:6- (22.) und 9:7-Führung (24.). Doch das Momentum änderte sich ab der 27. Minute, ging zu den Gästen über. Die gingen mit 9:7-in Führung und nahmen eine 11:9-Führung mit in die Halbzeitpause. Wer nun auf der wiederum spärlich besetzten Tribüne in der Friedrichsberg-Sporthalle, sofern er ein TuRa-Anhänger war, glaubte, dass sich die Stratmann-Mannen weiter behaupten könnten, der sah sich getäuscht. Bad Salzuflen konnte sich gestärkt durch einen permanenten Trommelwirbel seiner mitgereisten Fans absetzen, profitierte dabei von vergebenen Siebenmetern, Fehlwürfen und Lattentreffern der Gastgeber. 14:21 hieß es nach 48 Minuten. Da war klar, dass der Tabellendritte aus Bad Salzuflen als Sieger vom Parkett gehen würde.
TuRa-Trainer Lars Stratmann: „Wir haben zu viele technische Fehler gemacht und das hat Bad Salzuflen eiskalt bestraft. Zudem hatten wir auch beim Torwurf nicht das nötige Glück auf unserer Seite. In der ersten Halbzeit lief es noch ganz gut, deckungsmäßig fand ich es gar nicht so schlecht. Auch Tim Faber war ein Rückhalt im Tor. Es hat am Ende aber nicht gereicht. Jetzt geht es in Mennighüffen am Freitag weiter. Da wird es auch nicht einfacher“.
TuRa: Faber, N. Hesse; P. Moog 2, Terbeck 4, Zyska 6, Weßeling 5, Schulz, Bugnowski, D. Moog, Koch, Stolina 1, Honerkamp 2, Schimanski.

Nach dem erneuten Unentschieden in der letzten Woche zuhause gegen den TuS 97 aus Jöllenbeck, reisten wir an diesem Sonntag zur Sofazeit von 18 Uhr nach Bergkamen. Wir wollten den Bock aus den letzten sieglosen Spielen unbedingt umstoßen und waren natürlich gewillt, die beiden Punkte ins Lipperland zu holen. Verzichten mussten wir auf Finn Heinemann (Arbeit) und Tom Ostrop (Urlaub). Auch für Florian Krüger (Schambeinentzündung) kam ein Einsatz noch zu früh. Nach überstandener Grippe wieder mit dabei war Lars Görder. Auch Niklas Busse aus der Zwoten half uns an diesem Wochenende aus. Wir gingen mit einer gehörigen Portion Mut und Motivation aus einer erneut guten Trainingswoche in die Begegnung. Zunächst entwickelte sich gerade in Durchgang eins eine enge Partie, in der es keinem Team gelang, sich abzusetzen. Zwei gut arbeitende Defensiven neutralisierten sich zu Beginn der Partie, sodass es nach 15 gespielten Minuten 6:6 Unentschieden stand. Nach 27 Minuten stand es 9:10. Wir trafen zur Halbzeit noch einmal und so wurden beim 9:11 die Seiten gewechselt. Wir wollten in der zweiten Halbzeit weiterhin defensiv so weitermachen, wollten aber vor allem offensiv eine Schippe drauflegen und unsere Chancen konsequenter nutzen. Wir kamen dann auch gut aus der Halbzeitpause und konnten uns, auch dank eines sehr gut aufgelegten Niklas Südhölter im Gehäuse, Tor für Tor absetzen. Henrik Zöllner erzielte in Minute 40 das 12:16. 5 Minuten später legte Lars Görder das 14:20 nach und wir hatten uns auf 6 Tore abgesetzt. Diesen Vorsprung konnten wir dann auch die verbleibenden 15 Minuten halten und routiniert verwalten. Marcel Heumann erzielte 4 Minuten vor Spielende das 17:23 und führte damit die Vorentscheidung herbei. Die letzten Minuten spielten wir konsequent herunter und mit dem Schlusspfiff erzielte Marvin Anzer den 20:26-Endstand. Trainerstimme Fabian Arning: „Wir sind an diesem Wochenende sehr stolz auf die Mannschaft, dass die abgestimmten Abwehr/Torwart-Kooperationen umgesetzt wurden. Wir bekommen zu einer unangenehmen Anwurfzeit nur 20 Gegentore und halten Bergkamen 10 Tore unter Schnitt der letzten Wochen. Gepaart mit vielen einfachen Toren war das der Schlüssel zum Sieg. Es ist ein schönes Gefühl, dass wir wieder wissen, wie es sich anfühlt, zu gewinnen“. HBS: Südhölter, Müller (Tor); Anzer (6/1), Görder, Zöllner, D. Krüger (je 4), Steffen (3), Pöppelmeier, Hummerjohann (je 2), Heumann (1), Timm, J. Göke, Busse.

 

Lit 1912 3 – Ahlener SG 2 30:28 (13:10)

Mit Ach und Krach rettete die Truppe von Trainer Olaf Grintz den 30:28-Heimsieg gegen die SG Ahlen 2 ins Ziel. Die Hausherren dominierte auch ohne Lasse Ulrich das Spiel in Nettelstedt und legten eine 6:3, 10:5 und 13:7-Führung vor. „Wir haben eine gute 5:1-Abwehr gespielt und sind dadurch ins Tempospiel gekommen“, freute sich der Lit-Trainer. Profiteur der schnellen Konter war Torben Meinking, der gleich zehn Tore für sein Team erzielte. Nach der Pause lief nicht mehr viel bei den Nordies zusammen. Beim 16:15 war der Vorsprung fast dahin. Danach fanden die Gastgeber wieder zu ihrem Spiel und als Timo Zydel vier Minuten vor dem Ende zum 29:24 traf, war eigentlich alles klar. Doch es wurde noch einmal richtig spannend. Zwei Zeitstrafen gegen Lit spielten den Gästen aus Ahlen in die Karten. Die Gäste kamen bis auf 29:28 heran. Die Truppe von Olaf Grintz geriet mächtig ins Schwimmen. 30 Sekunden waren noch zu spielen, als die Hausherren den Angriff ohne Not mit einem schlechten Wurf abschlossen. Ahlen erhielt noch eine Konterchance, der Ausgleich drohte. Doch Lit hatte Dusel, denn die Gäste passten den Ball ins Seitenaus. Julius Brune setzte mit der letzten Aktion zum 30:28 den Schlusspunkt. Während bei Lit Torben Meinking (10), Julius Brune (4) und Marc Droste (4) die Torschützenliste anführten, trafen für Ahlen Niklas Neumann (7/1), Florian Danker (6) und Fiete Schluecking (6) am besten.

TuS Spenge 2 – SuS Oberaden 38:37 (22:20)

Das war in der Spenger Sporthalle ein Offensivspektakel. 75 Tore fielen in sechzig Minuten. Durchschnittlich klingelte es nach 48Sekunden in einem der beiden Tore. Spenge lag in Durchgang eins durchgängig mit zwei Toren vorn. Zur Pause führte die Truppe von Trainer Heiko Holtmann mit 22:20 – es fielen in den ersten dreißig Minuten sage und schreibe 42 Treffer. Nach dem Wechsel erhöhte Spenge auf 29:24 und 30:25 und sah wie der sichere Sieger aus. Aber die Gäste aus Oberaden kamen noch einmal zurück und schafften vierzehn Sekunden vor dem Ende den 37:37-Ausgleichstreffer. Mit dem Schlusspfiff traf Jannik Osha für den TuS und sorgte für den 38:37-Sieg. Haupttorschützen TuS Spenge: Bennett Brinkmann (8/2), Goswin Poerschke (7), Leon Siebrasse (5) und Mika Koesters (5). Bei Oberaden überragte Mika Kurr, der gleich zwölfmal ins Spenger Tor traf.

TV Isselhorst – TSG A-H II 28:36 (12:20)

Nach dem guten Spiel auswärts gegen Mennighüffen stand das nächste schwere Auswärtsspiel gegen den TV Isselhorst an. Die TSG 2 baute schnell ein Polster auf und ließ, gegen die bis dahin starken Isselhorster, nichts anbrennen und siegten klar mit 28:36 (12:20).
Zu Beginn wirkten beide Mannschaften etwas nervös und kreierten im Angriff keine guten Lösungen. Vor allem der starke David Stanjek machte dem Heimteam dabei immer wieder einen Strich durch die Rechnung und ließ sich auch nicht von zwei Kopftreffern innerhalb von 2 Minuten beirren. Beim 4:4 sollte das Spiel das letzte Mal eng gewesen sein. Das Team von Tobias Fröbel zog im Angriff das Tempo an und legte mehr Konsequenz in die Aktionen vorne wie hinten. Über 6:8 und 9:15 setzte man sich bis zur Halbzeit auf 12:20 ab.
In der zweiten Hälfte hieß es nun, aus den vergangenen Fehlern zu lernen und nicht wieder einen relativ komfortablen Vorsprung zu verspielen. Zunächst versuchten die Isselhorster noch mit ihrer 6:0-Deckung die Angriffe zu stoppen, doch nach 40Minuten stellten sie ihre Abwehr um und nahmen den gut aufgelegten Max Langelahn und Bjarne Franz kurz. Doch die dahinter entstehenden Räume wussten die Gäste sich zu nutze zu machen, kamen immer wieder durch eins-gegen-eins- Situationen von Leon Throne zum Erfolg und ließen sich von der Umstellung nicht aus dem Konzept bringen. Die TSG II hielt den Vorsprung von 8 Toren souverän und konnte sich so über einen souveränen und verdienten 28:36- Auswärtserfolg freuen. TSG 2: Krspogacin/ Stanjek – Ullmann, Throne (je 7), Franz (6), Langelahn (4), Niedergriese, Schuwerack, Unger (je 3), Ibe, Prüßner, Zitzke (je 1), Eschler. Bei Isselhorst führten Moritz Lünstroth (6), Benjamin Martinez-Royo (6), Alexander Wiese (5) und Marvin Gregor die Torschützenliste an.

Spvg. Steinhagen – ASV Altenbögge/Bönen 34:24 (18:14)

Nachdem die Spvg. Steinhagen aus den letzten neun Spielen magere 2:16-Punkte eingefahren hatte, musste im Kellerduell gegen den Tabellenvorletzten ASV Altenbögge/Bönen unbedingt ein Sieg her. Und die Truppe von Trainer Peter Menke verschaffte sich durch einen eindrucksvollen Start-Ziel-Sieg wieder Luft im Abstiegskampf. Bis zum 4:4 in der 6.Minute verlief die Partie ausgeglichen. Als weitere zehn Minuten gespielt waren, hatten die Hausherren die Vorentscheidung herbeigeführt. Durch einen 8:0-Lauf zogen die Schnapsstädter auf 12:4 davon. Die Gäste konnten bis zur Pausenstand von 18:14 zwar noch etwas verkürzen, aber nach dem 22:19 in der 36.Minute zog Steinhagen auf 26:19 davon und gewann am Ende mit zehn Toren Vorsprung. Bei den Hausherren war Torjäger Hannes Krassort wieder dabei und das machte sich positiv bemerkbar. Während bei der Spvg. Lennart Philipp(8/2), Tim-Michael Ansorge (7/5), Hannes Krassort (5) und Mika Retzlaff (5) am besten trafen, führten bei Altenbögge Levin Lauenstein (6) und Gregor Stefek (4/3) die Torschützenliste an.


 

 

VfL Handball Mennighüffen/JSG LöMO – 14./15.12.2024

 

Heimspiele:

 

Sa 14.12.24 18.00Uhr VfL 2. Herren – TuS Spenge 3 28:21

Sa 14.12.24 16.00Uhr mB-Jgd. JSG LöMO – HSG Rietberg/Mastholte 30:30

Sa 14.12.24 14.00Uhr mD-Jgd.JSG LöMO – HSG Quelle/Ummeln 34:21

Sa 14.12.24 14.00Uhr wE-Jgd. JSG LöMO – Sportfreunde Senne Gym.Löhne 20:9

Sa 14.12.24 12.30Uhr gem.E-Jgd. JSG LöMO 1 – SG Bünde/Dünne 39:18

So 14.12.24 13.00Uhr gem.E-Jgd. JSG LöMO 2 – TuS 97 Bielefeld 5 Gym. Löhne 31:8

 

Auswärtsspiele

 

Sa 14.12.24 17.00Uhr TuS Brake – VfL 1. Herren 25:25

Sa 14.12.24 15.30Uhr mC-Jgd. – HCE Bad Oeynhausen – JSG LöMO 40:30

Sa 14.12.24 14.45Uhr wC-Jgd. SV Warmsen – JSG LöMO 18:18

 

Oberliga männl. B-Jgd. JSG LöMO – HSG Rietberg/Mastholte 30:30 (16:15)

Trainer Marvin Fransmeier konnte sich nach dem überraschenden 30:30-Unentschieden gegen den Rangfünften HSG Rietberg/Mastholte ein breites Grinsen nicht verkneifen. Er meinte nach der sehr spannenden Partie: „Nach sechs Niederlagen in Folge hat meine Truppe bewiesen, das sie in der Oberliga mithalten kann“. Gegen die Gäste aus dem Kreis Gütersloh erwischte die JSG LöMO einen tollen Start und legte zunächst eine 7:3-Führung vor. Über 13:10 war der Vorsprung bis zur Pause auf 16:15 geschmolzen. Zu Beginn der zweiten Hälfte legten die Hausherren ein 18:15 vor, doch beim 18:18 hatten die Gäste ausgeglichen und gingen in der 35.Minute beim 19:20 das erste Mal in Front. Danach blieb es ganz spannend. Die Hausherren lagen beim 24:22 und 26:24 mit zwei Toren vorn. In der Folgezeit ging die HSG zur offenen Manndeckung über und das schmeckte den Hausherren überhaupt nicht. Es gab einige Ballverluste und 16 Sekunden vor dem Abpfiff ging Rietberg mit 29:30 in Führung. Die JSG machte eine schnelle Mitte und kurz vor dem Ende wurde Bo Hülshorst beim Wurfversuch in den Arm gegriffen. Den fälligen Siebenmeter verwandelte Till Ritter zum vielumjubelten 30:30-Ausgleichstreffer.

Tore: Bo Hülshorst (8), Titus Henke (6), Luca Böker (4), Till Ritter (4), Kristian Nettingsmeier (3), Jakob Decker (3) und Kilian Böcke (2).

 

VfL Handball Mennighüffen/JSG LöMO – 14./15.12.2024

 

Heimspiele:

 

Sa 14.12.24 18.00Uhr VfL 2. Herren – TuS Spenge 3 28:21

Sa 14.12.24 16.00Uhr mB-Jgd. JSG LöMO – HSG Rietberg/Mastholte 30:30

Sa 14.12.24 14.00Uhr mD-Jgd.JSG LöMO – HSG Quelle/Ummeln 34:21

Sa 14.12.24 14.00Uhr wE-Jgd. JSG LöMO – Sportfreunde Senne Gym.Löhne 20:9

Sa 14.12.24 12.30Uhr gem.E-Jgd. JSG LöMO 1 – SG Bünde/Dünne 39:18

So 14.12.24 13.00Uhr gem.E-Jgd. JSG LöMO 2 – TuS 97 Bielefeld 5 Gym. Löhne

 

Auswärtsspiele

 

Sa 14.12.24 17.00Uhr TuS Brake – VfL 1. Herren 25:25

Sa 14.12.24 15.30Uhr mC-Jgd. – HCE Bad Oeynhausen – JSG LöMO 40:30

Sa 14.12.24 14.45Uhr wC-Jgd. SV Warmsen – JSG LöMO 18:18

 

TuS Brake -VfL 1.Herren 25:25 (16:12)

Wie auch schon am vergangenen Freitag im Spitzenspiel gegen die TSG Altenhagen/Heepen 2 sah der VfL bei seinem Gastspiel beim Tabellenzweiten TuS Brake zur Pause wie der klare Verlierer aus. Brake führte nach knapp zehn Minuten schon mit 6:2-Toren und in der 15.Minute sah es für die Gäste beim Stand von 10:5 gar nicht gut aus. Und es wurde in Durchgang eins zunächst nicht besser. Über 12:6, 14:8 und 16:11 wurden beim Stand von 16:12 die Seiten gewechselt. In der ersten Hälfte stand die VfL-Abwehr völlig neben sich. Nach 27Minuten hatte der VfL schon 16Gegentreffer kassiert. Und dabei hatten die Hausherren bis dahin nicht einen ihrer gefürchteten Gegenstöße gelaufen. In Durchgang zwei sahen die Zuschauer eine ganz andere VfL-Deckung. Bis zur 42.Minute hatte Brake nur gerade mal vier Treffer erzielt und beim Zwischenstand von 20:19 waren die Gäste wieder in Schlagdistanz. Marvin Vieregge traf in der 49. Minute zum 22:23 und die mitgereisten Fans freuten sich über die erste Führung ihrer Mannschaft in dieser Partie. Brake glich durch Marius Tiemann zum 23:23 aus. Danach vergab Daniel Danowsky einen Siebenmeter und dreißig Sekunden später schoss Rene Lorge seinen TuS mit 24:23 in Front. Tim Huckauf schaffte den 24:24-Ausgleich und acht Minuten vor dem Ende brachte Daniel Danowsky seinen VfL mit 24:25 in Front. In der Restspielzeit hatte der VfL mehrfach die Möglichkeit, das Spiel endgültig zu entscheiden. Aber es wollte trotz mehrfacher guter Chancen kein Treffer für die Gäste mehr fallen. Knapp fünf Minuten glich Brake zum 25:25 aus und danach blieben auf beiden Seiten Tore Fehlanzeige.

Tore: Daniel Danowsky (6/4), Mats Rinne (5), Tim Huckauf (5), Marvin Vieregge (2), Luke Heinrichsmeier (2), Preben Barthold (2), Fynn Walter (1), Simon Harre (1) und Tim Held (1).

 

VfL 2. Herren – TuS Spenge 3 28:21 (12:8)

Damit hatte im Vorfeld wohl niemand gerechnet. Im Kellerduell gegen den Kreisrivalen TuS Spenge 3 fielen neben Till Orgel, Julian Peitzmeier, Tim-Oliver Strauch, Tim Wienkemeier und Maxi Schäffer jetzt auch noch Routinier Andreas Kreft aus. Er hatte sich im Training die Hand gebrochen. Lediglich Fabian Cardinal stand nach seiner Verletzung wieder im Kader. Und so mussten in dieser wichtigen Partie die Nachwuchsspieler ran. Und sie machten ihre Sache ausgezeichnet. Am Ende feierten die Hausherren einen nicht für möglich gehaltenen verdienten 28:21-Erfolg. Und dafür waren drei Gründe ausschlaggebend. Torhüter Florian Lyschik hatte einen Sahnetag erwischt und ließ die Spenger Angreifer ein ums andere Mal verzweifeln. Ein weiterer Grund: Die überragende Deckungsarbeit der Hausherren. Obwohl die jungen VfL-Spieler körperlich weit unterlegen waren, kauften sie den Gästen durch eine überragende Laufarbeit den Schneid ab. Und drittens spielte der VfL seine Angriffe geduldig aus und setzte sich immer wieder in den Eins-gegen-Eins-Duellen durch. Und jetzt einiges zum Spielverlauf. Torwart Florian Lyschik war von der ersten Minute an auf Betriebstemperatur und hielt gleich sechs der sieben Wurfversuche der Gäste. Und so stand es nach dreizehn Minuten 5:1 für den VfL. Beim 6:4, 7:5 und 10:8 war der TuS in Schlagdistanz. Lennart Fransmeier und Fabian Cardinal trafen kurz vor dem Wechsel noch zweimal und so wurden beim Stand von 12:8 die Seiten gewechselt. Auch nach dem Wechsel spielten die Hausherren konzentriert weiter, erhöhten schnell auf 15:11 und hielten Spenge auf Distanz. Beim 18:15 und 20:17 witterten die Gäste noch einmal Morgenluft und nahmen den VfL-Torjäger Jona David durch eine Manndeckung aus dem Spiel. Der VfL ließ sich durch diese Maßnahme aber nicht verunsichern und als Fabian Cardinal, Leon Schrewe, Jona David und wiederum Fabian Cardinal durch einen 4:0-Lauf auf 24:17 erhöhten, war die Sieg eingetütet. Beim Stand von 24:18 versuchte Spenge durch eine offene Manndeckung das Spiel noch zu drehen, aber die Truppe von Trainer Miklas Bröhenhorst ließ sich auch dadurch nicht beeindrucken und gewann am Ende auch in dieser Höhe verdient mit 28:21-Toren. Neben dem überragenden Torhüter Florian Lyschik war die kämpferische Einstellung der Mannschaft vorbildlich. An den körperlich weitaus unterlegenen Tobias Pape, Lennard Fransmeier und Leon Schrewe bissen sich die Spenger Angreifer die Zähne aus. Durch diesen wichtigen Sieg verschaffte sich der VfL Luft im Abstiegskampf. Jetzt hat man drei Punkte Vorsprung auf den TuS Spenge und fünf Zähler Vorsprung auf die Abstiegsplätze.

Tore: Jona David (8), Lennard Fransmeier (5), Christian Bröderhausen (3), Leon Schrewe (3), Fabian Cardinal (3), Jannik Brune (2), Niklas Holtmann (2) und Tobias Pape (2).

 

VfL Handball Mennighüffen/JSG LöMO – 14./15.12.2024

 

Heimspiele:

 

Sa 14.12.24 18.00Uhr VfL 2. Herren – TuS Spenge 3

Sa 14.12.24 16.00Uhr mB-Jgd. JSG LöMO – HSG Rietberg/Mastholte

Sa 14.12.24 14.00Uhr mD-Jgd.JSG LöMO – HSG Quelle/Ummeln

Sa 14.12.24 14.00Uhr wE-Jgd. JSG LöMO – Sportfreunde Senne Gym.Löhne

Sa 14.12.24 12.30Uhr gem.E-Jgd. JSG LöMO 1 – SG Bünde/Dünne

So 14.12.24 13.00Uhr gem.E-Jgd. JSG LöMO 2 – TuS 97 Bielefeld 5 Gym. Löhne

 

Auswärtsspiele

 

Sa 14.12.24 17.00Uhr TuS Brake – VfL 1. Herren

Sa 14.12.24 15.30Uhr mC-Jgd. – HCE Bad Oeynhausen – JSG LöMO

Sa 14.12.24 14.45Uhr wC-Jgd. SV Warmsen – JSG LöMO

 

In der Handball-Oberliga steht für unsere erste Mannschaft ein weiteres Spitzenspiel an, aber diesmal muss die Truppe von Trainer Jamin Baltic reisen. Am Samstag um 17.00Uhr empfängt der Tabellenzweite TuS Brake (16:6-Punkte, 347:328-Tore) den VfL. Brake ist zur Zeit in der Oberliga die Mannschaft der Stunde. Aus den letzten fünf Partien holten die Schützlinge von Trainer Thorben Gottsleben 10:0-Punkte. Dabei brachten sie dem Topfavoriten der Liga, Handball Bad Salzuflen, die bislang einzige Niederlage bei. Überragender Akteur ist Jannis Johannmeier, der am letzten Wochenende gleich dreizehnmal für sein Team erfolgreich war. Er wirft beim TuS die Siebenmeter und verwirft selten einen Strafwurf. Rückraumspieler Lasse Stender, der vor Serienbeginn vom TSV Oerlinghausen nach Brake wechselte, hat sich inzwischen eingelebt und ist nicht zu unterschätzen. Immer dann, wenn der TuS-Angriff weniger als 30Tore erzielte, gab es für die Bielefelder Vorstädter Niederlagen. Der TuS verlor in Isselhorst (26:33), bei Lit 1912 (27:33) und in eigener Halle gegen den TuS Spenge 2 (28:34). Wenn die VfL-Abwehr so gut wie in Durchgang zwei gegen den Spitzenreiter TSG Altenhagen/Heepen agiert (nur neun Gegentore), sollte in Brake durchaus eine Siegeschance bestehen. Personell sieht es beim VfL wieder etwas besser aus. Tim Huckauf wird einsatzfähig sein und Marvin Vieregge wird wohl ebenfalls spielen können. Lediglich Arne Kröger und Lukas Mailänder werden wohl auf der Tribüne Platz nehmen.

Neben drei Spielen der JSG LöMO empfängt unsere Reserve den Kreisrivalen TuS Spenge 3. Die Partie wird am Samstag um 18.00Uhr in der Mennighüffer Sporthalle angepfiffen. Während unsere Reserve mit 7:13-Punkten den elften Rang belegt, rangiert TuS Spenge 3 mit 6:14-Zählern einen Platz dahinter. Trainer Miklas Bröhenhorst muss immer noch auf fünf Leistungsträger verzichten. Vor allen Dingen fehlen ihm mit Till Orgel und Julian Peitzmeier die Alternativen aus dem Rückraum. Daher wird es definitiv sehr schwer, am Samstag den vierten Saisonsieg einzufahren. Spenge überraschte am letzten Spieltag mit einem 28:24-Sieg über die HSG Porta Westfalica. Überragender Spieler bei den Gästen ist Adrian Boehnke, der gegen Porta elf Tore erzielte. Und auch der Trainer der Spenger Reserve, Lukas Zwacka, war mit von der Partie. Er steuerte fünf Treffer zum Spenger Sieg bei. Die junge VfL-Truppe hofft auf die lautstarke Unterstützung seiner Fans.

 

Rückblick auf den elften Oberligaspieltag

Am elften Spieltag in der Handball-Oberliga gab es in den Spitzenbegegnungen wieder einmal zwei Unentschieden. Lediglich der TuS Brake kam beim Tabellenletzten TV Verl zu einem knappen 29:30-Erfolg und rückte in der Tabelle auf den zweiten Tabellenplatz vor. In Mennighüffen trennten sich der VfL und der Tabellenführer aus Altenhagen/Heepen 28:28, wobei die Gäste zur Pause deutlich mit 13:19-Toren führten. Aber die Hausherren kämpften sich zurück in die Partie und schafften noch einen nicht mehr für möglich gehaltenen Punktgewinn. Das vierte Mal in Folge reichte es für den Titelfavoriten Handball Bad Salzuflen nicht zu einem Sieg. Auch gegen den TuS 97 Bielefeld kamen die Salzestädter beim 25:25 über ein Unentschieden nicht hinaus. Der HC Tura Bergkamen gewann das Ortsderby gegen SuS Oberaden klar mit 31:26-Toren und rückte durch den vierten Sieg in Folge bei nunmehr 11:11-Punkten auf den achten Rang vor. Die vier Kellerkinder TV Verl, RSV Altenbögge, SuS Oberaden und die Spvg. Steinhagen konnten nicht punkten und hängen am Tabellenende fest. Dabei fiel die Partie des RSV Altenbögge gegen Lit 1912 wegen eines defekten Basketball-Korbes aus.

VfL Handball Mennighüffen – TSG Altenhagen/Heepen 2 28:28 (13:19)

Der VfL Handball Mennighüffen hat den Sprung an die Tabellenspitze der Handball-Oberliga verpasst. Im Spitzenspiel gab es ein 28:28-Unentschieden und damit verteidigten die Bielefelder den Platz an der Sonne. Trotzdem fühlten sich die Grünen nach der Partie wie die Sieger. Sie hatten eine schon verloren geglaubte Partie noch in einen Punktgewinn ummünzen können.Trainer Jasmin Baltic beklagte etliche personelle Probleme. Marvin Vieregge lief trotz eines angeschwollenen Ellenbogens am Wurfarm auf und war so natürlich nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Arne Kröger musste wegen seiner Bauchmuskelzerrung neben dem Langzeitverletzten Lukas Mailänder auf der Tribüne Platz nehmen.Und dann meldete sich auch noch der in letzter Zeit überragende Mittelmann Tim Huckauf ab. Er lag Zuhause flach. So mussten es Daniel Danowsky und Mats Rinne als Spielmacher richten. Beide machten ihre Sache über weite Strecken sehr gut. Die Anfangsphase verlief ausgeglichen. Aus einem 9:7 wird ein 10:11. Als Mats Rinne zum 11:11-Gleichstand vollendete, war das für lange Zeit das letzte Unentschieden. Denn in der Folgezeit fiel dem VfL im Angriff nicht mehr viel ein. Zehn Minuten vor der Halbzeit zauberte TSG-Trainer Tobias Fröbel ein Ass aus dem Ärmel. Fynn Unger griff auf der halblinken Rückraumposition an und er traf gleich viermal hintereinander und brachte sein Team mit 13:18 in Front. Beim Stand von 13:19 ging es in die Kabinen und keiner der Fans gab mehr einen Pfifferling für den VfL. „Wir finden im Angriff einfach keine Lösungen mehr“, hatte der verletzte Arne Kröger das Dilemma der Hausherren auf den Punkt gebracht. Diese Lösungen hatten die VfL-Akteure dann in der Halbzeitpause wohl gefunden. Es kam ein kampfstarker VfL zurück auf das Parkett, der sich noch längst nicht aufgegeben hatte. Die Gastgeber steigerten sich vor allen Dingen in der Abwehr, was die neun Gegentreffer im zweiten Abschnitt unterstrichen. Der VfL robbte sich Tor um Tor heran, obwohl Daniel Danowsky zweimal vom Siebenmeterpunkt scheiterte. Aber der Schütze behielt die Nerven und traf in der Schlussphase noch zweimal vom Punkt. Über 19:23 schaffte der VfL beim 23:24 den Anschluss und beim 27:27-Ausgleichstreffer von Mats Rinne siebzig Sekunden vor dem Ende stand die Halle in Mennighüffen Kopf. Per Siebenmeter bracht Jannik Ullmann die TSG wieder mit 27:28 in Front. Doch vier Sekunden vor dem Ende verwandelte Daniel Danowsky einen Strafwurf eiskalt zum 28:28-Endstand und versetzte das heimische Publikum in Ekstase. „Meine Mannschaft hat wieder eine tolle Moral gezeigt“, freut sich VfL-Trainer Jasmin Baltic. Aber auch Gästetrainer Tobias Fröbel war nicht unzufrieden: „In der ersten Halbzeit hat bei uns ja alles perfekt geklappt. Mir war aber klar, das nach der Pause noch einiges auf uns zukommen würde. Aber wir sind ja Tabellenführer geblieben“.

Torschützen VfL: Daniel Danowsky (8/5), Mats Rinne (6), Luke Heinrichsmeier (4), Tim Held (3), Fynn Walter (2), Marvin Vieregge (2), Simon Harre (2) und Preben Barthold (1). Bei den Gästen aus Altenhagen trafen Jannik Ullmann (10) und Fynn Unger (7) am besten.

 

VfL Menninghüffen – TSG A-H II 28:28 (13:19)

Nach dem knappen Sieg gegen den TV Verl empfing der VfL Mennighüffen die TSG 2 zum Spitzenspiel der Oberliga. Nach einer ersten Hälfte nahe am Optimum steigerte sich das Heimteam und glich kurz vor Ende zum Endstand von 28:28 (13:19) aus.
Zu Beginn gestaltete sich das Spiel zunächst ausgeglichen mit kleinen Vorteilen auf Seiten Mennighüffens. Beide Mannschaften bekamen in der Abwehr keinen Zugriff und fanden im Angriff immer wieder gute Lösungen zur Überwindung der Abwehr. Nach einer Umstellung im Innenblock und der Einwechslung von Fynn Unger zeigten die Gäste ihr volles Potential. Sie setzten sich vom 11:11 (18‘) über 13:15 (24‘) bis auf 13:19 (30‘) ab und konnten so binnen 10Minuten einen 6-Tore-Vorsprung erspielen.
Der VFL Mennighüffen kam mit viel Wut aus der Kabine und wollte schnellstmöglich den Rückstand vor eigener Kulisse verringern. Bis zur 40.Minute halbierten sie bereits den Rückstand, allerdings verhinderte David Stanjek durch zwei gehaltene Siebenmeter, nicht nur in dieser Phase den vorzeitigen Anschluss. Die TSG kam in der zweiten Halbzeit nicht mehr zu ihrem sonst so starken und beliebten Tempospiel und konnte nur magere 9 Tore erzielen. Bis zur Schlussphase erzielte der Tabellenzweite den Anschlusstreffer (23:24, 50‘) und so war ein Krimi im Spitzenspiel vorprogrammiert. Das Team von Tobi Fröbel konnte bis zwei Minuten vor Schluss den Vorsprung behaupten, doch nach einem verworfenen Siebenmeter konnte Mennighüffen erstmals seit der 18. Minute wieder ausgleichen. Jannik Ullmann erzielte in der letzten Minute den erneuten Führungstreffer, den jedoch Daniel Danowsky, ebenfalls per Strafwurf, ausglich. Am Ende stand ein verdientes 28:28-Unentscheiden auf der Anzeigetafel, durch das die TSG II ihre Tabellenführung erfolgreich verteidigt hat.
TSG 2: Krspogacin/ Stanjek – Ullmann (10), Unger (7), Ibe (4), Niedergriese (3), Franz (2), Langelahn, Zitzke (je 1), Eschler, Prüßner, Schuwerack, Throne, Wagner

 

RSV Altenbögge/Bönen – Lit 1912 3 ausgefallen

Handball-Oberligist RSV Altenbögge sollte am Freitagabend zum Heimspiel gegen LIT 1912 III in der Sporthalle im Schulzentrum antreten. Daraus wurde aber nichts. Die Partie wurde am Nachmittag abgesagt. Der Grund: ein technischer Defekt an einem der Basketball-Körbe.

HC TuRa Bergkamen – SuS Oberaden 31:26 (13:10)

Quelle: sport-kreisunna.de

Im Stadtduell zeigten sich die Oberadener Cobras gegenüber den letzten Auftritten verbessert, doch es reichte nicht. Stadtrivale TuRa war insgesamt stärker und landete am Ende einen verdienten Sieg. Die Bergkamener waren damit zum vierten Mal in Folge siegreich und verbesserten sich in der Tabelle mit nunmehr 11:11 Punkten auf Rang acht. Oberaden bleibt Zwölfter mit 5:15 Zählern.
In der voll besetzten Friedrichsberg-Sporthalle erwischten die Gastgeber den besseren Start und gingen durch Philipp Moog 1:0 in Führung, Josef Stolina ließ wenig später das 2:0 folgen. Tim Fehring verkürzte zum 2:1 und schaffte auch den 3:3-Ausgleich (8.). Nach 20 Minuten hieß es durch Moog 11:7 und den 13:10-Halbzeitstand konnte er auch auf sich verbuchen.
Gleich nach dem Wiederanpfiff stellte erneut Louis Hesse – er war mit neun Treffern bester Torschütze des Spiels – mit dem 14:10 die Weichen auf Sieg. Die Treffer zum 23:17 (42.) von Hesse und Lutz Weßeling zum 24:17 (44.) waren dann vorentscheidend mit dem Sieben-Tore-Vorsprung, dokumentierten auch die bessere Leistung der TuRaner vor allem in den zweiten 30 Minuten. Die letzten Oberadener Treffer durch Robin Webers zum 31:25 (59) und Tim Fehring zum 31:26-Endstand „schönten“ die Derby-Niederlage etwas, änderten aber nichts an dem klaren und verdienten Bergkamener Sieg im Stadtduell.
Trainerstimmen:
Thomas Rycharski (TuRa):
„Wir sind froh über die zwei Punkte. Derby gewonnen und der vierte Sieg in Folge. Wir hatten so eine kleine Schwächephase vor der Halbzeit, haben 11:7 geführt, waren in Überzahl, haben aber Bälle weg geworfen. Das wurmt mich, denn wir hätten dann noch deutlicher führen können. Die gleiche Phase tat sich 2. Halbzeit auf, wo es 24:17 hieß. Da hätten wir drei, vier weitere Tore machen müssen. Da war aber auch klar, dass Oberaden nicht mehr zurückkommen würde und der Drops gelutscht war. Später haben wir auch viel durchgewechselt. Das Spiel war da entschieden. Wir waren heute auf jeder Position gefährlich. Wir wussten genau, was Schuchtmann, was Kurr machtenn. Wir haben da weiter rausgeschoben – mit Erfolg“.

Thomas Brannekämper (SuS):
„Erst einmal Glückwunsch an TuRa zum verdienten Derbysieg. Der größte Unterschied war definitiv die Chancenverwertung. Da kriegten wir leider keinen Ball an die Finger. Am Anfang schon noch, 2. Halbzeit war das leider gar nichts, obwohl wir in der Deckung noch ganz gut ackerten. Wir hatten auch Pech im Abschluss. Da gingen schon einige Dinger daneben. Ansonsten kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben uns nicht ergeben, was in den letzten Spielen bei einem solchen Spielstand der Fall war. Es war in gewisser Weise ein Schritt in die richtige Richtung. Wir machen weiter“.

TuRa: Faber, N. Hesse; P. Moog 6, Terbeck 4, Zyska 4, Weßeling 4, L. Hesse 9, Schulz, Bugnowski, D. Moog, Stolina 3, Honerkamp, Schimanski 1.

SuS: Wicke, Bernemann; Seiler, Fehring 7, Groetken, Laufer 1, Kurr 6, Schubert, J. Weber 3, Webers 1, H. Schuchtmann 3, Stock 2, Ferkinghoff 2, Rodefeld 2.

TV Verl – TuS Brake 29:30 (13:13)

Es war kein großer Unterschied zu erkennen im Duell Tabellenletzter gegen den Zweiten. Es war ein Auftritt mit Emotion, Kampf und Leidenschaft, das die Verler Oberligahandballer am Samstag gegen den TuS Brake boten. Doch belohnt wurden sie dafür nicht. Am Ende kassierten sie mit 29:30 (13:13)-Toren die zweite knappe Niederlage in Folge gegen ein Topteam. Das macht einerseits Mut („Die Entwicklung stagniert ja nicht, und ich kann mich darauf verlassen, dass keiner den Kopf in den Sand steckt“, so Trainer Robert Voßhans), bringt den Aufsteiger aber punktemäßig nicht weiter. Zumindest ein Zähler hätte trotz weiter intakter Moral besonders dem angeknacksten Selbstvertrauen der Heimmannschaft vor knapp 450 Zuschauern gutgetan. Dass es bei ausgezogenem Tribünen-Mittelteil und viel weihnachtlich angehauchtem Vorprogramm ab dem Mittag dazu nicht reichte, lag im Allgemeinen an der schlechten Verler Personallage und entsprechend dünn besetzter Bank. Denn neben Lennart Voss, der sich beim Abschlusstraining am Daumen verletzt hatte, fielen in der Partie gegen Brake der auf der Mitte stark beginnende Fynn Schröder aus, der sich das „Kreuzband-Knie“ verdrehte. Später musste auch der ebenfalls gut spielende Marcel Erichlandwehr mit einer Muskelverletzung passen. Johannes Dorow, noch sichtbar angeschlagen von einem Infekt, konnte am Kreis nicht die üblichen Akzente setzen. Im speziellen waren es auf dem Feld die vielen Ballverluste und wohl durch schwindende Kräfte in den entscheidenden Szenen begünstigte technische Fehler. Bezeichnend dafür die 59. Minute, als der für einige Siebenmeter eingewechselte TVV-Keeper Robin Gerlach einen Strafwurf des mit 13/8-Treffern überragenden Brakers Jannis Johannmeier abwehrte und sein Team im folgenden Angriff zum 29:29 hätte ausgleichen können. Stattdessen gab es einen schlechten nicht von Frederic Trapphoff gefangenen Pass, den die Gäste zu einem ihrer wenigen Kontertore durch Johannmeier zum vorentscheidenden 28:30 nutzten. „In der Summe waren es einfache Fehler und fehlende personelle Alternativen, die uns einen Punkt kosteten, der absolut verdient gewesen wäre“, sagte Voßhans und richtete den Blick dann aufs letzte Spiel in diesem Jahr am kommenden Samstag in Jöllenbeck. ,Wir sind ja nicht abgeschlagen Letzter, und so kommen wir auch da für einen Erfolg in Frage.“

Die Handballer des TV Verl müssen in der Oberliga weiter auf das so sehr erhoffte Erfolgserlebnis warten. Nach dem 28:29 beim Tabellenführer TSG Altenhagen-Heepen II letzte Woche verlor das Schlusslicht am Samstag schon wieder mit einem Tor gegen ein Spitzenteam. „Aber ich habe heute keinen Absteiger gesehen“, versuchte Trainer Robert Voßhans seine Spieler nach dem 29:30 gegen den Tabellendritten TuS Brake sofort wieder aufzubauen. Mut mache ihm, mit was für einer Moral seine Mannschaft wieder aufgetreten sei und Hoffnung, dass die anderen Abstiegskandidaten Altenbögge (4:16 Punkte), Oberaden (5:15) und Steinhagen (6:16) auch auf der Stelle treten und weiter in Schlagweite des Tabellenletzten (4:20) liegen würden. „Allerdings macht uns das Verletzungspech weiter zu schaffen“, räumte Voßhans ein. Nachdem Rückraumspieler Lennard Voß wegen einer Daumenverletzung im Training ausgefallen war, erwischte es während der Partie erst Fynn Schröder am Knie und dann Marcel Erichlandwehr am Oberschenkel. Beide hatten gut begonnen. „Und dann fehlen natürlich irgendwann die Optionen, müssen auch Spieler wie der gesundheitlich angeschlagene Johannes Dorow durchhalten“, suchte Voßhans nach einer Erklärung für die (zu) vielen Fehler, die auch diesen kampfstarken Auftritt den Stempel aufdrückten. Symptomatisch war die vorletzte Spielminute. Robin Gerlach wehrte beim Stande von 28:29 einen Strafwurf des bis dahin mit sieben von acht Versuchen sicheren Braker Siebenmeterschützen Jannis Johannmeier ab. Statt den Ballbesitz zu einer klaren Ausgleichschance auszuspielen, verdaddelten Matthis Griese (schludriger Pass) und Frederik Trapphoff (Fangfehler) den Angriff. Brakes Bester, Johannmeier (13/8 Tore), lief den Konter zum entscheidenden 28:30. Zwar konnte Trapphoff mit einem verwandelten Siebenmeter noch einmal verkürzen. Doch zu mehr fehlte dann die Zeit. Voßhans trauerte der aus der Hand gegebenen 23:21-Führung (47.) hinterher. „Denn die intensive Abwehrarbeit und die konsequente Rückwärtsbewegung, mit der wir Brakes Stärke, das schnelle Umschalten, weitestgehend unterbinden konnten, blieben so unbelohnt.“ Unter dem Strich waren es die vielen Ballverluste und schwachen Abschlüsse, die den Verlern (erneut) den so dringend benötigten Erfolg kosteten. Denn 29 Tore bei knapp 60 Angriffen sind eine zu schwache Quote, um in der Oberliga punkten zu können, auch wenn Torben Gottsleben, der Ex-Verler auf der Braker Bank, laut über „ein ganz schlechtes Spiel von uns“ schimpfte.

TV Verl: Fischedick/Gerlach – Griese (5), Trapphoff (10/5), Dorow (1), Schröder, Altenau (3), Erichlandwehr (1), Jogereit, Vogler (6), Schüpping (2), Ra. Voßhans (1).

 

TV Isselhorst – Spvg. Steinhagen 32:25 (13:11)

Die Gäste aus Steinhagen mussten in Isselhorst auf ihren Torjäger Hannes Krassort verzichten, legten aber los wie die Feuerwehr und führten nach dreizehn Minuten schon deutlich mit 3:8-Toren. Danach lief bei den Gästen aber so gut wie gar nichts mehr zusammen und Isselhorst kam endlich aus den Startlöchern. Die Abwehr der Hausherren stand jetzt bombensicher und Steinhagen erzielte zwischen Minute 13 und Minute 36 nur noch ganze drei Treffer. Durch einen 15:3-Lauf führte der TV ganz deutlich mit 18:11-Toren und ließ den Gästen keine Siegeschance mehr. Kurz vor dem Ende führte Isselhorst mit dem überragenden Marvin Gregor beim 32:22-Zwischenstand mit zehn Toren Vorsprung. Die letzten drei Buden dieser Partie erzielten die Gäste und konnten noch auf 32:25 verkürzen. Bei Isselhorst trafen Marvin Gregor (9), Alexander Wiese (4) und Nils Unkell (4) am besten. Bei Steinhagen führten Leonhard Janzen (6) und Lennart Philipp (4/2) die Torschützenliste an.



Ahlener SG 2 – TuS Spenge 2 36:29 (18:14)

Nur ganze 35 Zuschauer wollten den Vergleich der beiden Drittligareserven sehen. Der Spielbeginn zeigte ein relativ ausgeglichenes Duell, in dem die Ahlener SG 93 nach 15 Minuten mit einem knappen Vorsprung von 2 Toren (8:6) führte. Diesen Vorsprung konnte der TuS Spenge auch bis zum Ende der ersten Halbzeit nicht mehr drehen und ging mit einem Rückstand von 18:14 in die Pause. Nachdem sich in der ersten Halbzeit noch ein relativ ausgeglichenes Duell zwischen den Mannschaften abzeichnete, konnte sich die Ahlener SG 93 bis zur Mitte der der zweiten Halbzeit mit 5 Toren von dem TuS Spenge absetzen. Diesen Torabstand konnte die Heimmannschaft bis zum Abpfiff noch auf 7 erhöhen und gewann gegen den TuS Spenge letzten Endes eindeutig mit 36:29-Toren. Bei den Hausherren trafen Routinier Bastian Frenzel (7), Niklas Neumann (7/3) und Jonas Horstmann (6) am besten. Beim TuS Spenge ragte die Leihgabe aus der Drittligamannschaft, Mika Koesters, heraus. Er traf gleich neunmal ins Ahlener Tor. Ihm am nächsten kam Jannik Osha, der sich über sieben Treffer freuen konnte.

 

Handball Bad Salzuflen – TuS 97 Bielefeld 25:25 (11:14)

Nach der Niederlage in Brake wollten wir am letzten Sonntag zuhause zu ungewohnter Zeit eine Reaktion zeigen und wieder zurück in die Spur finden. Zu Gast war der TuS 97 aus Jöllenbeck. Nicht mit dabei war Florian Krüger, der immer noch an einer Schambeinentzündung laboriert. Auch bei Lars Görder kam ein Einsatz nach einem schwereren grippalen Infekt noch zu früh. Nikolas Grugel hingegen feierte an diesem Sonntag sein Comeback nach mehr als einem Jahr Verletzungspause. Wir wussten, dass wir am oberen Level spielen mussten, wollten wir die beiden Punkte zuhause in der Salzestadt behalten. Wir waren gut vorbereitet und gingen mit viel Rückenwind aus einer guten Trainingswoche in die Begegnung. Leider lief bei uns zu Beginn relativ wenig zusammen. Nach einem 3:3 in Minute 8 mussten wir die Jürmker in den folgenden Minuten davonziehen lassen. Nach 19 Minuten sahen wir uns beim 7:11 einem 4-Tore Rückstand ausgesetzt. In Halbzeit eins lief gerade offensiv bei uns wenig zusammen und so gelangen uns das erste Mal in dieser Saison lediglich 11 Tore in einer Halbzeit. Beim 11:14 wurden die Seiten gewechselt. In der Kabine wussten wir, dass wir mehr als einen Gang hochfahren mussten, wollten wir am Sonntag noch etwas Zählbares mitnehmen. Wir kamen dann wie die Feuerwehr aus der Kabine und Nico Timm hatte beim 15:15 in Minute 35 ausgeglichen. Nun entwickelte sich in der heimischen Halle Aspe ein offener Schlagabtausch zwischen zwei gut aufeinander eingestellten Teams, indem wir allerdings in Halbzeit 2 immer wieder vorlegen konnten. In Minute 49 erzielte Niko Grugel das 20:19 und Tom Ostrop kurz darauf das 21:19. Dennoch verpassten wir es in dieser Phase durch technische Fehler und unvorbereitete Abschlüsse auf mehr als zwei Tore davonzuziehen, sodass der TuS weiterhin in Schlagdistanz blieb und beim 24:24 knapp vier Minuten vor Spielende ausglich. Die nächsten Angriffe waren umkämpft, beide Teams trafen nur noch einmal und beim Endstand von 25:25 mussten wir erneut in eine Punkteteilung einwilligen. Trainerstimme Fabian Arning: „Am Sonntag waren wir sehr enttäuscht, dass wir wirklich keine gute erste Halbzeit gespielt haben und mal wieder zuhause schlecht ins Spiel finden. Die zweite Halbzeit gehört dann klar uns, nur leider vergessen wir, den Sack zuzumachen. Wir hatten genug Chancen, das Spiel am Sonntag zu unseren Gunsten zu entscheiden, doch genau in diesen Momenten schleichen sich bei uns immer wieder Fehler ein. Das darf uns nicht passieren.“ HBS: Südhölter, Müller (Tor); Ostrop (6), Anzer (5), Grugel, Timm (je 3), Heumann, Heinemann, Göke, Zöllner, Steffen, D. Krüger, Pöppelmeier, Hummerjohann (je 1). TuS 97: Seliger, Weinholz (Tor); Wehmeyer (6/1), Küthe (4), Höfelmeyer, Gehring (je 3), Barner, Grothaus, Steffen, Heidemann (je 2), Borutta (1), Poppe, Descher

 

VfL Handball Mennighüffen/JSG LöMO – 06.- 08.12.2024

 

Heimspiele:

 

 

Fr 20.30Uhr VfL 1. Herren – TSG Altenhagen/Heepen 2 28:28

Sa 17.30Uhr VfL 1. Damen – TV Lenzinghausen verlegt auf 15.1.25 20.30Uhr

Sa 15.30Uhr VfL 3. Herren – HSG Spradow 3 kpfl. f. VfL

Sa 13.30Uhr mB-Jgd. JSG LöMO – TuS 97 Bielefeld 21:32

Sa 13.45Uhr weibl.E-Jgd. JSG LöMO – HSG EGB Bielefeld Gymn. verlegt

Sa 15.30Uhr weibl. C-Jgd. JSG LöMO – HSG Euro Gymn. verlegt

 

Auswärtsspiele

 

So 10.00Uhr DJK BW Bielefeld – VfL 4. Herren 29:32

So 16.00Uhr TSV Bösingfeld – mA-Jgd. JSG LöMO 18:31

So 10.30Uhr VfL Herford – gem. E-Jgd. JSG LöMO 1 5:27

Sa 15.15Uhr JSG H2H – männl. C-Jgd. JSG LöMO 38:25

 

 

 

DJK BW Bielefeld – VfL 4. Herren 29:32 (13:17)

Beim Tabellenvorletzten DJK BW Bielefeld kam der VfL am frühen Sonntagmorgen nur sehr schwer in Fahrt. Die Gastgeber lagen zunächst mit 3:1 und 5:3 in Front, ehe der VfL nach einem 7:6-Rückstand durch einen 0:6-Lauf eine 7:12-Führung herauswarf. Danach hatten die Gäste die Partie bis zur 34.Minute beim Zwischenstand von 15:19 im Griff. Zu diesem Zeitpunkt bekam Torhüter Arndt Viering eine ganz zweifelhafte rote Karte gezeigt und musste den Weg auf die Tribüne antreten. In der Folgezeit kam der VfL völlig aus dem Tritt und in der 48.Minute führte Bielefeld plötzlich mit 25:22-Toren. Danach fokussierten sich die Gäste wieder auf das Handballspielen, glichen beim 25:25 aus und lagen dann beim 28:30 mit zwei Treffern vorn. Bielefeld verkürzte noch einmal auf 29:30, doch die beiden letzten Tore der Partie erzielten Holger Beck und Bastian Bröhenhorst und die Gäste gewannen das Spiel noch mit 29:32-Toren. Damit rangiert die Steffen-Sieben hinter dem TuS Spenge 2 weiter auf dem zweiten Tabellenplatz.

Torschützen: Bastian Bröhenhorst (9), Daniel Reimer (9/5), Holger Beck (7), Christian Held (5), Stefan Nienstedt (1) und Andre Steffen (1).

 

VfL 1.Herren – TSG Altenhagen/Heepen 2 28:28 (13:19)

Das Spitzenspiel in der Handball-Oberliga hielt was es im Vorfeld versprach und war in der Schlussphase an Spannung nicht mehr zu überbieten. Der VfL hatte im Vorfeld einige Hiobsbotschaften zu verkraften. Neben Arne Kröger fiel auch kurzfristig Spielmacher Tim Huckauf aus und auch Marvin Vieregge war nicht im Vollbesitz seiner Kräfte, da sein Ellenbogen am Wurfarm stark angeschwollen war. Und so mussten Mats Rinne und Daniel Danowsky das Spiel der Hausherren führen. In der Anfangsphase legte der VfL vor und die Gäste schafften immer wieder den Ausgleich. Die ersten drei Treffer für die Hausherren erzielte Daniel Danowsky. Aber je länger die Partie dauerte, umso mehr gewann die TSG die Oberhand. Bis zum 11:11 war das Spiel ausgeglichen. Dann wechselte Gästetrainer Tobias Fröbel Fynn Unger ein und den bekam die VfL-Abwehr überhaupt nicht in den Griff. Innerhalb von acht Minuten traf er gleich fünfmal ins Tor der Hausherren und brachte sein Team fast im Alleingang auf die Siegerstraße. Nach dem 11:11 setzte sich der Tabellenführer aus Bielefeld bis zur Pause auf 13:19 ab. Zu diesem Zeitpunkt gab keiner der Fans mehr einen Pfifferling für den VfL. Doch die Baltic-Sieben packte in Durchgang zwei ihr Kämpferherz aus, doch bis zum 19:23 in der 44.Minute kamen die Hausherren nicht entscheidend heran. In der 56.Minute brachte Jannik Ullmann mit seinem neunten Treffer die TSG mit 25:27 in Front. Dreißig Sekunden später brachte Daniel Danowsky per Siebenmeter den VfL bis auf 26:27 heran. Zwei Minuten vor dem Ende verhängten die Unparteiischen eine Zeitstrafe gegen Fynn Walter und zeigten auf den Punkt. Und dieses Mal scheiterte Jannik Ullmann an VfL-Keeper Tristan Frerichs. Siebzig Sekunden vor dem Schlusspfiff bejubelten die Fans den 27:27-Ausgleichstreffer von Mats Rinne. Und vierzig Sekunden vor dem Ende gab es wieder einen Strafwurf für die TSG, den Jannik Ullmann dieses Mal ganz sicher zur 27:28-Führung der Gäste verwandelte. Zudem gab es noch eine Zeitstrafe für Marvin Vieregge. In Unterzahl spielte der VfL fünf Sekunden vor der Sirene seinen Kreisläufer Luke Heinrichsmeier frei, der den Ball im Tor unterbrachte, aber die Schiedsrichter hatten vorher auf Siebenmeter entschieden. Vier Sekunden vor dem Ende trat Daniel Danowsky zum Strafwurf an und traf unter dem Jubel der VfL-Fans zum 28:28-Endstand.

Am Ende war es ein gerechtes Ergebnis, womit alle VfL-Fans zur Halbzeit nicht mehr gerechnet hatten. Aber die Hausherren steigerten sich nach der Pause in der Abwehr. Nachdem Altenhagen in Durchgang eins neunzehn Treffer erzielte, trafen die Gäste im zweiten Abschnitt nur noch neunmal ins VfL-Tor. Diese Partie war eine tolle Werbung für den Handballdsport.

Tore VfL: Daniel Danowsky (8/5), Mats Rinne (6), Luke Heinrichsmeier (4), Tim Held (3), Simon Harre (2), Marvin Vieregge (2), Fynn Walter (2) und Preben Barthold (1).

Bei der TSG führten Jannik Ullmann (10/3), Fynn Unger (7) und Marius Ibe (4) die Torschützenliste an.

 

Rückblick auf den zehnten Oberligaspieltag

Das war ein Spieltag so ganz nach dem Geschmack des VfL Handball Mennighüffen. Während die Baltic-Sieben im Verfolgerduell gegen den TV Isselhorst mit 27:23-Toren siegreich blieb, kassierte Handball Bad Salzuflen beim TuS Brake die erste Saisonniederlage. Obwohl die Gäste mit 25:29-Toren in Führung lagen, konnten sie den Vorsprung nicht über die Zeit bringen und unterlagen ganz knapp mit 34:33. Damit rückte die Spitzengruppe noch enger zusammen. Die Reserve der TSG Altenhagen/Heepen ist mit 16:4-Punkten Tabellenführer. Der VfL Handball Mennighüffen und TuS Brake belegen mit jeweils 14:6-Zählern den zweiten und dritten Rang. Handball Bad Salzuflen muss noch ein Spiel nachholen und rangiert mit 13:5-Zählen auf dem vierten Platz. Das Schlusslicht TV Verl verlor ganz unglücklich mit 28:29-Toren beim Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen. Der Vorletzte RSV Altenbögge/Bönen konnte auch beim TuS Spenge 2 keinen Blumentopf gewinnen und verbleibt nach der 33:37-Niederlage auf dem vorletzten Rang hängen. Das Kellerkind SuS Oberaden konnte beim TuS 97 Bielefeld ebenfalls nicht punkten. Bei der 40:23-Klatsche ging aber auch gar nichts zusammen und viele Fans fragten sich, wie sich der SuS Oberaden seine fünf Punkte erspielt hätte.

VfL – TV Isselhorst 27:23 (13:13)

So kann es weiter gehen: In der Oberliga feierte der VfL den nächsten Sieg. Im Topspiel schlugen die Schützlinge von Trainer Jasmin Baltic den TV Isselhorst mit 27:23-Toren. Jetzt steht am kommenden Freitag das Spitzenspiel an, wenn der Tabellenzweite VfL auf den Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 trifft. „Ich hatte meine Mannschaft gewarnt, das Isselhorst eine sehr, sehr gute 6:0-Deckung spielt“, meinte Jasmin Baltic nach dem Heimsieg. Und es dauerte eine ganze Halbzeit lang, bis der VfL das begriffen hatte. Immer wieder scheiterte der VfL-Rückraum am Abwehrbollwerk der körperlich starken Gäste. Lediglich Kreisläufer Luke Heinrichsmeier nutzte seine Möglichkeiten und erzielte drei seiner fünf Tore in der ersten Halbzeit. Und die VfL-Abwehr hatte durchaus ihre Probleme. Marvin Gregor war in der Anfangsviertelstunde nicht zu stoppen und hatte in der13.Minute beim Zwischenstand von 5:6 schon viermal für sein Team getroffen. Isselhorst verteidigte seine Zwei-Tore-Führung bis zum 11:13, bevor Marvin Vieregge mit zwei Treffern den 13:13-Halbzeitstand erzielte. Dabei bekam der Rückraumspieler die volle Härte der Isselhorster Deckung zu spüren. Beim Ausgleichstreffer traf ihn ein Gegenspieler im Gesicht. Während er sich darüber beschwerte, bekam er eine Zeitstrafe, während sein Isselhorster Gegenspieler straffrei blieb. Da auch Luke Heinrichsmeier eine Zeitstrafe kassiert hatte, startete der VfL mit doppelter Unterzahl in Hälfte zwei. Aber die Halbzeitansprache von Trainer Baltic hatte offensichtlich gefruchtet, denn nun präsentierte sich der VfL in seiner gewohnten Verfassung. Die Abwehr stand sicher und Torwart Tobias Bekemeier, der durchspielte, avancierte mit 17 Paraden zum Matchwinner. „Das freut mich sehr für Tobias“, sagte Baltic, der zudem Linksaußen Preben Barthold (6Treffer) hervorhob. „Ich hatte zu keinem Zeitpunkt mehr das Gefühl, dass wir diese Begegnung noch verlieren. Auch dann nicht, als Isselhorst offensiv deckte und auf 23:22 und 24:23 herankam“ , sagte Baltic.

Tore: Preben Barthold (6), Daniel Danowsky (5/1), Marvin Vieregge (5), Luke Heinrichsmeier (5), Tim Huckauf (4) und Tim Held (2).

TSG Altenhagen/Heepen 2 – TV Verl 29:28 (17:13)

Ein Tor fehlte dem TV Verl, Schlusslicht der Handball-Oberliga, um bei der 28:29-Niederlage beim Spitzenreiter TSG Altenhagen II einen verdienten Punkt mitzunehmen. „Natürlich hätte ich es gerne gesehen, wenn wir uns mit einem Punkt belohnt hätten. Dennoch ist mein Gefühl positiv. Denn, was meine zehn Spieler kämpferisch gezeigt haben, mit welcher Mentalität sie das Spiel bestritten haben, macht mich sehr stolz“, sah Trainer Robert Voßhans trotz der sechsten Pleite hintereinander eine klare Aufwärtstendenz. „Ein Spieler mehr zum Wechseln, wie ein Johannes Dorow in der Abwehrmitte, und wir gewinnen“, war sich der Verler Trainer sicher. Verzichten musste er auf Jordi Jürgenliemke, Marcel Erichlandwehr, Torwart Henri Tigges, Paul Vogt und eben Kreisläufer Johannes Dorow.

Die Gäste starteten schlecht beim Tabellenführer und zwangen Voßhans nach 17 Minuten und 6:12-Rückstand zur Auszeit. Durch Gegenstoßtore und schlechtes Timing in der Abwehr hatten die Verler beim Seitenwechsel 17 Gegentreffer kassiert. Beim 27:20 in der 48. Minute nahm der Verler Trainer die zweite Auszeit und stellte mit Thilo Vogler als zweitem Kreisläufer auf den siebten Feldspieler um. Mit Erfolg. Tor um Tor holte sein Team auf. Torwart Robin Gerlach bekam immer mehr Bälle zu fassen und brachte es auf 15 Paraden. „Seine beste Saisonleistung“, sah Verls Trainer ein gutes Zusammenspiel zwischen Torwart und Abwehr und bessere Lösungen im Angriff. Auch, weil Lennart Voss ab der 40. Minute verletzt ausfiel, retteten die Gastgeber den Vorsprung über die Zeit. Es reichte für Verl nur zum 29:28 durch Frederic Trapphoff 79 Sekunden vor Abpfiff. „Wir haben aber endlich Trainingsinhalte unter Belastung umgesetzt. Von diesem Spiel können wir auf allen Ebenen etwas mitnehmen“, blickt Voßhans den verbleibenden zwei Spielen in diesem Jahr zuversichtlicher entgegen – obwohl der nächste Gegner TuS Brake gerade das nach Minuspunkten bislang die Tabelle anführende HB Bad Salzuflen geschlagen hat.

TV Verl: Gerlach – Griese (8), Trapphoff (6/2), Voss, Schröder, Altenau (1), Jogereit (6), Vogler (2), Schüpping (2), Ra Voßhans (3).

Nach enttäuschenden Leistungen und bitteren Niederlagen in den letzten fünf Spielen hatten die Oberliga-Handballer des TV Verl wohl auch selbst eine „Klatsche“ beim Spitzenreiter TSG Altenhagen-Heepen II einkalkuliert, zumal sie nur zu zehnt anreisen konnten. Zurück kam das Schlusslicht am Samstagabend mit frischem, aus einem einem guten Ergebnis resultierenden Selbstvertrauen. „Das war eine unserer besten Saisonleistungen“, urteilte Robert Voßhans nach der knappen 28:29-Niederlage. Kollege Thomas Fröbel sprach derweil von einem „schmeichelhaften Sieg“ für seine Bielefelder. Dabei hatte sich der Aufstiegsaspirant nach dem 17:13 zur Pause über das 22:15 (37.) bis zum 27:20 (48.) plangemäß abgesetzt und schien auf den erwarteten, klaren Sieg zuzusteuern. „In einer Auszeit haben wir dann aber umgestellt und konsequent auf den siebten Feldspieler gesetzt, wobei Thilo Vogler als zweiter Kreisläufer neben meinem Bruder Raphael agierte.“ Die Maßnahme griff umso besser, als die Verler bis zum 28:29-Anschlusstreffer von Linksaußen Frederic Trapphoff 1:19 Minuten vor Schluss fast jeden Angriff mit einem Torerfolg abschlossen. „Dann sind wir aber vielleicht etwas zu gierig geworden“, berichtete Voßhans von einem Fehlwurf auf das leere Bielefelder Tor. Zwar hätte seine Mannschaft noch einen Angriff bekommen, doch „der letzte Versuch von Griese oder Altenau, ich weiß es gar nicht mehr“ hätte bei ablaufender Uhr nicht mehr gesessen. „Trotzdem, das war ein Schritt in die richtige Richtung“, lobte der Coach seine einsatzfreudige Rumpfmannschaft. TV Verl: Gerlach – Griese (8), Trapphoff (6/2), Voss, Schröder, Altenau (1), Jogereit (6), Vogler (2), Schüpping (2), Ra. Voßhans (3).

TSG A-H II – TV Verl 29:28 (17:13)
Nach zwei Unentschieden in Folge sollte am 10. Spieltag gegen den Tabellenletzten TV Verl wieder ein Sieg geholt werden. Nach starken 45 Minuten musste Torhüter David Stanjek in der Schlusssekunde den Ausgleich verhindern.
Die TSG II startete konzentriert und mit viel Tempo ins Spiel, so konnten sie sich bereits nach sieben Minuten mit 6:2 absetzen. Nach anschließenden Unkonzentriertheiten konnten die Gäste den Abstand bis auf ein Tor verkürzen, doch die Mannschaft von Tobias Fröbel fing sich wieder. Auf die Außenspieler der Heeper, vor allem Jannik Ullmann, war an diesem Tage Verlass: Sie sorgten durch einen 5-Tore-Lauf für wieder klarere Verhältnisse. Beim Halbzeitstand von 17:13 und bereits 9 geworfenen Toren von Jannik Ullmann wurden die Seiten gewechselt.
In den ersten 15Minuten der zweiten Hälfte konnte das Heimteam durch eine aggressive Abwehr den Aufholversuch der Verler standhalten und die Führung leicht ausbauen und so ein eigentlich sicheres Polster für die Schlussviertelstunde erspielen – eigentlich. Nach einer Auszeit von Gästetrainer Robert Voßhans verkürzte sein Team den Rückstand auf zwei Tore und zwang Tobias Fröbel sieben Minuten vor Ende zur Auszeit. Nach drei torlosen Minuten warf Jakob Ludwig das zweite Tor der TSG seit der 47. Spielminute, es sollte auch das letzte bleiben. Der TV Verl erzielte 90 Sekunden vor Ende den Anschluss und hatte nach einer Parade ihres Torhüters die Möglichkeit auszugleichen. Doch David Stanjek parierte den Tempogegenstoß mit einer überragenden Parade und sicherte so seinem Team den knappen 29:28-Sieg.
TSG 2: Krspogacin/ Stanjek – Ullmann (14), Ludwig, Niedergriese (je 4), Ibe (3), Throne (2), Franz, Langelahn (je 1), Eschler, Hartmann, Plaß, Walter,

TuS Spenge 2 – RSV Altenbögge/Bönen 37:33 (16:16)

Die Handballer des RSV Altenbögge-Bönen bleiben in der Oberliga-Westfalen ein beliebter Gast: Auch beim TuS Spenge verlor das Team von Dirk Schmidtmeier am Sonntag mit 33:37 (16:16) und bleibt damit in dieser Saison auswärts noch ohne Punktgewinn. Die fünfte Niederlage des Tabellenvorletzten in Folge war besiegelt, als Jannick Osha für die Gastgeber in der 53. Minute erstmals einen Fünf-Tore-Vorsprung herauswarf (33:28). Zuvor hatten die Gäste trotz kleiner Besetzung lange Zeit gut mitgehalten und lagen zu Beginn der zweiten Halbzeit sogar mit zwei Toren vorne. Dabei war der ASV lediglich mit zwei Torhütern und acht Feldspielern angereist. „Das hat mich auch schockiert“, meinte Schmidtmeier, der zunächst nur Henning Lehmkemper als Ausfall gemeldet hatte, dann aber kurzfristig auch noch auf Bastian Fröhlich, Nick Schöffler und Niklas Kuropka verzichten musste. Zudem spielte Levin Lauenstein, weil nicht ganz fit, nur eingeschränkt. Deshalb haben wir schon in der Vorbesprechung gesagt, dass die Jungs frei aufspielen und Spaß am Handball haben sollen. Und das hat gut geklappt“, meinte der RSV-Trainer, dessen Team die erste Halbzeit ausgeglichen gestaltet hatte, kurz nach dem Wechsel die Führung durch zwei Tore von Tim Baeck zum 18:16 aus Bönener Sicht aber nicht halten konnte. „Wir haben viele unerfahrene Leute, und sobald es hektisch wird, machen wir technische Fehler, so auch heute. Und der Gegner kommt dann im Gegenstoß zu einfachen Toren“, sagte Schmidtmeier, und ergänzte: „In Spenge jetzt nicht ganz so oft, aber es hat gereicht.“ Zumal die Unparteiischen bei 50:50-Entscheidungen eher pro Gastgeber entschieden haben, wie der RSV-Trainer anmerkte. Mitte der zweiten Halbzeit bot sich den Gästen dennoch eine zweite Chance, das Momentum auf ihre Seite zu ziehen, doch bei einer Zeitstrafe für die Gastgeber schaffte es der RSV zweimal nicht, den Ball im leeren Spenger Tor unterzubringen. „Aber wir haben nicht aufgegeben und viele Tore gemacht gegen einen Gegner, der zwei Drittliga-Spieler (Philipp Holtmann, Mika Kösters) in seinen Reihen hatte. Wir haben als Team agiert. Klar, zwei Punkte hätten uns gut getan, aber dennoch hat uns das Spiel wieder etwas gepusht“, meinte Schmidtmeier. Das mag noch wichtig werden für die kommenden drei Wochen, in denen der RSV noch drei Spiele gegen den Tabellensiebten LIT III, in Steinhagen (11.) und daheim gegen Isselhorst (6.) austragen muss. Schmidtmeier: „Wir müssen auf jeden Fall eines davon gewinnen, das ist schon Pflicht. Unser Glück ist: Die anderen unten punkten auch nicht. Unser Problem ist: Wir haben zu viele Schwankungen in unserem Spiel.“ RSV: Kleeschulte (1.-30; 46.-60.), Schlechtendahl (31.-45.) – Gerke (2), F. Isenbeck (5.), Baeck (6), Stefek (8), Litvinov (2), Gumball (5), L. Lauenstein (2), J. Lauenstein (2)

TuS Brake – Handball Bad Salzuflen 34:33 (17:18)

Nach unserem spielfreien Wochenende, reisten wir am vergangenen Samstagabend zu unseren Nachbarn TuS Brake. Aus der Vergangenheit wussten wir um die Tatsache, dass die Gastgeber sehr unangenehm zu spielen sind und wir wollten nach zwei Unentschieden in Folge endlich wieder doppelt punkten. Verzichten mussten wir auf Nikolas Grugel (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), Florian Krüger (Schambeinentzündung) und Lars Görder (Grippe). Nach überstandener Schulterverletzung war hingegen Niklas Südhölter wieder im Kader. Das Spiel begann nach einer kurzen Findungsphase beider Mannschaften in den ersten Minuten dann doch mit viel Tempo. Nach etwas mehr als 15 gespielten Minuten lagen die Hausherren beim 8:6 mit zwei Toren in Front. Wir konnten uns dann aber sammeln und der in der ersten Halbzeit komplett überragende Marvin Anzer erzielte in Minute 19 das 8:9 und unsere erste Führung seit dem 2:3. In der Folge blieb das Tempo auf beiden Seiten sehr hoch und es hagelte Tore im Minutentakt. Nach 25 Minuten erzielte Finn Heinemann das 13:14 zu unseren Gunsten. Diese knappe Führung konnten wir dann auch mit in die Katakomben nehmen. Zur Halbzeit stand es 17:18. Da wir defensiv nicht so sicher standen und auch unsere Hüter an diesem Tage alles andere als ihren besten Tag erwischten, nahmen wir uns vor, vor allem defensiv eine Schippe drauf zu legen. Offensiv blieben wir bis dahin in unserem Konzept und verfolgten unseren Matchplan bis ins kleinste Detail. Auch in Halbzeit 2 blieb die Begegnung von viel Tempo geprägt, wir konnten uns allerdings bereits kurz nach der Pause erstmals auf drei Tore absetzen. Tom Ostrop erzielte das 20:23 (35. Minute). Es gelang uns in der Folge, diesen Vorsprung auch zu halten, ehe wir erneut in Person von Tom Ostrop in Minute 46 das 25:29 erzielten und uns auf 4 Tore absetzen konnten. Die Hausherren nahmen ihre Auszeit und versuchten unserem Lauf entgegenzuwirken. Diese Auszeit fruchtete auch und wir verloren in der letzten Viertelstunde komplett den Faden und unser Konzept aus den Augen. Technische Fehler im Angriff häuften sich und auch unsere bessere Defensivarbeit der ersten 15 Minuten im zweiten Durchgang war dahin. Beim 29:30 war der TuS aus Brake zehn Minuten vor Ende der Partie wieder in Schlagdistanz und beim 32:32 (56. Minute) hatten die Gastgeber den Ausgleich geschafft. Es gelang uns also nicht, unseren Vorsprung ins Ziel zu bringen und so erzielte der TuS eine Minute vor dem Schlusspfiff das 34:33 und wir sahen der ersten Niederlage in dieser Saison ins Auge. Wir nahmen unsererseits eine Auszeit, um noch einen Punkt mitnehmen zu können: unser Angriff verpuffte allerdings im Zeitspiel gegen eine starke Braker Defensive. So standen mit einer 34:33-Auswärtsniederlage die ersten zwei doppelten Minuspunkte in dieser Saison zu Buche. Trainerstimme Fabian Arning: „Glückwunsch an einen guten Gegner, der uns in den letzten 10 Minuten des Spiels brutal bestraft hat. Wir selber haben leider komplett unseren Plan verlassen und das Spiel nicht abgezockt genug mit einer 4-Tore Führung im Gepäck über die Zeit gebracht. Zudem müssen wir am Ende sagen, dass wir über 60 Minuten nicht gut deckten und hier einige Aufgaben für die kommenden Wochen und Spiele zu lösen haben.“ TuS Brake: Boekstiegel (Tor); Weeke (8), Stenner, Lorge (je 7), Johannmeier (5/2), Lause (3), Tiemann, Schröder (je 2), Mühlenweg, Schulze, Breuer, Meierjürgen. HBS: Müller, Südhölter, P. Göke (Tor); Anzer (8), Heinemann (6), Steffen, Pöppelmeier, Hummerjohann, Krüger, Ostrop (je 3), Zöllner (2), J. Göke (1), Timm (1/1), Heumann.

Lit 1912 3 – Spvg. Steinhagen 37:34 (18:16)

Die Nordies feierten gegen Steinhagen einen ganz wichtigen 37:34-Sieg und verschafften sich ein ausgeglichenes Punktekonto. Angeführt von Spielmacher Fynn Behnecke sowie den beiden überragenden Werfern Julius Brune und Lasse Ulrich stürzten die Gastgeber die Fans allerdings in ein Wechselbad der Gefühle. Beim 14:5 nach 15Minuten hatte Lit einen Neun-Tore-Vorsprung herausgeworfen. Doch Steinhagen glich beim 18:18 aus und die Partie drohte zu kippen. Am Ende hatte Lit jedoch die Nase wieder vorn. „Es ist gut, das wir hinten heraus in der Abwehr unsere Konzentration wiedergefunden haben und den Angriff der Gäste vor große Probleme gestellt haben“, freute sich Lit-Trainer Olaf Grintz über die Energieleistung. Bei Lit trafen Lasse Ulrich, Julius Brune (beide 10) und Fynn Behnecke (7) am besten. Bei den Gästen führten Dennis Strothmann (8), Tim-Michael Ansorge (7) und Hannes Krassort (6) die Torschützenliste an.

HC Tura Bergkamen – Ahlener SG 2 35:31(19:16)
Die Siegesserie der TuRa-Männer hält weiter an. Gegen die Ahlener Drittliga-Reserve, auf Rang sieben in der Tabelle platziert, gab es den dritten Sieg in Serie. Mit den nunmehr 6:0-Punkten besserte die Rycharski-Truppe ihr Punktekonto auf 9:11 auf und nähert sich weiter dem Tabellen-Mittelfeld. Die Stimmungslage vor dem anstehenden Stadtduell am 6. Dezember gegen Oberaden hat sich natürlich stark gebessert, das Selbstbewusstsein gestiegen. In der 2. Spielminute brachte der TuRaner Julius Schimanski seine Farben 1:0 in Führung und leitete so den Start-Ziel-Sieg gegen Ahlen ein. Zwar stellten die quirlig aufspielenden Gäste zwischenzeitlich das Ergebnis auf 11:11 (17.), 14:14 (24.), 15:15 (25.) und 16:16 (27.), doch „Kalle“ Terbeck, Julius Schimanski und Max Zyska antworteten mit drei Toren zum Halbzeitstand von 19:16. TuRa-Trainer Thomas Rycharski monierte, dass es in den ersten 30 Minuten zu viele Gegentore waren.
In Halbzeit zwei wurde Bergkamen stärker und als Zyska das 25:20 (41.) erzielte, schien der HC TuRa auf einen sicheren Sieg zuzusteuern. Doch Ahlen gab sich nicht geschlagen, kam wieder bis auf 30:29 (54.) heran. Das bessere Ende indes behielten die TuRaner für sich. TuRa-Trainer Thomas Rycharski: „Zur Halbzeit stand es 19:16. Da haben wir zu viele Gegentore kassiert. Das haben wir zweiten Halbzeit besser gemacht. Wir sind dann in Führung gegangen mit 25:20 (41.). Selbst beim 30:29 hatte ich nicht das Gefühl zu verlieren, auch nach der Roten Karte gegen Max Zyska nicht. Wir haben es sehr ordentlich gemacht. Am Ende war es ein verdienter Sieg. Ich habe es ja auch gesagt, wir haben fünf Heimspiele hintereinander, wo wir punkten können. Davon haben wir jetzt drei gewonnen mit 6:0-Punkten. Wir sehen uns gerüstet für das Stadtduell gegen Oberaden und werden mit mehr Selbstvertrauen und breiterer Brust da reingehen können. Wir freuen uns auf das Spiel“.
TuRa: Faber, N. Hesse; Terbeck 5, Zyska 5, Weßeling 1, L. Hesse 9, Schulz, Bognowski 1, Koch 4, D. Moog, Stolina 4, Honerkamp, Schimanski.

TuS 97 Bielefeld – SuS Oberaden 40:23 (20:10)

Die Gäste aus Oberaden boten im Jöllenbeck eine desolate Leistung und gingen mit fliegenden Fahnen unter. Bis zum 9:6 in der 14.Minute blieb Oberaden noch dran, danach brach das Unheil über sie herein. Acht Minuten später stand es 16:6 und die Partie war vorzeitig entschieden. Beim Stand von 20:10 ging es in die Kabinen und den zweiten Durchgang entschieden die Jürmker dann mit 20:13-Toren für sich und fuhren einen 40:23-Kantersieg ein. Überragender Akteur beim Sieger war Dominic Wehmeyer, der gleich fünfzehn Mal ins Gästetor traf. Jan Luca Borutta (7) und Christopher Zinn (6) trafen auch nach Belieben. Für den SuS trafen Tim Fehring (6) und Jan Ferkinghoff (6) am besten.

 

 

VfL Handball Mennighüffen/JSG LöMO – 29.11.- 01.12.2024

 

Heimspiele:

 

 

Fr 20.30Uhr VfL 1. Herren – TSG Altenhagen/Heepen 2

Sa 17.30Uhr VfL 1. Damen – TV Lenzinghausen

Sa 15.30Uhr VfL 3. Herren – HSG Spradow 3

Sa 13.30Uhr mB-Jgd. JSG LöMO – TuS 97 Bielefeld

Sa 13.45Uhr weibl.E-Jgd. JSG LöMO – HSG EGB Bielefeld Gymn.

Sa 15.30Uhr weibl. C-Jgd. JSG LöMO – HSG Euro Gymn.

 

Auswärtsspiele

 

So 10.00Uhr DJK BW Bielefeld – VfL 4. Herren

So 16.00Uhr TSV Bösingfeld – mA-Jgd. JSG LöMO

So 10.30Uhr VfL Herford – gem. E-Jgd. JSG LöMO 1

Sa 15.15Uhr JSG H2H – männl. C-Jgd. JSG LöMO

 

Am kommenden Freitag, den 6.12.2024 steigt in der Mennighüffer Sporthalle das Spitzenspiel der Oberliga, wenn um 20.30Uhr der VfL den Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 empfängt. Diese Partie sollte sich kein Handballfan entgehen lassen. Die Gäste aus Bielefeld belegen mit 16:4-Punkten und 308:287-Toren den Platz an der Sonne. Der VfL, der bislang 14:6-Zähler einfuhr, könnte mit einem weiteren Sieg mit dem Spitzenreiter gleichziehen. Drei der vier Minuspunkte gab die TSG in fremden Hallen ab. Beim Aufsteiger TuS Spenge unterlagen die Schützlinge von Trainer Tobias Fröbel mit 31:35-Toren. Zudem gab es beim Topfavoriten Handball Bad Salzuflen ein 31:31-Unentschieden. Nachdem die Bielefelder in den ersten sieben Partien recht souverän aufspielten, hatten sie in den letzten drei Spielen schon mehr Schwierigkeiten mit ihren Gegnern. Gegen den Abstiegskandidaten SuS Oberaden verspielte die TSG eine hohe Führung und musste am Ende über das 24:24-Unentschieden froh sein. Und auch in Vorwoche lief es im Heeper Dom gegen das Schlusslicht TV Verl nicht optimal. Am Ende gab es nur einen hauchdünnen 29:28-Sieg. Dagegen konnte der VfL in den letzten Partien überzeugen. Am Freitag wird eventuell auch Arne Kröger wieder dabei sein. Trainer Jasmin Baltic kann wohl bis auf Lukas Mailänder auf alle Spieler zurückgreifen. Dennoch muss der VfL sein wahres Leistungsvermögen abrufen und von der ersten Minute an hellwach sein, wenn ein weiterer Sieg eingefahren werden sollte. Man wird abwarten müssen, ob die TSG Unterstützung aus der ersten Mannschaft erhält. Überragender Akteur der Gäste ist Jannik Ullmann, der in der letzten Saison noch in der 3.Liga spielte. Aber auch Jakob Ludwig und Bjarne Franz sind nicht zu unterschätzen. In der letzten Saison war die TSG der Lieblingsgegner des VfL. Im Hinspiel gewann der VfL in Bielefeld ganz klar mit 32:20-Toren. Und auch das Rückspiel in Mennighüffen wurde zu einer klaren Angelegenheit für den VfL. Am Ende siegten die Schützlinge von Trainer Jasmin Baltic sehr deutlich mit 36:25-Toren.

Schiedsrichter dieser Partie sind die Sportkameraden Paul Lange von GWD Minden und Dennis Pape vom TuS SW Wehe. Sie leiteten schon in der Vorwoche das Spiel gegen den TV Isselhorst.

 

Am Samstag eröffnet die männliche B-Jgd. der JSG LöMO den Spieltag. Um 13.30Uhr empfängt unsere Truppe in der Oberliga den Kreisrivalen TuS 97 Bielefeld. Die Schützlinge von Trainer Marvin Fransmeier haben seit fünf Spielen nicht mehr gewonnen und rutschten nach einem tollen Saisonstart mit jetzt 4:12-Punkten auf dem drittletzten Platz ab. Die Gäste haben 10:6-Zähler auf ihrem Konto und rangieren auf dem vierten Rang. Die Truppe der JSG LöMO geht als Außenseiter in dieses Spiel, aber vielleicht gelingt ja mit der notwendigen Unterstützung der Fans eine Überraschung.

Danach empfängt die dritte Mannschaft des VfL den Nachbarn HSG Spradow 3. Trainer Detlev Harre muss auf viele verletzte Spieler verzichten und hat mit Marius Hepermann nur einen gelernten Rückraumspieler im Aufgebot. Die Gäste aus Spradow belegen mit 6:4-Punkten den vierten Tabellenplatz. Es muss schon alles passen, wenn der VfL einen weiteren Sieg feiern will.

Zum Abschluss erwartet unsere Damenmannschaft die Truppe vom TV Lenzinghausen. Wenn die Schützlinge von Trainer Tristan Frerichs auch nach der Vorrunde in der Kreisliga spielen möchten, müssen sie ihren Gegner schlagen. Die Gäste haben erst einen Punkt geholt und liegen mit 1:13-Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz.