Rückblick auf den achtzehnten Oberligaspieltag
Die große Überraschung des achtzehnten Spieltages fand am Sonntag im Heeper Dom statt, als das Spitzenteam der TSG Altenhagen/Heepen 2 gegen die Spvg. Steinhagen eine völlig überraschende 29:31-Heimniederlage einstecken musste. Damit ist Handball Bad Salzuflen, das SuS Oberaden klar mit 26:18 besiegte, alleiniger Tabellenführer. Der VfL Handball Mennighüffen hatte gegen das Kellerkind RSV Altenbögge/Bönenn Anlaufschwierigkeiten, siegte am Ende aber noch klar mit 33:25-Toren. Altenbögge ist jetzt Tabellenletzter in der Oberliga, da das bisherige Schlusslicht TV Verl gegen die Reserve der Ahlener SG mit 28:26-Toren gewann und die rote Laterne abgeben konnte. Der TuS 97 Bielefeld lag gegen die Reserve des TuS Spenge schon ganz klar vorn, aber am Ende siegten die Gäste mit 28:30-Toren. Der TuS Brake und Lit 1912 3 trennten sich 33:33-Unentschieden. Der TV Isselhorst bleibt weiter in der Erfolgsspur. Der TV gewann bei HC Tura Bergkamen mit 35:32-Toren.
TuS Brake – Lit 1912 3 33:33 (18:16)
Im ersten Durchgang stand die Lit-Abwehr nicht so gut, dafür gingen die Gäste im Angriff konzentriert zu Werke. In der zweiten Hälfte bot sich den Zuschauern ein genau umgekehrtes Bild. Jetzt gingen die Mannen von Trainer Olaf Grintz in der Defensiv besser zur Sache, um dafür im Angriff gute Chancen nicht zu verwerten. Die Führung wechselte hin und her, so das am Ende das Unentschieden ein gerechtes Ergebnis war. Olaf Grintz bewertete die Punkteteilung als Gewinn für sein Team, bei dem Robin Drees mit neun Treffer der erfolgreichste Werfer war. Ihm am nächsten kamen Marvin Buhrmester (6), Lasse Ullrich (6) und Laurens Günther (5). Bei den Hausherren trafen Lasse Stenner (10), Jannis Johannmeier (7) und Jan Breuer (5) am besten
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VfL Handball Mennighüffen – RSV Altenbögge/Bönen 33:25 (17:14)
Anfangs sehr zäh, doch zum Ende hin sehr flüssig. So ließ sich die Begegnung zwischen dem VfL und dem RSV Altenbögge/Bönen am besten zusammenfassen. Durch einen klaren 33:25-Sieg revanchierten sich die Grünen für die bittere 26:29-Niederlage im Hinspiel. Die Gastgeber hatten in der ersten Hälfte große Probleme, ihren Gegner aus dem Kreis Unna zu stellen. Seine Angriffe trug der VfL viel zu statisch vor, so dass der RSV sehr gut mithalten konnte. Die Abwehr des VfL wirkte anfangs behäbig und auch Torhüter Tobias Bekemeier hatte einen eher durchschnittlichen Tag erwischt. Und so setzten sich die Gäste vor rund 200Zuschauern in der 8.Minute auf 2:5 ab. Die Lebensversicherung im Angriff war für den VfL Arne Kröger, der als einziger von Beginn an gut traf und am Ende auf zehn Tore kam. Nach einer Viertelstunde war für Fynn Walter das Spiel beendet. Der VfL-Innenblocker holte Altenbögges Nick Scheffler auf der Luft und sah dafür die rote Karte. Beim 10:11 in der 18.Minute kam Tristan Frerichs ins Tor, doch auch er kam zunächst nicht so richtig auf Touren. Zum Schluss der ersten Hälfte deuteten die Hausherren an, wie der RSV zu knacken war: mit Tempo. Im zweiten Durchgang steigerte sich die Abwehr mit einem jetzt überragenden Torhüter Tristan Frerichs. Überragend spielte auch Justus Böttcher im Innenblock, der nach der roten Karte gegen Fynn Walter nun Mats Rinne an seiner Seite hatte. Den Gästen gingen zusehends die Körner aus und konnten sich gegen die VfL-Abwehr nicht mehr entscheidend in Szene setzen. Angriffsmäßig schaltete der VfL bei Ballgewinnen blitzschnell um und ließ im Positionsspiel den Ball schnell laufen. Das überforderte die Gäste, so dass sich der VfL an diesem Sonntagnachmittag nur noch selbst schlagen konnte. Das wiederum passierte nicht und Arne Kröger markierte mit einem herrlichen Dreher nach einem Durchbruch auf der halblinken Position die erste und auch einzige Zehn-Tore-Führung für den VfL, als er in der 58.Minute zum 32:22 traf.
Tore: Arne Kröger (10), Marvin Vieregge (6), Daniel Danowsky (4/1), Tim Huckauf (3), Lukas Mailänder (3), Preben Barthold (3), Christian Menkhoff (1), Mats Rinne (1), Justus Böttcher und Tim Held (1).
Eine Halbzeit hatte der RSV zwei etwa überraschende Punkte beim Tabellendritten in Mennighüffen in Griffnähe. 22 Minuten behaupteten die Gäste die Führung und konnten den Favoriten ärgern. 5:2 die RSV Führung nach sechs Minuten und auch nach 17 Minuten lag der RSV noch mit 11:9 vorn. Dann aber kamen die Gastgeber besser in die Partie und konnten nach 20 Spielminuten erstmals mit 12:11 in Führung gehen. Bis zum Wechsel setzten sich die Gastgeber dann auf 17:14 ab. Von diesem Rückstand erholten sich die Gäste dann in der zweiten Halbzeit nicht mehr. So sehr sich der RSV auch mühte, der Rückstand konnte nicht verkürzt werden. Im Gegenteil, der VfL Mennighüffen war nun nicht mehr aufzuhalten und baute den Vorsprung auf 32:22 aus. Am Ende siegte der Favorit mit 33:25 und machte die Sorgen der Altenbögger noch größer. Der RSV rutschtet damit auf dem letzten Tabellenplatz ab – und die Aufgaben werden nicht einfacher. Am kommenden Sonntag stellt sich der Tabellenzweite aus Altenhagen in der Bönener MCG Arena vor.
RSV Altenbögge: Schlechtendahl, Kleeschulte; Stratmann, Gerke (1), Röckenhaus (1), Isenbeck (4), Baeck (3), Schoeffler (3), Stefek (2/2), Litvinov (4/1), Gumball (2), Lehmkemper (1), L. Lauenstein (4).
TV Verl – Ahlener SG 2 28:26 (12:12)
Das Jubeln verlernt man nicht. Es war zwar schon zwölf Spieltage her und noch Sommer, als die Handballer des TV Verl in der Oberliga ein Spiel gewonnen hatten. Trotzdem zeigten sie ihrem ebenso erleichterten Anhang am Sonntagnachmittag nach dem hart erkämpften 28:26 (12:12) gegen die Ahlener SG II ein ebenso flottes wie gekonntes Siegertänzchen. „Endlich“, kommentierte Frederic Trapphoff die große Erleichterung nach dem Sprung auf den vorletzten Tabellenplatz, der am Ende zum Klassenerhalt reichen könnte. Der Linksaußen, der neun seiner zwölf Tore in der ersten Halbzeit erzielte und so maßgeblich dazu beigetragen hatte, dass die Schlusslichter mit einem schon lange nicht mehr erlebten Gleichstand in die Kabine gehen durften, machte auch gleich deutlich, dass der Erfolg nicht nur die Punkte sieben und acht gebracht hatte, sondern auch ganz viel von dem, was so lange gefehlt hat: Selbstvertrauen. „Spielen wir so konzentriert weiter, bleiben wir drin.“ Der zur neuen Serie zum Regionalligisten CVJM Rödinghausen wechselnde Torjäger (118 von 498 Verler Treffern) will sich auf jeden Fall als Oberligaspieler verabschieden. Für Robert Voßhans war „ausschlaggebend für den verdienten Sieg“ allerdings nicht nur der große Einsatz („An dem hat es ja auch zuvor nicht gefehlt“) sondern die beeindruckende Disziplin. Gefordert war die nicht nur, als nach dem 4:7 (14.) ein deutlicher Rückstand aufgeholt werden musste, sondern auch, als es in der spannenden Schlussphase die Übersicht zu behalten galt. „Endlich haben sich die Jungs mal an die Vorgabe gehalten, dass sie sich geduldig klare Chancen herausarbeiten und keine überhasteten Würfe nehmen sollen“, frohlockte der Coach. Die Statistik bestätigt die Analyse: 12 Tore bei 26 Angriffen vor und 16 Treffer bei 27 Versuchen nach der Pause sind für den Aufsteiger in dieser Saison Spitzenwerte. „Und dass wir zehn Treffer ohne Ballverlust auf der Reihe erzielen, das hatten wir sogar noch nie.“ Voßhans stellte den „geilen Start“ in die zweite Halbzeit“ zur 22:17-Führung (40.) als vorentscheidend heraus. Dass es ab dem 24:22 (52.) eng wurde, war für den Coach ein erklärbarer Schönheitsfehler: „Denn so ein intensives Spiel hat Körner gekostet, zumal wir ja auch viele Zwei-Minuten-Strafen kassiert haben.“ Trotz des (berechtigten) Strafenverhältnisses von 6:2 blieb die 6:0-Deckung indes standhaft. „Weil wir die Ahlener Anspiele auf den guten Kreisläufer und die Durchbrüche gut verteidigt haben“, sagte Voßhans und lobte auch in der Defensive die „große Disziplin“. TVV: Gerlach/Tigges/Fischedick – Griese (5), Trapphoff (12/5), Dorow (1), Vogler (1), Altenau (1), Jürgenliemke, Jogereit (4), Schüpping (2), Ra. Voßhans (1), Voss (1).
Na bitte, das ist doch das Lebenszeichen. Nach zwölf Spielen oder 21 Wochen ohne Sieg gelang Handball-Oberligist TV Verl am Sonntag zu ungewohnter Anwurfzeit um 15.00Uhr das ersehnte doppelte Erfolgserlebnis. Mit dem 28:26 (12:12)- Heimsieg vor gut 200 Zuschauern über die Ahlener SG Il gab das Team von Robert Voßhans bei 8:28 Zählern die rote Laterne an Altenbögge-Bönen (7:25 Punkte) ab. „Wir sind noch nicht ertrunken“, sagte Voßhans. Die Hoffnung auf den Klassenerhalt, entweder sicher als Drittletzter oder über eine Relegation der beiden Staffelvorletzten oder bei günstigsten Abstiegskonstellationen in zweiter und dritter Liga sogar direkt als Vorletzter, ist mit dem gestrigen Sieg deutlich gewachsen. Zumal die Tendenz mit 4:4-Punkten aus den vergangenen vier Spielen stimmt. Grundlage für den lang vermissten und mit Erleichterung zu „Sweet Caroline“ aus den Boxen gefeierten Erfolg war die starke Phase nach Wiederanpfiff. Mit zehn erfolgreichen Angriffen hintereinander machten die Gastgeber da aus dem 12:12 beim Seitenwechsel eine 22:17 (40. Minute) und sogar 24:18-Führung in der 44. Minute. Da agierten Mathis Griese mit gelungenen Eins-gegen-Eins-Aktionen und Lars Jogereit mit Treffsicherheit, als wäre der Konten geplatzt. Doch da waren auch noch knapp 16 Minuten zu spielen. „Wir sind geil aus der Kabine gekommen. Da war lang vermisste Disziplin da. Jeder hat das gemacht, was er kann, und damit kommt der Erfolg“, analysierte Voßhans den starken Abschnitt. „Doch es darf dann nicht noch einmal so eng werden, dass wir zittern müssen.“ Das mussten die Verler, weil Ahlen von Fehlwürfen profitierte und sich zu keiner Sekunde aufgab. Daher war es am Ende die Abwehr, die mit viel Einsatz und Leidenschaft den schwindenden Vorsprung verteidigte. Mit einem gehaltenen Strafwurf und einer klasse Parade gegen Ahlens starken Mittelmann Bastian Frenzel trug auch Torwart Robin Gerlach seinen Teil zum Sieg bei, den Julian Schüpping bei offener Manndeckung 28 Sekunden vor Abpfiff perfekt machte. Bester Verler war auf der anderen Außenbahn jedoch Frederic Trapphoff mit starker Quote und 12/5-Toren.
Handball Bad Salzuflen – SuS Oberaden 26:18 (14:12)
Die Vorzeichen für das Heimspiel am vergangenen Wochenende gegen die Cobras aus Oberaden standen alles andere als gut. So fehlten Julian Göke (Mandelentzündung), Dennis Krüger (Grippe) und auch Marcel Heumann (Hüfte) und Niklas Südhölter (Knöchel) fielen kurzfristig aus. Für Letzteren rückte Philipp Göke in den Kader. Zu seinem Debüt in der ersten Herrenmannschaft von HBS kam dadurch auch der A-Jugendliche Jasper Mader. Zusätzlich ging ebenso Marvin Anzer (Grippe) schwer angeschlagen in die Begegnung und auch Florian Krüger (Bauchmuskelzerrung) war nicht fit. Deutlich ersatzgeschwächt kamen wir dann schwer in die Partie hinein und vor allem in der Offensive hatten wir so unsere Probleme. Nach 15 Minuten erzielte unser Kapitän Lars Görder das 7:7. Wir fingen uns dann ein wenig und auch Matze Müller im Tor konnte einige Bälle entschärfen, sodass wir uns in den folgenden Minuten auf eine 2-Tore Führung absetzen konnten. Marvin Anzer stellte in Minute 23 vom Strich auf 13:11. In der Folge fielen lediglich nur noch zwei Tore, sodass es mit 14:12 in die Kabinen ging. Wir wollten nun ein anderes Gesicht zeigen und aus einer sichereren Defensive in unser Tempospiel kommen und so dafür sorgen, dass die Gäste aus dem Ruhrgebiet nicht für einen Punktgewinn in Frage kommen. Kurz nach der Pause erzielte Jasper Mader dann sein erstes Tor für uns und stellte auf 16:12 (34. Minute). Durch eine nun bombensichere Abwehr konnten wir uns in der Folge immer mehr absetzen und beim 21:14 durch Tom Ostrop in Minute 45 war eine Vorentscheidung zu unseren Gunsten dann gefallen. Auch die letzten Minuten des Spiels gewannen dann wir, ohne großartig zu glänzen, und so kam ein gerade in Halbzeit 2 nicht gefährdeter 26:18-Heimsieg zustande. Trainerstimme Fabian Arning: „Wir sind unglaublich stolz auf dieses Team. Eine überragende Deckungsleistung in der zweiten Halbzeit bescherte uns einen deutlichen Heimsieg und wir bleiben damit weiter auf Kurs. Wie die Mannschaft die vielen Ausfälle am Samstag weggesteckt hat, war beeindruckend. Vielen Dank auch an die Halle und die Fans, die uns hervorragend unterstützt haben!“
HBS: Müller, P. Göke (Tor); Timm (6/1), Ostrop, Görder, Steffen, Pöppelmeier (je 3), Mader, Zöllner, Grugel (je 2), Hummerjohann (1), Anzer (1/1), Heinemann, F. Krüger. Cobras: Bernemann, Wicke (Tor); H. Schuchtmann (7), Webers (4), Kurr (3), Weber (2), Seiler (1), Stock (1/1), Schubert, Groetken, Fehring, Ferkinghoff, P. Schuchtmann, Wagner.
TuS 97 Bielefeld – TuS Spenge 2 28:30 (16:14)
Die Spenger Reserve, die ohne Mika Koesters und Jannik Osha in Bielefeld auflief, kam in der Anfangsphase mächtig unter die Räder. Nach neun Spielminuten führten die Hausherren schon ganz klar mit 9:3-Toren und sahen wie die sicheren Sieger aus. Trainer Heiko Holtmann sah sich gezwungen, schon zu diesem frühen Zeitpunkt seine Auszeit zu nehmen. In der Folgezeit konnte Spenge bis auf 12:8 abschwächen, und dann mit einem 0:5-Lauf die Hausherren überraschten. Aber bis zur Pause drehte der TuS die Partie noch einmal und ging mit einer 16:14-Führung in die Kabine. In Durchgang zwei war Spenge hellwach und machte die ersten vier Tore zum 16:18. Beim 19:24 sah Spenge dann wie der sichere Sieger aus. Aber da hatte der TuS etwas dagegen. Beim 24:25 und 25:26 schien das Spiel noch einmal zu kippen. Aber Spenge behielt die Nerven und Ben Grüger machte achtzig Sekunden vor dem Ende mit seinem Treffer zum 27:30 den Deckel drauf. Während bei Jöllenbeck Benny Gehring, Carl-Jarno Küthe und Mattheo Hoefelmeyer (alle 5 Treffer) die Torschützenliste anführten, trafen für Spenge Kenneth Krüger (8), Ben Grüger (7) und Gorswin Poerschke (5) am besten.
TSG A-H II – SpVg Steinhagen 29:31 (12:10)
Nach dem kämpferischen Sieg letzte Woche gegen LIT 3 sollte gegen die Spvg Steinhagen die Spitzenposition gefestigt werden. Nachdem im Hinspiel insgesamt 73 Tore geworfen wurden, sollte der Fokus vor allem auf der Abwehr liegen.
Die Abwehr war auch direkt da und stoppte den Angriff der Gäste ein ums andere mal und so erspielte sich die TSG II bereits in der Anfangsphase einen kleinen Vorsprung (5:2, 12‘). Jedoch konnte man dies nicht halten und die Gäste freuten sich durch einen 5:0-Lauf übret ihre erste Führung. Bis zur Halbzeitpause drehte man zwar die Partie wieder, doch man merkte bereits, dass nicht alles glatt lief – das sonst so starke Tempospiel entfaltete sich kaum und so musste man sich immer wieder an der körperlichen Abwehr der Gäste die Zähnr ausbeißen. Es ging mit einer knappen 12:10-Führung in die Pause.
Den Anfang der zweiten Hälfte verschlief man komplett: Die Steinhagener legten einen 2:8-Zwischenspurt ein und führten erstmals mit vier Toren (37‘). Die in der ersten Halbzeit noch so starke Abwehr fing an zu bröckeln und offenbarte immer wieder Lücken, die eiskalt ausgenutzt wurden. Bis in die Schlussphase lief das Team von Tobi Fröbel dem Rückstand hinterher, doch der finale Anschlusstreffer und der Ausgleich blieben aus. In den Schlussminuten schenkte man durch unnötige einfache technische Fehler den Ball her, wodurch am Ende die 29:31- Niederlage zu Buche stand.
TSG 2: Krspogacin/ Stanjek – Schuwerack (7), Ullmann (6), Franz, Niedergriese (je 5), Ibe (4), Throne (2), Eschler, Langelahn, Zitzke. Für den Überraschungssieger trafen Tim-Michael Ansorge (8), Lennart Philipp (7), Hannes Krassort (4) und Torben Bode (4) am besten.
HC Tura Bergkamen – TV Isselhorst 32:35 (18:15)
In dieser Partie wechselte die Führung ständig. Nach dem 4:4-Unentschieden setzte sich Isselhorst zunächst auf 4:8 ab. Danach bestimmten die Hausherren das Spiel. Beim 14:13 lagen sie wieder vorn und erhöhten bis zur Pause auf 18:15. Und in Durchgang zwei erhöhte Bergkamen bis auf 22:17. In der 45.Spielminute lag Tura noch ganz knapp mit 25:24 in Front, ehe die Gäste das Spiel endgültig drehten. In der 56.Minute verkürzte Pascal Terbeck auf 30:31 und Bergkamen konnte noch auf einen Punktgewinn hoffen. Doch die nächsten drei Treffer erzielten die Gäste und setzen sich auf 30:34 ab. Bei Bergkamen überragte Pascal Terbeck, der sich gleich vierzehnmal in die Torschützenliste eintragen konnte. Bei Isselhorst trafen Moritz Lünstroth (11) und Marvin Gregor (10) am besten.
Spielberichte von Samstag, den 15.3.2025
VfL Handball Mennighüffen und JSG LöMO 15./16.3.2025
Heimspiele:
So 13.00Uhr VfL 1. Damen – TuS 97 Bielefeld 3
Fr 17.00Uhr gem. E-1-Jgd. JSG LöMO – JSG Häver/Rödinghausen 29:20
Sa 15.30Uhr gem. E-1-Jgd. JSG LöMO – JSG Lenzinghausen/Spenge 40:18
Sa 14.00Uhr gem. E-2-Jgd. JSG LöMO – TuS Ost Bielefeld kpfl. f. LöMO
Sa 17.15Uhr weibl. E-Jgd. JSG LöMO – TuS Leopoldshöhe 21:8
Sa 13.30Uhr männl. D-Jgd. JSG LöMO – SG Bünde/Dünne 2 20:20
So 14.00Uhr männl. A-Jgd. JSG LöMO – Altenbeken/Buke
Auswärtsspiele
Sa 18.30Uhr Handball Bad Salzuflen – VfL 1. Herren 25:28
Sa 16.15Uhr Handball Bad Salzuflen 2 – VfL 2. Herren 24:21
So 16.00Uhr HSG Löhne/Obernbeck 1 – VfL 3.Herren
Handball Bad Salzuflen – VfL 1. Herren 25:28 (13:16)
Das war der Paukenschlag Nummer zwei. Nachdem Trainer Jasmin Baltic vor gut einer Woche den VfL darüber informierte, das er zum Saisonende aus beruflichen Gründen sein Engagement beendet, gewann seine Truppe das Spitzenspiel bei Handball Bad Salzuflen souverän mit 28:25-Toren und Paukenschlag Nummer drei wird in der nächsten Woche bekannt gegeben. Vor fast 1000Zuschauern pfiffen die Unparteiischen Lars Ahlke und Julian Otto das Spitzenspiel der Oberliga Westfalen an. Gut 200 Fans hatten sich auf den Weg von Mennighüffen nach Werl-Aspe gemacht und sie kamen voll auf ihre Kosten. Der VfL war sechzig Minuten lang das bessere Team und siegte verdient mit 28:25-Toren. Damit machten die Grünen den Meisterschaftskampf wieder richtig spannend. Handball Bad Salzuflen führt mit 33:9-Zählern die Tabelle der Oberliga an. Mit jeweils 32:10-Zählern liegen die TSG Altenhagen/Heepen 2 und der VfL in Lauerstellung. Der VfL freute sich nach dem Sieg in der Bäderstadt nicht nur über einen tollen 28:25-Auswärtssieg sondern auch über den direkten gewonnenen Vergleich gegen Bad Salzuflen. Zwei Faktoren waren für den Sieg der Grünen ausschlaggebend. Zu einem zeigte Torhüter Tristan Frerichs eine überragende Leistung und zum anderen steckte der VfL die Ausfälle seines Spielmachers Tim Huckauf (Verletzung) und seines Torjäger Arne Kröger (rote Karte) besser weg als Bad Salzuflen die Verletzung ihres Spielmachers Marvin Anzer. Nach zehn Minuten hatte Tristan Frerichs schon zwei Siebenmeter von Marvin Anzer und Nico Timm pariert und wehrte in Durchgang eins noch einen Strafwurf von Marin Anzer ab. Zudem glänzte er mit zahlreichen Paraden und so stand es nach fünfzehn Minuten mal gerade 5:4. In der 22.Minute ging der VfL nach dem 1:2 beim 10:11 das zweite Mal in Front und gab dann die Führung bis zum Ende nicht mehr ab. Aus einem 11:11 machte der VfL ein 11:14 und ging mit einer 13:16-Führung in die Kabinen. Nach dem Wechsel setzten sich die Gäste auf 13:18 ab und bis zum 19:24 in der 51.Minute lagen die Grünen immer noch mit fünf Buden vorn. Die Gastgeber spielten in Durchgang zwei in der Abwehr nahe am Rande des Erlaubten, aber zunächst konnten sie den Gästeangreifern den Schneid nicht abkaufen. Und der so gefürchtete Angriff der Hausherren biss sich an der beweglichen Abwehr des VfL die Zähne aus. In der 52.Minute behinderte Arne Kröger Lars Goerder beim Gegenstoß und erhielt die rote Karte gezeigt. In Überzahl verkürzten die Hausherren in der 56.Minute durch Lars Goerder bis auf 23:24. Und da stand die Sporthalle in Werl-Aspe Kopf. Doch der VfL zeigte keine Nerven und spielte den nächsten Angriff lange aus. Kurz vor dem Zeitspiel wurde Kreisläufer Luke Heinrichsmeier wunderbar freigespielt und er vollendete zum 23:25. Als Marvin Vieregge zwei Minuten vor dem Ende zum 23:26 traf, war die Sensation perfekt. Beim VfL passte an diesem Samstag einfach alles. Die kämpferische Einstellung war hervorragend und das Rückzugsverhalten war nahezu perfekt. Bad Salzuflen konnte sein Tempospiel nicht aufziehen. Und im gebundenen Spiel war gegen die leichtfüßige VfL-Abwehr nicht viel auszurichten. Nach 46Minuten hatten die Hausherren mal gerade achtzehn Treffer erzielt. Vielleicht hätte es der Trainer Fabian Arning mal mit dem siebten Feldspieler versuchen sollen.
Nach der Partie feierte der VfL-Anhang minutenlang seine Truppe, die jetzt wieder voll im Aufstiegsrennen ist. Während der VfL am Samstag in eigener Halle auf den Tabellenletzten TV Verl trifft, muss Bad Salzuflen beim Tabellenzweiten TSG Altenhagen/Heepen 2 antreten.
Tore: Marvin Vieregge (9), Daniel Danowsky (6/5), Fynn Walter (4), Luke Heinrichsmeier (3), Tim Huckauf (2), Preben Barthold (2), Arne Kröger (1) und Lukas Mailänder (1). Bei den Hausherren trafen Lars Goerder (6), Henrik Zöllner (5) und Marvin Anzer (4) am besten.
Handball Bad Salzuflen – VfL 2. Herren 24:21(14:14)
Lange Zeit war der VfL im Reserveduell das bessere Team. Nachdem die Hausherren ein 3:2 vorgelegt hatten, zog der VfL auf 3:5, 4:6 und 6:8 davon. Bis zur Pause blieb es dann ganz eng und beim Stand von 14:14 wurden die Seiten gewechselt. Nach dem Wechsel blieb es bis zur 45.Minute ganz spannend und zu diesem Zeitpunkt stand ein 18:18 auf der Anzeigetafel. Doch dann fehlte es dem VfL-Angriff an Durchschlagskraft. Die Gäste blieben dreizehn Minuten lang ohne Torerfolg, was Bad Salzuflen durch einen 5:0-Lauf zur 23:18-Führung nutzte. Am Ende siegte der Tabellenfünfte mit 24:21-Toren.
Co-Trainer Christian Pape meinte nach der Partie: „Die ersten 45Minuten waren die besten, die meine Mannschaft in dieser Spielzeit auf die Platte gebracht hat. Dann fehlte uns am Ende die Kraft und die Durchschlagskraft im Angriff“.
Tore: Fabian Cardinal (9), Tim-Oliver Strauch (5), Jona David (4), Leon Schrewe (1), Lennard Fransmeier (1) und Tobias Pape (1).
Vorschau auf das Wochenende 15./16.3.3035
VfL Handball Mennighüffen und JSG LöMO 15./16.3.2025
Heimspiele:
So 13.00Uhr VfL 1. Damen – TuS 97 Bielefeld 3
Fr 17.00Uhr gem. E-1-Jgd. JSG LöMO – JSG Häver/Rödinghausen Gymnasium Löhne
Sa 15.30Uhr gem. E-1-Jgd. JSG LöMO – JSG Lenzinghausen/Spenge
Sa 14.00Uhr gem. E-2-Jgd. JSG LöMO – TuS Ost Bielefeld
Sa 17.15Uhr weibl. E-Jgd. JSG LöMO – TuS Leopoldshöhe
Sa 13.30Uhr männl. D-Jgd. JSG LöMO – SG Bünde/Dünne 2 Gymnasium Löhne
So 14.00Uhr männl. A-Jgd. JSG LöMO – Altenbeken/Buke Gymnasium Löhne
Auswärtsspiele
Sa 18.30Uhr Handball Bad Salzuflen – VfL 1. Herren
Sa 16.15Uhr Handball Bad Salzuflen 2 – VfL 2. Herren
So 16.00Uhr HSG Löhne/Obernbeck 1 – VfL 3.Herren
Am kommenden Samstag steigt das Vereinsduell zwischen Handball Bad Salzuflen und dem VfL Handball Mennighüffen. Um16.15Uhr empfängt in der Ostwestfalenliga Handball Bad Salzufeln 2 unsere Reserve. Und um 18.30Uhr wird das Spitzenspiel in der Oberliga Westfalen zwischen den beiden Erstvertretungen angepfiffen. Bei beiden Vergleichen gelten die Hausherren als Favorit. Die Zweitvertretung der Hausherren belegt mit 23:13-Punkten den fünften Tabellenplatz und ist in eigener Halle noch ungeschlagen. 17:1-Zähler verbuchte Bad Salzuflen aus den bisherigen neun Heimspielen. Auch der große Titelfavorit HSG Spradow kassierte in der Sporthalle Werl-Aspe seine bislang einzige Saisonniederlage und die fiel mit 32:26 recht deutlich aus. Im Hinspiel in Mennighüffen verlor unsere Reserve mit 24:27-Toren und in diesem Spiel verletzten sich die Routiniers Till Orgel und Julian Peitzmeier schwer und konnten bis heute nicht mehr mitwirken. Obwohl unsere Reserve nicht mehr komplett antreten konnte und teilweise bis auf acht ihrer Stammkräfte verzichten musste, hielt sie sich sehr achtbar und rangiert mit 15:23-Zählern auf dem achten Tabellenplatz. Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt immerhin sechs Punkte. In Bad Salzuflen hat der VfL nur eine Außenseiterchance, aber vielleicht gelingt der Truppe des Trainergespannes Miklas Bröhenhorst und Christian Pape eine ähnliche Überraschung wie in der Vorwoche bei der TG Herford, wo der VfL völlig überraschend mit 28:23-Toren gewann. Unsere zweite Mannschaft fährt zusammen mit den Fans nach Bad Salzuflen. Der Bus startet um 14.15Uhr an der Mennighüffer Sporthalle.
Um 18.30Uhr pfeifen die Unparteiischen Lars Ahlke und Julian Otto das Spitzenspiel der Oberliga an, wenn der Tabellenführer Handball Bad Salzuflen (33:7-Punkte) auf den Rangdritten VfL Mennighüffen (30:10-Zähler) trifft. Beide Teams eilten in den letzten Wochen von Sieg zu Sieg. Die Gastgeber holten aus den letzten fünf Partien 10:0-Punkte. Der VfL gewann seine letzten fünf Spiele ebenfalls souverän. Somit steigt am Samstag in der Sporthalle Werl-Aspe ein echtes Spitzenspiel. Schon im Hinspiel machten die beiden Teams Werbung für den Handballsport. In Mennighüffen trennte man sich nach tollen sechzig Minuten 34:34-Unentschieden. Wenn der VfL die Aufstiegschance zur Regionalliga nutzen will, muss das Spiel beim Tabellenführer gewonnen werden. Trainer Jasmin Baltic kann personell aus den Vollen schöpfen. Alle Spieler haben sich fit gemeldet. Die VfL-Abwehr muss Marvin Anzer, Spielgestalter und Torjäger der Hausherren, ausschalten. Dann wäre eine Überraschung beim Tabellenführer möglich. Eine große Fangemeinde wird den heimischen VfL als grüne Wand im Gästeblock unterstützen.
Freuen wir uns auf zwei tolle Handballspiele.
Am Sonntag sind dann noch zwei weitere VfL-Teams im Einsatz. Unsere erste Damenmannschaft empfängt um 13.00Uhr in der Kreisliga den Tabellenführer TuS 97 Bielefeld 3. Alles andere als eine klare Niederlage wäre ein große Überraschung. Aber vielleicht ruft die Frerichs-Sieben ihr ganzes Leistungsvermögen ab und zieht sich gut aus der Affäre.
Um 16.00Uhr kommt es dann in der Sporthalle des Löhner Gymnasium in der Kreisliga B zum Ortsderby zwischen der HSG Löhne/Obernbeck und der dritten Mannschaft des VfL. Die HSG rangiert mit 14:10-Punkten auf dem vierten Tabellenplatz. Der VfL hat 16:8-Zähler auf dem Konto und belegt den dritten Rang. Beide Teams können sich noch Hoffnungen auf den zweiten Tabellenplatz machen, der eventuell zum Aufstieg in die Kreisliga A berechtigt. In der Hinrunde gewann der VfL das Derby mit 25:22-Toren. Am Sonntag wird Trainer Detlev Harre auf einige Rückraumspieler, die im Hinspiel noch dabei waren, verzichten müssen. Lars Wülker, Brian Gröppel und Max Mülke sind nicht dabei und so wäre ein Erfolg der Gäste eine ganz große Überraschung.
Rückblick auf den zwanzigsten Oberligaspieltag
Rückblick auf den zwanzigsten Oberligaspieltag
Am zwanzigsten Spieltag der Oberliga gaben sich die drei Spitzenteams keine Blöße. Bereits am Freitag siegte die TSG Altenhagen/Heepen 2 gegen die Ahlener SG 2 klar mit 35:28-Toren. Spitzenreiter Handball Bad Salzuflen hatte beim Tabellenletzten TV Verl überhaupt keine Probleme und gewann klar mit 37:25-Toren. Und last not least bezwang der VfL Handball Mennighüffen den Drittletzten SuS Oberaden mit 34:29-Toren. Da der RSV Altenbögge/Bönen in Brake mit 35:30 verlor, blieben die drei Kellerkinder ohne Punktgewinn.
So 09.03.25 VfL – SuS Oberaden 34:29 (12:10)
Sie sind für das Topspiel am nächsten Wochenende beim Spitzenreiter Bad Salzuflen gerüstet. Im Heimspiel gegen „Kellerkind“ SuS Oberaden feierte der VfL einen am Ende noch klaren 34:29 Start-Ziel-Sieg. Nach einigen Wellentälern in den sechzig knüppelharten Netto-Spielminuten war der Sieg unter Dach und Fach. Die Gäste waren nicht zimperlich und langten bei der Verteidigung ihres Tores kräftig zu. Der VfL begann mit guten Ballpassagen und flottem Angriffshandball wie die Feuerwehr und führte mit 4:0, ehe die Gäste ihren ersten Treffer markierten. Das 6:2 in der 9.Minute war dann die höchste Führung vor der Pause – und dann wurde es ausgeglichener. Bis weit in die zweite Halbzeit hinein blieb es eng, dann setzte sich das VfL-Team wieder auf 23:19 in der 43.Minute ab und hielt den Vier-Tore-Vorsprung bis zum 26:22 in der 48.Minute. Doch wie gewonnen so auch wieder zerronnen, kamen die Gäste bis auf 28:27 und 29:28 in der 54.Minute heran. Dann verhinderte Torhüter Tristan Frerichs nach einem Tempogegenstoß mit Glanzparade den Ausgleich und parierte noch zweimal glänzend. Damit legte er den Grundstein zum 5:0-Lauf seines Teams und den verdienten Sieg. Trotz des Auf und Ab war der Sieg laut Trainer Jasmin Baltic zu keiner Zeit gefährdet. Er meinte: „Die Jungs sind nicht nervös geworden, sind nicht vom Konzept abgewichen und haben das Match abgezockt nach Hause gebracht. Sie haben immer an sich geglaubt. Das ist dieser Entwicklungsschritt, den die Mannschaft in den vergangenen Monaten gemacht hat. Ich bin stolz auf meine Jungs, denn es war das erwartet schwere Spiel gegen diese körperlich robuste Truppe aus Oberaden mit starken Rückraumschützen“. Tore: Tim Huckauf (8), Arne Kröger (7), Fynn Walter (6), Daniel Danowsky (5/3), Mats Rinne (3), Preben Bathold (2), Marvin Vieregge (2) und Tim Held (1). Bei den Gästen brachte es Mika Kurr auf zehn Treffer.
TSG A-H II – Ahlener SG II 35:28 (18:13)
Nach zwei Spielen ohne Sieg konnte die TSG II wieder ein Erfolgserlebnis verbuchen. Am Freitagabend besiegte das Team von Trainer Tobi Fröbel die Ahlener SG II im Heeper Dom souverän und verdient mit 35:28 (18:13).
Mit hoher Motivation starteten die Gastgeber in die Begegnung. Sie wollten unbedingt zeigen, dass sie es besser können, als in den Wochen zuvor. Nach vier Minuten führte man bereits mit 4:0 und bis zum 10:2 (10.) lief alles voll nach Plan. Insbesondere die Abwehr arbeitete mit einer hohen Einsatzbereitschaft und Torwart David Stanjek brillierte mit einer überragenden Leistung. Es schlichen sich anschließend im Angriffsspiel aber immer mehr leichte technische Fehler und Fehlwürfe ein, die einen Bruch ins TSG-Spiel brachten. Bis zum 16:9 (23.) spiegelte sich dies noch nicht im Ergebnis wider, bis zur Pause konnte Ahlen allerdings auf fünf Tore verkürzen.
Diese schlechte Phase nahm die TSG mit in die 2. Halbzeit und nach 39 Minuten war das Spiel beim 21:19 plötzlich wieder offen. Eine Auszeit brachte die Hausherren aber wieder in die Spur. Ein unmittelbar folgender 5:0-Lauf stellte die Weichen auf Sieg. Diesen Vorsprung brachte die TSG nun souverän über die Zeit und stoppte damit den Abwärtstrend der letzten Spiele.
TSG II: Stanjek/Welge – Ullmann (12/3), Franz (7), Schuwerack (4), Throne (4), Langelahn (3), Niedergriese (2), Zitzke (2), Ludwig (1), Prüßner, Werner, Wagner. Bei den Gästen war Niklas Neumann mit acht Treffern erfolgreichster Werfer.
TuS Brake – RSV Altenbögge/Bönen 35:30 (14:13)
„Die Chance war riesengroß. Aber aufgrund viel zu vieler individueller Fehler haben wir es nicht hinbekommen“, sagte RSV-Trainer Dirk Schmidtmeier nach der 30:35 (13:14)-Niederlage – und schob gefrustet hinterher: „Das ist echt bitter und stimmt mich traurig.“ Zwar fehlten bei Altenbögge einige Akteure, die Gastgeber aus Brake mussten aber auf noch mehr Stammspieler verzichten. Und das war in der ersten Halbzeit lange zu spüren. Der RSV ging mit 2:0 in Front und hielt bis zum 7:7 (16.) das Remis. Und auch bis zum Pausenpfiff nach 30 Minuten war es eine Partie auf Augenhöhe, wobei sich beide Teams aber im Auslassen guter Torchancen und in der Vielzahl technischer Fehler gegenseitig übertrumpften .„Wir hätten zum Wechsel eigentlich führen müssen, lassen unter anderen drei Siebenmeter liegen“, ärgerte sich Schmidtmeier, der im zweiten Durchgang mitansehen musste, wie seine Schützlinge mehr und mehr den Faden verloren.Über 14:17 (33.), 15:21 (38.) und 19:28 (48.) lag Altenbögge nach 53 Minuten beim Spielstand von 21:31 sogar mit zehn Treffern in Rückstand. „Wir waren so was von verunsichert, das kann man nicht erklären“, wunderte sich der RSV-Trainer, der zwar alles versuchte und verschiedene Deckungsvarianten ausprobierte – doch nichts brachte den erwünschten Erfolg für den Ligavorletzten. Und auch das Durchwechseln sorgte nicht für eine Wende: „Egal, wen ich gebracht habe, jeder hat sich individuelle Fehler erlaubt, so dass wir immer mehr in Rückstand geraten sind. So kann man kein Spiel gewinnen“ Am Ende verkürzte der RSV noch auf 30:35, doch dies war nicht mehr als Ergebniskosmetik. Bester RSV-Torschütze war Levin Lauenstein mit neun Treffern. Doch seine gute Quote reichte letztlich auch nicht aus, um aus Ostwestfalen etwas Zählbares mit nach Altenbögge zu bringen. „Es war von beiden Teams kein schönes Spiel. Aber noch ärgerlicher ist, dass wir da als Verlierer von der Platte gehen mussten“, so Schmidtmeier. Überragender Akteur beim TuS Brake war Linksaußen Jannis Johannmeier, der gleich zwölf Treffer für sein Team erzielte. Ihm am nächsten kam Lasse Stender, der achtmal ins RSV-Tor traf.
HC Tura Bergkamen – Lit 1912 3 33:31 (15:16)
55 gute Minuten reichten der jungen Truppe aus Lit nicht, um in Bergkamen etwas zählbares mitzunehmen. Zwei verworfene Bälle im Angriff und zwei Schnitzer in der Abwehr bescherten Bergkamen einen Last-minute-Sieg, obwohl Lit bis zur 54.Minute bis zum 30:29 ständig in Front gelegen hatte. Lit-Trainer Olaf Grintz hatte allerdings auch nur zwölf Spieler dabei. Zudem standen in seinem Aufgebot mehrere angeschlagene Akteure. So fehlten am Ende auch die Alternativen von der Bank. Bei Lit trafen Torben Meinking (7), Jannes Jasper (6), Lasse Ulrich (5) und Laurens Günther (4) am besten.
Spielbericht aus Bergkamen
Quelle: sport-kreisunna.de
Viel, viel Arbeit und Stehvermögen mussten die TuRa-Männer verrichten, um am Ende den so wichtigen Sieg einfahren zu können gegen den Tabellenneunten LIT. Es war ein sehr enges Spiel und sah die Gastgeber bis zur 55. Spielminute in Rückstand.
Erst da konnte Pascal Terbeck zum 30:30 ausgleichen. Es kam noch besser: Der reaktivierte Tom Trost gelang das 31:30 (56.) und Philipp Moog machte mit zwei schönen Treffern zum 32:30 und 33:30 in der Schlussminute alles klar. Damit reicherten die TuRaner das Punktekonto auf Tabellenplatz zehn mit 15:23 Zählern an und haben nunmehr einen Vorsprung von sieben Zählern auf den ersten Abstiegsplatz, den der RSV Altenbögge einnimmt. Der RSV ist der nächste Gegner von Bergkamen am 22. März in der Friedrichsberg-Sporthalle.
Pascal Terbeck brachte seiner TuRaner gleich in der ersten Spielminte 1:0 in Front. Weitere zehn Zeigerumdrehungen später hatte sich das Spiel gedreht, LIT kam zum 7:6 und hatte zur Halbzeit auch einen 16:15-Vorsprung inne. Moog konnte nach dem Anpfiff zu den zweiten 30 Minuten zum 17:17 egalisieren. Eine Momentaufnahme, denn die Gäste behaupteten erneut eine Führung von zwei und drei Treffern. Acht Minuten vor dem Spielende gelang Lutz Wesseling der Ausgleich zum 28:28 – und dann kam der Auftritt von Moog und seinen siegbringenden Treffern. Am Ende war der Jubel beim HC TuRa groß über den Heimerfolg.
TuRa-Trainer Lars Stratmann:“ Tom Trost hat die Abwehr gestärkt. Wir konnten so auch häufiger wechseln und machten entscheidende Tore kurz vor Schluss. Schöne Tore von Philipp Moog. Das war sehr wichtig heute und hat uns in der Schlussphase geholfen. Jetzt folgt das nächste Spiel gegen Altenbögge.
HC TuRa: Faber, Schwenken; Moog 5, Terbeck 11/1, Zyska 2, Weßeling 1, L. Hesse 6, Schulz 2, Trost 2, Koch 2, Honerkamp 3, Schimanski 1.
TV Verl – Handball Bad Salzuflen 25:37 (14:20)
Einstellung und Moral passten, doch als bereits im ersten Durchgang drei Spieler ausfielen, hatte der TV Verl als Schlusslicht der Handball-Oberliga nicht mehr genügend Qualität und Alternativen, um Spitzenreiter Handball Bad Salzuflen Paroli zu bieten. So setzte es eine wenig überraschende 25:37 (14:20)-Heimniederlage. Über ein 11:13 (22.) und 13:16 (27.) hielten die Gastgeber die Partie offen. Dabei musste Trainer Robert Voßhans bereits ab der 6. Minute im Abwehr-Innenblock auf seinen Bruder Raphael verzichten, der nach einer Abwehraktion glatt Rot gesehen hatte. Später landete Lennart Voss nach Foul beim Sprungwurf auf dem Hinterkopf und wurde zur eigenen Sicherheit nicht mehr eingesetzt. Auch Moritz Altenau musste zeitweise raus, weil er Harz ins Auge bekommen hatte. Weil Thilo Vogler erkrankt passen musste, spielte Johannes Dorow in der Abwehrmitte 60 Minuten durch, auch für Frederic Trapphoff gab es keine und für Mathis Griese kaum Pausen. Damit trat das Erwartete ein: „Als die Luft knapp wurde und wir nicht mehr ganz so schnell zurücklaufen konnten, wurde es deutlich“ sagte Voßhans. Denn jeder Fehler im Positionsangriff mündete in einem konsequent auch in der zweiten Welle ausgespielten Konter. Die Gäste steckten den Ausfall von Rückraumspieler Tom Ostrop (Sprunggelenksverletzung) gut weg und setzten sich kontinuierlich ab. Gleich vier Fehlanspiele Richtung Kreis in sechs Angriffen während fünf Minuten machte es ihnen auch leicht. In der Abwehr stellte Voßhans mangels Alternativen für das Zentrum auf 5:1 um. Dort machte Lennart Voss seine Sache bis zum Ausfall gut, danach musste improvisiert werden. Die Verler versuchten das Beste aus dem nun um zehn Tore herum pendelnden Rückstand zu machen. So bekam Paul Vogt auf der Mitte („Gute Pässe, ein kreatives Element“, so Voßhans) längere Anteile, auch Lukas und Simon Hartkämper wurden eingesetzt. „Das nehme ich mit der guten Moral als Positives mit. Wir können ab sofort mit dem Mut der Verzweiflung alles oder nichts spielen“, so der Trainer im Hinblick aufs Kreisderby beim TV Isselhorst kommenden Samstag. TV Verl: Fischedick/Gerlach/Tigges – L. Hartkamper (1), Griese (1), Vogt (3), Trapphoff (8/4), Dorow (5), Voss (1), Altenau (1), Erichlandwehr (2), S.Hartkämper (1/1), Jogereit (2).
Am Samstagabend gastierten wir nach der guten Vorstellung am letzten Wochenende in Isselhorst beim Tabellenschlusslicht in Verl. Erneut rückte Jasper Mader in den Kader. Dennis Krüger feierte nach langer Grippe-Pause sein Comeback. Wir kamen sehr gut in die Partie und zeigten den Hausherren sehr schnell, dass wir an diesem Samstag die beiden Punkte mit ins Lipperland nehmen wollten. Nach 11 gespielten Minuten erzielte Marvin Anzer das 3:8 und zwang Verl so bereits früh zu deren erster Auszeit. Diese schien uns ein wenig aus dem Rhythmus zu bringen und so konnten die Verler einige Minuten später zum 7:10 (16. Minute) verkürzen. Tatsächlich nahmen wir uns in dieser Phase eine kleine „Auszeit“, spielten nicht mehr so konsequent, nutzten unsere Chancen nicht so gut aus wie noch zu Beginn und luden den TV so immer wieder ein, im Spiel zu bleiben. Fünf Minuten später stand es 11:13. Nun fingen wir uns allerdings wieder, stellten wieder eine bessere Defensive und nutzten die angebotenen Chancen konsequent aus. Über 13:17 (27. Minute) ging es dann mit 14:20 in die Kabinen. Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist dann auch relativ schnell erzählt. Wir spielten unseren Stiefel herunter, ohne Verl für einen Punktgewinn infrage kommen zu lassen. Julian Göke erzielte in Minute 38 das 17:26 und wir waren das erste Mal auf 9 Tore enteilt. Zwei Minuten später legte er auch das 18:28 nach und die Partie war entschieden. Nun plätscherte die Partie ein wenig vor sich hin. Über 24:33 durch Mike Steffen (54. Minute) kam ein am Ende auch in der Höhe verdienter 25:37-Auswärtssieg zustande. Trainer Stimme Fabian Arning: „Ich bin sehr, sehr stolz und zufrieden mit der Leistung der Mannschaft. Vor allem, da wir den Gegner von Beginn an ernst genommen haben und uns direkt absetzen konnten. Jetzt wollen wir uns für eine gute Phase belohnen und als Team mehr aus den nächsten Spielen mitnehmen als noch in der Hinrunde. Dafür gilt es nun die kommende Woche gut zu trainieren und Samstag auf den Punkt da zu sein. Vielen Dank an die vielen mitgereisten Fans!“ HBS: Müller, P. Göke (Tor); Anzer (10/2), Timm (5/2), D. Krüger (5), Steffen (4), Ostrop, J. Göke (je 3), Grugel, Pöppelmeier (je 2), Heinemann, Hummerjohann, F. Krüger (je 1), Mader.
TuS 97 Bielefeld – Spvg. Steinhagen 27:25 (12:12)
Der TuS erwischte den besseren Start, aber Mitte der ersten Hälfte lagen die Gäste mit 6:8 und 7:9-Toren vorn. Beim 12:12 wurden die Seiten gewechselt. Nach der Pause konnte sich zunächst kein Team absetzen. In der 41.Minute stand ein 18:18 auf der Anzeigetafel. Durch einen 4:0-Lauf setzten sich die Jürmker auf 22:18 ab und blieben bis zum 25:21 mit vier Toren vorn. Steinhagen steckte aber nicht auf und war beim Zwischenstand von 25:24 wieder in Schlagdistanz. Matheo Hoefelmeyer und Dominic Wehmeyer trafen dann innerhalb von 40 Sekunden zweimal für den TuS ins Schwarze und machten den Sack zu. Für Jöllenbeck trafen Dominic Wehmeyer (6), Matheo Hoefelmeyer (5), Lennart Holtmann (4) und Jane Heidemann (4) am besten. Bei den Gästen führten Hannes Krassort (6), Thorben Bode (5) und Lukas Hoevelmann (4) die Torschützenliste an.
TuS Spenge 2 – TV Isselhorst 38:25 (18:17)
Die junge Truppe des TuS Spenge spielt eine beeindruckende Rückserie und holte aus den sieben Partien 10:4-Punkte. Diesmal musste der TV Isselhorst dran glauben und durch den klaren 38:25-Erfolg rückte die Truppe von Trainer Heiko Holtmann bei 22:18-Zählern auf den sechsten Rang vor und überflügelte Isselhorst in der Tabelle. Lange Zeit konnte sich kein Team absetzen. Spenge, das zur Halbzeit knapp mit 18:17 vorne lag, führte auch noch in der 41.Minute beim Zwischenstand von 22:20 nur mit zwei Toren Vorsprung. Danach ging bei den Gästen gar nichts mehr zusammen und Spenge kam durch einen 16:5-Lauf zu seinem Kantersieg. Bei den Hausherren trafen Ben Grüger (7), Jannik Osha (5) und Kenneth Krüger (5) am besten. Bei Isselhorst führten Moritz Lünstroth (8) und Alexander Wiese (5) die Torschützenliste an.
Die Spielberichte vom Sonntag, den 9.3.2025
VfL Handball Mennighüffen und JSG LöMO 08./09.3.2025
Heimspiele:
Sa 16.00Uhr VfL 1. Damen – TuS Leopoldshöhe 20:32
So 10.30Uhr VfL 4. Herren – FAW Melbergen 24:19
So 13.00Uhr VfL 3. Herren – TG Herford abgebrochen beim Stand von 16:16
So 16.00Uhr VfL 1. Herren – SuS Oberaden 34:29
Sa 14.15Uhr weibl. C-Jgd. JSG LöMO – TVC Enger Gymnasium 23:27
Auswärtsspiele
Mi 19.45Uhr TSV Hahlen 2 – VfL 2. Herren 27:17
Sa 18.45Uhr TG Herford – VfL 2. Herren 23:28
So 12.30Uhr JSG Häver/Rödinghausen – weibl.- C-Jgd. JSG LöMO 15:19
Sa 14.00Uhr SG Bünde/Dünne – gem. E-1-Jgd. JSG LöMO 24:16
So 14.30Uhr gem. E-Jgd. TuS 97 Bielefeld 5 – JSG LöMO 2 13:31
Sa 15.00Uhr weibl. E-Jgd. TuS 97 Bielefeld 2 – JSG LöMO 15:38
VfL 1. Herren – SuS Oberaden 34:29 (12:10)
Die Generalprobe für das Spitzenspiel am nächsten Samstag in Bad Salzuflen ging in der hektischen Partie gegen SuS Oberaden etwas daneben. Die Gäste erwiesen sich als kampfstarker und unangenehm zu spielender Partner. Sie arbeiten in der Abwehr sehr körperbetont und lebten im Angriff von den Treffern ihres Rückraumschützen Mika Kurr. Der VfL erwischte einen sehr guten Start und führte schnell mit 4:0, 5:1 und 6:2-Toren. In der Folgezeit trumpften die Rückraumspieler des SuS, Mika Kurr und Hendrik Schuchtmann, auf und trafen fast nach Belieben. Dagegen ließen die VfL-Angreifer einige klare Chancen liegen und so war es nicht verwunderlich, das Oberaden kurz vor der Pause bis auf 11:10 herankam. Beim Stand von 12:10 wurden die Seiten gewechselt. In der zweiten Hälfte legte der VfL immer einen Treffer vor, aber postwendend schafften die Gäste den Anschlusstreffer. In der 41.Minute stand ein 20:19 auf der Anzeigetafel. Durch einen 3:0-Lauf setzte sich der VfL auf 23:19 ab und die Fans rechneten jetzt mit einem klaren Sieg. Aber weit gefehlt. In der 55.Minute traf der zehnfache Torschütze Mika Kurr für Oberaden zum 29:28-Anschlusstreffer. Der VfL behielt aber die Nerven, Torhüter Tristan Frerichs parierte einen Gegenstoß und die Hausherren zogen auf 34:28 davon. Mit dem Schlusspfiff traf Nico Schäfer vom Siebenmeterpunkt zum 34:29-Endstand. Trainer Jasmin Baltic meinte nach der Partie: „Mir war im Vorfeld schon klar, das das ein Arbeitssieg werden würde. Aber wir haben in den entscheidenden Phasen die Nerven behalten und am Ende verdient gewonnen. In der Vorsaison hätten wir eine solche Partie noch verloren“.
Am kommenden Samstag kommt es nun in der Sporthalle Werl-Aspe zum Spitzenspiel in der Oberliga, wenn der VfL um 18.30Uhr beim Tabellenführer Handball Bad Salzuflen antritt. Das Vorspiel bestreiten die Reserveteams beider Vereine, die um 16:15Uhr in der Ostwestfalenliga aufeinandertreffen.
Tore VfL: Tim Huckauf (8), Arne Kröger (7), Fynn Walter (6), Daniel Danowsky (5/3), Mats Rinne (3), Preben Barthold (2), Marvin Vieregge (2) und Tim Held (1).
Tore Oberaden: Mika Kurr (10), Nico Wagner (5), Hendrik Schuchtmann (4), Jan Ferkinghoff (4), Jan Weber (2), Robin Webers (2), Nico Schäfer (1) und Mats Seiler (1).
VfL 3. Herren – TG Herford 2 beim Stand von 16:16 abgebrochen
Kurz vor der Pause verletzte sich Brian Gröppel vom VfL so schwer am Knie, das er mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht wurde. Die Vereine einigten sich in der 26.Minute beim Stand von 16:16 auf den Abbruch des Spiels.
VfL 4. Herren – FAW Melbergen 24:19 (12:9)
Die vierte Mannschaft des VfL tat sich in diesem Ortsderby gegen den Tabellenletzten FAW Melbergen sehr schwer und musste lange Zeit um den Sieg bangen. Die Hausherren lagen zwar durchgängig in Front, konnten sich aber lange nicht absetzen. Kurz vor der Pause setzte sich der VfL nach einem 9:9-Zwischenstand auf 12:9 ab. Zu Beginn der zweiten Hälfte baute der VfL seine Führung auf 18:13 aus, doch in der 47.Minute war der FAW bis auf 19:18 herangekommen. In der Endphase dieses Spiels wurden die Hausherren wieder besser und durch einen 5:1-Lauf kam die Sieben um Kapitän Andre Busse noch zu einem standesgemäßen 24:19-Erfolg. Nach einer langen Handballpause von fast sieben Jahren lief Max Weitkamp für den VfL auf und traf bei seinem Comeback gleich fünfmal für sein Team.
Tore: Daniel Reimer (6), Bastian Bröhenhorst (5), Max Weitkamp (5), Nico Kuban (3), Marvin Fransmeier (2), Steven Hölscher (1), Andre Steffen (1) und Andre Busse (1).
Spielberichte vom Samstag, den 08.03.2025
VfL Handball Mennighüffen und JSG LöMO 08./09.3.2025
Heimspiele:
Sa 16.00Uhr VfL 1. Damen – TuS Leopoldshöhe 20:32
So 10.30Uhr VfL 4. Herren – FAW Melbergen
So 13.00Uhr VfL 3. Herren – TG Herford
So 16.00Uhr VfL 1. Herren – SuS Oberaden
Sa 14.15Uhr weibl. C-Jgd. JSG LöMO – TVC Enger Gymnasium 23:27
Auswärtsspiele
Mi 19.45Uhr TSV Hahlen 2 – VfL 2. Herren 27:17
Sa 18.45Uhr TG Herford – VfL 2. Herren 23:28
So 12.30Uhr JSG Häver/Rödinghausen – weibl.- C-Jgd. JSG LöMO 15:19
Sa 14.00Uhr SG Bünde/Dünne – gem. E-1-Jgd. JSG LöMO 24:16
So 14.30Uhr gem. E-Jgd. TuS 97 Bielefeld 5 – JSG LöMO 2
Sa 15.00Uhr weibl. E-Jgd. TuS 97 Bielefeld 2 – JSG LöMO 15:38
TG Herford – VfL 2. Herren 23:28 (7:13)
Nach der desolaten Leistung am Mittwoch in Hahlen zeigte unsere Reserve bei der Auswärtspartie gegen TG Herford in der ungeliebten Barlach-Sporthalle ein ganz anderes Gesicht und siegte völlig verdient mit 23:28-Toren. Durch diesen überraschenden Sieg hielt man nicht nur Herford auf Distanz ( 3 Zähler Vorsprung) sondern man gewann auch noch den direkten Vergleich. Diesmal war der VfL von der ersten Minute an auf Betriebstemperatur und warf eine schnelle 1:5-Führung heraus. In der 16.Minute hatte Herford bis auf 5:7 verkürzt und war wieder in Schlagdistanz. Danach hatten die Gäste ihre beste Phase und setzten sich durch einen 0:6-Lauf bis auf 5:13 ab. Beim Stand von 7:13 wurden die Seiten gewechselt. Und in Durchgang zwei kamen die Hausherren mit Wut im Bauch aufs Parkett und starteten eine Aufholjagd. In der 49.Minute war der Vorsprung des VfL bis auf 19:20 zusammengeschmolzen. Trainer Miklas Bröhenhorst nahm zu diesem Zeitpunkt die Auszeit und diese Maßnahme war goldrichtig. Nachdem er sein Team neu eingestellt hatte, erhöhte es zunächst auf 19:22 und beim 20:25 war der Widerstand der Hausherren gebrochen.
Trainer Miklas Bröhenhorst war nach diesem tollen Sieg voll des Lobes über sein Team: „Wir haben eine leidenschaftliche erste Hälfte gespielt und uns gegenüber dem Mittwochspiel um 100Prozent gesteigert. Eine Bank war unsere Abwehrleistung. Luke Heinrichsmeier und Christian Bröderhausen waren im Mittelblock sehr stark. Und dahinter stand mit Florian Lyschek eine toller Hüter. Er kam wieder einmal auf 22 Paraden. In Durchgang zwei wurde Herford stärker, aber nach der Auszeit haben wir wieder alles richtig gemacht. Das war eine tolle Mannschaftsleistung und ein ganz wichtiger Sieg“.
Tore: Fabian Cardinal (10), Jona David (7), Tim-Oliver Strauch (4), Lennard Fransmeier (3), Simon Harre (2), Tobias Pape (1) und Luke Heinrichsmeier (1)
VfL 1.Damen – TuS Leopoldshöhe 20:32 (8:16)
Der VfL war im ersten Spiel der Meisterrunde gegen den Tabellenvierten TuS Leopoldshöhe völlig chancenlos. Die Gäste lagen schnell mit 1:4 in Front und in der 15.Minute war die Partie beim Zwischenstand von 4:10 vorzeitig entschieden. Beim Stand von 8:16 wurden die Seiten gewechselt. Nach der Pause erzielte der TuS die ersten drei Treffer und beim 8:19 lag der VfL schon mit elf Toren hinten. In der Schlussviertelstunde traf Talitha Bröhenhorst noch fünfmal ins Tor der Gäste und sorgte dafür, das die Niederlage nicht noch höher ausfiel. Linna Klausmeier meinte nach dem Spiel: „Im Angriff haben wir zu viele klare Chancen ausgelassen. Phasenweise fehlte uns der Zug zum Tor. Die letzten fünfzehn Minuten waren okay“.
Tore: Melissa Reinert (9), Talitha Bröhenhorst (6), Aileen Kleinedöpke (4) und Pia Radtke (1).
Spielbericht TSV Hahlen 2 – VfL 2
VfL Handball Mennighüffen und JSG LöMO 08./09.3.2025
Heimspiele:
Sa 16.00Uhr VfL 1. Damen – TuS Leopoldshöhe
So 10.30Uhr VfL 4. Herren – FAW Melbergen
So 13.00Uhr VfL 3. Herren – TG Herford
So 16.00Uhr VfL 1. Herren – SuS Oberaden
Sa 14.15Uhr weibl. C-Jgd. JSG LöMO – TVC Enger Gymnasium
Auswärtsspiele
Mi 19.45Uhr TSV Hahlen 2 – VfL 2. Herren 27:17
Sa 18.45Uhr TG Herford – VfL 2. Herren
So 12.30Uhr JSG Häver/Rödinghausen – weibl.- C-Jgd. JSG LöMO 15:19
Sa 14.00Uhr SG Bünde/Dünne – gem. E-1-Jgd. JSG LöMO
So 14.30Uhr gem. E-Jgd. TuS 97 Bielefeld 5 – JSG LöMO 2
Sa 15.00Uhr weibl. E-Jgd. TuS 97 Bielefeld 2 – JSG LöMO
TSV Hahlen 2 – VfL 2. Herren 27:17 (12:4)
In dieser Partie zweier Mannschaften, die in der Tabelle nur zwei Zähler trennten, gingen die Gäste mit fliegenden Fahnen unter. Der VfL war in dem Spiel beim TSV Hahlen in den ersten zwanzig Minuten von allen guten Geistern verlassen. Nach 21Spielminuten stand ein unglaubliches 10:1 auf der Anzeigetafel. Beim Stand von 12:4 ging es in die Kabinen. In Durchgang zwei spielte der VfL zwar etwas besser mit, lag aber sechs Minuten vor dem Ende ganz deutlich mit 24:11-Toren hinten. In der Schlussphase konnte der VfL noch auf 27:17 verkürzen. Trainer Miklas Bröhenhorst: Das war eine mittelschwere Katastrophe. Wir haben dreißig Bälle verworfen und 21 technische Fehler gemacht. Wir können von Glück sagen, das unter Torhüter Florian Lyscheck ein ganz tolles Spiel gemacht hat und auf 22Paraden kam. In diesem Spiel fehlten uns die verletzten Rückraumspieler Till Orgel und Julian Peitzmeier an allen Ecken und Enden“.
Tore: Fabian Cardinal (3), Lennard Fransmeier (3), Marius Hepermann (3),Simon Harre (2), Tim Wienkemeier (2), Soenke Reitemeier (1), Tim-Oliver Strauch (1), Jona David (1) und Luke Heinrichsmeier (1).
Rückblick auf den letzten Oberligaspieltag
Rückblick auf den neunzehnten Oberligaspieltag
Drei Vereine sind noch im Rennen um den Meistertitel und den damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga. Handball Bad Salzuflen, TSG Altenhagen/Heepen 2 und der VfL Handball Mennighüffen heißt das Führungstrio. Dabei hat Tabellenführer Bad Salzuflen die schwere Hürde in Isselhorst souverän gemeistert und hat jetzt drei Zähler Vorsprung auf die Verfolger aus Bielefeld und Mennighüffen. Der TuS 97 Bielefeld, der auf dem vierten Platz rangiert, hat inzwischen sieben Punkte Rückstand auf den Tabellenführer. Währen der VfL Mennighüffen bei der Reserve des Drittligisten Ahlener SG ohne große Probleme mit 33:26-Toren gewann, gab die Reserve der TSG Altenhagen/Heepen völlig überraschend beim Tabellenletzten RSV Altenbögge beim 25:25-Unentschieden einen Punkt ab. Einen ganz wichtigen Sieg im Abstiegskampf fuhr der SuS Oberaden ein. Gegen den Vorletzten TV Verl siegte der SuS haushoch mit 35:23-Toren. Nach dieser deftigen Niederlage ist der Aufsteiger TV Verl wieder auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht.
Ahlener SG 2 – VfL 26:33 (12:15)
In der Oberliga ist ein Dreikampf um die Meisterschaft und den Aufstieg in die Regionalliga entbrannt. Mit dabei ist der VfL Mennighüffen, der durch den souveränen 33:26-Sieg bei der Reserve der Ahlener SG seine gute Verfassung untermauerte. In Ahlen brauchte der VfL eine Weile, um in Führung zu gehen. Nach einem 8:7-Rückstand setzten sich die Gäste durch einen 0:6-Lauf auf 8:13 ab. Und danach blieben die Grünen durchgängig vorn. In der 45.Minute wurde es noch einmal eng, als Bastian Frenzel für die Hausherren bis auf 20:21 verkürzte. Der VfL behielt aber die Nerven, in der Folgezeit traf Arne Kröger innerhalb weniger Minuten dreimal für den VfL und beim 20:25 war der alte Abstand wieder hergestellt. Über 22:29 fuhren die Gäste einen verdienten 26:33-Sieg ein. Trainer Jasmin Baltic war hochzufrieden: „Wir können uns auf die Qualität in der Breite verlassen und sind sind mittlerweile soweit, das wir unseren Stärken vertrauen, auch wenn der Spielstand eng ist. Überragend agierte in der Abwehr unser Mittelblock mit Fynn Walter und Mats Rinne. Auch Torhüter Tristan Frerichs zeigte starke Paraden“. Einzig Ahlens Mittelmann Niklas Neumann bereitete dem VfL arge Probleme. Der A-Jugendliche, der für Ahlen in der zweiten Bundesliga spielt, erzielte dreizehn Tore. Hilfe aus der Drittligamannschaft gab es nicht und so boten die Gastgeber nur elf Spieler auf. Tore: Daniel Danwosky (8/2), Arne Kröger (6), Preben Barthold (5), Mats Rinne (5), Tim, Huckauf (4), Fynn Walter (3), Marvin Vieregge (2).
TV Isselhorst – Handball Bad Salzuflen 25:31 (11:14)
Nachdem wir in der vergangenen Woche in eigener Halle gegen die Cobras aus Oberaden souverän gewinnen konnten, wollten wir an diesem Spieltag auswärts beim TV in Isselhorst nachlegen und unsere Spitzenposition in der Tabelle festigen. Nicht mit dabei sein konnten Dennis Krüger (Grippe), Niklas Südhölter (Sprunggelenk) und Marcel Heumann (Hüfte). Marvin Anzer (Grippe) ging angeschlagen in die Partie. Niklas Busse aus der Zweiten unterstützte uns an diesem Sonntag in Gütersloh. Zu Beginn der Partie entwickelte sich ein enges Spiel. Wir standen defensiv zwar sicher, allerdings dauerte es ein wenig bis unsere Offensivmaschine ins Rollen kam. Der am Sonntag überragende Henrik Zöllner netzte in Minute 10 zum 5:5 Ausgleich ein. Von da an übernahmen wir die Kontrolle und kamen durch eine sichere Defensivleistung immer wieder in unser Tempospiel. Comebacker Flo Krüger erzielte in Minute 26 das 9:13. Angetrieben von einigen Salzufler Auswärtsfans konnten wir uns in der ausverkauften Isselhorster Sporthalle allerdings nicht entscheidend absetzen. Beim 11:14 zu unseren Gunsten wurden dann die Seiten gewechselt. In der Kabine appellierte unser Trainer-Team daran, vor allem defensiv nicht nachzulassen und vorne die freien Chancen zu nutzen, die wir uns ein ums andere Mal sehenswert erspielten, uns dann allerdings nicht belohnen konnten. Die eben angesprochene Maschine nahm dann allerdings in Halbzeit zwei richtig Fahrt auf und in den ersten Minuten des zweiten Durchgangs legten wir einen 7:3-Lauf hin. Erneut Henrik Zöllner erzielte in Minute 42 das 14:21, was die Hausherren dann zu einer Auszeit zwang. Wir wollten die Gastgeber nicht zurück ins Spiel kommen lassen und auch in den folgenden Minuten drückten wir der Partie unseren Stempel auf. Nico Timm stellte in Minute 48 vom Siebenmeterpunkt auf 16:25 und zu diesem Zeitpunkt war dann auch eine Vorentscheidung gefallen. Über 21:30 (53.) und 25:30 (58.) kam dann ein auch in der Höhe verdienter 25:31-Auswärtssieg zustande. Trainerstimme Fabian Arning: „Wir haben am Sonntag über 60 Minuten wahnsinnig gut verteidigt und im Angriff klasse Lösungen gefunden. Auch, wenn uns zu Beginn offensiv noch etwas das Wurfglück fehlte, haben wir uns das über die Zeit erarbeitet. Schlussendlich gewinnen wir vollkommen verdient. Das nehmen wir mit und gehen am kommenden Samstag in Verl die nächste Aufgabe an. Hier brauchen wir unsere Zuschauer wieder auswärts, genau wie an diesem Wochenende auch. Der Support war sehr wichtig für uns, vielen Dank an alle mitgereisten Fans!“ TVI: Linke, Gerloff (Tor); Gregor (7), Wiese (4/1), Walhorn (3), Martínez, Gerloff, Nettelnstroth (je 2), Luenstroth (2/1), Kollenberg, Unkell, Schräder (je 1), Thormann, Vossen, Eweler. HBS: Müller, P. Göke (Tor); Ostrop (6), Zöllner (5), Pöppelmeier (4), F. Krüger (3), Timm, Anzer (je 3/2), Görder, Steffen, Hummerjohann (je 2), Heinemann (1), J. Göke, Busse.
RSV Altenbögge/Bönen – TSG Altenhagen/Heepen 2 25:25 (13:12)
Spätestens ab der 50. Minute saß auf der Bank des RSV Altenbögge fast niemand mehr. Jede Abwehraktion wurde gefeiert, jeder Treffer bejubelt. Die Sensation lag in der Luft. Dass es im Spiel der Handball-Oberliga zwischen dem Tabellenletzten aus Bönen und dem Zweiten TSG Altenhagen-Heepen II in der Sporthalle des Schulzentrums vor rund 150 Zuschauern die „Sensation light“ wurde, ein 25:25 (13:12), ärgerte beide Seiten: die Gäste ziemlich – die RSV-Spieler ein bisschen. „Wenn man bedenkt, dass wir kurz vor Schluss geführt haben, ist die Enttäuschung schon da“, sagte Altenbögges Jan Luca Stratmann mit Blick auf den 21:17-Zwischenstand (46.). „Aber in der Situation, in der wir uns momentan befinden, ist ein Punkt gegen den Tabellenzweiten ein Erfolg. Motivation und Ehrgeiz haben gestimmt. Der Punkt ist verdient.“ Da zumindest dürften sich alle einig gewesen sein – auch wenn es in der Schlussminute zunächst so aussah, als würden beide Punkte an die Gäste gehen. Denn die hatten zwischen der 52. und 57. Minute die 24:22-Führung der Gastgeber in einen 24:25-Rückstand gedreht. Und 50 Sekunden vor Schluss Ballbesitz. Dem RSV, der in der Endphase drei Zeitstrafen hinnehmen musste, schien – wieder einmal – in der Crunchtime die Luft auszugehen. Dann überschlugen sich die Ereignisse. Zunächst nahm Gästecoach Tobias Fröbel eine Auszeit (59:17), Gästeakteur Julian Niedergriese warf trotz gepfiffenen Zeitspiels noch aufs Tor. Die Folge: Rote Karte gegen den Spieler, Siebenmeter für den RSV (59:38). Eine Entscheidung, die zwei Meinungen zur Folge hatte: Die Vertreter der einen trugen blaue, die der anderen rote Trikots. Stratmann, mit zehn Treffern erfolgreichster Altenbögger, störte es wenig. Er setzte den Strafwurf zum Ausgleich ins Netz. Die letzten Sekunden verstrichen im Kampf um den Ball. „Wir sind froh, dass es am Ende noch ein Punkt geworden ist. Wie der zustande gekommen ist, ist egal“, atmete RSV-Trainer Dirk Schmidtmeier auf. „Wir haben gekämpft, weniger Fehler gemacht als sonst.“ Wonach es zunächst nicht ausgesehen hatte. Beim Stand von 4:8 (13.) nahm der Coach die Auszeit. Es folgte ein 6:0-Lauf zum 10:8 (21.). Bönen war plötzlich im Spiel. Und blieb es bis zum Schluss. „Anfangs haben wir viele technische Fehler gemacht“, erklärte der Coach: „Danach waren es weniger. Und es lief.“
RSV Altenbögge-Bönen – TSG A-H II 25:25 (13:12)
Nach der schwachen Leistung gegen Steinhagen war gegen Altenbögge-Bönen Wiedergutmachung angesagt. Doch man schloss an das Spiel aus der Woche zuvor an und kam nicht über ein Unentschieden hinaus.
Auswärts startete die TSG konzentriert ins Spiel, die Abwehr stoppte ein ums andere Mal die Angriffe des Gegners und auch Torwart David Stanjek konnte direkt den ersten Siebenmeter halten. Durch schnelle Tempogegenstöße über die Außen konnte man sich so von 4:4 (10‘) auf 4:8 (14‘) absetzen. Nach einer Auszeit von Altenbögge schlichen sich vor allem im Angriff immer wieder Fehler ein und so kassierte man in sieben Minuten sechs Gegentore. Bis zur Halbzeitpause änderte sich nichts mehr am Abstand und man wechselte mit einem knappen Rückstand (13:12) die Seiten.
In der zweiten Hälfte änderte sich zunächst kaum etwas: Die Abwehr stand solide, aber im Angriff hakte es gewaltig – immer wieder technische Fehler und unvorbereitete Abschlüsse. In die letzten zehn Minuten ging man also mit einem 2-Tore-Rückstand und musste den noch zu eigenen Gunsten drehen. Die Umstellung der Abwehr auf die 5:1-Deckung funktionierte und man ließ nur noch 2 Tore bis zum Ende zu. Durch einen 0:4-Lauf konnte man sogar kurz vor Schluss in Führung gehen und hatte die Chance, sie auf 2 Tore auszubauen. Doch nach einer roten Karte in den letzten 30Sekunden des Spiels und dem dazu fälligen Siebenmeter konnte das Heimteam ausgleichen. Die restlichen Sekunden konnten dann nicht mehr für einen Siegtreffer genutzt werden und so musste man sich mit dem 25:25 begnügen.
TSG 2: Stanjek/ Krspogacin – Ullmann (11), Ludwig, Niedergriese (je 3), Franz, Prüßner (je 2), Eschler, Langelahn, Throne, Zitzke (je 1), Schuwerack, Walter, Werner,
SuS Oberaden – TV Verl 35:23 (20:9)
Die Oberliga-Handballer des TV Verl haben es am Samstag nicht geschafft, SuS Oberaden in den Kampf um den Klassenerhalt hineinzuziehen. „So wie die Tabelle jetzt aussieht, fällt die Entscheidung, wer in die Verbandsliga absteigt, nur noch zwischen dem pluspunktgleichen RSV Altenbögge-Bönen und uns“, räumte Robert Voßhans nach der deprimierend deutlichen 23:35-Niederlage des nun Tabellenletzten beim nun fünf Punkte besser platzierten Rangelften (13:25 Zähler) ein. Und der Verler Coach machte seinen enttäuschten Spielern nach der schwachen Vorstellung auch sofort klar, dass sie in den noch ausstehenden sieben Partien „mehr Gas geben“ müssen, wenn es ein Happy End geben soll. „So wie wir heute aufgetreten sind, reicht es jedenfalls nicht, um als Vorletzter direkt drin zu bleiben, oder in das ebenfalls mögliche Relegationsspiel einzuziehen“, las Voßhans seiner Truppe die Leviten. „Wir haben von Anfang an viel zu viele Fehler gemacht und uns aus dem Konzept bringen lassen“, ärgerte sich der Coach. Doch es waren noch nicht einmal der in dieser Saison schon so häufig beobachtete Chancenwucher oder die Abwehrprobleme („Wir haben keine Formation gefunden, die es reißen konnte“) die den Coach so ärgerten, sondern: „Es kann nicht sein, dass wir in so einem Spiel Zeitstrafen für Meckern kriegen.“ In die falsche Richtung sei das Spiel gleich in der Anfangsphase gegangen, als man wegen technischer Fehler im Umschaltspiel die Chance ausgelassen hätte, in Führung zu gehen. „Stattdessen laufen wir sofort hinterher“, so Voßhans. Zum 4:4 (8.) konnten die Verler durch Frederic Trapphoff zwar noch einmal ausgleichen, doch danach wurde es deutlich. Zur Pause führten die Hausherren bereits 20:9. Und auch danach konnten die Verler Oberadens Distanzschützen Hendrik Schuchtmann (13 Tore) und Mika Kurr (8) nicht stoppen. TV Verl: Fischedick/Gerlach – Griese (3), Vogt, Trapphoff (13/5), Dorow (2), Voss (1), Altenau (1), Erichlandwehr, Hartkämper, Jogereit (1), Vogler (2), Schüpping, Ra. Voßhans.
Lit 1912 3 – TuS 97 Bielefeld 28:33 (17:17)
Trainer Olaf Grintz hatte sich einen Sieg gewünscht, aber dieser Wunsch ging gegen den TuS 97 nicht in Erfüllung, obwohl die Hausherren im ersten Abschnitt auf Augenhöhe agierten. Olaf Grintz meinte nach dem Spiel: „In der zweiten Hälfte haben wir uns zu viele Fehler erlaubt. Da konnten wir in der Abwehr nicht mehr gegen anarbeiten“. In Halbzeit eins sah es gut für Lit aus. Nach einer Viertelstunde führten die Gastgeber mit 9:7, nach gut zwanzig Minuten sogar 15:11. Nach dem 17:13 lief bis zur Pause gar nichts mehr zusammen und die Gäste hatten bis zum Seitenwechsel ausgeglichen. In Durchgang zwei häuften sich die Fehler und der TuS 97 gewann am Ende locker mit 28:33-Toren. Während bei Lit Lennart Schwier (6), Marcel Droste (6), Torben Meinking (5), Justus Westerbeck (5) und Laurenz Günther (5) am besten trafen, führten beim Sieger Dominic Wehmeyer und Lennard Holtmann (jeweils 8 Treffer) die Torschützenliste an.
TuS Spenge II – HC TuRa Bergkamen 32:28 (16:13)
Quelle: sport-kreisunna.de
Vier Minuten vor dem Spielende durfte der HC TuRa noch auf ein besseres Ergebnis beim Tabellensiebten Spenge hoffen. Da erzielte der elffache Torschütze Pascal Terbeck den 28:28-Gleichstand. Doch dann taten sich vor den Augen von Lars Stratmann – er vertrat den noch verletzten Chefcoach Thomas Rycharski auf der Trainerbank – technische Fehler auf, Bergkamen erzielte keinen einzigen Treffer mehr in der verbleibenden Spielzeit. Spenge dagegen langte noch vier Mal zu und war am Ende wie schon im Hinspiel (35:29) mit 32:28 der Sieger.
War es die verkehrsmäßig stockende Anreise ins ostwestfälische Spenge? Bezeichnenderweise stockend die Anfangsminuten der TuRaner. Zwar erzielte Julius Schimanski in der ersten Minute das 1:0, doch dann dauerte es neun Minuten bis zum zweiten Treffer, für den der überragende Torschütze Pascal Terbeck zum 4:2 verantwortlich zeigte. Spenge blieb vorne mit bis zu sieben Treffern. Dieser Rückstand in den ersten 30 Minuten war mit ausschlaggebend für die spätere Niederlage.
Nach dem Wiederanpfiff wurde der HC TuRa stärker, vor allem durch die Tore von Terbeck (elf) und Philipp Moog (sieben). Bis auf 21:20 (45.) und 22:21 (46.) verkürzte man und in Spielminute 56 hieß es durch Terbeck sogar 28:28. Doch dann dezimierte sich die Stratmann-Truppe durch die Rote Karte für Björn Schulz, machte technische Fehler und geriet auf die Verliererstraße. Am Ende stand die elfte Saison-Niederlage und damit verharrt man weiter auf Tabellenplatz elf mit 13:23 Punkten. Das bedeutet weiter Abstiegsgefahr.
TuRa-Trainer Lars Stratmann: Wir waren nahe dran an einem besseren Ergebnis. Vier Minuten vor Schluss schafften wir das 28:28. Wir hatten in der Schlussphase die Chance, mit einem Tor in Führung zu gehen und mit einem dreckigen Sieg nach Hause zu fahren. Leider hat es nicht geklappt. In der Endphase hat es auch komische Schiedsrichter-Entscheidungen gegen uns gegeben. Kämpferisch kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Am Ende fehlte auch so ein bisschen wieder die Kraft. Das, was wir uns vorgenommen haben, haben wir gut umgesetzt. Wir verschleppten das Spiel, machten es langsam. Unsere Abwehrleistung war okay.“
TuRa: Schwenken, Faber; Moog 7, Terbeck 11, Weßeling 1, Hesse 1, Schulz 1, Bugnowski 4, Koch, Stolina 1/2, Schimanski 2. Bei der Reserve des TuS Spenge trafen Philipp Richter (7), Philipp Holtmann (6), Soenke Raschkowski (6) und Ben Grüger (6) am besten.
Spvg. Steinhagen – TuS Brake 35:33 (21:16)
Die Hausherren fuhren gegen den TuS Brake einen sauberen Start-Ziel-Sieg ein. Über 3:1, 8:6 und 11:8 lagen die Schnapsstädter durchgängig vorn. Lediglich beim 11:11 schafften die Braker den Ausgleich. Über 16:13 führte Steinhagen beim Pausenpfiff klar mit 21:16-Toren. In Durchgang zwei lagen die Hausherren fast durchgängig immer mit zwei Buden vorn. In der 56.Minute konnte Brake beim 31:31 das zweite Mal den Ausgleich erzielen. Steinhagen nahm die Auszeit und danach trafen die Gastgeber dreimal hintereinander ins Schwarze und hatten beim 34:31 die Vorentscheidung geschafft. Während bei den Hausherren Hannes Krassort (9) und Lennart Philipp (8) die Torschützenliste anführten, überragte bei Brake Jannis Johannmeier. Der torgefährliche Linksaußen erzielte sage und schreibe 16 Treffer.
Vorschau auf das Wochenende 8./9.3.2025
VfL Handball Mennighüffen und JSG LöMO 08./09.3.2025
Heimspiele:
Sa 16.00Uhr VfL 1. Damen – TuS Leopoldshöhe
So 10.30Uhr VfL 4. Herren – FAW Melbergen
So 13.00Uhr VfL 3. Herren – TG Herford
So 16.00Uhr VfL 1. Herren – SuS Oberaden
Sa 14.15Uhr weibl. C-Jgd. JSG LöMO – TVC Enger Gymnasium
Auswärtsspiele
Mi 19.45Uhr TSV Hahlen 2 – VfL 2. Herren
Sa 18.45Uhr TG Herford – VfL 2. Herren
So 12.30Uhr JSG Häver/Rödinghausen – weibl.- C-Jgd. JSG LöMO
Sa 14.00Uhr SG Bünde/Dünne – gem. E-1-Jgd. JSG LöMO
So 14.30Uhr gem. E-Jgd. TuS 97 Bielefeld 5 – JSG LöMO 2
Sa 15.00Uhr weibl. E-Jgd. TuS 97 Bielefeld 2 – JSG LöMO
Unsere erste Herrenmannschaft empfängt am Sonntag um 16.00Uhr in der Mennighüffer Sporthalle den früheren Bundesligisten SuS Oberaden. Der VfL gewann die letzten vier Spiele und durch diese 8:0-Punkte rückte man auf den zweiten Tabellenplatz vor. Die Gäste aus Oberaden, die das Hinspiel gegen den VfL klar mit 37:26-Toren verloren, überzeugten am letzten Wochenende im Kellerduell gegen den TV Verl. Es gab einen 35:23-Kantersieg, wobei die beiden Halbangreifer die Torgaranten waren. Hendrik Schuchtmann, der als Rechtshänder auf der rechten Rückraumposition angriff, setzte sich immer wieder im Spiel eins gegen eins durch und erzielte gleich zwölf Treffer für seine Farben. Und auf der halblinken Rückraumposition sorgte Mika Kurr für Gefahr. Der hoch aufgeschossene, wurfgewaltige Spieler traf achtmal ins Verler Tor. Die Gäste, die mit 13:25-Punkten und 523:584 Toren auf dem drittletzten Platz rangieren, haben bei den Auswärtspartien mal gerade drei Zähler eingefahren. Aber immerhin knöpften sie der Reserve der TSG Altenhagen/Heepen im Heeper Dom beim 24:24-Unentschieden einen Zähler ab. Also der VfL darf diesen Gegner auf keinen Fall unterschätzen. Trainer Jasmin Baltic kann wohl auf alle Spieler zurückgreifen.
Unsere erste Damenmannschaft startet mit einem Heimspiel in die Meisterrunde der Kreisliga. Die Truppe von Trainer Tristan Frerichs empfängt am Samstag um 16.00Uhr den TuS Leopoldshöhe in der Mennighüffer Sporthalle. In der Vorrunde verlor der VfL in Leopoldshöhe mit 21:28-Toren. Vielleicht können unsere Damen ja jetzt den Spieß umdrehen.
Am Sonntagmorgen um 10.30Uhr kommt es zum Löhner Derby, wenn die vierte Mannschaft des VfL den Nachbarn FAW Melbergen empfängt. Die Rollen in dieser Partie sind eigentlich klar verteilt, denn der VfL belegt mit 16:6-Zählern den dritten Rang. Dagegen hält FAW mit 2:16 die rote Laterne in der ersten Kreisklasse. Im Hinspiel siegte die Steffen-Sieben in Melbergen klar mit 28:19-Toren. Alles andere als ein Sieg des VfL wäre eine große Überraschung.
In der Kreisliga B verlor die Truppe von Trainer Detlev Harre die beiden letzten Partien und fiel in der Tabelle auf den dritten Rang zurück. Am Sonntag um 13.00Uhr gibt der Tabellenletzte TG Herford 2 seine Visitenkarte in Mennighüffen ab. Herford konnte in dieser Saison nur zweimal gewinnen. Das Hinspiel gewann der VfL in Herford ganz knapp mit 25:26-Toren. Die dritte Mannschaft des VfL muss also auf der Hut sein, damit die Negativserie beendet wird.
Unsere zweite Herrenmannschaft muss in dieser Woche in der Ostwestfalenliga gleich zweimal reisen. Am Mittwoch findet das Nachholspiel beim TSV Hahlen statt. Die Partie wird um 19.45Uhr in der Sporthalle Hahler Feld angepfiffen. Das Hinspiel endete in Mennighüffen 23:23-Unentschieden. Nach wie vor plagen dem VfL-Trainerteam große Verletzungssorgen. In Hahlen, das zwei Plätze höher als der VfL in der Tabelle angesiedelt ist, wäre ein erneute Punkteteilung für den VfL schon ein großer Erfolg. Eventuell stehen Luke Heinrichsmeier und Simon Harre aus der ersten Mannschaft mit im Kader. Auf jeden Fall wird Soenke Reitemeier mit dabei sein.
Am Samstag um 18.45Uhr wird die Partie bei TG Herford in der ungeliebten Barlach-Halle angepfiffen. Die Hausherren befindet sich ebenfalls wie der VfL im Abstiegskampf und liegen mit 12:24-Punkten in der Tabelle einen Platz unter dem VfL. Im Hinspiel setzte sich Herford in Mennighüffen mit 25:22-Toren durch. Diesmal möchte die Reserve des VfL den Spieß umdrehen.
Die Spielberichte vom 01.03.2025
VfL Handball Mennighüffen und JSG LöMO 01./02.3.2025
Heimspiele:
Sa 18.00Uhr VfL 2. Herren – TuS Möllbergen 2 23:32
Auswärtsspiele
Sa 19.00Uhr Ahlener SG 2 – VfL 1. Herren 26:33
JSG Häver/Rödinghausen – weibl.- C-Jgd. JSG LöMO
Ahlener SG 2 – VfL 1.Herren 26:33 (12:15)
Der VfL bleibt den beiden Spitzenteam der Oberliga, Handball Bad Salzuflen und TSG Altenhagen/Heepen 2 auf den Fersen. Auch bei der Reserve des Drittligisten Ahlener SG zeigten die Schützlinge von Trainer Jasmin Baltic eine sehr gute Vorstellung und dominierten ab der 16.Minute das Spiel. Die Hausherren führten zu diesem Zeitpunkt knapp mit 8:7-Toren, ehe der VfL durch einen 0:6-Lauf für klare Verhältnisse sorgte. Beim Stand von 12:15 ging es in die Kabinen. Nach der Pause setzten sich die Gäste schnell auf 14:20 und 16:21 ab. In der Folgezeit hatten die Hausherren ihre beste Phase und kamen bis 20:21 heran. Der VfL ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen, spielte seine Angriffe diszipliniert zu Ende und zog auf 20:25 davon. In dieser Phase traf Arne Kröger, der in der Woche aufgrund einer Erkältung nicht trainieren konnte, gleich dreimal ins Ahlener Tor. Danach ließen die Grünen nichts mehr brennen und kamen über 22:29 zu einem verdienten 26:33-Auswärtssieg. Trainer Jasmin Baltic war nach dem Spiel hochzufrieden: „Wir haben diese Partie völlig verdient gewonnen. In der Abwehr ragten Mats Rinne und Fynn Walter heraus. Zudem war Tristan Frerichs im Tor eine Bank. Im Vorjahr hätten wir solch eine Partie wohl verloren, aber jetzt haben wir im Angriff diszipliniert und clever agiert. Die Unparteiischen waren uns nicht gerade wohl gesonnen. Trotz des Strafwurfverhältnisses von 9:2 für Ahlen haben wir unser Spiel gut durchgezogen. Ich habe so gut wie nichts zu kritisieren“.
Tore: Daniel Danowky (8/2), Arne Kröger (6), Mats Rinne (5), Preben Barthold (5), Tim Huckauf (4), Fynn Walter (3) und Marvin Vieregge (2). Bei den Hausherren überzeugte Niklas Neumann, der sich gleich dreizehnmal in die Torschützenliste eintragen konnte.
VfL 2. Herren – TuS Möllbergen 2 23:32 (8:13)
Gegen den hohen Favoriten aus Möllbergen schlug sich die Reserve in der Anfangsviertelstunde recht achtbar. Die Gäste spielten die schnelle Mitte wie aus dem Lehrbuch und der VfL konnte sich bei Keeper Niklas Toll bedanken, das nach sechzehn Minuten ein 7:6 auf der Anzeigetafel stand. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Niklas schon fünf Gegenstöße des TuS unschädlich gemacht. Dann stellten die Gäste ihre Abwehr auf 6:0 um und damit kam der VfL überhaupt nicht klar. Die körperlich weit unterlegenen Hausherren bissen sich an der kompromisslosen TuS-Abwehr die Zähne aus. Bis zur Pause gelang dem VfL nur noch ein Treffer. Möllbergen hatte durch einen 0:7-Lauf für klare Verhältnisse gesorgt. Nach den Wechsel zogen die Gäste über 11:19 und 13:25 auf 17:28 davon. Aber der VfL kämpfte bis zur letzten Sekunde vorbildlich und konnte noch bis auf 23:32 verkürzen.
Tore: Jona David (6), Fabian Cardinal (5), Christian Bröderhausen (3), Jannik Brune (2), Lennard Fransmeier (2), Tim-Oliver Strauch (2), Soenke Reitemeier (1), Tobias Pape (1) und Torhüter Florian Lyschek (1).
Rückblick auf den achtzehnten Oberligaspieltag
Rückblick auf den achtzehnten Oberligaspieltag
Die große Überraschung des achtzehnten Spieltages fand am Sonntag im Heeper Dom statt, als das Spitzenteam der TSG Altenhagen/Heepen 2 gegen die Spvg. Steinhagen eine völlig überraschende 29:31-Heimniederlage einstecken musste. Damit ist Handball Bad Salzuflen, das SuS Oberaden klar mit 26:18 besiegte, alleiniger Tabellenführer. Der VfL Handball Mennighüffen hatte gegen das Kellerkind RSV Altenbögge/Bönenn Anlaufschwierigkeiten, siegte am Ende aber noch klar mit 33:25-Toren. Altenbögge ist jetzt Tabellenletzter in der Oberliga, da das bisherige Schlusslicht TV Verl gegen die Reserve der Ahlener SG mit 28:26-Toren gewann und die rote Laterne abgeben konnte. Der TuS 97 Bielefeld lag gegen die Reserve des TuS Spenge schon ganz klar vorn, aber am Ende siegten die Gäste mit 28:30-Toren. Der TuS Brake und Lit 1912 3 trennten sich 33:33-Unentschieden. Der TV Isselhorst bleibt weiter in der Erfolgsspur. Der TV gewann bei HC Tura Bergkamen mit 35:32-Toren.
TuS Brake – Lit 1912 3 33:33 (18:16)
Im ersten Durchgang stand die Lit-Abwehr nicht so gut, dafür gingen die Gäste im Angriff konzentriert zu Werke. In der zweiten Hälfte bot sich den Zuschauern ein genau umgekehrtes Bild. Jetzt gingen die Mannen von Trainer Olaf Grintz in der Defensiv besser zur Sache, um dafür im Angriff gute Chancen nicht zu verwerten. Die Führung wechselte hin und her, so das am Ende das Unentschieden ein gerechtes Ergebnis war. Olaf Grintz bewertete die Punkteteilung als Gewinn für sein Team, bei dem Robin Drees mit neun Treffer der erfolgreichste Werfer war. Ihm am nächsten kamen Marvin Buhrmester (6), Lasse Ullrich (6) und Laurens Günther (5). Bei den Hausherren trafen Lasse Stenner (10), Jannis Johannmeier (7) und Jan Breuer (5) am besten
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VfL Handball Mennighüffen – RSV Altenbögge/Bönen 33:25 (17:14)
Anfangs sehr zäh, doch zum Ende hin sehr flüssig. So ließ sich die Begegnung zwischen dem VfL und dem RSV Altenbögge/Bönen am besten zusammenfassen. Durch einen klaren 33:25-Sieg revanchierten sich die Grünen für die bittere 26:29-Niederlage im Hinspiel. Die Gastgeber hatten in der ersten Hälfte große Probleme, ihren Gegner aus dem Kreis Unna zu stellen. Seine Angriffe trug der VfL viel zu statisch vor, so dass der RSV sehr gut mithalten konnte. Die Abwehr des VfL wirkte anfangs behäbig und auch Torhüter Tobias Bekemeier hatte einen eher durchschnittlichen Tag erwischt. Und so setzten sich die Gäste vor rund 200Zuschauern in der 8.Minute auf 2:5 ab. Die Lebensversicherung im Angriff war für den VfL Arne Kröger, der als einziger von Beginn an gut traf und am Ende auf zehn Tore kam. Nach einer Viertelstunde war für Fynn Walter das Spiel beendet. Der VfL-Innenblocker holte Altenbögges Nick Scheffler auf der Luft und sah dafür die rote Karte. Beim 10:11 in der 18.Minute kam Tristan Frerichs ins Tor, doch auch er kam zunächst nicht so richtig auf Touren. Zum Schluss der ersten Hälfte deuteten die Hausherren an, wie der RSV zu knacken war: mit Tempo. Im zweiten Durchgang steigerte sich die Abwehr mit einem jetzt überragenden Torhüter Tristan Frerichs. Überragend spielte auch Justus Böttcher im Innenblock, der nach der roten Karte gegen Fynn Walter nun Mats Rinne an seiner Seite hatte. Den Gästen gingen zusehends die Körner aus und konnten sich gegen die VfL-Abwehr nicht mehr entscheidend in Szene setzen. Angriffsmäßig schaltete der VfL bei Ballgewinnen blitzschnell um und ließ im Positionsspiel den Ball schnell laufen. Das überforderte die Gäste, so dass sich der VfL an diesem Sonntagnachmittag nur noch selbst schlagen konnte. Das wiederum passierte nicht und Arne Kröger markierte mit einem herrlichen Dreher nach einem Durchbruch auf der halblinken Position die erste und auch einzige Zehn-Tore-Führung für den VfL, als er in der 58.Minute zum 32:22 traf.
Tore: Arne Kröger (10), Marvin Vieregge (6), Daniel Danowsky (4/1), Tim Huckauf (3), Lukas Mailänder (3), Preben Barthold (3), Christian Menkhoff (1), Mats Rinne (1), Justus Böttcher und Tim Held (1).
Eine Halbzeit hatte der RSV zwei etwa überraschende Punkte beim Tabellendritten in Mennighüffen in Griffnähe. 22 Minuten behaupteten die Gäste die Führung und konnten den Favoriten ärgern. 5:2 die RSV Führung nach sechs Minuten und auch nach 17 Minuten lag der RSV noch mit 11:9 vorn. Dann aber kamen die Gastgeber besser in die Partie und konnten nach 20 Spielminuten erstmals mit 12:11 in Führung gehen. Bis zum Wechsel setzten sich die Gastgeber dann auf 17:14 ab. Von diesem Rückstand erholten sich die Gäste dann in der zweiten Halbzeit nicht mehr. So sehr sich der RSV auch mühte, der Rückstand konnte nicht verkürzt werden. Im Gegenteil, der VfL Mennighüffen war nun nicht mehr aufzuhalten und baute den Vorsprung auf 32:22 aus. Am Ende siegte der Favorit mit 33:25 und machte die Sorgen der Altenbögger noch größer. Der RSV rutschtet damit auf dem letzten Tabellenplatz ab – und die Aufgaben werden nicht einfacher. Am kommenden Sonntag stellt sich der Tabellenzweite aus Altenhagen in der Bönener MCG Arena vor.
RSV Altenbögge: Schlechtendahl, Kleeschulte; Stratmann, Gerke (1), Röckenhaus (1), Isenbeck (4), Baeck (3), Schoeffler (3), Stefek (2/2), Litvinov (4/1), Gumball (2), Lehmkemper (1), L. Lauenstein (4).
TV Verl – Ahlener SG 2 28:26 (12:12)
Das Jubeln verlernt man nicht. Es war zwar schon zwölf Spieltage her und noch Sommer, als die Handballer des TV Verl in der Oberliga ein Spiel gewonnen hatten. Trotzdem zeigten sie ihrem ebenso erleichterten Anhang am Sonntagnachmittag nach dem hart erkämpften 28:26 (12:12) gegen die Ahlener SG II ein ebenso flottes wie gekonntes Siegertänzchen. „Endlich“, kommentierte Frederic Trapphoff die große Erleichterung nach dem Sprung auf den vorletzten Tabellenplatz, der am Ende zum Klassenerhalt reichen könnte. Der Linksaußen, der neun seiner zwölf Tore in der ersten Halbzeit erzielte und so maßgeblich dazu beigetragen hatte, dass die Schlusslichter mit einem schon lange nicht mehr erlebten Gleichstand in die Kabine gehen durften, machte auch gleich deutlich, dass der Erfolg nicht nur die Punkte sieben und acht gebracht hatte, sondern auch ganz viel von dem, was so lange gefehlt hat: Selbstvertrauen. „Spielen wir so konzentriert weiter, bleiben wir drin.“ Der zur neuen Serie zum Regionalligisten CVJM Rödinghausen wechselnde Torjäger (118 von 498 Verler Treffern) will sich auf jeden Fall als Oberligaspieler verabschieden. Für Robert Voßhans war „ausschlaggebend für den verdienten Sieg“ allerdings nicht nur der große Einsatz („An dem hat es ja auch zuvor nicht gefehlt“) sondern die beeindruckende Disziplin. Gefordert war die nicht nur, als nach dem 4:7 (14.) ein deutlicher Rückstand aufgeholt werden musste, sondern auch, als es in der spannenden Schlussphase die Übersicht zu behalten galt. „Endlich haben sich die Jungs mal an die Vorgabe gehalten, dass sie sich geduldig klare Chancen herausarbeiten und keine überhasteten Würfe nehmen sollen“, frohlockte der Coach. Die Statistik bestätigt die Analyse: 12 Tore bei 26 Angriffen vor und 16 Treffer bei 27 Versuchen nach der Pause sind für den Aufsteiger in dieser Saison Spitzenwerte. „Und dass wir zehn Treffer ohne Ballverlust auf der Reihe erzielen, das hatten wir sogar noch nie.“ Voßhans stellte den „geilen Start“ in die zweite Halbzeit“ zur 22:17-Führung (40.) als vorentscheidend heraus. Dass es ab dem 24:22 (52.) eng wurde, war für den Coach ein erklärbarer Schönheitsfehler: „Denn so ein intensives Spiel hat Körner gekostet, zumal wir ja auch viele Zwei-Minuten-Strafen kassiert haben.“ Trotz des (berechtigten) Strafenverhältnisses von 6:2 blieb die 6:0-Deckung indes standhaft. „Weil wir die Ahlener Anspiele auf den guten Kreisläufer und die Durchbrüche gut verteidigt haben“, sagte Voßhans und lobte auch in der Defensive die „große Disziplin“. TVV: Gerlach/Tigges/Fischedick – Griese (5), Trapphoff (12/5), Dorow (1), Vogler (1), Altenau (1), Jürgenliemke, Jogereit (4), Schüpping (2), Ra. Voßhans (1), Voss (1).
Na bitte, das ist doch das Lebenszeichen. Nach zwölf Spielen oder 21 Wochen ohne Sieg gelang Handball-Oberligist TV Verl am Sonntag zu ungewohnter Anwurfzeit um 15.00Uhr das ersehnte doppelte Erfolgserlebnis. Mit dem 28:26 (12:12)- Heimsieg vor gut 200 Zuschauern über die Ahlener SG Il gab das Team von Robert Voßhans bei 8:28 Zählern die rote Laterne an Altenbögge-Bönen (7:25 Punkte) ab. „Wir sind noch nicht ertrunken“, sagte Voßhans. Die Hoffnung auf den Klassenerhalt, entweder sicher als Drittletzter oder über eine Relegation der beiden Staffelvorletzten oder bei günstigsten Abstiegskonstellationen in zweiter und dritter Liga sogar direkt als Vorletzter, ist mit dem gestrigen Sieg deutlich gewachsen. Zumal die Tendenz mit 4:4-Punkten aus den vergangenen vier Spielen stimmt. Grundlage für den lang vermissten und mit Erleichterung zu „Sweet Caroline“ aus den Boxen gefeierten Erfolg war die starke Phase nach Wiederanpfiff. Mit zehn erfolgreichen Angriffen hintereinander machten die Gastgeber da aus dem 12:12 beim Seitenwechsel eine 22:17 (40. Minute) und sogar 24:18-Führung in der 44. Minute. Da agierten Mathis Griese mit gelungenen Eins-gegen-Eins-Aktionen und Lars Jogereit mit Treffsicherheit, als wäre der Konten geplatzt. Doch da waren auch noch knapp 16 Minuten zu spielen. „Wir sind geil aus der Kabine gekommen. Da war lang vermisste Disziplin da. Jeder hat das gemacht, was er kann, und damit kommt der Erfolg“, analysierte Voßhans den starken Abschnitt. „Doch es darf dann nicht noch einmal so eng werden, dass wir zittern müssen.“ Das mussten die Verler, weil Ahlen von Fehlwürfen profitierte und sich zu keiner Sekunde aufgab. Daher war es am Ende die Abwehr, die mit viel Einsatz und Leidenschaft den schwindenden Vorsprung verteidigte. Mit einem gehaltenen Strafwurf und einer klasse Parade gegen Ahlens starken Mittelmann Bastian Frenzel trug auch Torwart Robin Gerlach seinen Teil zum Sieg bei, den Julian Schüpping bei offener Manndeckung 28 Sekunden vor Abpfiff perfekt machte. Bester Verler war auf der anderen Außenbahn jedoch Frederic Trapphoff mit starker Quote und 12/5-Toren.
Handball Bad Salzuflen – SuS Oberaden 26:18 (14:12)
Die Vorzeichen für das Heimspiel am vergangenen Wochenende gegen die Cobras aus Oberaden standen alles andere als gut. So fehlten Julian Göke (Mandelentzündung), Dennis Krüger (Grippe) und auch Marcel Heumann (Hüfte) und Niklas Südhölter (Knöchel) fielen kurzfristig aus. Für Letzteren rückte Philipp Göke in den Kader. Zu seinem Debüt in der ersten Herrenmannschaft von HBS kam dadurch auch der A-Jugendliche Jasper Mader. Zusätzlich ging ebenso Marvin Anzer (Grippe) schwer angeschlagen in die Begegnung und auch Florian Krüger (Bauchmuskelzerrung) war nicht fit. Deutlich ersatzgeschwächt kamen wir dann schwer in die Partie hinein und vor allem in der Offensive hatten wir so unsere Probleme. Nach 15 Minuten erzielte unser Kapitän Lars Görder das 7:7. Wir fingen uns dann ein wenig und auch Matze Müller im Tor konnte einige Bälle entschärfen, sodass wir uns in den folgenden Minuten auf eine 2-Tore Führung absetzen konnten. Marvin Anzer stellte in Minute 23 vom Strich auf 13:11. In der Folge fielen lediglich nur noch zwei Tore, sodass es mit 14:12 in die Kabinen ging. Wir wollten nun ein anderes Gesicht zeigen und aus einer sichereren Defensive in unser Tempospiel kommen und so dafür sorgen, dass die Gäste aus dem Ruhrgebiet nicht für einen Punktgewinn in Frage kommen. Kurz nach der Pause erzielte Jasper Mader dann sein erstes Tor für uns und stellte auf 16:12 (34. Minute). Durch eine nun bombensichere Abwehr konnten wir uns in der Folge immer mehr absetzen und beim 21:14 durch Tom Ostrop in Minute 45 war eine Vorentscheidung zu unseren Gunsten dann gefallen. Auch die letzten Minuten des Spiels gewannen dann wir, ohne großartig zu glänzen, und so kam ein gerade in Halbzeit 2 nicht gefährdeter 26:18-Heimsieg zustande. Trainerstimme Fabian Arning: „Wir sind unglaublich stolz auf dieses Team. Eine überragende Deckungsleistung in der zweiten Halbzeit bescherte uns einen deutlichen Heimsieg und wir bleiben damit weiter auf Kurs. Wie die Mannschaft die vielen Ausfälle am Samstag weggesteckt hat, war beeindruckend. Vielen Dank auch an die Halle und die Fans, die uns hervorragend unterstützt haben!“
HBS: Müller, P. Göke (Tor); Timm (6/1), Ostrop, Görder, Steffen, Pöppelmeier (je 3), Mader, Zöllner, Grugel (je 2), Hummerjohann (1), Anzer (1/1), Heinemann, F. Krüger. Cobras: Bernemann, Wicke (Tor); H. Schuchtmann (7), Webers (4), Kurr (3), Weber (2), Seiler (1), Stock (1/1), Schubert, Groetken, Fehring, Ferkinghoff, P. Schuchtmann, Wagner.
TuS 97 Bielefeld – TuS Spenge 2 28:30 (16:14)
Die Spenger Reserve, die ohne Mika Koesters und Jannik Osha in Bielefeld auflief, kam in der Anfangsphase mächtig unter die Räder. Nach neun Spielminuten führten die Hausherren schon ganz klar mit 9:3-Toren und sahen wie die sicheren Sieger aus. Trainer Heiko Holtmann sah sich gezwungen, schon zu diesem frühen Zeitpunkt seine Auszeit zu nehmen. In der Folgezeit konnte Spenge bis auf 12:8 abschwächen, und dann mit einem 0:5-Lauf die Hausherren überraschten. Aber bis zur Pause drehte der TuS die Partie noch einmal und ging mit einer 16:14-Führung in die Kabine. In Durchgang zwei war Spenge hellwach und machte die ersten vier Tore zum 16:18. Beim 19:24 sah Spenge dann wie der sichere Sieger aus. Aber da hatte der TuS etwas dagegen. Beim 24:25 und 25:26 schien das Spiel noch einmal zu kippen. Aber Spenge behielt die Nerven und Ben Grüger machte achtzig Sekunden vor dem Ende mit seinem Treffer zum 27:30 den Deckel drauf. Während bei Jöllenbeck Benny Gehring, Carl-Jarno Küthe und Mattheo Hoefelmeyer (alle 5 Treffer) die Torschützenliste anführten, trafen für Spenge Kenneth Krüger (8), Ben Grüger (7) und Gorswin Poerschke (5) am besten.
TSG A-H II – SpVg Steinhagen 29:31 (12:10)
Nach dem kämpferischen Sieg letzte Woche gegen LIT 3 sollte gegen die Spvg Steinhagen die Spitzenposition gefestigt werden. Nachdem im Hinspiel insgesamt 73 Tore geworfen wurden, sollte der Fokus vor allem auf der Abwehr liegen.
Die Abwehr war auch direkt da und stoppte den Angriff der Gäste ein ums andere mal und so erspielte sich die TSG II bereits in der Anfangsphase einen kleinen Vorsprung (5:2, 12‘). Jedoch konnte man dies nicht halten und die Gäste freuten sich durch einen 5:0-Lauf übret ihre erste Führung. Bis zur Halbzeitpause drehte man zwar die Partie wieder, doch man merkte bereits, dass nicht alles glatt lief – das sonst so starke Tempospiel entfaltete sich kaum und so musste man sich immer wieder an der körperlichen Abwehr der Gäste die Zähnr ausbeißen. Es ging mit einer knappen 12:10-Führung in die Pause.
Den Anfang der zweiten Hälfte verschlief man komplett: Die Steinhagener legten einen 2:8-Zwischenspurt ein und führten erstmals mit vier Toren (37‘). Die in der ersten Halbzeit noch so starke Abwehr fing an zu bröckeln und offenbarte immer wieder Lücken, die eiskalt ausgenutzt wurden. Bis in die Schlussphase lief das Team von Tobi Fröbel dem Rückstand hinterher, doch der finale Anschlusstreffer und der Ausgleich blieben aus. In den Schlussminuten schenkte man durch unnötige einfache technische Fehler den Ball her, wodurch am Ende die 29:31- Niederlage zu Buche stand.
TSG 2: Krspogacin/ Stanjek – Schuwerack (7), Ullmann (6), Franz, Niedergriese (je 5), Ibe (4), Throne (2), Eschler, Langelahn, Zitzke. Für den Überraschungssieger trafen Tim-Michael Ansorge (8), Lennart Philipp (7), Hannes Krassort (4) und Torben Bode (4) am besten.
HC Tura Bergkamen – TV Isselhorst 32:35 (18:15)
In dieser Partie wechselte die Führung ständig. Nach dem 4:4-Unentschieden setzte sich Isselhorst zunächst auf 4:8 ab. Danach bestimmten die Hausherren das Spiel. Beim 14:13 lagen sie wieder vorn und erhöhten bis zur Pause auf 18:15. Und in Durchgang zwei erhöhte Bergkamen bis auf 22:17. In der 45.Spielminute lag Tura noch ganz knapp mit 25:24 in Front, ehe die Gäste das Spiel endgültig drehten. In der 56.Minute verkürzte Pascal Terbeck auf 30:31 und Bergkamen konnte noch auf einen Punktgewinn hoffen. Doch die nächsten drei Treffer erzielten die Gäste und setzen sich auf 30:34 ab. Bei Bergkamen überragte Pascal Terbeck, der sich gleich vierzehnmal in die Torschützenliste eintragen konnte. Bei Isselhorst trafen Moritz Lünstroth (11) und Marvin Gregor (10) am besten.