Rückblick auf den sechzehnten Oberligaspieltag

Alle drei Spitzenteams kamen am letzten Wochenende zu klaren Siegen. Handball Bad Salzuflen hatte mit dem Vorletzten RSV Altenbögge/Bönen überhaupt keine Probleme und siegte deutlich mit 34:24-Toren. Ebenfalls einen Heimsieg mit neun Toren Unterschied feierte der VfL Handball Mennighüffen im Nachbarschaftsduell gegen Lit 3. Nach einem 12:17-Pausenrückstand drehte der VfL das Spiel in Durchgang zwei und siegte am Ende noch klar mit 36:27-Toren. Auch die Reserve der TSG Altenhagen/Heepen ließ im Derby gegen den TuS Spenge 2 nichts anbrennen und siegte deutlich mit 36:29-Toren. Damit gelang der TSG die Revanche für die 31:35-Niederlage aus der Hinserie. Die beiden Bielefelder Vereine TuS 97 Bielefeld und der TuS Brake, die noch in Schlagdistanz zur Tabellenspitze waren, patzten am Wochenende und verloren ihre Heimspiele sehr deutlich. Während der TuS 97 Bielefeld gegen den TV Isselhorst mit 22:30-Toren verlor, kassierte Brake vor eigenem Publikum gegen Tura Bergkamen gleich vierzig Gegentore und musste in eine ganz bittere 31:40-Niederlage einwilligen. Einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machte der SuS Oberaden durch den knappen 30:29-Sieg über die Ahlener SG. Durch den dritten Sieg in Folge hat Oberaden bei jetzt 11:21-Zählern fünf Punkte Vorsprung auf den RSV Altenbögge/Bönen. Der Tabellenletzte TV Verl verlor das Kreisderby gegen die Spvg. Steinhagen erst in den letzten Minuten und hält nach der 31:33-Schlappe weiterhin die rote Laterne.

 

TuS Brake – HC TuRa Bergkamen 31:40 (15:22)

Die TuRaner waren in Brake nicht wiederzuerkennen. Sie hatten die richtige Einstellung, standen gut in der Deckung und hatten wie beabsichtigt, die zuletzt so arg strapazierte Fehlerquote stark minimiert. All das führte zum überraschend deutlichen Auswärtserfolg beim Tabellenfünften Brake. 40 Treffer standen zu Buche.
Gleich nach dem Anpfiff waren die TuRaner im Spiel. Und als Louis Hesse das 2:2 (3.) sowie Julius Schimanski das 4:3 (8.) gelang, waren die Weichen auf Sieg gestellt. Fortan behauptete man eine Führung, ließ sich nicht mehr aufhalten und baute den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 22:15 aus.
So ging es auch nach dem Wiederanpfiff weiter. TuRa blieb dominant und Josef Stolina sorgte für das 27:20. Eine Vorentscheidung und am Ende stand ein Sieg mit neun Toren Unterschied, dank eines bemerkenswerten Tempo- und Umschaltspiels. Sogar eine dreifache Unterzahl in der 42. Spielminute überstand man gut. TuRa-Trainer Thomas Rycharski: „Wir sind sehr gut ins Spiel rein gekommen. haben eine richtig geile Deckung hingestellt. Sehr aggressiv auch mit einem guten Tim Faber im Kasten. Bis zur Halbzeit haben wir fünf Gegenstoß-Tore gemacht. Der Erfolg war in erster Linie der Deckung zuzuschreiben. Wir hatten so eine Phase, wo wir mit fünf vorne waren. Selbst zeitweise in dreifacher Unterzahl wurde sehr clever gespielt. Es war ein verdienter Sieg, auch in der Höhe. Die Mannschaft hat ein Zeichen gesetzt, dass man sich gegenüber der letzten Woche besser präsentieren kann. Da ist vieles falsch gelaufen. Ich habe diese Saison so ein bisschen das Gefühl, dass wir uns auswärts etwas einfacher tun, es befreiter geht. Die Pluspunkte heute: Die Deckung, Zyska, Terbeck, Schulz und Louis Hesse. Wir haben sehr clever gespielt und nicht so viele Fahrkarten geworfen. Dann kommt auch mal so ein Ergebnis zustande“.
TuRa: Faber, Schwenken; Moog 4, Terbeck 3, Zyska 4, Weßeling 4, L. Hesse 7, Schulz, Bugnowski, Stolina 5, Honerkamp 6, Schimanski 3. Beim TuS Brake überzeugte Jannis Johannmeier. Er traf sage und schreibe dreizehn Mal ins gegnerische Tor.



VfL Handball Mennighüffen – Lit 1912 3 36:27 (12:17)

Der VfL Handball Mennighüffen hat in der Oberliga ein ungewöhnliches Spiel hingelegt. Gegen die dritte Mannschaft von LiT 1912 gab es einen 36:27 (12:17)-Erfolg. In der Halbzeitpause hätte in der Halle kaum noch jemand einen Pfifferling auf die Gastgeber gesetzt. Die Phasen unmittelbar vor und nach der Pause konnten unterschiedlicher nicht sein. Es waren mal gerade einmal acht Minuten gespielt, als der VfL mit 7:6 führte. Es war ein offener Schlagabtausch. Soweit, so gut. Doch dann geriet bei Mennighüffen mächtig Sand ins Getriebe. Simon Harre scheiterte dreimal frei vor dem Tor, Daniel Danowsky setzte seinen ersten Siebenmeter neben das Gehäuse. Bei seiner ersten Auszeit wechselte Trainer Jasmin Baltic fast die ganze Mannschaft aus. Doch die „Nordies“ trafen besser und konnten sich bis zur Pause bis auf 12:17 absetzen. Der Auftritt der Grünen erinnerte hier an die schlechte Leistung in Spenge. Der VfL war hinten offen wie ein Scheunentor und vorne ohne jede Durchschlagskraft. Vor der Halle hatte der Verein das Motto „Winterzauber“ ausgerufen, um nach der Partie mit den Fans zu feiern. Die Mannschaft brauchte in Halbzeit zwei ein Winterwunder. Darauf hofften auch die verletzten Tristan Frerichs, Luke Heinrichsmeier und Preben Barthold auf der Tribüne. Und was auch immer Jasmin Baltic seinen Mannen in der Pause zugeflüstert hatte, es mussten die richtigen Worte gewesen sein. Die Hausherren kamen wie verwandelt aus der Kabine. Sie benötigten gerade einmal 4:20 Minuten um den Gleichstand zum 17:17 herzustellen, gingen in Minute 38 mit 20:18 in Führung. Die sehr gut besuchte Halle tobte, die Gastgeber sorgten für den Winterzauber auf dem Parkett. Großen Anteil an der Wende hatte Kapitän Fynn Walter, der im zweiten Spielabschnitt in Abwehr und Angriff durchspielte und im halbrechten Rückraum viel Gefahr entwickelte. Jasmin Baltic erwähnte seine Leistung, betonte aber auch: „Wir haben heute jeden einzelnen Spieler gebraucht. Auch durch Kurzeinsätze konnten sich die Anderen erholen und sich neu fokussieren.“ Und das taten sie im zweiten Spielabschnitt bestens. Es klappte alles, was zuvor nicht funktioniert hatte. Die Begegnung blieb bis zum 28:26 in der 50. Minute eng. Dann legte der VfL einen Zwischenspurt zum 32:26 hin und hatte damit die Vorentscheidung erzielt. Die zweite Halbzeit wurde mit 24:10 gewonnen! Gästetrainer Olaf Grintz nahm es auf seine Art gelassen hin: „Wir sind ein Ausbildungsbetrieb für junge Spieler. Heute hat meine Mannschaft sehr viel gelernt.“ VfL Handball Mennighüffen: Bekemeier (Rothenroth); Danowsky (8/3), Böttcher, Vieregge (7), Mailänder (2), Kröger (3), Büschenfeld (1), Walter (4), Menkhoff (1), Held (1), Rinne, Huckauf (6), Harre (3). LiT 1912 III: Lamprecht; Schwenker, Günther (5), Droste, Buhrmester (3), Zydel, Tabel (4), Jasper, Westerbeck (1), Meinking (5), Ullrich (7), Benecke (2).

Hier der Bericht des Mindener Vertreters:

In den fünf Minuten nach der Pause haben wir unseren Vorsprung hergeschenkt. Wir waren kopflos und haben uns von Mennighüffen überrennen lassen“, sagte Lit-Trainer Olaf Grintz. In den ersten dreißig Minuten stand die Deckung stabil, die Angriffe wurden solide vorbereitet und konzentriert abgeschlossen. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase (6:6) setzte sich Lit auf 8:12 und später auf 10:14 und schließlich bis zur Pause auf 12:17 ab. Im zweiten Durchgang wendete sich das Blatt. Nach 34Minuten hieß es 17:17, nach 45 Minuten 26:24. Anschließend trafen die Gäste nur noch dreimal ins VfL-Tor. Gute Noten gab Olaf Grintz seinen „Shooter“ Lasse Ulrich für die erste Halbzeit. Fynn Benecke sah in der 59.Minute nach einem vermeintlichen Griff in den Wurfarm eines Gegners in der 59.Minute die rote Karte, aber zu diesem Zeitpunkt war das Spiel längst zugunsten der Hausherren entschieden.

SuS Oberaden – Ahlener SG II 30:29 (16:14)

Was für ein Krimi in der Römerberg-Sporthalle! Die Cobras holten sich den verdienten Heimsieg gegen die Ahlener SG II – doch diesmal ohne die gewohnten Durchsagen vom Hallensprecher. Grund: das Mikrofon war defekt! Aber auch ohne verbale Unterstützung von der Tribüne fand die Heimmannschaft die richtige Antwort – wenn auch mit einem unnötig spannenden Finale.

20 Sekunden vor Schluss war es Mika Kurr, der mit Nerven aus Stahl den entscheidenden Treffer setzte und den Cobras einen immens wichtigen 30:29-Erfolg bescherte. Das bedeutet: fünf Punkte Abstand auf die Abstiegsränge!

Dabei lief eigentlich alles nach Plan: Unsere Jungs führten fast das ganze Spiel über und hatten die Gäste im Griff. Nur zweimal lag Ahlen vorne – das letzte Mal beim 6:7 in der 13. Minute. Zur Pause stand es 16:14 für uns, und als wir in der 52. Minute mit 27:23 in Führung lagen, schien alles gelaufen… dachten wir!

Doch dann wurde es nochmal unnötig spannend. Technische Fehler luden Ahlen ein, zurückzukommen. Eine Minute vor Schluss: 28:28! Tim Fehring bringt uns wieder in Führung, Ahlen gleicht aus – und dann? Dann kommt Mika Kurr und haut das Ding rein! 30:29, Siegesjubel! Coach Thomas Brannekämper war nach dem Spiel erleichtert, aber auch selbstkritisch:

Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht, aber am Ende zählt der Sieg. Wir arbeiten uns da unten raus, müssen aber weiter hart an uns arbeiten. Wenn wir im Flow bleiben, kommt das Spielglück von allein.“ Während bei Oberaden Hendrik Schuchtmann (7), Mika Kurr (5), Tim Fehring (4), Jan Weber (4) und Nico Wagner (4) die Torschützenliste anführten, spielte bei den Gästen Niklas Neumann den Alleinunterhalter. Er war gleich elfmal für sein Team erfolgreich.

 

TV Verl – Spvg. Steinhagen 31:33 (16:14)

Statt des erhofften Aufschwungs nach dem erkämpften Auswärtspunkt der Vorwoche folgte am Samstag in eigener Halle ein herber Rückschlag. Im Kreisderby gegen den Tabellenelften SpVg Steinhagen verlor Handball-Oberligist TV Verl nach langer Führung mit 31:33 (16:14).

Das Manko der auf beiden Seiten durch viele Ausfälle dezimierten Kader steckten die Gastgeber erst einmal besser weg und gingen mit 4:1 (7.Minute) und 5:2 (12.) in Führung. Dabei machte Jordi Jürgenliemke als nerviger Sonderbewacher des Steinhagener Haupttorschützen Hannes Krassort und als leichtgewichtiger, aber auch leichtfüßiger Kreisläufer ein gutes Spiel. Und im Tor gab der aus der zweiten Mannschaft hochgezogene und überragende Torben Fischedick von Anfang Sicherheit. Doch bereits da brachten die Verler mit vielen Ballverlusten im Angriff die Gäste immer wieder zurück ins Spiel. So nutzte Krassort, der am Ende auf neun Tore kam, einen Wurf von Mathis Griese bei Unterzahl in den Block zum Treffer ins leere Verler Tor zum 5:4. Direkt nach Wiederanpfiff warfen sich die Gastgeber beim 18:14 eine Vier-Tore-Führung heraus. Steinhagen konterte mit Treffern vom 20:16 zum 20:19. Doch erst mit dem 25:25 (58.Minute) schafften die Gäste erstmals wieder den Ausgleich und zogen die Partie in der spannenden Schlussphase auf ihre Seite. Bei den Verlern, bei denen im zweiten Durchgang Rechtsaußen Julian Schüpping im Rückraum spielte und dreimal traf, schwanden die Kräfte. So blieb die Fehlerzahl hoch, wie beim falschen Anwurf (Minute 58:14). Damit schmolz die 30:28-Führung (54. Minute) dahin. „Wir leisten uns 28 Fehlwürfe und sieben Ballverluste. Das ist bei 31 Treffern wieder eine Fehlerquote von mehr als 50 Prozent. So verlieren wir das Spiel, das wir bei 21 Torwartparaden nie abgeben dürfen. Am Ende war auch Steinhagens Leidensfähigkeit höher, denn auch bei denen hat die erste Sieben annähernd durchgespielt“, analysierte Trainer Robert Voßhans. Der muss zur neuen Saison auch auf Mathis Griese verzichten: Der Rückraumspieler wechselt zum TuS Brockhagen in die Verbandsliga. Für Verl war Linksaußen Federic Trapphoff elfmal erfolgreich. Hannes Krassort kam für Steinhagen auf neun Treffer.

 

Handball Bad Salzuflen – RSV Altenbögge 34:25 (13:11)

Nach dem Punktverlust in Steinhagen am vergangenen Wochenende, wollten wir in dieser Woche zuhause wieder doppelt punkten, um die Tabellenführung zu bestätigen. Zu Gast war der RSV Altenbögge-Bönen, der derzeit auf dem vorletzten Platz rangiert. Nicht mit dabei sein konnten Dennis Krüger und Marcel Heumann (beide Krankheit) und auch unsere Physio Tabea Glißmann fehlte grippegeschwächt. Dafür gab Florian Krüger nach überstandener Schambeinentzündung sein Comeback und auch Niklas Busse aus der zweiten Mannschaft war mit dabei.

Wir kamen schwer in die Begegnung und unser offensiver Motor stockte zu Beginn doch tüchtig. Erst nach knapp 6 gespielten Minuten erlöste uns Henrik Zöllner und erzielte das 1:1. Auch danach fanden wir offensiv irgendwie nicht so gut statt wie gewohnt und machten uns das Leben im Spiel nach vorne auch immer wieder selbst schwer. Nach 17 Minuten führten wir dennoch mit 7:4. Defensiv konnte man uns nichts vorwerfen, nach vorne blieb es die erste Halbzeit allerdings ein „Akt“ und wir fanden einfach nicht wirklich zu unserem Spiel. Immer wieder war es Marvin Anzer, der uns offensiv die Kohlen aus dem Feuer holte. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit führten wir dann 13:9, fingen uns daraufhin eine vermeidbare Zeitstrafe wegen eines Wechselfehlers ein, bekamen noch zwei Gegentore und so ging es mit 13:11 in die Kabinen. Hier war die Devise klar: wir mussten den Ball schneller machen und vorne zielstrebiger spielen. Bei 11 Gegentoren in 30 Minuten gab es defensiv nichts zu meckern. Wir kamen dann auch besser aus der Kabine und der überragende Carlos Hummerjohann erhöhte in Minute 45 auf 22:17. Das Spiel plätscherte ein wenig vor sich hin. Wir spielten nun unseren Stiefel herunter, ohne dabei großartig zu glänzen. Beim 27:19 durch Tom Ostrop in der 51. Minute war die Partie dann entschieden. Henrik Zöllner setzte kurz vor Ende dann den Schlusspunkt zu einem verdienten 34:25-Heimsieg, der zu keinem Zeitpunkt in Gefahr war. Trainerstimme Fabian Arning: „Wir sind sehr glücklich, einen über 60 Minuten ungefährdeten Heimsieg eingefahren zu haben. Wir brauchten einige Minuten, um ins Spiel zu finden, da uns der Gegner mit einer anderen Deckung als erwartet ein wenig überraschte. Aber wir haben unsererseits über 60 Minuten hervorragend gedeckt und gerade in Halbzeit zwei dann viele einfache Tore aus dem Tempospiel erzielen können. Das nehmen wir mit und jetzt haben wir 14 Tage Zeit, um uns auf Ahlen vorzubereiten.“ HBS: Südhölter, Müller (Tor); Anzer (10/2), Hummerjohann (8), Zöllner (5), Ostrop (4), Görder (3), Steffen, Heinemann, F. Krüger, Busse (je 1), Göke, Pöppelmeier. RSV: Kleeschulte, Schlechtendahl (Tor); Gumball (6), Schöffler (5), Röckenhaus, Bäck (je 3), Jungemann, Gerke (je 2), Stefek (2/2), Stratmann, Busacca (je 1), Kraeenfeld, Lauenstein

 

TuS 97 Bielefeld – TV Isselhorst 22:30 (8:14)

Der TuS hatte aus den letzten fünf Partien 9:1-Punkte eingefahren und lief gegen den TV Isselhorst als Favorit auf das Hallenparkett. Der Start in das Spiel ging aber total daneben und nach wenigen Minuten führten die Gäste schon klar mit 1:5-Toren. Von diesem Schock erholten sich die Hausherren nicht mehr und Isselhorst fuhr einen 22:30-Start-Ziel-Sieg ein. Über 5:11 wurden beim Stand von 8:14 die Seiten gewechselt. In der ersten Hälfte hatten die Jürmker schon drei Siebenmeter ausgelassen. In der zweiten Hälfte schienen die Hausherren bei den Zwischenständen von 11:14 und 14:18 noch eine Siegeschance zu haben. Dann erhöhte Isselhorst in der 48.Minute auf 14:21 und ließ nichts mehr anbrennen. Während bei den Hausherren Dominic Wehmeyer (8) und Carl Jarno Küthe (4) die Torschützenliste anführte, trafen bei den Gästen Alexander Wiese (6), Moritz Lünstroht (6), Maximilian Kollenberg (5), Nico Vossen (5) und Felix Marquart (5) am besten.

 

TSG A-H II – TuS Spenge II 36:29 (18:14)
Nach dem starken Auswärtserfolg bei der TuRa Bergkamen stand die Revanche gegen den TuS Spenge II an, gegen die man in der Hinrunde noch mit 4 Toren verlor.
Das Spiel startete schnell, beide Mannschaften kamen zu ihrem geliebten Tempospiel und so wurden in den ersten 6 Minuten insgesamt 10 Tore geworfen. Durch einen Doppelschlag von Julian Niedergriese konnte die TSG das erste Mal mit 2 Toren in Führung gehen. Die Abwehr stand nun deutlich kompakter und stabiler, das Resultat: 2 Gegentore innerhalb von 15 Minuten. In dieser Phase schafften die Hausherren es, sich über 10:7 (16‘) und 12:7 (19‘) bis auf 14:7 (21‘) abzusetzen. Bis zur Halbzeitpause konnten die Spenger den Vorsprung verkürzen, so wurden beim Stand von 18:14 die Seiten gewechselt.
Zu Beginn der zweiten Hälfte versuchten die Gäste mittels eines siebten Feldspielers die starke Abwehr zu überwinden, doch das funktionierte so gar nicht. Das Team von Tobias Fröbel konnte hinten immer wieder den Ball gewinnen und durch schnelles Spiel einfache Tore erzielen. Zudem war auch an diesem Tage immer wieder auf Torhüter David Stanjek Verlass. Bis zur 40. Minute hielt der 4-Tore-Abstand, anschließend startete man nochmal einen Zwischenspurt und setzte sich durch ein 6:0-Lauf mit 10 Toren ab. Im Angriff kam man immer wieder durch Kreuzungen und Anspiele zum Kreisläufer zu gut heraus gespielten Toren. In der Schlussphase verwaltete man den Vorsprung souverän und so stand am Ende nicht nur der verdiente 36:29 Sieg und die Revanche, sondern auch der Gewinn des direkten Vergleiches.
TSG 2: Stanjek/ Welge – Schuwerack (8), Niedergriese, Throne, Unger (je 6), Ullmann (4), Franz, Ibe (je 3), Eschler, Langelahn, Prüßner, Wagner, Walter. Haupttorschützen TuS Spenge 2: Mika Koesters (6), Jannik Osha (4) und Soenke Raschkowski (4).

 

 

VfL Handball Mennighüffen und JSG LöMO 01./02.02.2025

 

Heimspiele:

Sa 18.30Uhr VfL 1. Herren – Lit 1912 3 36:27

Sa 16.00Uhr mA-Jgd. JSG LöMO – DJK Lippstadt abgesagt

So 10.30Uhr VfL 4. Herren – HSG EGB Bielefeld 4 21:19

 

Auswärtsspiele

Sa 18.30Uhr HSG Vlotho/Uffeln – VfL 2. Herren 31:23

So 14.45Uhr TSG Altenhagen/Heepen 2 – VfL 1.Damen 19:11

So 15.00Uhr TSV Hahlen – mB-Jgd. JSG LöMO 28:27

 

HSG Vlotho/Uffeln – VfL 2. Herren 31:23 (17:11)

Der VfL konnte an die guten Leistungen der Vorwochen (6:2-Punkte) nicht anknüpfen und die HSG Vlotho/Uffeln kam zu einem ungefährdeten 31:23-Start-Ziel-Sieg. In der ersten zwanzig Minuten hielten die Gäste noch gut mit und lagen nur mit 11:9-Toren hinten. In der Folgezeit verwarf der VfL drei Siebenmeter und die HSG setzte sich vorentscheidend auf 14:9 ab. Beim Stand von 17:11 wurden die Seiten gewechselt. In Durchgang zwei kam der VfL noch einmal bis auf 23:19 heran. Vlotho konterte zum 26:19 und siegte am Ende klar mit 31:23-Toren. Die Gäste leisteten sich den Luxus, in der zweiten Halbzeit noch zwei Siebenmeter zu verwerfen.

Co-Trainer Christian Pape meinte nach dem Spiel: „Vlotho/Uffeln war einfach galliger als wir. Und wenn du fünf Siebenmeter auslässt und dazu noch zwölf klare Torchancen vergibst, kommst du für einen Punktgewinn nicht in Frage“.

Tore: Jona David (7), Lennart Fransmeier (5), Fabian Cardinal (4), Leon Schrewe (1), Tim-Oliver Strauch (1), Soehnke Reitemeier (1), Jannik Lindemeier (1), Tim Wienkemeier (1), Christian Bröderhausen (1) und Jannik Brune (1).

 

TSG Altenhagen/Heepen 2 – VfL 1. Damen 19:11 (7:5)

Unsere erste Damenmannschaft wollte durch einen Sieg bei der Zweitvertretung der TSG Altenhagen/Heepen den Aufstieg nach der Vorrunde in die Kreisliga perfekt machen. Aber dafür war die Angriffsleistung einfach zu schlecht. Nur ganze elf Treffer standen nach Ablauf der sechzig Minuten auf dem Konto der Truppe von Trainer Tristan Frerichs. Dagegen stand die Abwehr sehr gut. Nach der Pause setzte sich die TSG von 7:5 auf 10:5 ab und sah wie der sichere Sieger aus. Zwischen der 35. und 38.Minute hatten die Gäste ihre beste Phase und verkürzten durch einen 0:4-Lauf bis auf 10:9. Die TSG nahm daraufhin ihre Auszeit und setzte sich danach auf 14:9 ab. In der Schlussviertelstunde erzielte der VfL dann leider nur noch einen Treffer und kassierte eine klare 19:11-Niederlage. Jetzt muss der VfL schon das letzte Spiel der Vorrunde gegen den Tabellendritten TuS 97 Bielefeld 4 gewinnen, wenn der Aufstieg in die Kreisliga noch gelingen soll. VfL-Damenwartin Linna Klausmeier meinte nach der Pleite: „Das war heute kein Schokoladentag für uns“.

Tore: Melissa Reinert (6), Aileen Kleindedöpke (2/2), Pia Radkte (1), Rebecca Oborowicz (1) und Talitha Bröhenhorst (1).

 

VfL 4. Herren – HSG EGB Bielefeld 4 21:19 (14:10)

Der Rangzweite aus Bielefeld war mit einer ganz jungen und schnellen Truppe angereist und so entwickelte sich eine auf hohem Niveau stehende Partie. Beim VfL, der auf viele verletzte Spieler verzichten musste, wirkte nach einer Pause von 16 Monaten Marvin Fransmeier das erste Mal wieder mit und er war der Unterschiedsspieler, denn er traf gleich achtmal für sein Team. Zudem stand der Trainer der Reserve, Miklas Bröhenhorst, mit auf dem Parkett und das wirkte sich ebenfalls positiv aus. Die Abwehr des VfL stand diesmal ausgezeichnet und Torhüter Arndt Viering kam auf tolle achtzehn Paraden. Im Angriff spielte der VfL sehr diszipliniert und ließ den Ball gut laufen. Nach vierzehn Minuten führten die Gäste aus Bielefeld knapp mit 6:7-Toren. Danach gelang dem VfL ein feiner 6:0-Lauf zum 12:7-Zwischenstand. Beim Pausenpfiff führte die Steffen-Truppe mit 14:10-Toren. Beim 14:13 und 15:14 waren die Gäste wieder dran, aber der VfL behielt die Nerven und kam über 20:17 zu einem etwas überraschenden 21:19-Erfolg.

Torschützen: Marvin Fransmeier (8), Bastian Bröhenhorst (6), Miklas Bröhenhorst (4), Daniel Reimer (2) und Andre Steffen (1).

 

VfL 1. Herren – Lit 1912 3 36:27 (12:17)

Das Spiel gegen unseren Mindener Nachbarn war recht gut besucht. Bis zur 9.Minute legte der VfL fast immer einen Treffer vor und postwendend glichen die Gäste aus. Die VfL-Abwehr knüpfte nahtlos an die schlechte Leistung der Vorwoche in Spenge an und bekam die Rückraumschützen der Nordies nicht in den Griff. Beim Stand von 7:6 lief dann Simon Harre dreimal allein auf das Gästetor und scheiterte bei allen seinen drei Wurfversuchen. Kurze Zeit später trat Daniel Danowsky zum Siebenmeter an und setzte den Strafwurf neben das Tor der Nordies. Die Gäste nutzten die Gunst der Stunde und gingen mit 7:11 in Führung. Über 11:14 führten die Nordies beim Pausenpfiff deutlich mit 12:17-Toren. Die VfL-Fans waren sichtlich geschockt. In der Kabine muss dann Trainer Jasmin Baltic wohl die richtigen Worte gefunden haben. Es waren in Durchgang zwei mal gerade 4Minuten und 20Sekunden gespielt, als ein 17:17-Unentschieden auf der Anzeigetafel aufleuchtete. Bis zum 24:24 blieb Nordhemmern dann in Schlagdistanz. Der VfL setzte sich auf 28:26 ab und erhöhte kurze Zeit später auf 30:26. In der Endphase lief bei den Gästen nicht mehr viel zusammen und beim Schlusspfiff freuten sich die Hausherren und die wieder versöhnten Fans über einen klaren 36:27-Heimsieg. In Durchgang zwei steigerte sich Torhüter Tobias Bekemeier und kassierte nach dem Wechsel nur noch zehn Gegentore. Kapitän Fynn Walter griff jetzt auf der rechten Rückraumposition an und war von der gegnerischen Abwehr kaum auszuschalten. Die zweite Hälfte gewann der VfL mit 24:10-Toren. Damit festigte die Baltic-Sieben ihren dritten Tabellenplatz und hat nur drei Punkte Rückstand auf die beiden Spitzenteams Handball Bad Salzuflen und TSG Altenhagen/Heepen 2.

Tore: Daniel Danowsky (8), Marvin Vieregge (7), Tim Huckauf (6), Fynn Walter (4), Arne Kröger (3), Simon Harre (3), Lukas Mailänder (2), Christian Menkhoff (1), Tim Held (1) und Marco Büschenfeld (1). Bei den Gästen führten Lasse Ulrich (7), Laurens Günther (5) und Torben Meinking (5) die Torschützenliste an.

 

VfL Handball Mennighüffen und JSG LöMO 01./02.02.2025

 

Heimspiele:

Sa 18.30Uhr VfL 1. Herren – Lit 1912 3

Sa 16.00Uhr mA-Jgd. JSG LöMO – DJK Lippstadt abgesagt

So 10.30Uhr VfL 4. Herren – HSG EGB Bielefeld 4

 

Auswärtsspiele

Sa 18.30Uhr HSG Vlotho/Uffeln – VfL 2. Herren

So 14.45Uhr TSG Altenhagen/Heepen 2 – VfL 1.Damen

So 15.00Uhr TSV Hahlen – mB-Jgd. JSG LöMO

 

Leider fällt das Spiel der männlichen A-Jugend der JSG LöMO gegen DJK Lippstadt am Samstagnachmittag aus. Die Gäste bekommen keine spielfähige Mannschaft zusammen und überlassen unserer A-Jugend kampflos die Punkte.

 

VfL Handball Mennighüffen und JSG LöMO 01./02.02.2025

 

Heimspiele:

Sa 18.30Uhr VfL 1. Herren – Lit 1912 3

Sa 16.00Uhr mA-Jgd. JSG LöMO – DJK Lippstadt

So 10.30Uhr VfL 4. Herren – HSG EGB Bielefeld 4

 

Auswärtsspiele

Sa 18.30Uhr HSG Vlotho/Uffeln – VfL 2. Herren

So 14.45Uhr TSG Altenhagen/Heepen 2 – VfL 1.Damen

So 15.00Uhr TSV Hahlen – mB-Jgd. JSG LöMO

 

Unsere erste Mannschaft hat in der letzten Woche bei der Reserve des TuS Spenge eine empfindliche 31:38-Niederlage kassiert und will jetzt in der Heimpartie gegen Lit 1912 3 besser agieren und einen weiteren Sieg vor eigenem Publikum einfahren. Im Hinspiel in Nordhemmern kassierte der VfL eine klare 25:31-Niederlage. Jetzt will die Truppe von Trainer Jasmin Baltic für diesen doppelten Punktverlust Revanche üben. Seinerzeit war Lasse Ulrich – Rückraumschütze der Nordies – nicht zu bremsen. Er hatte mit acht Treffern großen Anteil am Sieg der Gäste. Der VfL muss diese Partie in der Abwehr gewinnen, denn mit einer laschen Einstellung wie in Spenge wird dieses Vorhaben sehr schwer werden. Der VfL muss auf Keeper Tristan Frerichs verzichten, der sich in Spenge eine Verletzung an der Stirn zuzog. Man muss abwarten, wer für die Gäste aufläuft, denn einige Akteure wie Julius Brune haben sich in der Regionalligatruppe festgespielt. Aber die Erstvertretung der Nordies ist am Wochenende spielfrei und so können die Spieler unter 21Jahren in Mennighüffen auflaufen. Der VfL, der bislang in eigener Halle kein Spiel verloren hat, will durch einen Sieg den Anschluss an die Tabellenspitze halten. Nach der Partie will die Mannschaft mit ihren treuen Fans beim „Winterzauber“ ein wenig feiern.

Vor dieser Partie empfängt die männliche A-Jugend der JSG LöMO um 16.00Uhr die Mannschaft von DJK Lippstadt. In der Hinrunde gewannen die Löhner kampflos gegen den Tabellensechsten.

Am Sonntagmorgen um 10.30Uhr empfängt unsere vierte Mannschaft die Truppe von der HSG EGB Bielefeld 4. Die Gäste belegen mit 12:2-Punkten den zweiten Tabellenplatz. Wenn der VfL eine Chance auf einen Zähler haben will, muss er weitaus besser agieren als wie in der Vorwoche beim TSV Oerlinghausen.

 

In der Ostwestfalenliga muss unsere Reserve bei der HSG Vlotho/Uffeln antreten. Das Spiel in der Sporthalle des Schulzentrums Vlotho wird am Samstag um 18.30Uhr angepfiffen. Die Hausherren belegen mit 9:19-Punkten und 374:395-Toren den zehnten Tabellenplatz und haben vier Zähler Rückstand auf den VfL. Co-Trainer Christian Pape sieht eine Partie auf Augenhöhe. Bei einem weiteren Sieg des VfL hätte unsere Reserve ein ausgeglichenes Punktekonto von 15:15.

Für unsere Damen geht es am Sonntag um die Versetzung nach der Vorrunde in die Kreisliga. Die Truppe von Trainer Tristan Frerichs trifft um 14.45Uhr auf die Zweitvertretung der TSG Altenhagen/Heepen. Das Spiel findet im Heeper Dom statt. Die TSG rangiert mit 12:10-Punkten einen Platz vor dem VfL (11:11-Zähler). Nur bei einem Sieg kann der VfL in der Kreisliga weiter um Punkte kämpfen.

 

Rückblick auf den fünfzehnten Oberligaspieltag

Das war ein Spieltag so ganz nach dem Geschmack der Reserve der TSG Altenhagen/Heepen. Während die Bielefelder ganz souverän mit 34:23-Toren beim HC Tura Bergkamen gewannen, gaben die beiden Verfolger Handball Bad Salzuflen und VfL Handball Mennighüffen überraschend Punkte ab. Somit stehen die TSG Altenhagen/Heepen 2 und Handball Bad Salzuflen mit jeweils 23:7-Zählern auf dem Platz an der Sonne. Handball Bad Salzuflen sah in der Partie bei der Spvg. Steinhagen lange Zeit wie der sichere Sieger aus, kam aber am Ende über ein 26:26-Unentschieden nicht hinaus. Der VfL Mennighüffen stand im Kreisderby beim TuS Spenge 2 völlig neben sich und kassierte eine ganz bittere 31:38-Niederlage. Der TuS 97 Bielefeld ist in der Oberliga die Mannschaft der Stunde. Nach 9:1-Punkten aus den letzten fünf Partien befindet sich der TuS weiter auf dem Vormarsch zur Tabellenspitze. Nachdem Jöllenbeck bereits am letzten Wochenende im Heeper Dom die TSG Altenhagen/Heepen mit 24:26-Toren besiegte, war nun in einem weiteren Bielefelder Derby der TuS Brake dran. Die Jöllenbecker gewannen auch in Brake mit 32:29-Toren und rückten bei 20:10-Punkten auf den vierten Tabellenplatz vor. Im Kellerduell feierte SuS Oberaden einen ganz wichtigen 25:20-Sieg über den RSV Altenbögge/Bönen. Der TV Isselhorst besiegte vor eigenem Publikum die Reserve der Ahlener SG mit 34:26-Toren und rückte auf den sechsten Tabellenplatz vor. Das Schlusslicht TV Verl erkämpfte sich bei Lit ein 31:31-Unentschieden und hielt den Kontakt zu Altenbögge und Oberaden.

TuS Spenge 2 – VfL Handball Mennighüffen 38:31 (22:16)

Der VfL musste im Kampf um den Meistertitel und den Aufstieg in die Regionalliga einen herben Rückschlag einstecken. Die Truppe von Trainer Jasmin Baltic verlor im Kreisderby beim TuS Spenge 2 überraschend glatt mit 31:38-Toren. Bis zum 9:8 für Spenge in der 15.Minute blieb der VfL dran, ehe sich der TuS nach und nach absetzte. Über 13:9 und 17:13 warfen die Gastgeber bis zur Halbzeitpause eine 22:16-Führung heraus. Die Spenger hatten sich mit Mika Koesters (7 Treffer) und Philipp Holtmann (2 Tore) aus der Drittligamannschaft verstärkt. Ab der 38.Minute mussten die Gäste auf ihren Abwehrchef Fynn Walter verzichten, der beim Stand von 25:19 seine dritte Zeitstrafe kassierte und disqualifiziert wurde. Die Spenger nutzten die zahlreichen Fehlwürfe der Gäste – Coach Jasmin Baltic zählte zwanzig an der Zahl – um einige Tempogegenstöße zu laufen. Über 31:25 und 36:27 fuhr die Truppe von Trainer Heiko Holtmann einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg ein. „Gratulation an den TuS Spenge. Wir hatten heute zu keiner Zeit in der Abwehr einen Zugriff auf den Gegner. Und zwanzig Fehlwürfe sind einfach zu viel. Von der geforderten Geduld und Disziplin war über weite Strecken von uns nichts zu sehen“, so Jasmin Baltic. Tore: Tim Huckauf (7), Daniel Danowsky (7), Arne Kröger (5), Tim Held (4), Marvin Vieregge (3), Luke Heinrichsmeier (2), Lukas Mailänder (1), Preben Barthold (1) und Justus Böttcher (1). 

 

Spvg. Steinhagen – Handball Bad Salzuflen 26:26 (13:15)

Nach dem Kantersieg gegen LIT 3 wollten wir an diesem Samstagabend in Steinhagen nachlegen, in 2025 ungeschlagen bleiben und die Tabellenführung in der Oberliga Staffel 1 behaupten. Verzichten mussten wir auf Florian Krüger (Schambeinentzündung) und Marc-Ole Pöppelmeier (krank). Nikolaos Grugel rückte dafür in den Kader. Wir wussten um die Tatsache, dass es in Steinhagen immer alles andere als angenehm war, somit waren wir gewarnt und hochmotiviert, die beiden Punkte mit in die Salzestadt zu nehmen. Die Begegnung begann eher verhalten und beide Teams tasteten sich in die Partie hinein. Beim 3:5 durch Lars Görder (12. Minute) führten wir, wie eigentlich die gesamte erste Halbzeit, mit zwei Toren. Dennis Krüger erzielte in Minute 23 sogar das 8:12 und wir waren auf vier Tore enteilt. Matze Müller im Gehäuse hatte einen guten Tag erwischt und konnte sich immer wieder mit starken Paraden auszeichnen. Dennoch gelang es uns nicht, noch weiter davon zuziehen, da wir immer wieder Fehler im Spiel nach vorne produzierten und auch im Abschluss nicht so konsequent wie noch in der Vorwoche waren. Zudem verletzte sich Marvin Anzer nach knapp 20 Minuten am Knöchel und konnte nicht mehr weitermachen. Trotzdem nahmen wir eine Führung mit in die Kabine und beim 13:15 wurden die Seiten gewechselt. In Halbzeit zwei spielten wir dann die ersten 10 Minuten wie aus einem Guss. Wir standen defensiv bombensicher, kamen ins Tempo und überrannten die Hausherren zu Beginn der zweiten Halbzeit ein ums andere Mal. Über 13:18 (35. Minute) setzten wir uns bis zur 39. Minute in Person von Nikolaos Grugel auf 14:21 ab und sahen uns auf der Siegerstraße. Daraufhin brachen wir allerdings völlig unerklärlich offensiv ein. Wir machten Fehler um Fehler und ließen immer wieder klarste Torchancen gegen einen gut aufgelegten Steinhagener Keeper liegen. Ebenso gelang es uns oft nicht, das Steinhagener Spiel über den Kreis und die Einläufer über die Außen zu verteidigen. Wir verloren völlig den Faden und liefen dann in einen 0:5-Lauf. Die Hausherren waren beim 19:21 (45. Minute) wieder in Schlagdistanz. Trotzdem blieben wir immer noch in Front. Auch 4 Minuten vor dem Ende führten wir durch einen 7-Meter-Treffer von Nico Timm noch mit 24:26. Uns gelang dann in den letzten Spielminuten kein Treffer mehr und so mussten wir am Ende in ein 26:26-Unentschieden in der Fremde einwilligen, das sich für uns wirklich wie ein verlorener Punkt anfühlt. Trainerstimme Fabian Arning: „Ich war am Samstag sehr, sehr enttäuscht. Wir haben tatsächlich nur die ersten 10 Minuten des zweiten Durchgangs zu unserem Spiel gefunden und dann eine 7-Tore-Führung verspielt. Das kann nicht unser Anspruch sein und darf uns auf diese Art und Weise auch nicht passieren. Wir haben die nächsten Wochen bei unseren Zuschauern einiges gut zu machen. Bedanken möchte ich mich bei den mitgereisten Salzufler Fans, die das Spiel in Steinhagen zu einem Heimspiel gemacht haben.“ Steinhagen: Henjes, Schröder (Tor); Bode (8), Krassort (6/1), Maiwald (4), L. Hövelmann (3), Ansorge (3/1), Philipp (2/1), Retzlaff, Mickisch, Lakenbrink, J. Hövelmann. HBS: Müller, Südhölter (Tor); Anzer (4/1), Zöllner, Hummerjohann, Heinemann, D. Krüger (je 3), Timm (3/3), Ostrop, Görder, Grugel (je 2), Steffen (1), Göke, Heumann. 

 

Lit 1912 3 – TV Verl 31:31 (15:19)

Als Lars Jogereit am Samstag 80Sekunden vor Schluss im Handball-Oberligaspiel des TV Verl bei der Reserve des Drittligisten Leistung im Team (LIT) das 30:31 erzielt hatte, sah Max Schwenker auf Seiten der Gastgeber zwar noch die Rote Karte. Trotzdem schien das Schlusslicht auf die elfte Niederlage in Folge zuzusteuern, als der favorisierte Tabellensechste 22 Sekunden vor dem Abpfiff eine Auszeit nahm. Durch einen Technischen Fehler von LIT sind wir aber doch noch einmal in Ballbesitz gekommen und haben den super auf Frederic Trapphoff ausgespielt“, berichtete Trainer Robert Voßhans. Mit seinem achten Treffer sorgte der Verler Linksaußen vier Sekunden vor dem Schlusspfiff nicht nur für den verdienten Ausgleich, sondern auch für ein tiefes Aufatmen in den eigenen Reihen. Endlich hat sich die Mannschaft mal wieder für ihren großen Einsatz belohnt“, freute sich Voßhans für seine Spieler. Ich hoffe, das bringt das nötige Selbstvertrauen für die anstehenden Spiele gegen die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf.“ Selbstvertrauen war aber aber auch in anderer Hinsicht das Stichwort für den Verler Coach. „Hätten wir mehr davon gehabt, hätte es womöglich für zwei Punkte gereicht, aber wo sollte es herkommen nach so einer Misserfolgsserie und den vielen Ausfällen in Training und Wettkampf zuletzt.“ Weil sein Team die 19:15-Pausenführung durch leichte Fehler gegen die auf einen defensiven 6:0-Verband umgestellte LIT-Deckung verspielt hätte, und nur durch einen Kraftakt noch einmal herangekommen sei, nahm Voßhans aber auch diesen einen Punkt dankbar mit. TV Verl: Tigges/Gerlach – Griese (5), Vogt, Trapphoff (8), Dorow (5), Altenau (5), Erichlandwehr, Jogereit (3), Vogler (2), Ra. Voßhans (1), L. (2) und S. Hartkämer.

Auch wenn Lit gegen das Schlusslicht aus Verl als Favorit in die Partie gegangen war, konnte Trainer Olaf Grintz mit dem Unentschieden gut leben. „Ich bin froh, das wir noch einen Punkt geholt haben“, meinte der Trainer nach dem wechselhaften Auftritt seiner Truppe. Lit tat sich ohne zwei Leistungsträger zunächst sehr schwer, denn Julius Brune und Torhüter Jan Lamprecht waren mit der ersten Mannschaft nach Herne gefahren und das machte sich bemerkbar. In der ersten Hälfte kassierten die Hausherren gleich neunzehn Gegentreffer und lagen beim Pausenpfiff mit vier Buden hinten. In Durchgang zwei lief es schnell besser. Mit einem 4:0-Lauf glichen die Gastgeber schnell aus, fortan ging es hin und her. Die 31:29-Führung zwei Minuten vor dem Ende brachte Lit nicht ins Ziel. „Ein blöder Ballverlust“, so der Coach führte vier Sekunden vor Schluss zum Ausgleich. Tore für Lit: Benecke (8), T.Meinking (7), Ulrich (7), Tabel (3), Zydel (3), Westerbeck (2) und Günther (1).



SuS Oberaden – RSV Altenbögge/Bönen 25:21 (11:9)

Der SuS Oberaden belegt mit neun Zählern den drittletzten Platz. Voraussichtlich sollte dieser Rang für den Klassenerhalt genügen. Mit drei Punkten weniger folgt der RSV Altenbögge, der nun auch den direkten Vergleich mit den Oberadenern verloren hat, auf dem ersten Abstiegsplatz. Immerhin: Altenbögge hat noch zwölf Partien vor der Brust, Oberaden nur noch elf. „Die Saison ist noch sehr lang, da kann viel passieren“, sagte Altenbögges Co-Trainer Eike Jungemann, der Chefcoach Dirk Schmidtmeier vertrat. Nach der Schlusssirene herrschte am Sonntagabend allerdings Ernüchterung im Lager des RSV, der von zahlreichen Fans in die Römerberg-Halle begleitet worden war. „Es ist sehr bitter, dass wir gegen einen direkten Konkurrenten verloren haben“, sagte Jungemann. Der wesentliche Grund für die Niederlage war schnell ausgemacht. Altenbögge tat sich enorm schwer im Angriffsspiel, ließ in der ersten Halbzeit drei Siebenmeter ungenutzt und hatte auch Probleme mit dem Überzahlspiel. „Die Deckung war solide, durch unseren Angriff bringen wir uns um den Lohn“, sagte Jungemann. Statt mit drei verwandelten Siebenmetern mit einem Vorsprung in die Pause zu gehen, lag der RSV nach 30 Minuten trotz zwischenzeitlicher 7:6-Führung mit 9:11 in Rückstand. Oberaden legte im zweiten Durchgang gleich zwei Tore nach, vor allem Hendrik Schuchtmann (sieben Treffer) und Mika Kurr (fünf) waren für den RSV schwer zu stoppen. „Wir sind schwer reingekommen. Dann haben wir versucht, offensiver zu verteidigen. Das ist uns aber gar nicht gelungen“, sagte Jungemann. Unglückliche Zeitstrafen taten ihr Übriges. Mit dem 20:14 durch Kurr (47.) war das Derby bereits entschieden. Erst in den Schlussminuten fand der RSV so richtig ins Spiel, verringerte den Rückstand durch einen 3:0-Lauf (Tore: Jonas Gerke, Niklas Gumball und Henning Lehmkemper) auf vier Treffer. Nicht mehr als Schadensbegrenzung. Auswärts bleibt Altenbögge somit ohne Punkt. Das ist Kopfsache“, sagte Jungemann, der weiß: „Nun ist jedes Spiel ein Endspiel.“ Bei Oberaden trafen Hendrik Schuchtmann (7), Mika Kurr (5), Timn Fehring (4) und Till Stock (4) am besten. Bei den Gästen führte JanLuca Strathmann mit fünf Treffern die Torschützenliste an.

TuRa Bergkamen – TSG Altenhagen-Heepen II 23:34 ( 12:17)

Nach der Niederlage im Derby gegen Jöllenbeck stand das erste Auswärtsspiel der Rückrunde bei der TuRa Bergkamen an. Nach dem sehr knappen Sieg im Hinspiel versprach es ein schweres Spiel zu werden. Zudem erschwerte auch die dünne Personallage die Aufgabe.
Das Spiel startete ausgeglichen, beide Mannschaften benötigten teilweise lange Angriffe, um ihre Tore zu erzielen, da beide Abwehrreihen zu Beginn schwer zu überwinden waren. Nach zehn Minuten konnte sich die TSG erstmals mit 3:6 absetzen und zwang das Heimteam zu ersten Auszeit. Bis zu diesem Zeitpunkt sind die Heeper ihr gewohnt hohes Tempo in der zweiten Welle gelaufen, doch ab dann hat man durch konzentrierte lange Angriffe versucht zum Torerfolg zu kommen, um so auch die eigenen Kräfte zu sparen – mit vollem Erfolg. Die Gäste behaupteten ihr Führung und bauten sie bis zur Halbzeit sogar aus, sodass man mit einer 12:17-Vorsprung in die Pause ging.
In der zweiten Halbzeit konnte man sich voll und ganz auf die Abwehr und Torhüter David Stanjek verlassen: bis zur 51. Minute ließ man in der zweiten Hälfte nur 3 Gegentore zu, wobei von der 40. bis 50. Spielminute gar kein Gegentor zugelassen wurde. Vorne spielte man weiter konzentrierte Angriffe und schloss immer wieder per Durchbruch oder über die Außen ab. Auch die letzte Woche noch so schlechte Wurfeffektivität war wie verflogen. Am Ende stand ein hochverdienter und souveräner 23:34-Sieg, der durch eine geschlossene und konzentrierte Mannschaftsleistung gefeiert werden konnte.
TSG 2: Krspogacin/ Stanjek – Ullmann (12), Niedergriese, Franz (je 7), Ibe (5), Langelahn (2), Schuwerack (1), Eschler, Zitzke. Bei Bergkamen führten Loius Hesse (6) und Pascal Terbeck (4) die Torschützenliste an.



TuS Brake – TuS 97 Bielefeld 29:32 (14:16)

Die Jöllenbecker sind zur Zeit die Top-Mannschaft der Oberligastaffel 1. Nachdem das Team von Trainer Jannik Nierste in der Vorwoche den Tabellenführer TSG Altenhagen/Heepen 2 stürzte, gewannen die Jürmker jetzt auch beim TuS Brake und rückten auf den vierten Tabellenplatz vor. 9:1-Punkte holte Jöllenbeck aus den letzten fünf Spielen, darunter war ein 26:26-Unentschieden beim Spitzenteam Handball Bad Salzuflen. In Brake konnte sich im ersten Durchgang kein Team entscheidend absetzen. Beim 8:7 und 9:8 konnten sich die Hausherren zweimal über eine knappe Führung freuen. Kurz vor der Pause stand ein 14:14-Unentschieden auf der Anzeigetafel, ehe die Gäste die beiden letzten Treffer in Durchgang markieren konnten. Gleich nach Wiederbeginn erhöhte Jöllenbeck auf 14:20 und ließ die Hausherren auch nicht mehr entscheidend herankommen. Jöllenbeck hielt die Gastgeber sicher auf Distanz. Übrigens waren beide Trainer – Thorben Gottsleben und Jannik Nierste – mit den Leistungen ihrer Teams in der ersten Hälfte überhaupt nicht einverstanden. Jannis Johannmeier (9) und Rene Lorge (6) waren bei den Hausherren die besten Torschützen. Bei Jöllenbeck trafen Dominic Wehmeyer (8), Michel Steffen (6) und Jane Heidemann (5) am besten.

 

TV Isselhorst – Ahlener SG 2 34:26 (15:13)

Die Negativserie der Drittligareserve aus Ahlen hielt auch in Isselhorst an. Aus den letzten zehn Partien holte Ahlen magere 6:14-Punkte und fiel auf den neunten Tabellenplatz zurück. Zunächst sahen die Fans in Isselhorst eine ausgeglichene Partie. Beim Stand von 15:13 wurden die Seiten gewechselt und auch in Durchgang zwei blieb Ahlen bis zum 19:17 in Schlagdistanz. Dann gelang den Hausherren ein feiner 8:1-Lauf und beim Zwischenstand von 27:18 war die Vorentscheidung gefallen. Beim TV überragte Benjamin Royo, der mit sieben Treffern die Torschützenliste anführte. Bei den Gästen trafen Niklas Neumann (9) und Bastian Frenzel (5) am besten.

 

VfL Handball Mennighüffen und JSG LöMO 25./26.01.2025

 

Heimspiele:

 

So 26.01.25 16.00Uhr VfL 3. Herren – TVC Enger 2 29:13

So 26.01.25 12.00Uhr wC-Jgd. JSG LöMO – TSV Hahlen 25:25

So 26.01.25 14.00Uhr mC-Jgd. JSG LöMO – TVE Röcke ausgefallen

So 26.01.25 13.00Uhr gem. E-2-Jgd. JSG LöMO – TuS Leopoldshöhe Gymnasium 20:14

So 26.01.25 14.30Uhr gem. E-1-Jgd. JSG LöMO – JSG Häver/Rödinghausen Gymnasium ausgefallen

 

Auswärtsspiele

 

So 26.01.25 17.00Uhr TuS Spenge 2 – VfL 1.Herren 38:31

So 26.01.25 16.00Uhr TSV Oerlinghausen 3 – VfL 4. Herren 22:21

Sa 25.01.25 13.00Uhr MB-Jgd. JSG Lit 1912 2 – JSG LöMO 24:25

Sa 25.01.25 17.00Uhr mA.Jgd. HSG Porta Westfalica – JSG LöMO 28:17

 

TuS Spenge 2 – VfL 1.Herren 38:31 (22:16)

Nach zehn Spielen hintereinander ohne Niederlage hat es den VfL Handball im Kreisderby beim TuS Spenge wieder einmal erwischt. Am Ende kassierte die Baltic-Sieben eine ganz deftige 31:38-Niederlage. Der VfL konnte sich nur in der Anfangsphase beim 1:2 durch Arne Kröger über eine Führung freuen. Der TuS drehte die Partie durch einen 3:0-Lauf und gab nach dem 4:2 die Führung bis zum Ende nicht mehr her. Bis zum 9:8 in der 14.Minute waren die Gäste in Schlagdistanz. Danach setzten sich die Hausherren über 11:8,13:9 und 17:11 bis zur Pause auf 22:16-Toren ab. Die VfL-Abwehr bekam überhaupt keinen Zugriff auf die schnellen TuS-Angreifer. Die vielen VfL-Fans hofften dann wie auch gegen Bergkamen auf eine Wende in Durchgang zwei. Aber weit gefehlt. Spenge lag durchgängig mit fünf Buden vorn. Lediglich beim Zwischenstand von 29:25 in der 45.Minute keimte noch einmal Hoffnung auf. Aber die jungen Akteure des TuS ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und führten durch einen feinen 5:0-Lauf 34:25 in der 50.Minute die Vorentscheidung herbei. Am Ende feierten die Hausherren einen klaren 38:31-Erfolg. Der VfL kassierte eine bittere Schlappe und fiel im Rennen um den Meistertitel vorerst zurück. Aber wenn man sich auf fremden Parkett gleich 38 Gegentore einfängt, kommt man für einen Punktgewinn nicht in Frage. Die Gäste spielten in der Abwehr viel zu defensiv. 22 Gegentore in einer Halbzeit sind schon eine Hausnummer.

Tore VfL: Tim Huckauf (7), Daniel Danowsky (7), Arne Kröger (5), Tim Held (4), Marvin Vieregge (3), Luke Heinrichsmeier (2), Justus Böttcher (1), Lukas Mailänder (1) und Preben Barthold (1).

 

VfL 3.Herren – TVC Enger 2 29:13 (12:5)

Die Gäste aus Enger konnten das Spiel lediglich in der ersten Viertelstunde ausgeglichen gestalten. Zu diesem Zeitpunkt führte der VfL knapp mit 5:4-Toren. Danach trafen die Gäste bis zur Pause nur noch einmal ins VfL-Tor und beim Halbzeitpfiff lagen die Hausherren schon klar mit 12:5 vorn. Und auch in der zweiten Hälfte war Enger dem VfL klar unterlegen. Beim 20:10 führte der VfL bereits mit zehn Buden Vorsprung. Über 25:12 siegte der VfL ganz deutlich mit 29:13-Toren und verteidigte seinen zweiten Tabellenplatz in der Kreisliga B. Marvin Fransmeier, der für den erkrankten Trainer Detlev Harre das Coaching übernommen hatte, meinte nach dem Kantersieg: „Der Gegner war heute chancenlos. Meine beiden Torhüter Justin Schütz und Lasse Heidenreich waren die überragenden Akteure. Das war ein schönes Wochenende für mich, da ich bereits am Samstag mit meiner B-Jugend in der Oberliga bei Lit Nordhemmern einen knappen 25:24-Sieg feiern konnte“.

Tore: Marius Hepermann (6), Fabian Kassebaum (5), Lennart Greimann (5), Brian Gröppel (4), Dominic König (4), Eric Littmann (2), Eric Riekewald (2) und Malte Bröhenhorst (1).

 

TSV Oerlinghausen 3 – VfL 4. Herren 22:21 (11:7)

Der VfL kassierte in Oerlinghausen seine dritte Saisonniederlage und die war völlig unnötig. Die Gäste verschliefen die Anfangsphase völlig und in der 19.Minute führten der TSV schon haushoch mit 9:2-Toren. Danach fand der VfL besser in die Partie und verkürzte bis zur Pause auf 11:7. In Durchgang zwei sahen die Zuschauer ein ganz anderes Spiel. Durch einen feinen 1:6-Lauf gingen die Gäste beim 12:13 zum ersten Mal in Führung. Und auch acht Minuten vor Spielende konnte sich der VfL über eine 17:19-Führung freuen. Danach traf aber nur noch Bastian Bröhenhorst einmal ins TSV-Tor und am Ende feierte Oerlinghausen einen ganz glücklichen Sieg. Andre Steffen, Mannschaftsverantwortlicher des VfL, bemängelte die vielen Fehlwürfe und technischen Fehler im Angriff seiner Truppe.

Tore: Bastian Bröhenhorst (9), Daniel Reimer (5), Holger Beck (4), Stefan Nienstedt (2) und Christian Held (1).

 

 

 

Heimspiele:

 

So 26.01.25 16.00Uhr VfL 3. Herren – TVC Enger 3

So 26.01.25 12.00Uhr wC-Jgd. JSG LöMO – TSV Hahlen

So 26.01.25 14.00Uhr mC-Jgd. JSG LöMO – TVE Röcke

So 26.01.25 13.00Uhr gem. E-2-Jgd. JSG LöMO – TuS Leopoldshöhe Gymnasium

So 26.01.25 14.30Uhr gem. E-1-Jgd. JSG LöMO – JSG Häver/Rödinghausen Gymnasium

 

Auswärtsspiele

 

So 26.01.25 17.00Uhr TuS Spenge 2 – VfL 1.Herren

So 26.01.25 16.00Uhr TSV Oerlinghausen 3 – VfL 4. Herren

Sa 25.01.25 13.00Uhr MB-Jgd. JSG Lit 1912 2 – JSG LöMO

Sa 25.01.25 17.00Uhr mA.Jgd. HSG Porta Westfalica – JSG LöMO

 

Am kommenden Wochenende sind nur drei Seniorenteams des VfL im Einsatz, da unsere erste Damenmannschaft und unsere zweite Herrenmannschaft spielfrei sind. Unsere erste Herrenmannschaft muss zum Kreisrivalen TuS Spenge 2 reisen. Das Derby wird am Sonntag um 17.00Uhr in der Spenger Sporthalle angepfiffen. Der VfL will seine Serie (16:4-Punkte aus den letzten zehn Spielen) weiter ausbauen. Dazu bedarf es aber bei der Drittligareserve einer konzentrierten Leistung. Im Hinspiel konnte sich der VfL über einen knappen 29:28-Sieg freuen. Dabei wehrte Torhüter Tristan Frerichs in der letzten Sekunde einen Siebenmeter von Jannik Osha ab und damit blieben beide Zähler in Mennighüffen. Seinerzeit zog Spenges Mittelmann Joshua Kern als Spielmacher geschickt die Fäden und führte mit fünf Treffern auch noch die Torschützenliste an. Er ist am Sonntag nach seiner schweren Verletzung, die er sich in der Partie gegen Lit zuzog, noch nicht wieder dabei. Dafür steht bei Spenge 2, das mit 14:14-Zählern auf dem neunten Platz rangiert, Mika Koesters aus der Drittligatruppe im Aufgebot. Auf ihn muss die VfL-Abwehr besonders achten. Trainer Jasmin Baltic kann inzwischen auf den gesamten Kader zurückgreifen. Wenn der VfL weiter um den Titel mitspielen will, muss man das Derby unbedingt gewinnen.

Unsere vierte Mannschaft muss zum TSV Oerlinghausen 3 reisen. Die Hausherren rangieren mit 6:8-Punkten und 152:164-Toren auf dem sechsten Tabellenplatz. Der Anwurf der Partie erfolgt an Sonntag um 16.00Uhr. Sollte der VfL sein wahres Leistungsvermögen abrufen können, wäre ein weiterer Erfolg für die Sieben von Andre Steffen möglich.

Unsere dritte Mannschaft empfängt in der Kreisliga B am Sonntag um 16.00Uhr den TVC Enger 3 in der Mennighüffer Sporthalle. Die Gäste belegen mit 5:11-Punkten den vorletzten Platz in der Kreisliga B. Die Truppe von Trainer Detlev Harre geht als Favorit in das Spiel und will mit einem Sieg den zweiten Tabellenplatz festigen.

Zuvor ist der Sporthalle der Berthold-Brecht-Gesamtschule Jugendhandball angesagt. Um 12.00Uhr empfängt die weibliche C-Jugend den TSV Hahlen. Es ist ein Spiel auf Augenhöhe zu erwarten, denn beide Teams haben 10:12-Punkte auf ihrem Konto.

Um 14.00Uhr ist dann die männliche C-Jugend dran. Die Truppe der JSG erwartet die Gäste vom TVE Röcke. Das Hinspiel gewann Röcke knapp mit 27:23-Toren. Vielleicht gelingt den Löhne ja am Sonntag die Revanche.

 

 

 

 

 

 

 

 

Rückblick auf den ersten Rückrundenspieltag

Zum Rückrundenauftakt gab es einen neuen Tabellenführer in der Oberliga Staffel 1. Handball Bad Salzuflen, das vor eigenem Publikum die dritte Mannschaft von Lit 1912 mit 39:26-Toren deklassierte, eroberte den Platz an der Sonne, da die Reserve der TSG Altenhagen/Heepen im Bielefelder Stadtduell dem Nachbarn TuS 97 Jöllenbeck knapp mit 24:26-Toren unterlag. Der Drittplatzierte VfL Mennighüffen ließ in Bergkamen nichts anbrennen und trat mit einem deutlichen 25:33-Auswärtssieg im Gepäck die lange Heimreise an. Der TuS Brake schlug den TV Isselhorst mit 30:27-Toren und liegt mit 19:9-Punkten auf dem vierten Rang in Lauerstellung. Im Tabellenkeller verschaffte sich der SuS Oberaden durch einen 33:31-Erfolg über die Spvg. Steinhagen etwas Luft im Abstiegskampf. Das Schlusslicht der Oberliga, der TV Verl, unterlag im Duell der Aufsteiger dem TuS Spenge 2 mit 29:32-Toren. Der RSV Altenbögge musste sich bei der Ahlener SG mit 24:30-Toren geschlagen geben und hängt weiter im Tabellenkeller fest.

HC TuRa Bergkamen – VfL Mennighüffen 25:33 (15:15)

Die Revanche missglückte – gewaltig sogar. Musste sich der HC TuRa beim letzten Vergleich im Dezember in Mennighüffen mit 30:31 nur knapp geschlagen geben, fiel die Niederlage am Freitagabend in der heimischen Friedrichsberg-Sporthalle viel deutlicher aus. Am Ende fehlten acht Tore, die zumindest zu einem Unentschieden geführt hätten. Eine miserable zehnminütige Vorstellung nach der Pause machte alle Hoffnungen auf ein besseres Ergebnis zunichte.
Zur Halbzeit stand es unentschieden 15:15 und ein Sieg schien nach den Leistungen in den ersten 30 Minuten durchaus möglich. Es kam anders: Individuelle Fehler, Fehlwürfe, Pfostentreffer und ein schlechtes Abwehrverhalten ermöglichten es Mennighüffen, auf acht Tore davon zu ziehen (41.). Die Treffer resultierten fast immer aus Gegenstößen. Die Torleute Tim Faber und Neuzugang Till Schwenken bei seinem TuRa-Debüt waren machtlos. Hinzu kam eine dreifache Unterzahl in der 43. Minute.
So nahm das Unheil seinen Lauf, bescherte dem HC TuRa eine weitere Niederlage und verschlechterte die Tabellenlage. Die könnte sich noch negativer entwickeln angesichts des kommenden Programms. Denn: Es geht gegen Spitzenreiter Altenhagen, den Vierten Brake und am 15. Februar gegen den Fünften Bielefeld/Jöllenbeck.
Torfolge: 2:0, 2:3, 6:4, 7:8, 10:8, 14:11, 15:14, 15:15 – 15:18, 15:23, 17:24, 17:26, 20:28, 22:31, 24:32, 25:33.
TuRa-Trainer Lars Stratmann: Wir sind in der 1. Halbzeit gut im Spiel gewesen, obwohl es zur Halbzeit nur unentschieden stand. Wir haben gut gedeckt. Das hatten wir uns auch für die 2. Halbzeit vorgenommen. Es kam anders: Mennighüffen hatte einen 6:0-Lauf. Zehn Minuten machten wir dagegen kein Tor. Dann gingen die ersten Köpfe runter. Wir wurden regelrecht abgeschlachtet. Bei den Fehlern darf man sich nicht wundern, wenn man das Spiel verliert. Wir haben sieben Gegenstoßtore in Folge kassiert. Mich ärgert das maßlos. Ich bin auch traurig, denn die 1. Halbzeit war gut.
HC TuRa: Faber, Schwenken; Nowaczyk 2, P. Moog 1, Terbeck 7, Zyska 5, Weßeling 1, L. Hesse 3, Schulz, Bugnowski, Koch, Honerkamp 5, Schimanski 1.

 

HC Tura Bergkamen – VfL25:33(15:15)

Wir sind schlecht in die Partie gestartet“, gab Co-Trainer Marco Büschenfeld zu, der in Bergkamen den krank im Bett liegenden Trainer Jasmin Baltic vertrat. In der 24.Minute führte Bergkamen noch mit 14:11-Toren. „Dann haben wir ein paar Dinge umgestellt, und das zahlte sich prompt aus“, sagte Marco Büschenfeld. So schickte er zum Beispiel Lukas Mailänder nach überstandener Verletzung erstmalig wieder aufs Feld. Der besetzte die halbrechte Abwehrposition und kümmerte sich um Bergkamens Torjäger Pascal Terbeck, der bis zu diesem Zeitpunkt bereits fünfmal ins Schwarze getroffen hatte. Terbeck kam dann in den verbleibenden 36Minuten nur noch zu zwei weiteren Treffern. Im Angriff wechselte Lukas Mailänder mit Tim Held. Zusätzlich ersetzte Tobias Bekemeier im Tor Tristan Frerichs. Zur Halbzeitpause egalisierte der VfL auf 15:15. Danach legten die Gäste den Turbo ein. Mit einem 9:1-Lauf zur 16:24-Führung in der 41.Minute schaffte der VfL die Vorentscheidung. Als Mats Rinne mit seinem dritten Tor zum 20:28 in der 51.Minute erhöhte, war der Sieg eingetütet. Am Ende siegte der VfL klar mit 25:33-Toren und setzte sich in der Spitzengruppe der Oberliga fest. Marco Büschenfeld meinte nach dem Spiel: „In der zweiten Halbzeit waren wir deutlich besser als Bergkamen und der Sieg in dieser Höhe geht völlig in Ordnung“.

Tore: Daniel Danowsky (7/5), Marvin Vieregge (7), Simon Harre (4), Fynn Walter (4), Mats Rinne (4), Arne Kröger (3), Tim Held (2) und Tim Huckauf (2).

 

TSG A-H II – TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck 24:26 (12:13)
Nach einer sehr starken Hinrunde wurde das neue Jahr und die Rückrunde mit einem Kracher eröffnet – Stadtderby gegen den TUS 97. Das Hinspiel konnte die TSG II souverän für sich entscheiden, jedoch stand das Rückspiel unter anderen Voraussetzungen.
Die Anfangsphase war geprägt von schnellen Angriffen, technischen Fehlern und Härte in der Abwehr. Die TSG wollte durch ihr gefürchtetes Tempospiel die robuste Abwehr der Jöllenbecker überwinden, kam jedoch zur selten dazu und musste für ihre Tore hart kämpfen. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen, erst nach gut 17 Minuten erspielten sich die Gäste ein erstes kleines 3-Tore-Polster. Dies lag auch an einem starken Torhüter, der ein um anderes mal starke Paraden zeigte. Bis zur Halbzeit kamen die Heeper nicht mehr dran und so ging es mit einem 12:15-Rückstand in die Halbzeitpause.
Das Team von Tobias Fröbel wollte in der zweiten Halbzeit zeigen zu was es im Stande ist und wollte das Ruder schnell herumreißen. Die ersten 15Minuten der zweiten Halbzeit sahen vielversprechend aus: man konnte schnell auf ein Tor verkürzen, ließ nur 4 Gegentore zu und dann musste mit Domenic Wehmeyer, der bei einem Siebenmeter Torwart Pascal Welge an den Kopf warf, der Drahtzieher der Gäste auch mit Rot vom Feld. Doch trotz einer insgesamt starken Abwehr konnte man nicht den Ausgleich erzielen, da immer wieder frühzeitige Würfe genommen oder freie Würfe verworfen wurden. Auch das sonst so verlässliche Überzahlspiel wollte an diesem Tag nicht gelingen. Am Ende standen über 20 Fehlwürfe und die 24:26-Niederlage im Derby und ersten Spiel der Rückrunde.
TSG 2: Stanjek/ Welge – Ullmann (6), Niedergriese (4), Ibe (3), Franz, Schuwerack, Throne, Unger (je 2), Langelahn, Prüßner, Zitzke (je 1), Eschler
Für den TuS trafen Domenic Wehmeyer, Matheo Hoefelmeyer, Jane Heidemann und Michel Steffen jeweils viermal.

 

TV Verl – TuS Spenge 2 29:32 (16:19)

Die gute Nachricht nach der 29:32-Niederlage des TV Verl gegen den TuS Spenge Il am Freitagabend: Trotz der prekären Tabellensituation (4:22 Punkte) und großen Personalsorgen (fünf Stammspieler fehlten) lebt der Glaube an den Klassenerhalt weiterhin. „Ich habe jedenfalls eine Mannschaft gesehen, die kämpferisch alles gegeben hat“, stellte Trainer Robert Voßhans nach dem Kampfspiel zu Recht fest. „Ein, oder zwei Alternativen mehr auf der Bank und wir wären für unseren großen Einsatz und die tolle Moral belohnt worden.“ Voßhans musste auf die verletzten beziehungsweise erkrankten Thilo Vogler, Fynn Schröder, Lennart Voss und Paul Vogt verzichten. Kurzfristig hatte auch Jordi Lürgenliemke aus beruflichen Gründen abgesagt. Mit Matthis Griese und Moritz Altenau spielten zwei Akteure, die wegen Lebensmittelvergiftungen nicht trainieren konnten, deswegen praktisch durch.

Mit großem Einsatz versuchten die Gastgeber, die Partie gegen die Drittligareserve an sich zu reißen. Trotz hoher Fehlerzahl – für ihre Tore zum 16:19-Halbzeitstand brauchten sie 37 Angriffe – blieben die Verler zuversichtlich, weil sich auch die favorisierten Gäste viele Ballverluste erlaubten.

Voßhans wurmte deshalb auch weniger die fehlende Effektivität seiner Mannschaft, als die Tatsache, dass sie viermal die Gelegenheit ausließ, ihre Führungen (11:10, 12:11, 13:12 und 15:14) auszubauen.

Nach dem Wechsel zogen die mit voller Kapelle angereisten Spenger scheinbar vorentscheidend auf 19:24 davon. Nach den Anschlusstreffern von Johannes Dorow zum 25:26 und Lars Schüpping zum 26:27 waren die Gastgeber aber wieder in Schlagdistanz. Zu mehr reichte es jedoch nicht mehr.

TV Verl: Gerlach, Fischedick – Griese (9), Trapphoff (5), Dorow (2), Hartkämper, Altenau (4), Erichlandwehr (2), Jogereit (3), Schüpping (2), Ra.Voßhans (2)



Handball Bad Salzuflen – Lit 1912 3 39:26 (20:14)

Nach dem Sieg in Oberaden, bei dem wir uns in der letzten Woche doch in Teilen sehr schwergetan haben, stand für uns am vergangenen Samstag das erste Spiel der Rückrunde an. LIT 3 gastierte bei uns in der Halle Aspe. Nach wie vor verzichten mussten wir auf Florian Krüger, der immer noch an einer Schambeinentzündung laboriert. Wir waren aus dem Hinspiel vor einem unangenehmen Gegner gewarnt, der uns, obwohl wir am Ende deutlich gewinnen konnten, in der Hinrunde einiges abverlangt hatte.

Wir wollten also hochkonzentriert in die Partie starten und wenig dem Zufall überlassen, waren wir doch in allen Teilen wieder einmal sehr gut auf den Gegner vorbereitet. Eine kleine Überraschung hatten die Gäste aus dem Mühlenkreis dann aber doch für uns parat: eine sehr offensive 4-2 Deckung stand uns gegenüber, an die wir uns zu Beginn ein wenig gewöhnen mussten. Dennoch starteten wir mit viel Tempo in die Partie und fanden gegen die offensive Deckung der Gäste immer wieder gute Lösungen. Ein ums andere Mal scheiterten wir dann aber mit freien Chancen am Keeper der Hiller und so stand es in einem temporeichen Spiel nach einer guten Viertelstunde 8:8 Unentschieden. Nun fanden wir aber unseren Rhythmus, standen defensiv mit einem gut aufgelegen Niklas Südhölter im Tor immer sicherer, boten LIT durch ein sehr kompaktes Deckungszentrum wenig Chancen an und netzten vorne nun auch die klaren Chancen ein. Über 17:13 (26. Minute) ging es dann mit 21:14 in die Pause. Insgesamt konnten wir dann mit dem zweiten Teil der ersten Hälfte sehr zufrieden sein. Wir wollten genauso weitermachen und nichts mehr anbrennen lassen. Über eine stabile Defensive wollten wir weiterhin gute Umschaltmomente kreieren, um über ein hohes Tempo zu klaren Aktionen zu kommen. Dies gelang dann auch in Halbzeit 2 sehr gut und mit dem 31:21 in Minute 45 stellte Finn Heinemann die Vorentscheidung her. Beim 36:22 durch den starken Nico Timm (53. Minute) war das Ding dann endgültig gegessen. Auch Matze Müller im Tor konnte sich noch des Öfteren auszeichnen. Leider war uns die 40 an diesem Tage nicht vergönnt, da wir zum Ende hin einige klare Wurfchancen ausließen. Dennoch stand ein am Schluss nie gefährdeter 39:26-Heimsieg auf der Anzeigetafel, mit dem wir sehr gut ins neue Jahr starten. Trainerstimme Fabian Arning: „Wir sind sehr zufrieden, dass wir einen gelungenen Auftakt in die Rückrunde feiern konnten. Wir haben ein paar Minuten gebraucht, da uns LIT mit einer sehr offensiven Deckung vor eine interessante Aufgabe gestellt hat. Durch gutes Tempospiel und viel Platz im 4 gegen 4 konnten wir vorne aber immer wieder Nadelstiche setzen. Zusätzlich bin ich sehr stolz, dass wir die Kräfte gut verteilen konnten und jeder seinen Teil zum Sieg beigetragen hat.“ HBS: Südhölter, Müller (Tor); Timm (8/1), D. Krüger, Heinemann (je 5), Anzer (4/3), Ostrop, Zöllner (je 4), Pöppelmeier (3), Hummerjohann, Görder (je 2), Heumann, Steffen (je 1), Göke LIT 3: Lamprecht, Baysal (Tor); Ullrich (5), Jo. Tabel, Meinking (je 4), Zydel (3), Benecke (3/1), Droste, Günther, Ju. Tabel (je 2), Jasper (1), Schwenker.

Beim neuen Tabellenführer waren die Lit-Boys chancenlos. In der zweiten Halbzeit wurde die Mannschaft von Trainer Olaf Grintz vorgeführt. Von 26:21 ging über 31:21 die Post ab. Die Niederlage fiel laut Interimstrainer Benjamin Arning zu hoch aus. Lit griff zu einer ungewöhnlichen Maßnahme. Ja sich Julius Brune inzwischen in der Regionalligatruppe fest gespielt hat, blieb mit Julius Tabel nur ein Innenblocker übrig. So spielten die Gäste die gesamte erste Halbzeit mit einer 4:2-Deckung und stellten Bad Salzuflen vor einige Probleme. Bis zum 8:8 war es ein Spiel auf Augenhöhe, danach spielten die Gastgeber ihre Stärken aus. Arning meinte: „Wir haben im Angriff zu viele Fehler gemacht und am Ende fehlte uns die Kraft“. Haupttorschützen bei den Nordies waren Lasse Ullrich (5), Jonas Tabel und Torben Meinking (je 4).

 

Ahlener SG 2 – RSV Altenbögge 30:24 (16:14)

Starker Start, kopfloses Ende: Für Handball-Oberligist RSV Altenbögge war das Ligaspiel bei der Ahlener SG nicht von Erfolg gekrönt. Mit einer 24:30 (14:16)-Niederlage ging die Mannschaft nach den 60 Minuten geschlagen aus der Ahlener Friedrich-Ebert-Halle – und mit dem Gefühl, eine gute Chance auf die ersten Auswärtspunkte der laufenden Saison verspielt zu haben. „Eigentlich war bis zur 40. Minute alles okay“, sagte RSV-Co-Trainer Eike Jungemann, der den erkrankten Coach Dirk Schmidtmeier auf der Bank vertrat. Aber dann verließen die Gäste ihre Linie, schienen den Glauben an die eigene Leistungsfähigkeit zu verlieren und kamen nicht mehr in die Tiefe.

Entscheidend war dabei die Phase bis zur 50. Minute, in der „wir zu einfachen Toren einladen und viele technische Fehler machen“, sagte Jungemann. „Dann wird es schwierig, auf der Zielgeraden dagegenzuhalten. Dazu kam das Abschlusspech, als wir auch mal die Latte treffen und das zum Gegenstoß führt. Am Ende verlieren wir dann deutlich zu hoch.“ Ein Fazit, das so nicht hätte ausfallen müssen, wenn die Gäste ihren starken Start auch entsprechend mit Toren belohnt hätten. Der RSV begann gut, vergab zwar gleich zu Beginn der Partie durch Gregor Stefek einen ersten Siebenmeter, spielte danach aber eine gute erste Halbzeit. In der Phase hätte bereits eine deutliche Führung für den Tabellen-Vorletzten auf dem Papier stehen können. „In der ersten Viertelstunde haben wir sehr viele freie Bälle vergeben“, sagte Jungemann. „Da hätten wir schon mit fünf Toren führen können.“ Stattdessen gingen die Gäste mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Pause – und wussten nicht so richtig, wie das passieren konnte. Der RSV kam gut aus der Kabine zurück, ging noch einmal durch Niklas Kuropka mit 20:19 in Führung (41.). Danach folgte die schwächste Phase des Teams in der Partie, in der neben den technischen Fehlern vorne in der Defensive die Beine schwerer wurden. Als dann Bastian Frenzel einen 6:1-Lauf der Gastgeber zum 26:21 (50.) für Ahlen abschloss, war das Spiel entschieden. „Trotzdem war es unterm Strich ein gutes Auswärtsspiel von uns“, befand Jungemann. Die ersten Auswärtspunkte der Saison müssen nun woanders eingefahren werden. Ein perfekter Zeitpunkt: nächsten Sonntag. Im Kellerduell beim SuS Oberaden.

Während bei Ahlen Bastian Frenzel (7), Jan Holtmann (7) und Robin Hohmann (6) am besten trafen, führten bei den Gästen Gregor Stefek (5), Jannik Lauenstein (4), Jonas Gerke (4) und Niklas Kuropka (4) die Torschützenliste an.

SuS Oberaden – SpVg Steinhagen 33:31 (13:17)

In einem packenden Duell gegen den Tabellennachbarn SpVg Steinhagen konnten die Cobras am Samstagabend zwei äußerst wichtige Punkte einfahren. Der 33:31-Erfolg war vor allem ein Sieg der Moral und des Kampfgeistes – auch wenn spielerisch nicht alles rund lief. Die beeindruckende Unterstützung des Publikums sorgte in der entscheidenden Phase für die nötige Energie, um die Partie noch zu drehen.

Erste Halbzeit: Fehlstart und Rückstand
Der Start ins Spiel verlief aus Sicht der Oberadener alles andere als ideal. Die Gäste aus Steinhagen dominierten die Anfangsphase, gewannen die Mehrzahl der Zweikämpfe und zwangen den SuS früh in die Defensive. Es dauerte ganze sechs Minuten, bis Mika Kurr den ersten Treffer für die Gastgeber erzielen konnte. Zur Halbzeitpause lag Steinhagen verdient mit 17:13 in Führung, auch weil die Cobras in der Defensive zu oft das Nachsehen hatten.

Deutliche Worte in der Kabine zeigen Wirkung
Trainer Thomas Brannekämper fand in der Pause klare Worte – und die sollten ihre Wirkung nicht verfehlen. „Es gab ein ordentliches Donnerwetter. Das haben sich die Jungs wohl zu Herzen genommen“, erklärte der Coach nach der Partie. Mit einer verbesserten Einstellung und mehr kämpferischem Einsatz startete Oberaden in die zweite Hälfte und arbeitete sich Stück für Stück zurück ins Spiel.

Schlüsselwechsel und späte Wende
Entscheidend für die Wende war eine Phase ab der 50. Minute. Torhüter Maurice Wicke wurde eingewechselt und brachte die Steinhagener Angreifer mit mehreren Paraden, darunter ein gehaltener Siebenmeter, zur Verzweiflung. In der 55. Minute gelang Oberaden der 29:29-Ausgleichstreffer, und die Stimmung in der Halle kippte zugunsten der Cobras. Der stehende Applaus der Zuschauer trieb die Mannschaft förmlich nach vorne.

In einer hochspannenden Schlussphase sorgten Tim Fehring und Hendrik Schuchtmann schließlich mit ihren Treffern für die Entscheidung. Am Ende stand ein hart erkämpfter 33:31-Sieg, der vom Jubel der Fans begleitet wurde.

Trainer Brannekämper: „Ein dreckiger Sieg“
„Wir haben fast jeden Zweikampf in der ersten Halbzeit verloren und schlecht verteidigt. Nach der Pause sprang der Funke über, die Mannschaft hat Charakter gezeigt. Am Ende war es ein dreckiger Sieg, aber solche brauchen wir, um den Stein im Abstiegskampf ins Rollen zu bringen“, resümierte Brannekämper.

Fazit
Mit diesem Erfolg gegen Steinhagen hat sich der SuS Oberaden nicht nur wichtige Punkte gesichert, sondern auch bewiesen, dass mit Kampfgeist und Unterstützung der Fans alles möglich ist. Nun gilt es, den Schwung aus diesem Spiel mitzunehmen und im Abstiegskampf weiter wichtige Punkte zu sammeln.

Torschützen SuS Oberaden:
Kurr (11), Schuchtmann (9), Fehring (5), Weber J. (2), Stock (2), Ferkinghoff (2), Schubert (1), Webers (1). Für Steinhagen trafen Hannes Krassort (7), Dennis Strothmann (6), Lennart Philipp (6) und Leonhard Janzen (5) am besten.

Ein ganz wichtiger Sieg gelang den Cobras am Samstagabend gegen den Tabellennachbarn Steinhagen. Spielerisch ließ das Match noch Wünsche offen, doch vor allem kämpferisch überzeugte man und war am Ende ein verdienter Sieger. In der 1. Halbzeit sah es noch nicht nach einem positiven Ende aus. Steinhagen lag ständig in Führung, gewann die Vielzahl der Zweikämpfe. Erst nach sechs Minuten konnte Mika Kurr den ersten Oberadener Treffer markieren. Zur Halbzeit lagen die Gäste mit vier Toren vorne. SuS-Trainer Thomas Brannekämper hielt in der Halbzeitpause eine „deutliche Ansage“. Die zeigte Wirkung, denn seine Mannschaft setzte vor allem kämpferische Tugenden ein und kam heran. Es dauerte aber bis zur 55. Minute mit dem 29:29-Ausgleich. Es folgten spannende Minuten, in denen Tim Fehring und Hendrik Schuchtmann die siegbringenden Treffer zum 32:31 und 33:31 gelangen.
Torfolge: 0:1, 0:2, 1:2, 3:4, 4:6, 5:12, 6:12, 8:15, 11:17, 15:17 – 14:17, 17:21. 20:24, 22:26, 26:27, 29:29, 30:30, 31:31, 32:31, 33:31. SuS-Trainer Thomas Brannekämper: Der Sieg war aus kämpferischer Hinsicht in der 2. Halbzeit auch verdient. Anfänglich war das noch nicht so der Fall. Wir standen nicht gut in der Abwehr, haben fast jeden Zweikampf verloren. In der Halbzeit gab es ein ordentliches Donnerwetter. Das haben sich die Jungs wohl zu Herzen genommen. Wir sind gut aus der Halbzeit rausgekommen, kamen bis auf einen ran. Doch dann folgte wieder ein Hänger und Steinhagen ging bis auf fünf Treffer wieder weg. Dann waren noch gut zehn Minuten zu spielen und der Funke sprang auf einmal über. Ich habe den Torwart gewechselt. Maurice Wicke kam rein. Der bekam gut fünf Minuten kein Gegentor, hielt auch einen Siebenmeter. Wir kamen wieder und drehten das Ding noch kämpferisch. Die Halle hat am Ende auch noch Stimmung gemacht und das hat geholfen. Am Ende haben wir es gedreht. Ein dreckiger Sieg, aber das nehmen wir so mit. Vielleicht hilft uns der Sieg und können so den Stein im Abstiegskampf ins Rollen bringen. Spielerisch war das letzte Woche besser, aber wir haben vor allem mit Kampf zwei wichtige Punkte geholt.



TuS Brake – TV Isselhorst 30:27 (16:11)

Der TuS Brake nahm erfolgreich Revanche für die glatte 26:33-Niederlage am ersten Spieltag in Isselhorst. Nur bis zum 5:4 hielt der TV die Partie offen, danach setzte sich Brake auf 8:4 ab. Über 12:7 wurden beim Stand von 16:11 die Seiten gewechselt. In Durchgang zwei kam Isselhorst zunächst nicht näher heran und in der 43.Minute lag Brake beim 25:15 sogar mit zehn Treffern vorn. In der Endphase kam Isselhorst noch zu einer Ergebniskorrektur, aber zum Schluss siegte Brake mit 30:27-Toren und verteidigte seinen vierten Tabellenplatz.

Beim Sieger trafen Rene Lorge und Marius Tiemann (jeweils 5 Tore) am besten. Isselhorst hatte in Alexander Wiese und Marlon Walhorn (jeweils 5 Treffer) seine besten Werfer.